Beiträge von Suse-Newbie

    Das ScummVM-Team hat Version 1.2.0 freigegeben. Eineinhalb Jahre nach der Vereinigung mit dem FreeSCI-Projekt stellt ScummVM nun einen universellen Interpreter für SCUMM-, AGI- und SCI-Spiele dar.


    ScummVM begann als Interpreter für SCUMM-Dateien, aus denen Spiele von Lucas Arts bestehen. ScummVM ist daher eine Abkürzung für »Script Creation Utility for Maniac Mansion Virtual Machine«. Früher sehr populäre Spiele wie Monkey Island, Zak McKracken, Day of the Tentacle, Indiana Jones, Sam & Max oder Full Throttle beruhten auf diesem Format. Besitzer der Originaldateien können mit ScummVM die alten Spiele unter Linux und zahlreichen anderen Systemen wieder aufleben lassen. ScummVM wird unter den Bedingungen der GPL bereitgestellt.


    Aufgrund der Vereinigung mit FreeSCI im Jahr 2009 unterstützt ScummVM nun auch die Sierra-Formate AGI und SCI. Die Liste der kompatiblen Spiele ist nach Angaben der Entwickler größer als zuletzt bei FreeSCI. Zudem können frühe SCI-Spiele, die nur mit 16 Farben liefen, ohne Dithering angezeigt werden, wodurch sie besser aussehen sollen.


    Weitere neue Features sind Unterstützung für das Coktel-Vision-Spiel Fascination und neue Portierungen auf Android, Dingux, Caanoo und OpenPandora. Die Portierung auf PalmOS wurde aufgegeben. Eine der wichtigsten Neuerungen in dieser Version, die dem Projekt weitere Verbreitung bescheren könnte, ist die Internationalisierung der GUI von ScummVM. Übersetzungen liegen bereits in Katalanisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Russisch, Spanisch und Ukrainisch vor. Weitere Einzelheiten, überwiegend zu Korrekturen, enthalten die Hinweise zur Veröffentlichung.


    Quelle: [UL=http://www.pro-linux.de/news/1/16286/scummvm-120-freigegeben.html]Pro-Linux[/URL]

    Über ein Jahr nach der letzten stabilen Version 4.1 steht mit Cinelerra 4.2 eine neue Variante des nichtlinearen Videoschnittprogramms für Linux und weitere Betriebssysteme zum Bezug bereit. Neu ist neben zahlreichen Korrekturen, die den Schwerpunkt des Releases ausmachen, unter anderem auch eine Möglichkeit, Audio-Tracks automatisch dem Video anzugleichen.


    Das freie, unter der GNU GPL stehende Videoschnittprogramm Cinelerra ermöglicht einen nicht-linearen Videoschnitt mit professionellen Funktionen unter Linux. Der Schwerpunkt der Entwicklung liegt dabei nicht auf dem Home-Segment, sondern fokussiert den professionellen Markt. Entsprechend schwierig finden vor allem GUI-verwöhnte Anwender die Bedienung der Applikation. Cinelerra unterstützt SMP-Rechner und Renderfarmen. Auf einem ausreichend leistungsfähigen System kann man Videoeffekte in Echtzeit rendern.


    Über ein Jahr nach der letzten stabilen Version 4.1 steht mit Cinelerra 4.2 eine Aktualisierung der Anwendung ins Haus. Viele Neuerungen hat das Paket nicht zu bieten, die Entwicklung konzentrierte sich lediglich auf die Korrektur von Fehlern und der Implementierung einiger weniger Funktionen für den eigenen Gebrauch des Autors. Die wohl wichtigste Neuerung stellt dabei die Möglichkeit dar, Audio-Spuren einer Video-Quelle anzugleichen. Darüber hinaus enthielt Cinelerra »Keyframe-Spanning«.


    Die Anwendung basiert auf freien Bibliotheken und unterstützt dementsprechend auch zahlreiche Audio- und Video-Formate unter Linux. Zum Download bietet der Autor die Version 4.2 von Cinerella im Quellcode ein. Im Paket sind neben der eigentlichen Applikation unter anderem auch zahlreiche Bibliotheken diverser Fremdprojekte enthalten.


    Quelle: Pro-Linux

    Plasma-Entwickler Aaron Seigo hat in seinem Blog die künftige Entwicklungsrichtung des KDE-Desktops skizziert. Um eine durchgängige Hardware-Beschleunigung zu erzielen, sind grundlegende interne Umstrukturierungen nötig.


    Über »Plasma in den nächsten 18-24 Monaten« spekuliert Seigo in seinem Blog. Nach seinen Angaben stehen umfangreiche Arbeiten an, die jedoch bereits begonnen haben.


    Seigo ist mit zwei Punkten in der aktuellen Version von Plasma in KDE 4.5 nicht zufrieden: Zum einen enthält die Bibliothek libplasma (neben anderen Dingen) auch elementare GUI-Komponenten, die seiner Ansicht nach in Qt gehören. Zum anderen verwenden die Entwickler die Komponente QGraphicsView, die die Leistung moderner Grafik-Hardware nicht annähernd ausnutzen kann. Die Geschwindigkeit von KDE ist zwar seiner Meinung nach ausreichend, um selbst auf schwacher Hardware nutzbar zu sein, könnte aber viel höher sein.


    Der Schlüssel zur Beschleunigung liegt in den neuesten Entwicklungen der C++-Klassenbibliothek Qt, die mit QtComponents, QML und Qt Scene Graph einerseits stark in Richtung deklarative Programmierung geht. Andererseits ermöglicht Qt Scene Graph, jede grafische Operation in Plasma Hardware-beschleunigt auszuführen. Effekte wie Unschärfe und Schatten würden keine zusätzliche Zeit mehr kosten.


    Diese Neuerungen können momentan noch nicht wirklich genutzt werden, da sie noch in Entwicklung sind. Beispielsweise wurde erst ein Teil der üblichen Kontrollelemente wie Buttons, Schieberegler usw. implementiert. Der Weg dorthin scheint aber schon recht klar. Laut Seigo müssen die Entwickler die Verwendung der Klasse QPainter aufgeben, da deren Operationen nicht beschleunigt sind. Das würde bedeuten, alle Teile von Plasma mit QML neu zu implementieren. Teilweise ist dies in der Mobil-Variante von Plasma, die u.a. in MeeGo eingesetzt wird, schon geschehen, der Rest ist aber ein enormer Aufwand. Glücklicherweise muss die Änderung aber nicht in einem Schritt durchgeführt werden, denn die Widgets können nach und nach umgestellt werden.


    Eine Integration von Plasma und QML wird die Basis dieser Änderungen bilden. Sie ist bereits in Arbeit und wird in KDE 4.6 erscheinen. Somit können erste Widgets bereits auf QML umgestellt werden. Mit der Zeit sollen alle Plasmoids angepasst werden. Dabei ist die meiste Arbeit an den in C++ geschriebenen Plasmoids nötig, während die in JavaScript implementierten von den Änderungen weitgehend abgeschirmt sind.


    Die Migration zu QML wird die Entwicklung einer neuen Plasma-Bibliothek (libplasma2) erfordern, die inkompatibel mit libplasma sein wird. Allerdings wird das laut Seigo eine interne Änderung sein, die wenig Auswirkungen auf andere Komponenten hat.


    Die Mühe der Portierung wird sich laut Seigo in vieler Hinsicht lohnen. Die Oberfläche wird wesentlich schneller und der Ressourcenverbrauch wird abnehmen. Der neue Scene Graph wird das Rendern in mehreren Threads ermöglichen, was Plasma bisher nicht kann, und kann damit die Arbeit auf verschiedene Prozessoren verteilen. Da dann jedes Plasmoid in einem eigenen Thread laufen würde, soll es außerdem keine Blockaden der Oberfläche mehr geben, wenn eines der Plasmoids auf irgend etwas warten muss. Ferner könnten CPU- und Ressourcenverbrauch jedes einzelnen Plasmoids kontrolliert und beschränkt werden.


    Quelle: Pro-Linux

    Mit der Version 1.5.0 stellt das Team rund um die freie Fotoverwaltungssoftware Digikam eine aktualisierte Version zur Verfügung. Zu den Neuerungen gehört unter anderem ein neues Tool zum Entfernen von Metadaten.


    Die neue Digikam-Version will die Anwender vor allem durch Korrekturen von Fehlern überzeugen. Gleich 54 Fehler wurden laut Aussagen der Entwickler geschlossen. Doch auch neue Funktionen fanden Einzug in Digikam 1.5.0. So wurde unter anderem der Algorithmus verbessert, der für die Konvertierung von 8-Bit-Bildern in 16 Bit verantwortlich ist. Darüber hinaus verfügt die Applikation nun auch über eine neue Batch-Funktion, die imstande ist, Metadaten aus Bildern zu entfernen. Neu ist ebenfalls die Integration der LensFun-Bibliothek, die für die Korrektur von Bildern verantwortlich ist. Ferner ist LensFun nun auch als Batch-Funktion verfügbar.


    Zeitgleich mit der Freigabe von Digikam 1.5.0 haben die Entwickler auch eine aktualisierte Version der kipi-plugins freigegeben. Wie auch bei der Fotoverwaltungssoftware konzentriert sich die Sammlung von Plugins auf die Korrektur von Fehlern. Abgesehen von einer Korrektur für TDM-GCC und MSVC-Compiler unter Windows, die als neue Funktion angegeben wird, sind keine weiteren Neuerungen hinzugekommen.


    DigiKam 1.5.0 liegt aktuell nur als Quelltext vor. Er kann von Sourceforge.net heruntergeladen werden. Neben Linux unterstützt Digikam auch Mac OS X und Windows.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Tatsache, dass die neue Ubuntu-Version planmäßig auf den Oktober 2010 fiel und demnach die Versionsnummer 10.10 tragen würde, bewog Canonical dazu, sie als »Perfect Ten« zu vermarkten und den genauen Veröffentlichungstermin auf den ungewöhnlichen Sonntag, den 10.10.2010 zu legen. Die Veröffentlichung fand exakt am 10.10.10 um 10:10:10 Uhr UTC statt, genau zu dieser Zeit wurde auch die E-Mail mit der Ankündigung der Veröffentlichung abgesandt. Das Zahlenspiel setzt sich durch Anspielungen auf die vierbändige Trilogie »Per Anhalter durch die Galaxis« von Douglas Adams fort, in denen die Zahl 42 eine zentrale Rolle spielt. Die Binärdarstellung dieser Zahl lautet 101010.


    Ubuntu 10.10 ist keine Version mit längerfristigem Support. Sie wird in allen Varianten 18 Monate mit Sicherheits- und anderen wichtigen Updates versorgt. Gegenüber Ubuntu 10.04 LTS sind zahlreiche Aktualisierungen und Neuerungen zu verzeichnen. Das System beruht auf Linux 2.6.35.4 mit Erweiterungen für bessere Multitouch-Unterstützung, ALSA-Patches zur Behebung von Problemen mit Soundkarten und Mikrophonen, diversen Treiber-Updates und Sicherheitsverbesserungen für ARM. Bei der Installation kann btrfs verwendet werden, von diesem Dateisystem kann aber noch nicht gebootet werden. Das System soll nochmals schneller hochfahren. Es kommt mit einer stark veränderten Optik, die Themes, Icons und Hintergrundbilder umfasst.


    Auf dem Desktop der GNOME-Version findet man die aktuelle Version GNOME 2.32. Der E-Mail-Client Evolution wurde auf die Version von GNOME 2.30.3 aktualisiert, die viel schneller als die Version in Ubuntu 10.04 LTS sein soll. Die Foto-Verwaltung obliegt nun Shotwell, das F-Spot in der Standardinstallation ablöst. Der Twitter-Client Gwibber wurde an die letzten Änderungen des Twitter-Authentifizierung angepasst. Der Sound-Indikator enthält nun Steuerelemente für das Abspielen von Musik.


    Das Ubuntu Software-Center wurde poliert und enthält zwei neue Bereiche für vorgestellte und neu hinzugekommene Anwendungen. Außerdem wurde ein Bereich mit kostenpflichtiger Software geschaffen. Ferner kann man sich die Historie der Paketinstallationen ansehen. Das Programm kann jetzt auch Plugins nutzen. Technische Einzelheiten werden standardmäßig vor den Benutzern verborgen.


    Der Online-Dienst Ubuntu One wurde besser in den Desktop integriert. In Nautilus wurde die Verwaltung der Einstellungen zur Synchronisation von Ordnern verbessert und die Geschwindigkeit der Synchronisation wurde gesteigert. Im Ubuntu One Music Store kann man Links auf Musik für andere Benutzer zugänglich machen.


    Die Netbook-Edition benutzt nun Unity als Standardoberfläche. Dazu gehört eine globale Menüleiste. Die Datumsanzeige ist nun mit einem Kalender gekoppelt. Auch in dieser Edition wird jetzt Shotwell zur Fotoverwaltung eingesetzt. Als E-Mail-Client wird standardmäßig Evolution Express gestartet, dessen Oberfläche besser an das Netbook-Format angepasst ist.


    Kubuntu nutzt KDE 4.5.1 mit Qt 4.7. Die Oberflächen-Varianten für normale Desktops und Netbooks sind beide verfügbar und können beim Login ausgewählt werden. Auch unter KDE besitzt die Netbook-Variante eine globale Menüleiste.


    Der Standard-Webbrowser unter KDE ist jetzt Rekonq, der auf Webkit beruht. Die Bluetooth-Anwendung Bluedevil ist standardmäßig installiert. Wie auch in anderen Ubuntu-Editionen ist jetzt PulseAudio für den Sound zuständig. Die Paketverwaltung KPackageKit wurde beschleunigt und die Oberfläche wurde verbessert. Auch die Installation wurde beschleunigt.


    Xubuntu verwendet nun die neue Version 4.6.2 von Xfce. Der Medienabspieler Totem wurde durch Parole, eine Xfce-Anwendung, ersetzt. Xfburn zum Brennen von DVDs und CDs sowie xfce4-taskmanager ersetzen die früher verwendeten GNOME-Komponenten.


    Edubuntu enthält die Änderungen von Ubuntu und darüber hinaus Gnome Nanny, das es Eltern ermöglicht, den Zugriff ihrer Kinder auf den Rechner einzuschränken und Webseiten zu filtern. Außerdem gibt es einen OEM-Installationsmodus.


    Ubuntu Studio besitzt nun eine bessere Integration der Soundserver PulseAudio und JACK, die nun gleichzeitig verwendet werden können, wenn sie unterschiedliche Ein- und Ausgänge steuern. Wenn beide denselben Ein- oder Ausgang verwenden wollen, hat JACK Vorrang. Netzwerkverbindungen können jetzt mit gnome-network-admin konfiguriert werden.


    Mythbuntu verwendet MythTV 0.23.1 und besitzt ein neues Programm für Backups und Wiederherstellung.


    Die Server-Edition besitzt nun bessere Cloud-Unterstützung. Cloud-Images, die mit cloud-init erstellt werden können, erhielt mehr Optionen und jede Instanz kann eine spezifischen Kernel-Version haben. Zudem können die Images jetzt auch außerhalb einer Cloud laufen, um sie leichter testen zu können. Zur Freigabe von Ubuntu 10.10 hat Canonical das Programm »Ubuntu Server on Cloud 10« gestartet. Damit können Anwender Ubuntu 10.10 eine CPU-Stunde in der Amazon EC2-Cloud kostenlos nutzen.


    Weitere Einzelheiten zu Ubuntu 10.10 »Maverick Meerkat« sind den Anmerkungen zur Veröffentlichung zu entnehmen. Die Distribution kann von der Download-Seite und einer Reihe von Spiegel-Servern heruntergeladen werden. Die nächste Ubuntu-Version 11.04 soll im April 2011 erscheinen und den Codenamen Natty Narwhal tragen.


    Quelle: Pro-Linux

    ZevenOS-Neptune ist eine ZevenOS-Version, die auf Debian Squeeze aufsetzt. Lauffähig ist die Distribution auf Netbooks genauso wie auf anderen modernen Systemen. Als Systemvoraussetzungen werden eine 600 MHz schnelle CPU und 256 MB RAM angegeben. Die Software aus den Debian-Quellen wird mit Sicherheitsaktualisierungen erweitert, was auf lange Sicht ein stabiles und sicheres System garantieren soll.


    Der Fokus der aktuellen Version liegt auf einem schnellen Live-System für USB-Sticks. Dafür haben die Entwickler einen einfach zu benutzenden USB-Installer sowie einen Persistenz-Ersteller, der es ermöglicht, Konfigurationen und Dateien auf dem Live-System zu speichern, entwickelt. Das System beruht auf dem Kernel 2.6.35.5 und Xorg 7.5. Als grafische Oberfläche kommt KDE 4.4.5 zum Einsatz. Für leistungsschwächere Rechner mit wenig Arbeitsspeicher gibt es zudem einen Low-Memory-Modus, der auf einen auf Fluxbox basierten Desktop mitbringt. Dieser verbraucht etwa 90 MB Arbeitsspeicher. Wie das Team schreibt, setzt ZevenOS-Neptune 1.9 die Philosophie von »NextGeneration« fort und bringt ein komplett überarbeites Design mit sich.


    Die Distribution kann ab sofort vom Server des Projektes in Form einer knapp 1,4 GB großen ISO-Datei heruntergeladen werden. Daneben stehen Interessenten auch zahlreiche Videoanleitungen in deutscher Sprache, die das System erklären, zur Verfügung.


    Quelle: Pro-Linux

    Ist ja toll, dass Du Deine Probleme so einfach beheben konntest. Ich find es allerdings auch super, dass Du die SUSE nicht verfluchst, sondern ihr eines Tages wieder eine Chance geben willst. :thumbup:


    Würde mich jedenfalls freuen, wenn Du uns als User erhalten bleibst. Zumindest kannst Du hier ja immer das Neueste erfahren und siehst, wo openSUSE gerade mal wieder zickt. ;)

    Smeegol hat das OpenSUSE-Goblin-Team seine an Netbooks angepasste OpenSUSE-Variante genannt, die über die Benutzerschnittstelle des Meego-Projekts mit ihren Anwendern interagiert.


    Das Meego-Projekt der Linux-Foundation, eine Zusammenarbeit von Intel, Nokia und vielen Freiwilligen, stellt eine auf Netbook-Hardware optimierte Linux-Variante bereit. Dazu gehören kleine Bildschirme und Intel-Atom-Prozessoren. Meego soll nicht nur auf Netbooks, sondern auch auf Smartphones, Unterhaltungssystemen und Fernsehempfängern eingesetzt werden.


    Das Goblin-Team scheint großen Wert auf Musik-Genuss gelegt zu haben. Neben der Meego-Oberfläche bietet Smeegol das Musikwiedergabeprogramm Banshee 1.8 samt Erweiterungen der Gemeinschaft. So können Anwender untereinander Musik über den Instant-Messenger-Client Telepathy austauschen, Amazons MP3-Store durchforsten, Musik mittels Magnatune streamen oder sich von Internetradios berieseln lassen.


    Weiterhin enthält Smeegol 1.0 die abgespeckte PIM-Anwendung Evolution Express und ermöglicht einen schnellen Zugriff auf verschiedene »soziale« Netze, beispielsweise Facebook, Twitter, MySpace, Flickr und Digg. Pakete lassen sich mit Zypper installieren, aktualisieren und entfernen, Netwerkverbindungen können mit dem NetworkManager verwaltet werden. Die Browser Firefox und Chromium sind vorinstalliert.


    Smeegol 1.0 ist für 32- und 64-Bit-Systeme verfügbar, bei den angebotenen ISO-Abbildern handelt es sich um Hybrid-Images, die auf optische Datenträger gebrannt oder auf USB-Sticks oder andere Flash-Speicher übertragbar sind. Anwender, die mit der herunterladbaren Smeegol-Version unzufrieden sind, können sich mittels SUSE-Studio eine ihren Wünschen entsprechende eigene Variante zusammenstellen. Wer bereits OpenSUSE auf dem Netbook einsetzt, kann Smeegol schnell mit Hilfe der One-Click-Technologie installieren und ausprobieren.


    Quelle: Pro-Linux

    Novell hat bekannt gegeben, dass ab sofort SUSE Linux Enterprise Server auf den Amazon-Web-Diensten verfügbar ist.


    Was vor zwei Monaten erstmals angekündigt wurde, ist nun tatsächlich verfügbar. SUSE Linux Enterprise Server 10 und 11 können ab sofort auf Wunsch als virtuelle Maschinen in Amazon EC2 gestartet werden. Dabei stehen alle Amazon-Optionen zur Verfügung. Die Bezahlung erfolgt an Amazon, eine separate Lizenz für SUSE Linux ist nicht erforderlich.


    Jede Instanz, die in Amazon EC2 läuft, wird automatisch gewartet. Das bedeutet, dass Sicherheits-Updates, Korrekturen und neue Funktionalität automatisch installiert werden. Optional können die Benutzer auch Support mit hoher Priorität direkt von Novell erwerben. Support für Infrastruktur-Probleme wird dagegen direkt von Amazon geleistet.


    Die Webseite von Amazon listet die verfügbaren Optionen und Preise zum Betrieb einer Instanz des SUSE Linux Enterprise Server auf. Instanzen werden nach Größe des virtuellen Speichers und Laufzeit abgerechnet. Es werden verschiedene Abrechnungsmodelle angeboten. Die Preise hängen zudem vom Rechenzentrum ab, in dem die Instanzen laufen.


    Images von SUSE Linux Enterprise Server 10 und 11 für Amazon EC2 können mit dem SUSE Appliance Toolkit 1.1 erstellt werden. SUSE Studio soll noch in diesem Jahr entsprechende Funktionalität erhalten


    Quelle: Pro-Linux

    Die KDE-Entwickler haben die KDE Software Compilation (KDE SC) 4.5.2, die zweite monatliche Aktualisierung der Desktop-Umgebung, freigegeben und korrigieren unter anderem Geschwindigkeitsprobleme in KSharedDataCache sowie Probleme in KWin.


    Zu den wichtigsten Korrekturen von KDE SC 4.5.2 gehören Verbesserungen der neu eingeführten Funktion zum schnelleren Laden von Dateien KSharedDataCache. Unter anderem wurde eine mögliche Korrumpierung der Index-Tabellen von KSharedDataCache eliminiert.


    Die Ladegeschwindigkeit von Icons wurde durch eine bessere Nutzung von Caching-Mechanismen verbessert. Ferner sollte nun auch die Anzeige der Tooltips in Dolphin korrekt funktionieren. Weitere Verbesserungen erfuhren Kwin und zahlreiche Filter. Das Starten und das Stoppen von mehreren Transfers mit KGet sollte darüber hinaus schneller vonstatten gehen.


    Die aktuelle Version der KDE Software Compilation ist für alle, die sie selbst compilieren wollen, im Quellcode von download.kde.org erhältlich. Binärpakete für verschiedene Distributionen findet man auf der Download-Seite oder bei den Distributoren direkt. Zusätzliche Informationen zu Download und Installation findet man auf der KDE-Seite. Zu KDE SC gehören die Basis-Bibliotheken, die eigentliche Desktop-Umgebung und eine Vielzahl von Applikationen.


    Quelle: Pro-Linux