Beiträge von Suse-Newbie

    Die Entwickler von Puppy Linux haben Version 5.1 freigegeben, die neben besserer Unterstützung für Grafikbeschleunigung eine vergrößerte Paketauswahl bietet.


    Puppy Linux ist mittlerweile eine Familie von unabhängigen Linux-Distributionen, die alle auf niedrigen Speicherbedarf ausgelegt sind. So soll Puppy auch auf älteren Rechnern gut laufen, und ab 256 MB RAM soll es sich vollständig im Speicher befinden. Puppy Linux wird mit dem Woof-System zusammengestellt. Woof kann Binärpakete von beliebigen anderen Distributionen nehmen und daraus eine neue Distribution generieren. Version 4.x von Puppy beruhte auf der Metadistribution T2, ebenso wie Quirky, das als experimentelle Weiterentwicklung von Puppy gilt. Daneben gibt es beispielsweise Pupeee, eine Distribution für Netbooks, UbuntuStudio PuppyLinux Version und eine größere Zahl weiterer Derivate, Puplets genannt.


    Puppy 5.x, Lucid Puppy oder Lupu genannt, beruht dagegen auf Ubuntu 10.04 LTS und will von dessen großer und aktueller Paketauswahl profitieren. Die Benutzer haben Zugriff auf das komplette Ubuntu-Repositorium, um fehlende Programme nachzuinstallieren.


    Die neue Version 5.1 bringt exakt drei Monate nach Version 5.0 nur wenige Neuerungen. Die Unterstützung für Grafikbeschleunigung soll verbessert sein und die Paketauswahl wurde vergrößert. Dies wurde durch das Anlegen des neuen Repositoriums »Puppy-Lucid« erreicht, mit dem man 50 der besten Linux-Programme jeweils mit einem Klick installieren kann. Diese Pakete wurden nach Angaben der Entwickler speziell für Puppy 5.1 getestet und vorkonfiguriert.


    Puppy Linux 5.1 ist als 130 MB großes ISO-Image auf ibiblio.org verfügbar. Puppy enthält einen Universal-Installer, mit dessen Hilfe sich die kleine Distribution in wenigen Minuten auf verschiedensten Medien installieren lässt.


    Quelle: Pro-Linux

    Nach fast einjähriger Enwicklungszeit gibt es eine neue Version des Trinity Rescue Kits (TRK). Das TRK ist eine Live-Distribution, mit deren Hilfe Anwender abgeschmierte oder problematische Windows-Systeme wieder flott machen können. Unter anderem lassen sich mit TRK Windows-Passwörter zurücksetzen, Rechner auf Viren überprüfen, temporärer Datenmüll entsorgen und gelöschte Dateien und Partitionen wieder herstellen.


    Die neue Version 3.4 des TRK wurde mit einem textbasiertem Menu versehen, das Nutzern leichten Zugang zu den enthaltenen Werkzeugen bietet, die Lernkurve abflacht und so weniger versierte Nutzer beim Meistern komplizierter Aufgaben unterstützt. Die Entwickler statteten TRK 3.4 mit neuen Werkzeugen aus, etwa Winclean um Windows-Partitionen zu bereinigen, einem neuen Virusscanner (Avast) und ein neu geschriebenes Winpass zum Resetten vergessener Passwörter.


    Wgetpaste erlaubt es Nutzern, von TRK produzierte Ausgaben auf Pastebin hochzuladen, Drakkeyboard ermöglicht eine einfache Wahl der verwendeten Tastatur. TRK 3.4 nutzt einen Kernel 2.6.35, enthält Manpages für alle TRK-eigenen Werkzeuge und bringt einen »Quick and dirty guide« für all diejenigen mit, die nur mal eben schnell ein Passwort zurücksetzen wollen. Weitere Neuerungen sind die Möglichkeit für Windows-Anwender, TRK ohne weitere Hilfsmittel auf einen CD-Rohling zu braten und die neueste Verson des Backup-Wrapper-Skripts pi.


    Die Entwicklung an TRK begann 2001 als bootbare DOS-CD mit mehreren kostenpflichtigen Werkzeugen. Um die CD anderen kostenlos bereitstellen zu können, hat der Entwickler und Initiator Harakiri später Linux als Grundlage für seine Arbeit genutzt. In TRK sind viele Werkzeuge und Skripte anderer Distributionen vertreten, unter anderem Timo 's Rescue CD, Mandriva 2005, Fedora Core 3 und 4. Die aktuelle TRK-Version 3.4 ist als ISO-Abbild und Windows-Selbstbrenner-exe auf mehreren Spiegelservern verfügbar.


    Quelle: Pro-Linux

    Novell hat seine Linux Enterprise Server 10 und 11 (SLES) in die Cloud geschickt. Das Unternehmen macht die Serverlösungen auf Amazon Web Services (AWS) zugänglich, wo sie von Kunden stundenweise genutzt und bezahlt werden können. Novell bietet für die Server einen Wartungsservice an, in dem das Beheben von Fehlern enthalten ist.


    Das Angebot richtet sich vor allem an Nutzer des Suse-Cloud-Programms, mit dem Nutzer physische, virtuelle und Cloud-Umgebungen miteinander verknüpfen können. Die Plattform für diese Architektur soll sich laut Novell recht einfach mit dem Suse Studio an die eigenen Bedürfnisse anpassen lassen und sich so für Anbieter von Webanwendungen oder -services eignen. Kunden können entweder auf ein fertiges SLES zurückgreifen oder eine mit Suse Studio erstellte SLES-Distribution in die Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2) hochladen.


    Novell ist nicht der erste Distributor, der sein Linux in der Cloud anbietet: die Server von Red Hat und Ubuntu können ebenfalls in Amazons EC2 laufen. Die Preise für die EC2-Instanzen beginnen bei 0,085 US-Dollar pro Stunde (ca. 750 USD im Jahr), dafür erhalten Kunden Rechenkapazitäten, die einem Server mit 1,7 GB Ram, 160 GB Festplattenspeicher und einem Opteron- oder Xeon-Prozessor von 2007 mit 1,0 bis 1,2 GHz entsprechen. Um in den Genuss der Updates für SLES zu kommen, ist zusätzlich eine jährliche Abonnementsgebühr von mindestens 349 USD nötig.


    Quelle: Pro-Linux

    Hallo und Willkommen an Board pethi


    Schau mal hier. Da gibt es diverse Dokumentationen rund um openSUSE.
    Etwas weiter unten auf der Rechten Seite gibt es eine Spalte "Offizielle Novell-Dokumentation". Da gibt es Handbücher über openSUSE zum Downloaden. Da die Version 11.3 allerdings noch marktfrisch ist, gibt es dafür noch kein deutsches Handbuch.



    Und wenn Du Dich richtig in Linux einlesen willst, dann empfehle ich Dir das Buch "Linux" von Michael Kofler.

    Die Entwickler hatten angekündigt, den Schwerpunkt der neuen Version auf Stabilität und Funktionalität zu legen. So hat das Team laut früheren Aussagen »einen beachtlichen Anteil der Zeit« in die Politur bereits bestehender Funktionen und einen Feinschliff der Umgebung investiert. Doch auch neue Funktionen finden sich in der aktuellen Version des KDE-Projektes.


    Für eine Steigerung der Geschwindigkeit von KDE-Anwendungen soll der neue Caching-Mechanismus KsharedDataCache sorgen. Der memory-mapped Cache soll vor allem den Zugriff auf Dateien auf der Festplatte beschleunigen und für bessere Zugriffszeiten sorgen. In KDE 4.5.0 wird dieser Mechanismus für das Caching von Icons verwendet. Darüber hinaus wurde der Benachrichtigungsbereich überarbeitet und bietet nun ein einheitliches Aussehen auch zwischen verschiedenen Programmen und Toolkits. Längere Aktionen, wie ein Download von Dateien, werden nun direkt im Widget angezeigt. Ferner unterstützt die Neuerung auch die Anzeige von Benachrichtigungen von entfernten Systemen.


    Eine bereits seit längerem gewünschte Funktion hält nun standardmäßig Einzug in die Desktop-Umgebung. So ist es ab sofort möglich, direkt im Konqueror die WebKit-Komponente anstelle der KHTML-Engine zu nutzen. Die sich in Extragear befindende Komponente basiert auf KPart und unterstützt alle Funktionen des KDE-Webbrowsers, einschließlich Passwortverwaltung und Filter. Darüber hinaus wurde auch die KHTML-Engine weiter ausgebaut und unterstützt unter anderem Xpath-Abfragen. Zudem verspricht das Team, die allgemeine Geschwindigkeit beim Laden und bei der Betrachtung von Webseiten verbessert zu haben. Verantwortlich dafür zeigt sich eine neue Scheduling-Richtlinie, die unter anderem mehr parallele Downloads zulässt.


    Weitere Änderungen erfuhr die KWin-Komponente, die nun einen neuen Platzierungsmodus (KWin-Tiling) unterstützt, wie ihn beispielsweise auch Ion bietet. Darüber hinaus bietet KWin nun erweiterte grafische Effekte wie Unschärfe des Hintergrundes von durchsichtigen Fenstern. Weitere Änderungen erfuhr die Terminalapplikation »Konsole«. Sie bietet unter anderem ein Tab-Kontextmenü und kommt mit einem modernisierten Layout. Die Konfiguration der Tastatur und die Einrichtung neuer Arbeitsflächen wurden vereinfacht. Die Phonon-Komponente kann nun auch optional PulseAudio nutzen.


    Zu den weiteren Neuerungen gehören Verbesserungen der mitgelieferten Anwendungen. Neu im Lieferumfang der Plattform ist das Mahjongg-Spiel »Kajongg«. Das Spiel Konquest unterstützt nun auch eigene Karten, wohingegen das Puzzle-Spiel Palapeli über eine vereinfachte Konfiguration verfügt. Die wohl größten Änderungen erfuhr allerdings der Desktop-Globus Marble, der nun über eine Routenplanungsfunktion verfügt. Dazu bedient sich das Programm der Daten von OpenStreetmap und des OpenRouteService.


    KDE SC 4.5.0 ist als Quellcode von kde.org erhältlich. Binärpakete werden bereits von diversen Distributoren zur Verfügung gestellt. Alternativ kann man KDE auch auf CD erwerben, womit auch das Projekt gefördert wird. Zusätzliche Informationen zu Download und Installation findet man auf der KDE 4.5-Infoseite.


    Quelle: Pro-Linux

    Die jetzt veröffentlichte »openSUSE Medical DVD« des openSUSE Medical-Teams beruht auf openSUSE 11.3 und enthält Software speziell für Arztpraxen, Kliniken und Medizinstudenten. Daneben ist auch alles enthalten, was für den täglichen Einsatz zuhause und am medizinischen Arbeitsplatz benötigt wird. Da eine Menge Software mittlerweile webbasiert ist, sind auch Apache, MySQL und PHP sowie die wichtigsten Entwicklungs-Tools vorhanden, was ein typisches LAMP-System (Linux, Apache, MySQL und PHP) ergibt.



    Die speziell für den medizinischen Bereich ausgelegte Software in openSUSE Medical umfasst auf dem Desktop unter anderem Freemedforms, GNUmed, FreeDiams und TEMPO, dazu die Web-Anwendungen Freemed, openEMR und zyxware-hmr. Eine vollständige vollständige Paketliste ist verfügbar, sofern man sich beim openSUSE Build-Service angemeldet hat.


    Der Download ist in Form eines DVD-Images oder eines Images für virtuelle Maschinen unter VirtualBox oder VMWare möglich.


    Quelle: Pro-Linux