Beiträge von Suse-Newbie

    An der Börse geht das Gerücht um, dass Novell in zwei Teilen verkauft werden soll. Ein entsprechendes Abkommen könnte in drei bis vier Wochen abgeschlossen sein.


    Obwohl durchaus in der Gewinnzone stehend, konnte Novell seine Aktionäre in letzter Zeit nicht zufriedenstellen. Der daraus resultierende niedrige Aktienkurs und die große Bargeldreserve von fast einer Milliarde US-Dollar machten Novell im März 2010 zum Ziel des Spekulanten Elliott Associates, der das Unternehmen aufkaufen wollte, um es gewinnbringend auszunehmen. Der Novell-Vorstand empfahl den Aktionären nach kurzer Beratung die Ablehnung des Angebots, das zu niedrig sei. Um die Aktionäre bei der Stange zu halten, musste der Vorstand ihnen allerdings versprechen, verschiedene Alternativen zu prüfen, um den Wert der Aktie zu erhöhen.


    Als mögliche Maßnahmen nannte Novell strategische Partnerschaften oder aber auch eine verstärkte Ausschüttung. Auch der Verkauf des Unternehmens sei nicht ausgeschlossen, teilte der Vorstand damals mit. Letztere Option war wohl ein Schwerpunkt des weiteren Vorgehens, denn schon im Mai meldete das Wall Street Journal, dass der Verkauf unmittelbar bevorstehe und 20 Interessenten vorhanden seien.


    Jetzt berichten verschiedene Nachrichtenblätter, darunter auch die New York Post, dass der Verkauf wohl bald konkret wird. Nach dieser Meldung soll Novell in zwei Teile aufgeteilt werden, die separat verkauft werden. Der Abschluss des Geschäfts soll in drei bis vier Wochen bevorstehen.


    Demnach soll der Teil von Novell, der SUSE Linux entwickelt, an einen »strategischen Käufer« gehen. Der Rest soll zum größten Teil von einem privaten Investor übernommen werden. Beide Verkäufe könnten etwa gleichzeitig abgeschlossen werden. Nach den nicht näher genannten Quellen sind die Verkaufsverhandlungen zur Zeit in einer kritischen Phase und könnten immer noch scheitern. Novell gab laut dem Artikel keinen Kommentar dazu ab. Über die Käufer ist noch nichts Konkretes bekannt. Das Wall Street Journal allerdings nennt VMware, mittlerweile Teil des EMC-Konzerns, als einen der möglichen Käufer von SUSE Linux.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Mandriva Xfce One-Edition stellt eine Abwandlung des Mandriva Linux Spring 2010.1-Releases dar. Dementsprechend beinhaltet das Paket auch die selben Komponenten und Verbesserungen. Unter der Haube werkeln weiterhin der Kernel 2.6.33.5, Glibc 2.11.1 und Xorg 1.7.7. Darüber hinaus beinhaltet die Distribution aktualisierte Software-Pakete. Dazu zählen unter anderen Firefox 3.6.8, OpenOffice 3.2, Thunar 1.0.2 und Gimp 2.6.10. Als Desktopumgebung nutzt das Produkt die leichtgewichtige Xfce in der Version 4.6.2.


    Im Unterschied zu Mandriva Linux Spring 2010.1 beinhaltet Mandriva Xfce One weitere Hintergrundbilder und das Iconset Gnome-brave. Ferner haben die Entwickler das Theme »Ia Ora Steel« zum Standard erhoben. Darüber hinaus nutzt das Produkt Evolution anstatt claws mail als Client. Ferner nutzt Mandriva Xfce One für die Darstellung von Bildern den leichtgewichtigen Betrachter Ristretto. Für die Wiedergabe von Videos sind sich Parole und Exaile verantwortlich.


    Das ISO-Abbild umfasst knapp 700 MByte. Neben einer 32-Bit-Variante steht das Produkt ebenfalls in einer 64-Bit-Version zum Download bereit. Mandriva Xfce One kann auf CD gebrannt oder auf einen USB-Stick transferiert werden. Die Edition ist wie die ONE-Editionen von Mandriva direkt aus der Livesitzung heraus installierbar. Der Download ist vom FTP-Server der Ersteller möglich.


    Quelle: Pro-Linux

    Anlass für Gräßlin, den derzeitigen Stand des KDE-Desktops zu erläutern, sind diverse Probleme, für die die Anwender KDE verantwortlich machen. Aus seiner Sicht werden die Probleme aber von externen Komponenten, besonders den freien Grafiktreibern verursacht. Zwar versuche insbesondere KWin, nur solche Funktionen zu aktivieren, die von den Treibern unterstützt werden, aber nicht vorhersehbare Fehler in den Treibern hätten diese Maßnahmen unterlaufen. Das Resultat war für manche Benutzer ein unbenutzbarer Desktop, Fehler in Effekten oder ähnliche Probleme, die teils in KDE 4.4 noch nicht aufgetreten waren.


    Gräßlin beschreibt die Maßnahmen, die KWin trifft, um eine fehlerhafte Darstellung zu vermeiden. So gibt es eine Liste von funktionierenden Treibern, und die Desktop-Effekte werden nur aktiviert, wenn sich der verwendete Treiber in dieser Whitelist befindet. Die Funktionalität des Treibers wird dann mit einem externen Hilfsprogramm verifiziert. Im Falle von Abstürzen werden die betroffenen Effekte abgeschaltet, bei wiederholten Abstürzen sogar alle Effekte. Die Verifikation erfolgt anhand einer Abfrage, ob die benötigten OpenGL-Erweiterungen unterstützt werden. Dabei ist das KWin-Team konservativ und verwendet nur Funktionalität aus OpenGL 2. OpenGL 2 existiert schon seit etlichen Jahren. Weitere Sicherheitsmaßnahmen von KWin sind eine dynamische Blacklist von Effekten, die von Treibern fälschlich als unterstützt gemeldet werden, Selbsttests und ein Geschwindigkeitstest zur Laufzeit. Wenn ein Test scheitert, werden alle Effekte abgeschaltet.


    KWin erlaubt demnach nur Effekte, die der Treiber angeblich unterstützt. Leider sind wohl viele freie Treiber in dieser Hinsicht fehlerhaft. In KDE 4.5 wurden zwei neue Effekte eingeführt, der Unschärfe-Effekt (Blur) und der Lanczos-Filter. Diese führten bei manchen Benutzern zu Regressionen. Betroffen waren diverse freie Treiber einschließlich der von Intel auf einigen Chips, nicht jedoch der proprietäre NVidia-Treiber, der in dieser Hinsicht alles korrekt abwickelt.


    Für Gräßlin sieht es so aus, als habe noch nie niemand versucht, die Treiber so auszureizen, wie KWin es tut. Auch Compiz benutzt zwar Funktionen des Grafikprozessors, aber kein GLSL. Es fehlte also an Tests der Treiber. Gräßlin und wohl auch die anderen KWin-Entwickler haben nur wenig Hardware zum Testen zur Verfügung und können daher nicht alle Fehler reproduzieren. Für ihn ist allerdings klar, dass die Fehler in den Treibern und nicht in KDE korrigiert werden müssen. Das Verwenden der neuesten Treiber kann in einigen Fällen bereits helfen, da eine kontinuierliche Verbesserung stattfindet. Dies gilt für alle beteiligten Treiber, von den DRM-Treibern im Kernel über die X.org-Treiber bis zur freien OpenGL-Implementierung Mesa.


    Quelle: Pro-Linux

    Das Mint-Team hat die erste Version der Linux Mint Debian Edition veröffentlicht. Linux Mint Debian Edition (LMDE) soll schneller, zuverlässiger und aktueller sein. Ziel der Neuentwicklung war es, eine Linux-Mint-Variante bereit zu stellen, die Anwendern die Pakete aus dem Debian-Repositorium zugänglich macht.


    Wie es bereits im Namen anklingt, basiert LMDE auf Debian. Die Distribution wird als Live-DVD-Image bereitgestellt und wurde vom Mint-Team mit einem neuen, eigens entwickelten Installer versehen, der auch für andere Debian-basierte Distributionen einsetzbar ist. Laut den Entwicklern ist LMDE nicht so nutzerfreundlich wie die bisherigen Mint-Varianten, doch sie arbeiten daran, dem abzuhelfen.


    LDME wird die bisherigen Mint-Varianten als Alternative ergänzen und dafür sorgen, dass Anwender neben der Desktop-Umgebung auch bei der zugrunde liegenden Distribution wählen können. LMDE soll in Kürze für 32- und 64-Bit-Architekturen mit KDE, Gnome, Xfce, Fluxbox oder LXDE erhältlich sein. Die Arbeit an dieser Mint-Variante begann bereits vor drei Jahren, aber den Entwicklern fehlten schlichtweg die Kapazitäten, um die Entwicklung schnell voranzutreiben, so dass sie LMDE erst nach der Veröffentlichung von Linux Mint 9 LTD intensiv angingen.


    LMDE ist eine Rolling Distribution, die auf Debian Testing zurück greift. Rolling Distribution bedeutet, dass neue Paketversionen und Pakete kontinuierlich eingepflegt werden und nicht nur Fehlerkorrekturen wie es bei »traditionellen« Distributionen mit festen Versionen der Fall ist. Anwender haben ständig ein aktuelles System, dass sie mit Erscheinen einer neuen Version nicht neu installieren müssen. Rolling Distributionen werden nicht so intensiv getestet wie Versions-Distributionen, daher können vermehrt Fehler auftreten und es ist für Nutzer von Vorteil, wenn sie über die Erfahrung verfügen, mit solchen Fehlern umzugehen.


    Aktuell ist die Distribution nur als Gnome-Variante für 32-Bit-Architekturen verfügbar. Wann die weiteren Varianten folgen, hängt davon ab, wie hoch der Zuspruch von Seiten der Gemeinschaft ist. Das aktuelle, ca. 872 MB große ISO-Image kommt mit einem Kernel 2.6.32 und ist auf verschiedenen Spiegelservern zum Download verfügbar.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Opensuse-Community hat ein neues Netzwerkportal alias "Opensuse Connect" online gebracht und bittet zum Ausprobieren.


    Connect soll der zentrale Treffpunkt werden, schreibt Novell-Mitarbeiter und Opensuse-KDEler Will Stephenson in den Opensuse-News. Nach außen hin soll das als Anwenderdatenbank fundierte Portal mit Social-Network-Features ausgestattet sein wie Personenprofile, Kalender sowie den Möglichkeiten Freunde zu sammeln, Gruppen zu bilden und Umfragen zu starten. Dazu nutzt das Portal Elgg, eine freie Social-Network-Software. "Unseren Code bringen wir im Moment super zusammen, aber bisher fehlt die Möglichkeit, sich unter die Leute zu mischen", begründet Stephenson. Wer das neue Opensuse-Netzwerk ausprobieren möchte, das jetzt zu Beta-Zwecken online gegangen ist, kann das unter Connect.opensuse.org mittels des Usernamens "geeko" und dem Passwort "opensuse" tun.


    Startfertig wurde Connect, das bisher nur als Vorhaben im Opensuse-Wiki existierte, auf dem Opensuse-Entwicklertreffen Hackmeck während der Froscon auf Initiative des Booster-Teams. Das so genannte Boosters-Team gibt es im Opensuse-Projekt seit Herbst 2009. Es besteht im Kern aus einem guten Dutzend Novell-Mitarbeitern verschiedener Professionen (von Buildtools bis X-Interface), die mehr oder weniger am Booster-Projekt, aber jedenfalls vollzeit an Opensuse arbeiten. "Boost" heißt auf Englisch so viel wie "ankurbeln, nachhelfen": Die "Booster" sollen also das Opensuse-Projekt vorwärts bringen. Per Mailingliste ist die Community zum Mitmachen eingeladen.


    Quelle: Linux-Community

    Die Planungen für openSUSE 11.4 befinden sich im Endstadium, sind aber noch nicht endgültig. Er erste von von sechs geplanten Meilensteinen bringt viele Updates und ein neues Backend für die Paketverwaltung Zypper.


    Die Paketverwaltung Zypper wurde um ein neues Backend in der zugehörigen Bibliothek libzypp erweitert, das Downloads stark beschleunigen kann. libzypp, nun in Version 8.1, bringt das Backend MultiCurl mit, das das ältere MediaAria ersetzt. Neu sind darin die Unterstützung für das zsync-Protokoll und bessere Download-Unterstützung für das Metalink-Framework, das das Herunterladen vereinheitlichen und parallelisieren kann. Während Metalink das Herunterladen von Repositoriums-Daten und Paketen beschleunigen kann, sorgt zsync dafür, dass nur geänderte Teile von Dateien übertragen werden. Das beschleunigt hauptsächlich das Herunterladen von Repositoriums-Daten, da hierbei gut getrennt werden kann, welche Teile der Dateien geändert wurden.


    Daneben soll MultiCurl auch Fehler beheben, die das alte MediaAria-Backend plagten. Im Gegensatz zum alten Code verwendet es dieselben Proxy-Einstellungen wie der Rest von YaST und unterstützt auch Repositorien, die mit einer einfachen HTTP-Authentifikation geschützt sind.


    Aktualisierungen in Milestone 4 sind unter anderem X.org 1.9, GNOME 2.32 Beta 1 und KDE 4.5. openSUSE 11.4 ist derzeit für den 10. März 2011 geplant. Die nächste Testversionen soll am 30. September erscheinen.


    Quelle: Pro-Linux

    SUSE Linux Enterprise Server für VMware ist die Frucht der Zusammenarbeit, die Novell und VMware im Juni verkündet hatten. Das neue Produkt ist für virtualisierte Server vorgesehen, die unter dem Hypervisor VMware vSphere laufen. Damit lässt sich laut Novell ein Rechenzentrum vollständig virtualisieren. Anwender, die eine vSphere-Lizenz mit Support-Abonnement erwerben, erhalten zugleich ohne weitere Kosten ein Abonnement für Patches und Updates von SUSE Linux Enterprise Server für VMware. Außerdem will VMware die Option bieten, technischen Support für SUSE Linux Enterprise Server für VMware zu kaufen. Der Support wird durch VMware-Partner abgewickelt.



    SUSE Linux Enterprise Server für VMware soll nach Angaben von Novell die Komplexität und die Kosten des Betriebs senken. Zuverlässigkeit und Interoperabilität stehen für Novell ganz oben. Zudem sollen bereits 6.000 Anwendungen für SUSE Linux Enterprise Server zertifiziert sein. Das Produkt soll es ermöglichen, Linux-Server zwischen Clouds zu migrieren, und ist Teil der »Intelligent Workload Management«-Strategie, in der Novell Marktführer werden will.


    Quelle: Pro-Linux

    KDE SC 4.5.1 konzentriert sich ganz auf Fehlerkorrekturen und bringt, abgesehen von einigen erweiterten Übersetzungen, keine neuen Funktionen. Die Zahl der Übersetzungen liegt nun bei 55, weitere sind in Vorbereitung.



    Das Update von KDE SC 4.5 sollte keine Überraschungen bergen und ist daher laut den Entwicklern risikolos und wird allen Anwendern empfohlen. Zu den wichtigsten Korrekturen gehören Verbesserungen in der Ergonomie bei Verschieben von Applets in Plasma-Panels, die korrekte Auflistung der UPnP-Geräte und die Behebung einer Regression, die die Nutzung von Desktop-Effekten verhinderte. Darüber hinaus aktualisieren das Wetter- und das Nachrichten-Applet ihre Daten korrekt, wenn eine unterbrochene Netzwerkverbindung wieder hergestellt wird. Ein ausführliches Änderungslog mit Verweisen auf die Logs der Versionsverwaltung Subversion ist verfügbar.


    KDE 4.5.1 steht als Quellcode für alle zur Verfügung, die es selbst compilieren wollen. Binärpakete für verschiedene Distributionen findet man auf der Download-Seite oder bei den Distributoren direkt. Weitere Hinweise lassen sich der Informationsseite zu KDE SC 4.5.1 entnehmen.


    Quelle: Pro-Linux

    Warum willst Du überhaupt KDE als Desktopumgebung einrichten, wenn Du mit Xfce so zufrieden bist?
    Nur weil openSUSE standardmässig auf KDE setzt, heisst das noch lange nicht, dass ein jeder User KDE installieren muss.
    Dein Rechner scheint perfekt mit Xfce zu harmonieren, Dir fehlt nichts und Du scheinst sehr zufrieden zu sein. Darum empfehle ich Dir wie rogi, doch einfach auf Xfce zu bleiben.
    Ausserdem wissen wir so, wer in diesem Forum bei Xfce-Problemen weiterhelfen kann. ;)