Beiträge von Suse-Newbie

    Nach Angaben der Entwickler stellt die aktuelle Version eine Veröffentlichung dar, in der kleinere Fehler und Unzulänglichkeiten korrigiert, jedoch keine neuen Funktionen hinzugefügt wurden. Eine Neuerung gibt es dennoch, denn die aktuelle Version ist auch die erste, die unter der Federführung des neuen Hauptsponsors Oracle herausgegeben wurde und mit einem neuen Logo und Splash Screen aufwartet.


    Zeitgleich mit der Freigabe von OpenOffice.org 3.2.1 erinnerte das Team auch an den zehnten Geburtstag des Projektes, der in diesem Jahr gefeiert wird. Das Projekt wird das Jubiläum im Rahmen der jährlichen OOoCon feiern, die dieses Jahr vom 31. August bis zum 3. September in Budapest stattfindet. Im November wird zudem der zweite OpenOffice.org-Kongress für Wirtschaft und Verwaltung in München veranstaltet.


    OpenOffice.org 3.2.1 ist ab sofort auf deutsch unter de.openoffice.org erhältlich. Das Projekt warnt eindringlich vor anderen Download-Seiten, die die Angabe persönlicher Daten verlangen. Allzu oft verbirgt sich dahinter eine kostenpflichtige Abo-Falle. Als nächstes wird die Version 3.3 von OpenOffice.org voraussichtlich im Herbst veröffentlicht, die zugleich mit neuen Features aufwartet.


    Quelle: Pro-Linux

    Vorstandsmitglied, Paket-Maintainer und "Booster" Pavol Rusnak (Novell) hat Bericht über die Arbeit des Booster-Projekts Umbrella erstattet und es damit offiziell abgeschlossen. Ziel war, Opensuses Webauftritte zu integrieren.


    Ergebnis ist, dass alle Webauftritte in der Top-Navigationsleiste nun in eine der vier Kategorien Downloads, Support, Community oder Development eingeordnet und von jeder Seite aus erreichbar sind. Einige Webauftritte von Opensuse erscheinen bereits in einem neuen, einheitlichem Theme, das der Novell-Webdesigner Robert Lihm extra für das Umbrella-Projekt erstellt hat, wie Pavol Rusnak in seinem Abschlussbericht schreibt. Der Community-Vorständler Pascal Bleser hat beispielsweise die Seite Planet.opensuse.org umgearbeitet, damit sie in das neue Design passt, und nebenbei neue Features eingebaut (man kann jetzt per Tastatur auf der Seite navigieren). Ähnliches stemmten die Booster für den Build-Service, worüber ein eigenes Posting Auskunft gibt. Für das neue Theme entstanden ausführliche Konzepte, die auf der Umbrella-Projektseite verlinkt sind.


    Die "Initiative Umbrella" entstand anlässlich eines Vortrags auf der Opensuse-Konferenz 2009, die die auseinander driftenden Web-Komponenten des Projekts zum Inhalt hatte. Also sollte die Infrastruktur von Opensuses Webauftritt unter einen Hut, pardon, Regenschirm wandern. Gemeint waren Angebote wie die Foren, das Software-Portal, das Wiki und die News-Seite, möglichst auch gleich geplante Projekte wie My.opensuse.org und externe Seiten wie Opensuse-community.org. Damit nicht alles wie eine eigene Angelegenheit aussieht, sollte ein einheitlicher Auftritt sowie eine gemeinsame Sinnstruktur her. Versuchsweise hatte das Boosters-Team die Unterprojekte dazu beispielsweise in Anwenderklassen (Newbies vs. User vs. Geeks) oder Nutzungsklassen eingeordnet (Anwender vs. Entwickler vs. Community).


    Das sogenannte Boosters-Team gibt es im Opensuse-Projekt seit Herbst 2009. Es besteht im Kern aus einem guten Dutzend Novell-Mitarbeitern verschiedener Professionen (von Buildtools bis X-Interface), die mehr oder weniger am Booster-Projekt, aber jedenfalls vollzeit an Opensuse arbeiten. "Boost" heißt auf Englisch so viel wie "ankurbeln, nachhelfen": Die "Booster" sollen also das Opensuse-Projekt vorwärts bringen. Per Mailingliste ist die Community zum Mitmachen eingeladen.


    Quelle: Linux-Community

    Wenn ich Eure 2 Beiträge lese, dann frage ich mich, warum es die SUSE überhaupt noch gibt?
    So gesehen sollten doch die User reihenweise abspringen und mit einer anderen DIstribution glücklicher werden.
    Oder wird in den Foren den SUSE-Benutzern so gut geholfen, dass man diese ständige Rumschrauberei gerne in Kauf nimmt?

    Am 8. Juni wollen die Teilnehmer des Strategietreffens ihre Diskussionsvorlagen veröffentlichen. Danach soll das Projekt sie 30 Tage lang diskutieren und die Vorschläge gegebenenfalls anpassen. Am Ende soll es eine projektweite Abstimmung darüber geben, welche Strategie den Weg von OpenSuse in der nächsten Zukunft bestimmen soll.


    Zu dem vorbereitenden Strategietreffen hatte der OpenSuse-Vorstand eingeladen. Neben Bryen Yunashko, Pascal Bleser, Michael Löffler und Pavol Rusnak nahmen auf persönliche Einladung hin auch Andreas Jaeger, Jan Weber und Kurt Garloff teil. Yunashko und Bleser sind Community-Vorstandsmitglieder bei OpenSuse, Jan Weber ist in OpenSuse-Education aktiv. Jaeger, Rusnak und Löffler arbeiten für Novell an der Suse-Distribution. Von dem Suse-Veteran Kurt Garloff erhoffte sich das Team strategisches Know-how, da er Novells Vice President Business Development Operations ist.


    Die sieben haben die Ergebnisse des nach eigenen Angaben "arbeitsreichen" Wochenendes noch nicht ganz ausgearbeitet, stellen aber bereits die Arbeitstitel zur Verfügung. Zur Diskussion stehen demnach folgende Strategien:




    • OpenSuse selbst als Heimat für die Entwickler der Distribution, der Tools und Anwendungen
    • OpenSuse als Grundlage für Derivate aller Art (wie OpenSuse Education)
    • OpenSuse als Bindeglied zwischen mobilen Services (etwa Clouds) und mobilen Anwendern
      Um eine Strategie auszuarbeiten, konzentrierten sich die Macher auf die Stärken der OpenSuse-Distribution, die sie durch eine SWOT-Analyse auf den Punkt brachten (Strength, Weakness, Opportunities, Threats). Als Stärken von OpenSuse haben die Diskutanten identifiziert:




    • die initiale Stabilität und Funktionalität der Distribution (funktioniert "out of the box"),
    • die Landschaft an herausragenden Eigenentwicklungen (Yast, Zypper) und Tools (Build Service, Openfate, Bugzilla, Hermes) rund um OpenSuse,
    • ein Zielpublikum mit Köpfchen,
    • hoher Marktanteil in Mitteleuropa,
    • gesicherte Finanzierung durch Novell,
    • das Boosters-Team, das sich der Community widmet, und
    • den Wachstumsmarkt Linux.
      Um darauf eine Strategie aufzusetzen, gruppierten die Teilnehmer OpenSuses Wettbewerbsvorteile und Alleinstellungsmerkmale in Cluster und strickten mögliche Strategien drumherum.



    Eine Strategie - definiert Bryen Yunashko in seinem Bericht in den Suse-News - bestehe normalerweise nur aus "ein bis zwei Sätzen, was man erreichen will, wenn man etwas jemandem bestmöglich anbietet". Da die auf dem Treffen erarbeitete Strategie aber primär auf OpenSuses Wettbewerbsvorteile abstellt, beschied das die Gruppe nach langer Diskussion als zu eng für das OpenSuse-Projekt. Stattdessen erstellt sie nun ausführlichere Diskussionsvorlagen, mit denen die Community weiter arbeiten soll.


    Quelle: Linux-Community

    KDE 4.4.4 konzentriert sich ganz auf Fehlerkorrekturen und bringt, abgesehen von einigen erweiterten Übersetzungen, keine neuen Funktionen. Einige Korrrekturen betreffen das Sortieren nach Dateinamen in Dolphin.


    Das Update von KDE SC 4.4 oder 4.4.3 sollte keine Überraschungen bergen und ist daher laut den Entwicklern risikolos und wird allen Anwendern empfohlen. Ein ausführliches Änderungslog mit Verweisen auf die Logs der Versionsverwaltung Subversion ist verfügbar.


    KDE 4.4.4 steht als Quellcode für alle zur Verfügung, die es selbst compilieren wollen. Binärpakete für verschiedene Distributionen findet man auf der Download-Seite oder bei den Distributoren direkt. Weitere Hinweise findet man auf der Informationsseite zu KDE 4.4.4.


    Das nächste Update von KDE SC 4.4 ist bereits für den 29. Juni geplant. Eine Version von KDE 4.4 wird wahrscheinlich auch Bestandteil der nächsten Debian-Version 6.0 »Squeeze« sein.


    Quelle: Pro-Linux

    Neben ein paar alten Bekannten, wie die automatische Playlist-Erstellung im Amarok-1-Stil, bringt die neue Amarok-Version einen deutlich verbesserten Cover-Manager und neue Applets für Zusatzinformationen zum aktuell gewählten Stück, darunter ein Applet für ähnliche Interpreten und eines zu Konzerthinweisen. Die Entwickler haben Amarok zudem für den neuen Systemabschnitt unter KDE 4.5 flott gemacht. Nicht mit an Bord ist hingegen das CoverBling-Applet für den Cover-Wechsler im iTunes-Stil. Aus mehreren Gründen haben sich die Amarok-Entwickler entschieden, es nicht in den Player zu integrieren und etwas eigenes zu entwickeln.


    Sämtliche Neuerungen von Amarok 2.3.1 finden sich im Announcement auf der Amarok-Homepage. Einen Überblick über die neuen Features von Amarok 2.3.1 gibt es hier auf der LinuxCommunity.


    Einige Distributionen bieten das Update bereits als Binärpaket an, darunter Kubuntu (im Repo ppa:kubuntu-ppa/backports) und OpenSuse im KDE4-Unstable-Repo.


    Quelle: Linux-Community

    Insgesamt 455 (91%) der in Summe 500 Systeme zählenden Auflistung der Top500 belegen Rechner mit Linux als Betriebssystem. Der zweite Platz geht an Unix allgemein als Supercomputerbetriebssystem (4,40%), gefolgt von Systemen, die verschiedene Betriebssysteme einsetzen (3,40%). Den vierten und damit vorletzten Platz belegt das Betriebssystem aus Redmond, Windows, mit gerade mal 5 Systemen (1%). Schlusslicht der Auflistung sind BSD-basierte Systeme mit einem einzelnen Superrechner.


    Der weltweit schnellste Supercomputer ist laut Angaben der Top500 weiterhin der Linux-basierte Cray Jaguar des Oak Ridge National Laboratory mit einer maximalen Leistung von 1759 TFlops. Neu auf dem zweiten Platz ist der chinesische Nebulae mit einer maximalen Rechenleistung von 1271 TFlops. Ginge es allerdings nach der Spitzenleistung, so belegt Nebulae mit 2984,3 TFlops den ersten Platz, gefolgt von Jaguar mit 2331 TFlops. Platz drei geht an den zuvor zweitplatzierten Roadrunner der DOE/NNSA/LANL in Los Alamos mit einer maximalen Leistung von 1042 TFlops und einer Spitzenleistung von 1375 TFlops.


    Der schnellste Supercomputer in Europa ist der Jülicher Rechner JUGENE. Das System liegt auf dem fünften Platz. Platz zwei in Europa belegt der an der Moscow State University eingerichtete Lomonosov. Das in Jülich entwickelte Computer-Tandem JUROPA/HPC-FF kommt weltweit auf Platz 14 und in Europa auf Platz 3. Mit dem Supercomputer QPACE (Platz 131) steht der energieeffizienteste Supercomputer weltweit ebenfalls in Jülich.


    Quelle: Pro-Linux