Beiträge von Suse-Newbie

    Hallo siegen_2001


    Danke, dass Du so offen und ehrlich warst und Dich hier auch offiziell abgemeldet hast. Ich finde, es braucht Mut, in einem Linux-Forum mitzuteilen, dass man wieder zu Windows zurückkehrt. Darum: Hut ab!


    Ich weiss ja nicht, aber vielleicht wäre es ja auch eine Lösung gewesen, über einen virtuellen Zugang Deine gebrauchten Programme zu nutzen. Allerdings kann ich es verstehen, wenn man produktiv Arbeiten will und erst mal ein Problem nach dem Anderen lösen muss, dass einem dann die Lust vergeht.
    Aber wer weiss, vielleicht gibt es mal einen neuen PC und einen neuen Versuch mit openSUSE oder einer anderen Distribution und Du freust Dich dann doch noch über Linux. Es gibt ja auch Linuxuser, die mehr als einen Anlauf gebraucht haben.


    Wünsche Dir alles Gute für die Zukunft!


    PS: Wenn es Leute gibt, die über XP meckern, dann haben sie wohl zu viel ohne Ahnung daran rumgebastelt!

    In der neuen Version bringt das freie Vektorprogramm Inkscape nach neun Monaten Entwicklungszeit neue Tools und Fertigkeiten mit.


    Als Highlight beschreiben die Macher das neue Spray-Tool, mit dem sich unter anderem einzelne Gegenstände oder Flächen kopieren (Spray Copy mode) oder klonen (Spray Clone mode) lassen. Diverse Optionen wie "Rotation", "Skalierung" und "Anzahl" werten das Tool auf. Multipath-Editing ist ein weiteres neues Feature. Es wählt eine beliebige Anzahl Pfade aus und bearbeitet sie gleichzeitig. Den Text-Editor hat das Projekt gründlich überarbeitet: Er beherrscht jetzt hochgestellte und tiefgestellte Zeichen und Rotation.


    Die Inkscape Release Notes nennen alle Neuerungen und Verbesserungen, die teilweise beim Google Summer of Code, aber auch von der Inkscape-Community finanziert wurden. Den Download von Inkscape 0.48 gibt es für Linux, Mac OS X und Windows.


    Quelle: Linux-Community

    Gnash ist eines der Projekte, die für die Free Software Foundation (FSF) höchste Priorität haben. Geld für die Entwicklung stellt sie laut Rob Savoye aber nicht bereit. Es seien Spenden nötig, sonst könne kaum einer der Entwickler noch viel Zeit in Gnash stecken.


    Gnash stellt eine freie Alternative zum Adobe Flashplayer dar und ist sowohl ein eigenständiger Player für Flash-Filme als auch ein Browser-Plugin. Nach Angaben der Entwickler unterstützt Gnash viele Features von SWF Version 7 aufwärts und ActionScript 2 und 3.


    Gnash 0.8.8 sollte nach Angaben der Entwickler in der Lage sein, alle YouTube-Videos abzuspielen. Bei Problemen sollte man zunächst alle YouTube-Cookies löschen und es dann noch einmal versuchen.


    Das Programm kann nun zur Laufzeit zwischen den Renderern Cairo, OpenGL und AGG wählen. Ebenso kann es die Medien-Abspieler wählen, wobei FFmpeg und GStreamer als Optionen bereitstehen. Zur beschleunigten Dekodierung von Videos kann die VAAPI-Bibliothek eingesetzt werden, die bestimmte Grafikchips von Nvidia, AMD und Intel unterstützt. Neu ist auch eine Unterstützung für Skripte im Plugin. Damit kann das im Browser ablaufende JavaScript mit ActionScript in Gnash zusammenarbeiten.


    Quellcode und Binärpakete für mehrere Linux- und BSD-Systeme sind auf den Downloadseiten des Projektes verfügbar.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Security-orientierte Linux-Distribution NetsecL ist in Version 3.0 erhältlich. Erstmals dient Opensuse statt Slackware als Basis des Systems.


    Die Entwickler haben die NetsecL-Version mit Novells Online-Tool Suse Studio gebaut. Das System samt allen Programmen lässt sich live von der DVD betreiben oder auf Festplatte installieren. NetsecL 3.0 eignet sich als Desktop- oder Server-Betriebssystem.


    Der verwendete Linux-Kernel ist mit Hilfe von Grsecurity gesichert, und wie immer ist die NetsecL-Firewall an Bord. Open Office, Wine, Qemu und weitere Programme liefern die Entwickler ebenfalls in gehärteten Versionen mit. Für Penetrationstests sind Security-Tools wie Wireshark, Etherape, OpenVAS, und das Metasploit-Framework gedacht.


    Weitere Informationen über NetsecL 3.0 gibt es auf der Homepage. Das ISO-Image steht auf einigen Mirror-Servern zum Download bereit.


    Quelle: Linux-Community

    Mit der Freigabe der Version 1.0.1 der freien NoSQL-Datenbank CouchDB beheben die Entwickler einen kritischen Fehler, der zum Verlust von Daten führen konnte. Ein Update auf die neue Version wird allen Administratoren dringend empfohlen.


    Bereits Anfang der vergangenen Woche warnten die Entwickler der Apache-Datenbank CouchDB vor einem fatalen Fehler, der zum Verlust von Daten führen konnte. Betroffen von dem Problem sind alle Anwender, die CouchDB 1.0 mit den Standardeinstellungen betreiben und die Option delayed_commits mit dem integrierten Timer eingeschaltet haben. Wird die Datenbank neu gestartet, setzt das System die Referenz zum gestoppten Timer nicht mehr zurück. Als Folge können weitere Schreibzugriffe nicht mehr korrekt ausgeführt werden, was zu einem Verlust der Daten führen kann.


    Nun steht eine korrigierte Version der Datenbank zur Nutzung bereit. Die Version 1.0.1 von CouchDB behebt neben dem bereits angesprochen Problem auch diverse andere Ungereimtheiten und fügt dem Produkt neue Funktionen hinzu. Unter anderem unterstützt CouchDB nun auch eine Replikation via HTTP-Proxy. Ferner ist es möglich, die mit der Option _deleted=true gelöschten Felder einem Auditing zu unterziehen. Darüber hinaus wurden zahlreiche Replikator-Fehler in Verbindung mit älteren Versionen von CouchDB korrigiert.


    Die Entwickler raten eindringlich zu einem Update des Produktes. Ferner steht den Anwendern auch ein »Repair Tool« zur Verfügung, das durch den Fehler verlorene Daten zu retten versucht. Da die Daten bedingt durch den Fehler zwar nicht abrufbar, aber noch in der Datenbank enthalten sind, sollen alle Anwender ihre Daten retten können. Dazu erstellt das Tool ein neues Verzeichnis unter dem Namen lost+found, in dem eine korrigierte Version der Datenbank abgelegt wird. Anschließend können mittels des Administrations-Tools Futon die Daten wieder integriert werden.


    Quelle: Pro-Linux

    Bereits bei der Freigabe von KMyMoney 1.0 kündigten die Entwickler von KMyMoney an, keine geringeren Ziele zu verfolgen, als die »beste freie Finanzverwaltungssoftware für den Privatgebrauch zu sein«. Das vor über zehn Jahren gestartete Projekt setzte sich deshalb relativ früh zum Ziel, auch für Linux Funktionen der bekannten Windows-Applikationen wie Money oder Quicken anzubieten. Dabei wollen die Entwickler nicht nur die Funktionalität der beiden Vorbilder kopieren, sondern verfolgen ihre eigenen Wege. Hinzu kommt eine relativ konservative Veröffentlichungspolitik, so dass nur die Funktionen implementiert werden, die auch ausgiebig getestet worden sind.


    Mit der nun erfolgten Freigabe der ersten stabilen Version für die KDE 4 konzentrierte sich die Entwicklung deshalb nicht nur auf die Portierung, sondern auch auf eine Verbesserung der Funktionen. So unterstützt KMyMoney 4.5 die aktuelle Version der AqBanking-Bibliothek. Ferner haben die Entwickler die Funktionen von Online-Banking und die Dokumentation weiter verbessert. Online-Banking-Passwörter können auch in KWallet abgespeichert werden. Darüber hinaus findet vor dem Speichern von Daten eine Konsistenzprüfung statt, die Inkonsistenzen größtenteils automatisch behebt.


    Nachdem nun KMyMoney auf KDE 4 portiert wurde, planen die Entwickler, sich wieder verstärkt neuen Funktionen zu widmen. Eine der neuen Aufgaben wird eine verbesserte Interaktion mit anderen Anwendungen via Alkimia sein. Die Infrastruktur will die Kommunikation und die Entwicklung von Finanzanwendungen unter KDE vereinfachen.


    Die aktuelle Version von KMyMoney kann ab sofort vom Server des Projektes heruntergeladen werden.


    Quelle: Pro-Linux

    K3b 2.0.1 behebt neben einigen kosmetischen Fehlern, etwa nicht funktionierendes Drag & Drop im Zusammenspiel mit dem Dateimanager Dolphin oder das Fehlen von Icons bei Verwendung anderer Desktop-Umgebungen, auch einige Probleme mit schwereren Auswirkungen: So funktionierten sowohl das Brennen von überlangen Medien (Overburn) als auch die korrekte Zusammenstellung gemischter Audio/Daten-CDs nicht mehr. Beim Ripping von Audio-CDs in die Formate MP3 oder FLAC fror die Anwendung ein, ein ungeprüfter Parameter bei der Auswahl von Audio-Tracks konnte sogar zu einem Absturz führen.


    K3b wurde von Sebastian Trüg 1999 ins Leben gerufen, die Version 1.0 erschien 2007 für KDE 3. Version 2.0 erreichte vor sieben Wochen die stabile Version. Die Brennsoftware ist einfach zu bedienen und greift auf viele Kommandozeilenwerkzeuge zurück, so dass sie mit einer Vielzahl vom Medien und Formaten zusammenspielt.


    Die Anwendung liegt derzeit nur im Quelltext vor und sollte in Kürze in den Repositorien der Distributionen zu finden sein.


    Quelle: Pro-Linux