Beiträge von Suse-Newbie

    Nvidia wird den proprietären Treiber für seine ältesten Grafikchips nicht mehr an den X-Server 1.8 anpassen.


    Das meldet die Linux-Grafikwebseite Phoronix. Nvidia bietet neben der aktuellen Version des Grafiktreibers, der nur noch relativ neue Chips unterstützt, inzwischen nicht weniger als drei ältere Linien des Grafiktreibers an, die mit älteren Chips laufen. Der neueste dieser »Legacy«-Treiber wurde neulich aktualisiert, um den X-Server in Version 1.8 zu unterstützen, der in vielen aktuellen Distributionen verwendet wird. Für dem zweitältesten Treiber ist dieser Schritt noch geplant.


    Laut Phoronix wird der älteste Legacy-Treiber allerdings nicht mehr aktualisiert und soll offenbar auf dem Stand der letzten veröffentlichten Version vom Februar 2010 bleiben. Dieser Treiber unterstützt die ältesten Nvidia-Chips bis hin zu GeForce 256 und GeForce 3. Benutzer entsprechender Grafikkarten müssen somit bei X.org 1.7 oder älteren Versionen bleiben.


    Der Betrieb älterer Hardware mit der neuesten Software kann vielfach zu Problemen führen, die meisten Probleme werden jedoch durch proprietäre Komponenten verursacht, wie auch hier. Für alle, die trotzdem die Software auf einen aktuellen und unterstützten Stand bringen wollen, dürfte der freie Grafiktreiber Nouveau eine Option sein. Er unterstützt nahezu alle Nvidia-Chips mit 3D-Beschleunigung und dürfte mehr Funktionalität enthalten als die alten proprietären Treiber, selbst wenn bei der 3D-Geschwindigkeit möglicherweise noch Abstriche gemacht werden müssen. Keine Option mehr ist der alte Nvidia-Treiber ohne 3D-Funktionalität, dessen Entwicklung von Nvidia ebenfalls eingestellt wurde.


    Quelle: Pro-Linux

    25 Monate nach der Freigabe von Version 1.0 hat das Wine-Projekt die nächste stabile Version 1.2 der Windows-Laufzeitumgebung für UNIX-Systeme veröffentlicht. In die neue Version sind über 23.000 Änderungen eingeflossen, allein 3000 davon beheben Fehler.


    Mehr dazu gibt es auf Pro-Linux

    Hallo und Willkommen an Board raptor49


    Musst Du den das Linux betreuen oder wirst Du als normaler User damit arbeiten?
    Wichtig scheint mir auf jeden Fall, dass Du positiver an die Sache ran gehst. Ansonsten wird es für Dich wohl sehr schwer und frustrierend werden. ;)

    Im Rahmen seines GSoC-Projekts baut der Weißrusse Cyril Oblikov eine Mind-Mapping-Funktion für KOffice. Casper Boemann verbessert derweil die Anzeige von Schriften.


    Die Darstellung von Schriften gehört wahrlich nicht zu den Stärken der KDE-Bürosuite KOffice. Vor allem am Bildschirm sehen die meisten Schriften etwas hingeworfen aus. Mit dem von Casper Boemann nun eingebauten Font Hintig soll sich das verbessern.


    Eine weitere Verbesserung hält mit der Arbeit von Cyril Oblikov in der KDE-Office-Suite Einzug. Cyrill arbeitet im Rahmen seines Google-Summer-of-Code-Projekts an Mindmapping-Support für die komplette Office-Suite. Dazu hat er kein eigenes Mindmapping-Tool entwickelt, sondern für die vorhandenen Flächen (Shapes) eine Baumfunktion entwickelt. Das daraus resultierende TreeShapePlugin hat er nun in seinem Blog vorgestellt.


    Quelle: Linux-Community

    Acht Monate nach der Freigabe von OpenSuse 11.2 steht nun allen Benutzern die nächste stabile Version der Linux-Distribution zur Verfügung. Neben über eintausend erneuerten Desktop-Anwendungen bringt das aktuelle OpenSuse unter anderem eine verbesserte Unterstützung von Netbooks, ein überarbeitete Paketverwaltung und Unterstützung für Btrfs.


    Mehr dazu gibt es auf Pro-Linux


    Die neue Suse liegt auf den Spiegelservern zum Download bereit. LinuxCommunitys OpenSuse-Special zeigt die Installation und das Software-Management und informiert über die Neuerungen:


    Einrichtungsparty
    openSUSE optimieren

    Benutzer der freien Bürosoftware, Vertreter aus der OpenSource-Szene und Informatik-Dienstleister haben sich zur Aufgabe gemacht, das Programm und das Projekt OpenOffice.org durch die Gründung eines Schweizer Vereins zu unterstützen.


    Der Verein wurde bereits im Oktober 2009 gegründet und hat nun seine operative Tätigkeiten aufgenommen. Mitglied werden können Privatpersonen, Schulen, Vereine, gemeinnützige Organisationen, Firmen oder Verwaltungen. Es gibt besondere Mitgliedschaften für Mitarbeitende und für Open Source Firmen.


    Wie der Satzung zu entnehmen ist, will der Verein die Bekanntheit und die Verbreitung der freien Bürosuite OpenOffice.org fördern sowie die Vernetzung zwischen Benutzern und Firmen in der Schweiz erleichtern. Die Organisation entwickelt zudem Angebote, organisiert Veranstaltungen und positioniert die Eigenschaften und Vorteile von OpenOffice.org bei Benutzern.


    Quelle: Pro-Linux

    Die in der Programmiersprache Erlang geschriebene CouchDB der Apache Software Foundation fokussiert die Verwaltung von Dokumenten. Der Name CouchDB ist dabei ein Backronym für »Cluster of unreliable commodity hardware Data Base«, oder frei übersetzt für »Datenbank für Cluster von unzuverlässiger Standardhardware«.


    Im Gegensatz zu RDBMs speichert CouchDB seine Daten nicht in einer Tabelle oder in Spalten, sondern wie viele andere dokumentenorientierte Datenbanken in JSON-Dokumenten. Der Zugriff auf Daten erfolgt dabei über eine REST-HTTP-Schnittstelle und eine Plugin-Schnittstelle. Abfragen lassen sich direkt über Map-Reduce formulieren.


    Die nun in einer ersten stabilen Version veröffentlichte CouchDB bietet gegenüber der letzten Testversion 0.11.1 effizientere Header-Commits und allgemeine Verbesserungen der Geschwindigkeit. So soll das Schreiben von Dokumenten laut Aussage des Teams rund viermal so schnell sein wie zuvor. Ferner wurde Authentifikationscaching eingebunden. Nähre Einblicke auf die neuen Funktionen gibt ein Webcast von O'Reilly.


    Der Quellcode von CouchDB 1.0 kann ab sofort unter couch.io/get gefunden werden. Während Mac OS X-Anwender auf eine bereits compilierte Variante zurückgreifen können, muss das Produkt unter Linux erst compiliert werden. Eine Windows-Variante soll in Kürze folgen. Informationen zur Migration liefert das Wiki des Projektes.


    Quelle: Pro-Linux

    Wie das Open Source Overservatory unter Berufung auf den Gründer von Caixa Mágica Software, Paulo Trezentos, berichtet, soll bis zum Jahresende auf 890.000 Schul-PCs und Schul-Laptops das portugiesische Linux-System Caixa Mágica laufen. Bei einer Bevölkerung von zehn Millionen bedeutet das, dass fast alle Schüler mit freier Software in Kontakt kommen und sich mit ihr vertraut machen können.


    In den vergangenen zwei Jahren wurden demnach von der Regierung 60.000 Schul-Laptops mit vorinstalliertem Caixa Mágica zum Einsatz gebracht. Zusätzlich wurden 450.000 Classmate-PCs und 11.000 Desktop-PCs an die Schulen verteilt, die eine Dual-Boot-Option mit Caixa Mágica und Windows enthalten. Weitere 250.000 Classmate-PCs, ebenfalls mit Dual-Boot-Option, sollen in diesem Jahr noch zum Einsatz kommen.


    Caixa Mágica ist eine portugiesische Linux-Distribution, die laut Distrowatch auf Mandriva beruht. Die aktuelle Version 14 kann sowohl frei heruntergeladen als auch gekauft werden. Die Besonderheit der Distribution ist wohl die Sicherstellung der Qualität der portugiesischen Übersetzung mit Hilfe von Linguisten und die Verbesserung der Benutzbarkeit mit Hilfe von Spezialisten der Universität von Lissabon.


    Quelle: Pro-Linux