Beiträge von Suse-Newbie

    Sidux 2010-01 basiert auf einem Kernel 2.6.34, die Entwickler konzentrierten sich unter anderem auf eine Überarbeitung des Bootvorgangs. Als Bootmanager wird nun Grub2 eingesetzt, möglichst viele Prozesse sollen beim Bootvorgang parallel laufen. Die ISO-Abbilder des neuen Schnappschusses sind hybrid, das heißt, sie können zum Brennen von CDs genutzt werden und lassen sich auch ohne Hilfsmittel auf USB-Speicher übertragen.


    Weitere Neuerungen sind die Verwendung von X.org 7.5 sowie KMS-Unterstützung (Kernel Based Modesetting) für ATI- und NVidia-Grafikkarten. Sidux 2010-01 wird mit den Desktop-Umgebungen KDE (v4.4.4) oder Xfce (v4.6.2) ausgeliefert und enthält eine große Anzahl Treiber für neuere WLAN-Geräte. Der von den Entwicklern um viele eigene Skripte ergänzte Debian-Unstable-Ableger unterstützt ohne weitere Anpassungen von Clients das Booten über Netzwerk, Nutzern der KDE-Variante wird der Partitionmanager als Alternative zu GParted angeboten.


    Die Sidux-Entwickler bieten insgesamt fünf verschiedene ISO-Images zum Download an, die je nach Wahl 32- und 64-Bit-Architekturen unterstützen und eine vollständige KDE-Umgebung, KDE-Lite oder XFCE enthalten. Sidux 2010-01 ist auf verschiedenen Spiegelservern verfügbar.


    Quelle: Pro-Linux

    Der openSUSE Build Service (OBS) ermöglicht ein einfaches und schnelles Erstellen von Binärpaketen für mehrere verbreitete Distributionen, darunter openSUSE, SUSE Linux Enterprise, Fedora, Red Hat Enterprise Linux, CentOS, Mandriva, Debian und Ubuntu. Die Pakete werden direkt aus dem offiziellen Quellcode der jeweiligen Projekte generiert. Auch ganze Distributionen, die von openSUSE abgeleitet sind, lassen sich mit dem Build Service erzeugen, so wurde openSUSE 11.1 erstmals vollständig mit dem Build Service erstellt und auch MeeGo nutzt den Build Service.


    Die neue Version 2.0 von OBS bringt eine neu entwickelte Web-Oberfläche, eine anonyme Zugriffsmöglichkeit und ein verbessertes Anfragensystem. Version 1.8 hingegen ist ein Update von OBS 1.7, die eine neue Funktion bringt, die vom MeeGo-Projekt benötigt wurde. Diese Funktion wurde in OBS 2.0 noch nicht implementiert, sie soll in der nächsten Version kommen. Es handelt sich um die Vergabe und Überwachung von Zugriffsrechten.


    Die neue Web-Oberfläche von OBS 2.0 macht die Arbeit nach Angaben der Entwickler effizienter. Daten werden dort angezeigt, wo sie nach Ansicht der Entwickler erwartet werden, und der Dienst wird schneller geladen und stellt einen verbesserten Zugriff auf Projekte, Pakete und Metadaten bereit.


    Der anonyme Zugriff auf alle Pakete und Projekte macht es für Benutzer bequemer, etwas herunterzuladen, und hilft so auch den Projekten, ihre Pakete anzubieten. Auch können die Pakete nun von Suchmaschinen gefunden werden, und Projekte können leichter zusammenarbeiten.


    Eine weitere Neuerung von OBS 2.0 ist das Durchführen von Reviews durch ein Team. Außerdem können Rollen nun nicht nur einzelnen Personen, sondern auch Gruppen zugewiesen werden.


    Der Build Service lässt sich auch herunterladen und lokal installieren. In diesem Fall kann man dem Service nun sein eigenes angepasstes Aussehen geben, zusätzlich unterstützt die Web-Oberfläche individuelle Themes. Außerdem ist der OBS als Appliance verfügbar, bei der alle benötigte Software in einem Image vorhanden ist, das auf eine CD oder einen USB-Stick kopiert und von dort ausgeführt wird. Legt man ein separates Verzeichnis für die Daten beispielsweise auf der Festplatte fest, so kann man diese CD oder den Stick ohne Datenverlust auf die nächste Version aktualisieren.


    Downloads des Build Service stehen im Wiki von openSUSE zur Verfügung.


    Quelle: Pro-Linux

    Das Gnome-Team hat die Weichen für Version 3.0 gestellt und im Mai beschlossen, welche Module zu Gnome 3.0 gehören sollen welche nicht. Der Status der Gnome-Shell ist noch unklar.


    Das Problem an der Gnome-Shell ist nicht das Benutzer-Interface oder das Design an sich sondern die Lizenz der darunterliegenden Clutter-Bibliothek beziehungsweise dem Paket clutter-core. Hier sind nicht sämtliche Copyright-Fragen geklärt, weshalb die Gnome-Entwickler Clutter und somit auch die Gnome-Shell vorerst nur als externe Abhängigkeit in Gnome 3.0 sehen. Clutter entstand bei Intel im Rahmen der Moblin-Entwicklung, das Gnome-Projekt möchte das Copyright-Problem so schnell wie möglich geklärt haben. Das Gnome-Shell-Modul hängt somit von der Clutter-Bibliothek ab. Zudem ist sich das Gnome-Team nicht sicher, ob die Distributoren die Gnome-Shell als Standard-Desktop einsetzen werden.


    Mit ziemlicher Sicherheit nicht fester Bestand von Gnome 3.0 wird das Zeitgeist-Framework und das Gnome Activity Journal. Das Gnome-Projekt beanstandet beim Activity Journal, dass die Entwickler zu wenig mit dem Gnome-Team zusammenarbeiten würden und dass das Activity Journal zu wenig in den Desktop integriert sei. Da zurzeit lediglich das Activity Journal von Zeitgeist gebrauch macht, sehen die Gnome-Entwickler keine Notwendigkeit, Zeitgeist als festen Bestandteil von Gnome zu integrieren. Es bleibt somit eine externe Abhängigkeit.


    Als weitere kleine Änderung wird der Sprachsynthetisator opentts die bisherige Anwendung gnome-speech ersetzen. Ebenfalls fester Bestandteil von Gnome wurde die Scan-Software Simple Scan und das Backup-Tool Deja Dup. Neu mit dabei ist unter anderem das DLNA-/UPnP-Framework Rygel.


    Welche Module noch in Gnome 3.0 aufgenommen und welche Änderungen sonst noch anstehen, zeigt die Ankündigung von Vincent Untz auf der Gnome-Mailingliste devel-announce.


    Quelle: Linux-Community

    Eigentlich sollte die SUSE ja besser werden, aus diesem Grund kommt ja nun nicht mehr alle 6 Monate eine neue Version. Aber es ist schon bedenklich, all diese Punkte die Du da aufgezählt hast, erwartet doch ein Umsteiger, dass sie funktionieren. Da läuft einem ja fast jeder Neuling davon und SUSE grenzt sich so immer mehr von den anderen Distris ab.