Beiträge von Suse-Newbie

    Mal noch was an die Administratoren:
    Verlinkt doch bitte mal die Version 13.2 auf die 13.2. Links unter Spenden. Der Link zeigt immer noch auf die 13.1.
    openSUSE 13.2 Jetzt verfügbar - ich so im vorbeilaufen download gestartet - stunde später hatte ich die 13.1 :cursing:


    Bin dabei...
    Der Download für 32-Bit sollte funktionieren, ausser den Prüfsummen...


    DIe 64-Bit-Versionen stelle ich demnächst noch um.

    Fast ein Jahr nach der letzen Hauptversion ist mit OpenSuse 13.2 eine neue Version der Gemeinschafts-Distribution veröffentlicht worden. OpenSuse 13.2 »Harlequin« bringt neben den obligatorischen Software-Aktualisierungen zahlreiche Verbesserungen am Installer und Yast und Btrfs als Standarddateisystem.


    OpenSuse 13.2 bringt fast punktgenau ein Jahr nach der letzten Version 13.1 zahlreiche Neuerungen sowie Aktualisierungen von Hunderten von Anwendungen. Die Distribution beruht in der neuesten Version auf der Kernel-Version 3.16. Gegenüber der Standardversion wurde der Kernel um diverse neue Funktionen erweitert. Das Standarddateisystem ist - wie auch schon bei der neuesten Version der SLES-Distribution – Btrfs. Chris Mason hatte bereits in der Vergangenheit das Dateisystem als stabil eingestuft und für den produktiven Einsatz freigegeben. Dementsprechend kommt das System zunehmend auch in Distributionen zum Einsatz. Als Dateisystem für Heim-Verzeichnisse kommt bei OpenSuse 13-2 XFS zum Einsatz.


    Bereits bei der Installation der neuen Version fällt der geänderte Installer auf, der nicht nur grafisch überholt, sondern auch funktionell aufgewertet wurde. Die Netzwerkverwaltung wird von wicked vorgenommen und die initialen Ramdisks werden mit dracut erstellt. Der Port von Yast auf Ruby wurde weitgehend abgeschlossen und das Werkzeug wurde optisch erneuert. Zudem wurde das Qt-Frontend des Suse-Verwaltungswerkzeugs auf Qt5 portiert. Die Paketverwaltung Zypper wurde auf Version 1.10 aktualisiert und arbeitet unter anderem besser mit RPM 4.11.2 zusammen. Mit von der Partie in OpenSuse 13.2 sind zudem LibreOffice 4.3.1.2 und AppArmor 2.9. Der verwendete GCC trägt die Versionsnummer 4.8, wobei die Distribution auch die Option beinhaltet, GCC 4.9 zu installieren.


    Die Desktopumgebungen KDE und Gnome sind in den Versionen 4.14 bzw. 3.14 vorhanden. Die Version 4 der KDE-Desktopumgebung hat damit ihren Höhepunkt und Abschluss erreicht. Da der Plasma-Desktop als abgeschlossen gilt, wird er in der Version 4.11 ausgeliefert. Mit von der Partie sind auch KDE Frameworks 5 und Plasma 5, die allerdings explizit als Testversionen bezeichnet werden. Ebenfalls im Lieferumfang der Distribution sind Xfce, LXDE, MATE und Enlightenment. Anwender, die Wayland ausprobieren möchten, finden auch diese Technologie im Lieferumfang der Distribution.


    OpenSuse 13.2 ist als installierbare Gnome- oder KDE-Live-CD sowie als DVD-Abbild für 32- und 64-Bit-Architekturen zu finden. Alle Images können direkt von der Downloadseite oder via BitTorrent/Metalink bezogen werden. Darüber hinaus bieten die Entwickler auch eine speziell optimierte Rettungs-CD und ein Netinstall-Image zum Bezug an.


    Quelle: Pro-Linux und Linux Community

    Trisquel 7.0 ist die zweite Version der von der Free Software Foundation (FSF) empfohlenen Distribution, die Langzeitunterstützung (LTS) bietet. Während der Vorgänger »Toutatis« noch bis zum April 2017 unterstützt wird, gilt das für »Belenos« bis 2019.


    Trisquel basiert auf Ubuntu, entfernt aber alle proprietären Anteile daraus. »Belenos«, das nach einem keltischen Sonnengott benannt ist, basiert auf Ubuntu 14.10 »Utopic Unicorn« und setzt auf den ohne proprietäre Anteile auskommenden Kernel Linux-libre 3.13 mit niedriger Latenzzeit und dem BFQ-Scheduler.


    Der standardmäßige Desktop basiert auf GNOME 3.12 Fallback, ins Internet gelangt man per Abrowser 33, einer Abwandlung von Firefox. Wie bei Debians Iceweasel fehlen auch hier die Markenkennzeichen von Mozilla. Zusätzlich wird der Anwender auf eine Add-On-Seite von Trisquel geleitet, die keine unfreien Erweiterungen anbietet. Alternativ kann mit einem Mausklick GNU Icecat 31 des GNU-Projekts installiert werden. Für Bitcoin-Anwender ist Electrum Bitcoin Wallet vorinstalliert.


    Das Format von Trisquel 7 wurde auf DVD umgestellt und bringt in der Standardausgabe auf 1,5 GB mehr als 50 Sprachen mit. »Belenos« kommt in drei Ausführungen mit Gnome und in einer Mini-Edition mit LXDE. Volle Unterstützung erhält jetzt auch die 500 MB große »Trisquel on a Sugar TOAST«-Edition, die für Kinder bis zu 12 Jahren ausgelegt ist und die Sugar Learning Umgebung der gemeinnützigen Sugar Labs mitbringt. Zudem gibt es eine Datei zum Netzinstallation.


    Im Rahmen dieser Veröffentlichung wurde die Webseite modernisiert und der Entwicklungsprozess offener gestaltet, um der Gemeinschaft die Mitarbeit weiter zu erleichtern. So ist es im Code-Tracker möglich, den Code zu klonen und ihre Änderungen zur Prüfung wieder hochzuladen. Dazu kommt ein neues Build-System, das neuen Code schneller integrieren soll.


    Die Anmerkungen zur Veröffentlichung enthalten alle Änderungen an der neuen Version, die Abbilder liegen in Versionen für 32- und 64-Bit auf dem Server des Projekts zum Download bereit.


    Quelle: Pro-Linux

    Der Linux-Mint- und Cinnamon-Gründer Clement Lefebvre hat bekannt gegeben, dass die Desktopumgebung Cinnamon in der Version 2.4 verfügbar ist. Cinnamon forkt die Gnome Shell. Die Desktop-Umgebung orientiert sich in Aussehen und Bedienung an Gnome 2, nutzt jedoch Technologien aus Gnome 3.


    Cinnamon 2.4 wird laut Lefebvre mit Linux Mint 17.1 »Rebecca« und der Linux Mint Debian Edition 2 »Betsy« ausgeliefert. Linux Mint »Rebecca« ist für Ende November geplant, LMDE 2 »Betsy« soll im Frühjahr 2015 erscheinen. Die Entwickler unterzogen alle Cinnamon-Komponenten einer statischen Analyse, um Speicherlecks zu finden. Indem sie etwa 30 derartige Fehler behoben und das auf GJS basierende CJS (Cinnamon Javascript) aktualisierten, konnten sie den Speicherverbrauch und die Ausführungszeit von Cinnamon reduzieren.


    Zu den offensichtlicheren Neuerungen gehört die Zoom-Animation beim Start der Desktop-Umgebung. Der Login-Sound wurde mit der Login-Sequenz synchronisiert und nun direkt von Cinnamon abgespielt. Module in den Cinnamon-Einstellungen und die Kategorien im Anwendungsmenü werden alphabetisch geordnet und die Tastenkombination Super+E (Windows-Taste+E) öffnet das Home-Verzeichnis. Cinnamon 2.4 kommt mit mehreren Panel-Startern, einem verbesserten Sound-Applet und vielen Fehlerkorrekturen.


    Single-Button-Touchpads werden von der aktuellen Cinnamon-Version 2.4 unterstützt und es können Aktionen für Zwei- und Drei-Finger-Klicks konfiguriert werden. Standardmäßig sind Aktionen für Rechts- und Mittel-Klicks voreingestellt. Im Vollbild-Modus können Anwender das Compositing konfigurieren und Änderungen übernehmen, ohne Cinnamon neu zu starten. Die Einstellungsdialoge für die Themes und Hintergrundbilder wurden überarbeitet und die Netzwerkeinstellungen aktualisiert. Der Dateimanager Nemo erhielt eine neue Werkzeugleiste und die Erweiterung nemo-emblems. Weitere Änderungen sind in den Veröffentlichungsnotizen aufgeführt.


    Quelle: Pro-Linux

    Ein halbes Jahr nach der letzten stabilen Version des Unix-Derivats OpenBSD ist die neue Version 5.6 erschienen, in die zahlreiche Neuerungen, Verbesserungen und Fehlerbehebungen einflossen. Zu den wohl wichtigsten gehören unter anderem die Einbindung von LibreSSL, eine bessere Hardware-Unterstützung und Netzwerk-Verbesserungen.


    Zahlreiche Neuerungen und Erweiterungen wurden in OpenBSD 5.6 in dem halben Jahr seit OpenBSD 5.5 eingebracht. Eine der wichtigsten ist dabei die Einbindung der von dem Team initiierten LibreSSL-Bibliothek. Nachdem ein Fehler in OpenSSL die IT-Landschaft erschütterte, hatten die Entwickler von OpenBSD mit einem Audit der Bibliothek begonnen und sich schlussendlich dazu entschlossen, OpenSSL zu forken und unter dem Namen LibreSSL weiter zu entwickeln. Mittlerweile in der Version 2 verfügbar, erachten die Entwickler des auf Sicherheit bedachten Projektes offenbar die Bibliothek als stabil genug, sodass sie nun einen Bestandteil von OpenBSD darstellt.


    Die Hardware-Unterstützung wurde weiter ausgebaut. So beinhaltet die neue Version unter anderem neue Treiber für QLogic ISP SCSI HBAs (qlw), USB-UPS-Systeme (upd), Broadcom BCM53xx 10/100/1000TX PHYs (brswphy), USB-Adapter (uscom) und ASIX Electronics AX88179 10/100/Gigabit USB Ethernet Karten (axen). Zudem wurden diverse Treiber korrigiert oder um neue Funktionen erweitert.


    Zahlreiche Änderungen erfuhr auch der generische Netzwerkstack. Divert(4) unterstützt ab sofort auch Checksum-Offloading. Zudem ist in der neuen Version der Distribution IPv6 bei neuen Schnittstellen standardmäßig abgeschaltet und wird aktiviert, sobald dem Gerät eine IPv6-Adresse zugewiesen wurde. Darüber hinaus haben die Entwickler die Routing-Daemonen angepasst und diverse werkzeuge verbessert. So kommt beispielsweise ifconfig(8) besser mit WEP-Keys klar und zeigt den Verschlüsselungstypen der Netzwerke an. traceroute6(8) wurde in traceroute(8) eingebunden und relayd(8) verfügt über ein neues Filtersubsystem.


    Weitere Neuerungen der neuen Version sind diverse Anpassungen des Installers. OpenSMTPD 5.4.3 ersetzt Sendmail als Standard-MTA und korrigiert eine Vielzahl von gefundenen Fehlern. Zudem setzt die Distribution jetzt auf OpenSSH 6.7. Der Stack-Protector wurde weiter verbessert und die Nutzung des bcrypt-APIs vereinfacht. Zudem wurde in der neuen Version Kerberos aus der Standarddistribution entfernt. Die weiteren Highlights der Ports-Sammlung umfassen Gnome 3.12.2, KDE 3.5.10/4.13.3, Mozilla Firefox 31.0 und LibreOffice 4.1.6.2. Eine Liste aller Änderungen kann der Informationsseite oder dem Änderungslog entnommen werden.


    OpenBSD 5.6 ist als ca. 200 MB großes CD-Abbild auf verschiedenen Spiegelservern und als CD-Set im Handel für zahlreiche Architekturen erhältlich. Ferner besteht für Anwender auch die Möglichkeit, die neue Version zu bestellen und so das Team zu unterstützen. Die Distribution besteht dann aus insgesamt drei CDs, auf denen sich Installationsmedien für die Architekturen i386, amd64, macppc und sparc64 finden. Der offizielle Preis beträgt 44 Euro plus Versandkosten.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Entwickler von Puppy Linux haben Puppy 6.0 »Tahrpup« freigegeben, das auf den Binärpaketen von Ubuntu 14.04 LTS beruht und zahlreiche Verbesserungen und Aktualisierungen bringt.


    Puppy Linux ist eine Familie von unabhängigen Linux-Distributionen, die alle auf niedrigen Speicherbedarf ausgelegt sind. So soll Puppy auch auf älteren Rechnern gut laufen, und ab 256 MB RAM soll es sich vollständig im Speicher befinden. Puppy Linux wird mit dem Woof-System zusammengestellt. Woof kann Binärpakete von beliebigen anderen Distributionen nehmen und daraus eine neue Distribution generieren. Version 4.x von Puppy beruhte auf der Metadistribution T2, ebenso wie Quirky, das als experimentelle Weiterentwicklung von Puppy gilt. Daneben gibt eine größere Zahl weiterer Derivate, Puplets genannt.


    Der Initiator von Puppy Linux, Barry Kauler, arbeitet seit Anfang 2014 nicht mehr an Puppy selbst mit. Stattdessen konzentriert er sich auf Quirky, wo er experimentelle Ideen verfolgen kann. Erst vor wenigen Tagen hat er Quirky 6.2 veröffentlicht, das auf Paketen von Ubuntu 14.10 beruht und trotz der geringen Größe der ISO-Datei von knapp 200 MB eine einfache, allerdings nicht auf freier Software beruhende Office-Suite, FreeOffice enthält.


    Währenddessen haben andere Entwickler Puppy Linux übernommen und einen Fork des Bausystems unter dem Namen woof-CE erstellt. Daraus haben sie unter der Leitung von Phil Broughton jetzt Puppy Linux 6.0 entwickelt, das den Codenamen »Tahrpup« trägt, da es aus Paketen von Ubuntu 14.04 LTS »Trusty Tahr« erstellt wurde.


    »Tahrpup« soll vollständig binärkompatibel mit Ubuntu 14.04 LTS sein und bringt Zugriff auf dessen Paketarchiv mit. Zahlreiche der mitgelieferten Anwendungen wurden aktualisiert. Es werden zwei Kernel bereitgestellt, einen mit und einen ohne PAE-Unterstützung. Man kann zwischen beiden Kerneln wechseln, für die Installation gibt es allerdings zwei verschiedene ISO-Images.


    Neben einem Update des Window-Managers JWM gab es in Puppy 6.0 weitere Korrekturen und Verbesserungen der Oberfläche. Einige der Neuerungen wie »Save to Folder« und »Quickpet« sind nicht näher erklärt. Der Standard-Medienplayer ist VLC.


    Auch die auf Slackware beruhende Puppy-Variante Slacko soll demnächst in einer neuen Version erscheinen, die mit demselben System erstellt wurde und voraussichtlich auch die Versionsnummer 6.0 tragen wird. Die knapp 200 MB großen ISO-Images für Puppy 6.0 stehen auf ibiblio.org und anderen Servern bereit, die in den Ankündigungen zu finden sind. Wer eine 64-Bit-Version von Puppy sucht, könnte bei Fatdog64 fündig werden, das mittlerweile eine unabhängige, aber mit 250 MB trotzdem noch sehr kleine Distribution ist.


    Quelle: Pro-Linux

    Der Red Hat und das CentOS-Projekt haben bekannt gegeben, zukünftig die Entwicklung des kostenfreien Red Hat Enterprise Linux-Derivats CentOS gemeinsam voranzutreiben. Dadurch sollen neue Technologien schneller in CentOS verfügbar werden.


    Red Hat verspricht sich von der gemeinsamen Zusammenarbeit mit dem CentOS-Projekt eine Stärkung seines Geschäftsmodells. Der Linux-Distributor möchte innerhalb der CentOS-Gemeinschaft als Katalysator fungieren und hofft, dadurch Unternehmenslösungen wie Red Hat Enterprise Linux, Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform, Red Hat Cloud Infrastructure, Red Hat Enterprise Virtualization, Red Hat JBoss Middleware, OpenShift und Red Hat Storage schneller entwickeln zu können. Einen ähnlichen Ansatz verfolgte das Unternehmen bereits vor zehn Jahren, als es das Fedora-Projekt gründete, das als Spielwiese für Entwicklungen gesehen wird, die später in die Unternehmensösungen von Red Hat übernommen werden.


    Red Hat gab an, das CentOS-Projekt mit Ressourcen und Expertenwissen unterstützen zu wollen. Damit möchte Red Hat das Projekt in die Lage versetzen, seiner Gemeinschaft innovative Komponenten wie OpenStack, RDO, Gluster, OpenShift Origin und oVirt schneller bereitszustellen.


    Das CentOS-Projekt wurde im März 2004 gegründet und ist eine von der Gemeinschaft unterstützte Distribution, die auf den Quelltexten von Red Hat Enterprise Linux basiert. Die CentOS-Entwickler entfernen aus den RHEL-Paketen lediglich Red Hats Markennamen und Artwork, so dass CentOS kompatibel zum Original ist. Das Projekt hat es sich zum Ziel gesetzt, RHEL-Sicherheits-Updates innerhalb von 72 Stunden in CentOS zu übernehmen und in den Repositorien bereitzustellen. Andere Updates zu übernehmen kann etwas länger dauern. Auch bei der Unterstützungsdauer orientiert sich das Projekt an RHEL, so dass ein einmal aufgesetztes System recht lange mit Updates versorgt wird, bei der aktuellen Version 6 etwa bis zum Jahr 2020. CentOS-ISO-Abbilder sind auf verschiedenen Spiegelservern erhältlich.


    Quelle: Pro-Linux

    Wie die Entwickler der Kalendererweiterung »Lightning« bekannt gaben, wird das Plugin bereits in der kommenden Version von Thunderbird ein fester Bestandteil der Anwendung sein. Standardmäßig soll »Lightning« aber noch nicht eingeschaltet werden.


    Lightning ist ein Plugin für Thunderbird und Seamonkey, das diesen Produkten eine umfassende Kalender-Funktionalität spendiert. Als das Projekt vor fast zehn Jahren angekündigt wurde, war Thunderbird 1.0 aktuell und Ziel der Lösung war es, eine Erweiterung für die Stammanwendung zu erstellen, die Kalenderfunktionen wie Terminplanung und Aufgaben integrieren soll. Zwar gab es zu dieser Zeit auch diverse andere Kalenderapplikationen, doch unterschied sich Lightning von beispielsweise Mozilla Calendar und Sunbird dadurch, dass es keine eigenständige Anwendung war.


    Mittlerweile unterstützt die Erweiterung eine große Anzahl von Funktionen und kann auch an externe Server angeschlossen werden. Das Interesse an der Lösung scheint auch weiterhin rege zu sein, dass sich die Entwickler nun entschieden haben, sie offiziell in die kommende Version 38 von Thunderbird aufzunehmen.


    Eine der Gründe für die Integration stellt die Tatsache dar, dass in jeder modernen E-Mail-Anwendung eine Kalenderfunktion vorausgesetzt wird. Zwar kann Lightning mühelos aus dem Fundus der Plugins installiert werden, doch scheint nicht jeder Anwender die Erweiterung auch gefunden zu haben. Wie Kent James zudem schreibt, bereitete es den Entwicklern erhebliche Probleme, Lightning mit Thunderbird synchron zu halten. Eine Vereinigung werde diesen Prozess erheblich vereinfachen.


    Wie die Thunderbird-Entwickler allerdings schreiben, sind sie sich der Integration und der möglichen damit verbundenen Probleme bewusst. So soll die Lösung vorerst lediglich in Thunderbird aufgenommen, aber noch nicht standardmäßig eingeschaltet werden. Dieser Schritt soll durch die Anwender selbst erfolgen.


    Quelle: Pro-Linux

    Suse hat Version 12 von Suse Linux Enterprise offiziell veröffentlicht. Gute fünfeinhalb Jahre nach Suse Linux Enterprise 11 enthält die neue Version, die als Server- und Desktop-Variante kommt, zahlreiche neue Technologien.


    »Gut Ding will Weile haben«, lautete offenbar das Motto von Suse bei der Produktion des Nachfolgers von Suse Linux Enterprise (SLE) 11. Benötigte die Veröffentlichung von Version 11 – damals noch unter den Fittichen von Novell – die im März 2009 erfolgte, noch zwei Jahre und acht Monate seit der Veröffentlichung von Version 10, so wurde die Version 12 erst knapp fünf Jahre später als Betaversion vorgestellt. Noch einmal acht Monate später ist es jetzt so weit, somit steht fünf Jahre und sieben Monate nach SLE 11 das aktuelle Suse Linux Enterprise 12 bereit.


    Suse Linux Enterprise 12 ist wie der Vorgänger in einer Server- und einer Desktop-Variante erhältlich. Beide legen laut dem Nürnberger Hersteller Suse besonderen Wert auf Interoperabilität und Stabilität. Die Basis ist der Linux-Kernel 3.12. Die Server-Variante ist für die drei Architekturen x86_64, IBM Power und IBM System z verfügbar. Zu den neuen Funktionen gehört die Möglichkeit, eine Systemänderung vollständig zurückzunehmen, was mit Btrfs und Snapper erreicht wird. Der überarbeitete Yast-Installer ermöglicht die Registrierung des Systems und das Installieren der vorliegenden System-Updates während der Installation. Ferner können Kunden eigene Anpassungen am jetzt in Ruby implementierten YaST leichter vornehmen.


    Zahlreiche Zusatzpakete stehen für das Produkt zur Verfügung, von Werkzeugen für die Web-Entwicklung über ein Cloud-Verwaltungsmodul bis hin zu einem noch experimentellen Werkzeug namens »Advanced Systems Management«. Module sind im Rahmen des Server-Abonnements verfügbar, besitzen aber teilweise kürzere Support-Zeiträume.


    Zu den weiteren Neuerungen gehört die Umstellung der Netzwerk-Verwaltung auf Wicked und der Ersatz von SysvInit durch Systemd. Als Bootmanager wird Grub 2 eingesetzt. Die Datenbank MariaDB wird jetzt vollständig unterstützt. Für bessere Integration mit VMware sollen die open-vm-tools sorgen.


    Neu ist ferner die Möglichkeit, den Kernel mit kGraft live zu patchen. Linux Containers und das Docker-Framework, das nun ein integraler Teil des Systems, allerdings als technische Vorschau ist, werden unterstützt. Suse hatte außerdem schon früher bekanntgegeben, dass es an einem Speicherungsprodukt auf Linux-Basis arbeitet, das den verteilten Objektspeicher und Dateisystem Ceph verwendet. Das Produkt soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen.


    SLES 12 kann auf der Power-Architektur nun die neue Little Endian-Option nutzen, die mehr Kompatibilität mit bestehenden (x86)-Anwendungen zum Ziel hat. Zudem werden die Befehlssätze der neuesten Prozessorgenerationen besser ausgenutzt. Erweiterungen des Servers gibt es für Hochverfügbarkeit, verteilte Cluster-Dateisysteme (OCFS2 und GFS2) und zum Einsatz in virtuellen Maschinen unter MS Windows.


    Der Enterprise Desktop setzt standardmäßig auf Gnome 3.10. Dabei ist es möglich, einen speziellen SUSE Linux Enterprise Classic-Modus zu verwenden, der die Migration von früheren Versionen erleichtern soll. Weitere Informationen zu SLE 12 kann man den Anmerkungen zur Veröffentlichung entnehmen.


    Zeitgleich mit der Veröffentlichung hat Suse auch ein aktualisiertes Kundenportal, das Suse Customer Center, an den Start gebracht. Das soll es den Kunden erleichtern, ihre Abonnements zu verwalten, Patches und Updates zu erhalten und mit dem Kundensupport in Kontakt zu treten.


    Die anhaltende Nachfrage hatte Suse zu einer Verlängerung des Support-Zeitraums für Suse Linux Enterprise 11 von bisher sieben auf zehn Jahre bewogen. Für Kunden, die dies benötigen, sind anschließend weitere drei Jahre Unterstützung, zweifellos zum Spezialtarif, möglich. SLE 12 erhält laut der Ankündigung Support für die gleiche Zeitspanne, also nötigenfalls bis 2027. Damit entspricht die Dauer des Supports genau der von Red Hat Enterprise Linux.


    Suse Linux Enterprise 12 gibt es in einer kostenlosen 60-tägigen Evaluierungsversion zum Herunterladen und ansonsten in Verbindung mit Support-Abonnements. Es steht außerdem als virtuelle Maschine in Amazon Web Services, Google Compute Engine und Microsoft Azure zur Verfügung.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Ubuntu-Gemeinschaft hat die Linux-Distribution Ubuntu 14.10 »Utopic Unicorn« wie geplant mit zahlreichen Aktualisierungen veröffentlicht. Größere Neuerungen sind jedoch nur wenige enthalten.


    Von Canonical, der Firma hinter Ubuntu, werden neben dem Kernsystem die Desktop-Variante mit Unity, die Server-Variante sowie Mobil- und Cloud-Varianten direkt entwickelt. Diese und alle weiteren Varianten hat Canonical jetzt in der offiziellen Version 14.10 »Utopic Unicorn« verfügbar gemacht.


    Die gemeinsame Basis aller Varianten ist der Linux-Kernel, der auf Version 3.16.3 beruht. Er enthält verbesserte Unterstützung für die Architekturen Power8 und ARM 64, Unterstützung für neuere Intel-Prozessoren, Audio-Verbesserungen, Unterstützung für den Radeon H.264 Video-Kodierer und schnelleren Übergang in den Schlafmodus und zurück.


    AppArmor wurde um die Möglichkeit erweitert, den Zugriff auf Sockets zu regeln. Das Init-System bleibt standardmäßig Upstart, auch wenn Systemd wie in Debian Testing bereits verfügbar und mit einem Kernel-Parameter aktiviert werden kann. Ab der nächsten Version dürfte Systemd das Standard-Init-System sein.


    Ubuntu 14.10 führt das »Ubuntu Developer Tools Centre« ein, das es leichter machen soll, unter Ubuntu zu entwickeln. Es lädt alle Android-Toolkits und ihre Abhängigkeiten herunter und ermöglicht, sie mit einem Klick zu starten. Es wird also anfänglich nur Android unterstützt, aber eine Erweiterung auf Go, Dart und anderes ist geplant.


    Oxide, eine auf Chromium beruhende Bibliothek zur Darstellung von Web-Inhalten, wurde aktualisiert. Ubuntu hat diese Bibliothek geschaffen, um Entwickler mit einer für die Lebensdauer der Distribution stabil gehaltenen Web-Engine zu versorgen. und empfiehlt allen Entwicklern, sie anstelle von anderen Bibliotheken zu verwenden.


    Auf dem Desktop bringt Ubuntu 14.10 in erster Linie Korrekturen. Unity 7.3 soll nun Monitore mit höherer DPI-Zahl besser unterstützen. Unterstützung für »IPP Everywhere« wurde hinzugefügt. Viele Anwendungen erhielten mehr oder weniger große Verbesserungen. LibreOffice wird in Version 4.3 mitgeliefert. Der X-Server liegt in Version 1.16 vor, Mesa in Version 10.3. Chromium 38 und Firefox 33 sind unter den mitgelieferten Webbrowsern zu finden. Mittels Chrome ist es möglich, über Netflix Filme anzusehen.


    Kubuntu enthält in Version 14.10 KDE SC 4.14, das neben zahlreichen kleinen Verbesserungen auch viele Korrekturen enthält, aber keine nennenswerten Neuerungen bringt. Plasma 5 und die dafür benötigten Bibliotheken (KDE Frameworks) sind als technische Vorschau verfügbar. Um in ihren Genuss zu kommen, muss man allerdings ein externes Repositorium einbinden und in Kauf nehmen, dass Plasma 4 entfernt wird.


    Ubuntu Gnome enthält Gnome 3.12, also nicht die neueste Version, mit einer optionalen Gnome Classic-Sitzung. Laut der Ankündigung sind nicht alle Komponenten von Gnome 3.12 integriert, die fehlenden Teile sind über ein externes Repositorium erhältlich. Statt Gnome-Software wird das Ubuntu Software Center verwendet.


    Bei Xubuntu wurde das Panel-Plugin »Xfce Power Manager« hinzugefügt. Auch Lubuntu enthält in dieser Version nichts wesentlich Neues. Es wird der Umstieg auf LXQt vorbereitet. Die grafische Gestaltung wurde überarbeitet und die LXDE-Komponenten aktualisiert.


    Ubuntu Studio unterstützt dank des neuen Kernels jetzt Audiogeräte mit Firewire-Anschluss. Viele Pakete wurden aktualisiert. Ab sofort empfiehlt das Projekt den Benutzern aber, immer die neueste LTS-Version (14.04 LTS in diesem Fall) einzusetzen, da diese drei Jahre unterstützt wird, die anderen Versionen jedoch nur neun Monate.


    Ubuntu Kylin, die Ubuntu-Variante mit diversen Anwendungen und Anpassungen speziell für China, kommt mit neuen chinesischen Themes und hat die verschiedenen spezifischen Programme wie das grafische Systemverwaltungs- und Konfigurationsprogramm Youker Assistant aktualisiert.


    Ubuntu Server enthält erstmals Cloud Foundry und zahlreiche weitere Software, die in Unternehmen zum Einsatz kommt, darunter Hadoop, Hive, Pig Latin, Elasticsearch mit Kibana, Echtzeit-Datenanalyse mit Spark und Storm und Verbesserungen an Juju. OpenStack wurde auf die neue Version 2014.2 aktualisiert. Weitere angebotene Pakete sind cloud-init 0.7.6, Docker 1.2, Libvirt 1.2.8, Qemu 2.1, Cgmanager 0.3.2, LXC 1.1, MAAS 1.7 Beta8, Juju 1.20 und bcache. Für den Server gibt es auch Ubuntu Cloud-Images.


    Ubuntu 14.10 und seine Varianten werden neun Monate lang mit Updates versorgt. Zu empfehlen sind alle Varianten nur Entwicklern. Alle Benutzer, die ständige Änderungen vermeiden wollen, sollten bei einer LTS-Version bleiben.


    Quelle: Pro-Linux