Beiträge von Suse-Newbie

    Seit der Erstausgabe am 22. November 2007 hat sich die OpenSuse Weekly News zu einer bedeutenden Informationsquelle für alle OpenSuse-Anwender entwickelt. Durch häufige Neuzugänge und Abgänge im Redaktionsteam war die Publikation einer stetigen Veränderung unterworfen. Zuletzt konzentrierten sich die Inhalte stark auf die Mailinglisten und den Aggregator »Planet Suse«. Andere Artikel waren seltener zu finden. Laut der Redaktion war damit OpenSuse Weekly News gerade für die Anwender interessant, die weder die Mailinglisten noch Planet Suse verfolgen konnten.


    Für deutsche Anwender endete die Übersetzung allerdings vor fast einem Jahr. Wie die Herausgeber bekannt gaben, war ein akuter Personalmangel der Grund für die Einstellung der lokalisierten Variante. Nun gibt es seit wenigen Ausgaben wieder eine deutsche Redaktion, und eine deutsche Weekly News. Im deutschen wird die Publikation nun »Wochenschau« genannt. Die Wochenschau enthält neben aktuellen Bekanntmachungen, Team-Berichten und Forenmeldungen auch Kernel-Informationen und Rückblicke.


    Interessenten, die sich gerne im Form von Übersetzungen oder dem Beisteuern von Beiträgen beteiligen möchten, sind herzlich eingeladen, auf opensuse-wiki-de@opensuse.org zu schreiben.


    Quelle: Pro-Linux

    Das Linux-Live-System Parted Magic dient zum Partitionieren, Formatieren, Sichern und Prüfen von Festplatten aller Art. Zusätzlich können auch Benchmarks vorgenommen und Partitionen sicher gelöscht werden. Auch zur Systemrettung kann es benutzt werden, wenn das System nicht mehr bootet. Es beruht auf GParted und Parted und enthält weitere nützliche Programme wie Clonezilla, Partition Image, TestDisk, Truecrypt, G4L, SuperGrubDisk, fdisk, sfdisk, dd und ddrescue und Dokumentation sowie Tools für alle wichtigeren Dateisysteme. Es wird vollständig in den Hauptspeicher geladen und benötigt mindestens 256 MB RAM.


    Parted Magic 5.0 ist erstmals internationalisiert und erlaubt nun die Auswahl von Deutsch, Französisch, Englisch, Italienisch, Norwegisch, Brasilianisch und Russisch im Bootmenü. Die Auswahl der Sprachen war wohl aufgrund des verfügbaren Platzes beschränkt, so dass sich der Entwickler für die Sprachen der Länder entschied, aus denen die meisten Spender für das Projekt kommen.


    Der Linux-Kernel wurde auf Version 2.6.34.1 aktualisiert. Laut dem Änderungslog wurden weitere Komponenten aktualisiert, darunter X-Server 1.7.7, GParted 0.6.1, ClamAV 0.96.1, SysLinux 4.0.1 und einige Tools. Neu hinzu kamen Gawk, PSensor, Wiper, lscpu und Tk. Der Download des Systems, das auf eine CD passt, ist als ISO-Image, USB-Stick-Image, Netzwerk-Bootimage für PXE-Bootloader und GRUB4DOS-Image möglich.


    Quelle: Pro-Linux

    Das OpenSuse-Team hat die Master-Daten für Version 11.3 ins Presswerk geschickt und bereitet sich auf das Release am 15. Juli vor. Zeit, sich die neuen Features von OpenSuse 11.3 anzuschauen.


    Die neue OpenSuse-Version trägt den Codenamen "Teal" und bringt wie üblich von sehr vielen Programmen und Bibliotheken eine aktualisierte Version mit. Dieser Artikel stellt Ihnen die Neuerungen der Distribution vor, sodass Sie sich entscheiden können, ob sich das Update oder eine Neuinstallation lohnt. Einen Überblick über die Kernkomponenten verschafft die Tabelle "Versionsnummern".


    Hier könnt Ihr weiter lesen.

    Mit dem ersten Bericht seit zwölf Monaten gibt der Verein, der das KDE-Projekt repräsentiert, einen Überblick über die letzten vier Quartale.


    Der Bericht liegt wie immer im PDF-Format vor. Das wichtigste Mittel, mit dem der KDE e.V. die Entwicklung von KDE fördert, sind Entwickler-Sprints. Auf diesen kleinen Treffen wird an bestimmten Themen, meist ein Wochende, manchmal auch eine Woche lang, intensiv gearbeitet. Die Auflistung der Sprints nimmt alleine vier Seiten ein.


    Daneben verzeichnete KDE eine erfolgreiche Teilnahme am Google Summer of Code 2009, bei dem 37 von 38 Projekten erfolgreich abgeschlossen wurden. KDE beteiligte sich an mehreren Messen und organisierte den Gran Canaria Desktop Summit 2009, der die Konferenzen von KDE und GNOME zusammenbrachte. In diesem Jahr wurde die gerade beendete KDE-Konferenz Akademy alleine abgehalten, im nächsten Jahr soll sie wieder zusammen mit der GNOME-Konferenz GUADEC stattfinden. Der Ort steht noch nicht fest.


    Die Zahl der Entwickler von KDE scheint weiter zu steigen. Allein im zweiten und dritten Quartal 2009 wurden rund 100 neue Zugänge zum Quellcode-Verwaltungssystem angelegt. Finanziell ist der Verein in der Lage, zahlreiche weitere Entwicklertreffen zu finanzieren. 2009 wurden die Einnahmen von großen Spenden dominiert, die über 163.000 Euro einbrachten. 34.790 Euro wurden von den unterstützenden Mitgliedern aufgebracht, weitere Spenden erreichten fast 14.000 Euro. Weitere Einnahmen kamen von Sponsoren und dem Google Summer of Code. Es konnten fast 100.000 Euro zurückgelegt werden, was die finanziellen Reserven auf über 257.000 Euro anhob. Im ersten Quartal 2010 lagen die Ausgaben über den Einnahmen, was die Reserven auf 248.000 Euro schrumpfen ließ.


    Quelle: Pro-Linux

    Rekonq, ein Webkit-basierter Browser für KDE 4, ist in der stabilen Version 0.5 verfügbar.


    Ziel des Entwicklers Andrea Diamantini ist es, den Browser möglichst gut in den KDE-4-Desktop zu integrieren. So kommt für das Speichern von Passwörtern KWallet zum Einsatz, der Browser benutzt die KDE-Proxy-Einstellungen, und Downloads werden von KGet vollzogen. Außerdem teilt sich Rekonq Cookies und Lesezeichen mit Konqueror. Neuerungen in Version 0.5 sind die Download-Historie und Unterstützung für RSS-Feeds.


    Rekonq basiert auf Nokias Qt-Demo-Browser und verwendet Tabs um mehrere Webseiten geöffnet zu halten. Ein neu geöffnetes Tab zeigt Vorschaubilder der als Favoriten gespeicherten Websites. Außerdem bietet der Browser einen Modus für Privates Surfen, wobei keine Cookies und History-Einträge gespeichert werden. Bereits installiertes Zubehör sind ein Ad-Blocker und ein Firebug-ähnliches Werkzeug für Webentwickler.


    Rekonq 0.5 ist unter GPLv3 lizenziert und steht auf einer Sourceforge-Seite zum Download im Quelltext bereit. Binärpakete gibt es bereits für Opensuse Factory und Arch Linux.


    Quelle: Linux-Community

    Mandriva Linux Spring 2010.1 One und Free können von den Mandriva-Spiegelservern oder via Bittorrent heruntergeladen werden, die Powerpack-Variante, die zusätzliche Software wie das Mediacenter Fluendo, Support und proprietäre Treiber mitbringt, kann für 49 Euro geordert werden. Mandriva Linux Spring 2010 basiert auf einem Kernel 2.6.33.4 und enthält die Desktopumgebungen KDE 4.4.3 sowie Gnome 2.30.1.


    Die Mandriva-Entwickler haben den Gast-Account der neuen Version dahingehend sicherer gemacht, dass Gastnutzer die Shell nur noch eingeschränkt nutzen und nicht mehr ohne Weiteres in die Home-Verzeichnisse anderer Nutzer sehen können. Zudem wird der Zugang zu den meisten Administrator-Werkzeugen verwehrt. Das neue, aus dem Forschungsprojekt CLIC hervorgegangene Werkzeug KA soll es ermöglichen, ein bereits installiertes Mandriva Linux Spring 2010 auf andere Rechner zu duplizieren. Ist in den Zielrechnern andere Hardware verbaut, soll die entsprechende Konfiguration automatisch angepasst werden.


    Nutzer können bei der Installation durch ein einfaches Setzen eines Häkchens festlegen, welche Partitionen zu verschlüsseln sind. Der Bootloader Grub unterstützt verschlüsselte Passwörter. Mit msecgui hat Mandriva Linux ein neues Werkzeug an Bord, das auflistet, wie es um die Systemsicherheit bestellt ist. Drakguard sperrt bestimmte Anwendungen für ausgewählte Nutzer und der Mandriva Directory Server liegt in einer neuen Version vor, die Festplatten- und Netzwerkquotas, Massenimporte vieler Nutzer mittels CSV-Datei und die Verwaltung öffentlicher OpenSSH LDAP-Schlüssel unterstützt.


    Mandriva Linux Spring enthält viel neue und aktualisierte Software-Pakete. Dazu zählen unter anderem Firefox 3.6.6, der Browser Chromium, OpenOffice 3.2 und der Amarok-Klon Clementine. Weiterhin sind Opera, das Mediacenter XMBC, die Finanzverwaltung Skrooge 0.7 und der Avant Window Navigator 4.0 sowie viele Lernprogramme mit von der Partie. Dracut soll mkinitrd ersetzen, USB/IP USB-Geräte anderen Rechnern über das Netzwerk zugänglich machen. Eine detaillierte Auflistung kann den Veröffentlichungsnotizen entnommen werden.


    Quelle: Pro-Linux

    Das Netbook EFIKA MX, von seinem Hersteller Genesi als Smartbook bezeichnet, verwendet einen ARM-Prozessor, den i.MX515 von Freescale, und wird mit verschiedenen Linux-Distributionen angeboten. Neben einer optimierten Version von Chrome OS sollen Debian, Gentoo, openSUSE und Ubuntu mit dem Gerät funktionieren.


    Eine Besonderheit des EFIKA MX ist die proprietäre Firmware »Aura«, die eine Erweiterung von OpenFirmware und UEFI darstellt. Sie kann bei Bedarf eine Emulation des x86-Video-BIOS enthalten, was beim MX jedoch nicht der Fall sein dürfte.


    Das Netbook arbeitet ohne Lüfter und soll daher unhörbar sein. Es besitzt eine 3D-Grafikeinheit, die OpenGL ES 2.0 und OpenVG 1.1 in Hardware abwickelt, einen 10-Zoll-Bildschirm mit 1024 x 600 Pixel, einen HD-Video-Dekodierer und D1-Video-Kodierer, 512 MB RAM, WLAN nach IEEE 802.11 b/g/n, Bluetooth, SD-Kartenleser, eine Kamera mit 1,3 Mio. Pixel, USB 2.0-Ports, Audio-Anschlüsse für einen Kopfhörer und eingebaute Lautsprecher. Die Tasten der Tastatur erreichen 92% der Normalgröße.


    Einige Details wie die genaue Größe, Gewicht (etwa 1 kg) und Ethernet-Anschluss, sind noch nicht bekannt. Die Akkulaufzeit soll etwa sechs Stunden betragen. Die Festplatte soll eine SSD mit 8 bis 32 GB Kapazität sein. Auch ein GPS-Modul ist möglicherweise enthalten.


    Das EFIKA MX soll dank eines Abkommens mit Future Electronics im August weltweit auf den Markt kommen. Der Preis steht noch nicht fest. Als Anhaltspunkt kann der EFIKA MX Smart Client dienen, der mit 8 GB großer SSD 250 US-Dollar kostet.


    Quelle: Pro-Linux

    Thunderbird 3.1 verwendet mit Gecko 1.9.2 dieselbe Layout-Engine wie die aktuelle Version von Firefox und weist gegenüber Tunderbird 3.0 Verbesserungen bezüglich Stabilität und Geschwindigkeit sowie einige neue Funktionen auf.Zu den Neuerungen gehören eine neue Schnellfilterleiste, ein Migrationsassistent und Korrekturen bei der Migration von Thunderbird-2-Konten. Darüber hinaus wurde das Design verbessert. Ein Manager für gespeicherte Dateien gibt eine Übersicht, welche Dateien aus E-Mail-Anhängen man gespeichert hat.


    Eine weitere Neuerung stellen Verbesserungen in den Personas dar, so dass sich das Aussehen des Programmes leichter an die eigenen Vorlieben anpassen lässt. Eine Übersicht über die Neuerungen gibt die Seite getthunderbird.com.


    Thunderbird 3.1 steht in verschiedenen Sprachen für Linux, Mac OS X und MS Windows im Downloadbereich des Mozilla-Messaging-Projekts bereit.


    Quelle: Pro-Linux