Beiträge von Suse-Newbie

    KDE 4.4.3 konzentriert sich ganz auf Fehlerkorrekturen und bringt, abgesehen von einigen erweiterten Übersetzungen, keine neuen Funktionen. Die Vervollständigung der Übersetzungen erstreckt sich jetzt auf über 50 Sprachen, und weitere werden nach Angaben des KDE-Teams folgen. Die Unterstützung des Flash-Plugins in KHTML wurde verbessert, so dass es nun auch mit den neuesten Youtube-Skins läuft. Eine wichtige Korrektur dürfte das Umbenennen von Dateien via KIO, die netzwerktransparente Ein- und Ausgabebibliothek von KDE, betreffen. Dadurch wird die Unterscheidung zwischen Groß- und Kleinschreibung von Dateinamen jetzt korrekt behandelt.


    Das Update von KDE SC 4.4 oder 4.4.2 sollte keine Überraschungen bergen und ist daher laut den Entwicklern risikolos und wird allen Anwendern empfohlen. Ein ausführliches Änderungslog mit Verweisen auf die Logs der Versionsverwaltung Subversion ist verfügbar.


    KDE 4.4.3 steht als Quellcode für alle zur Verfügung, die es selbst compilieren wollen. Binärpakete für verschiedene Distributionen findet man auf der Download-Seite oder bei den Distributoren direkt. Weitere Hinweise findet man auf der Informationsseite zu KDE 4.4.3.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Entwickler der freien Datenbank PostgreSQL haben die erste Betaversion von Version 9.0 zum Testen bereitgestellt. Eingebaute Replikation und viele weitere Neuerungen sollen PostgreSQL zu noch mehr Verbreitung verhelfen.


    Die Entwicklung von PostgreSQL 9.0 begann mit der Version 8.5 Alpha1, womit erstmals in der Projektgeschichte eine Alphaversion zum Testen bereitgestellt wurde. Mit der vierten Alphaversion wurde die Versionsnummer auf 9.0 geändert.


    PostgreSQL 9.0 Beta soll zahlreiche Neuerungen bringen, die auf teils jahrelange Wünsche der Benutzer zurückgehen. Erstmals wird ein Replikationsmechanismus eingebaut sein. Interne Ereignisse werden schneller weitergeleitet und verarbeitet. In der DO-Anweisung sind nun anonyme Prozedurblöcke erlaubt. Spaltenspezifische, konditionale und SQL-konforme Trigger sind jetzt möglich. Die Einbindung der Sprachen Python und Perl als PL/Python und PL/Perl wurde verbessert, so kann nun auch Python 3 verwendet werden. Eindeutigkeitsbedingungen können nun auch an nicht-skalare Daten gestellt werden.


    Die Unterstützung für Schlüssel-Wert-Paare wurde verbessert. Joins in Abfragen können automatisch wegoptimiert werden, was besonders Abfragen zugute kommen soll, die von Werkzeugen für objektrelationale Abbildungen erzeugt wurden. Außerdem kann das System unter 64-Bit-Windows jetzt im 64-Bit-Modus laufen. Darüber hinaus gab es weitere Verbesserungen, die zusammenfassend und im Detail in den Release Notes aufgeführt werden. Die Weiterentwicklung der Datenbank führte zu eine Reihe von kleineren Inkompatibilitäten. Zum Update auf die neue Version ist ein vollständiger Dump und Restore der Daten nötig, was aber auch schon früher meist der Fall war.


    PostgreSQL baut auf eine fast 20-jährige Entwicklung auf, welche an der University of California in Berkeley begann und ursprünglich das Ziel hatte, einen Nachfolger für Ingres zu schaffen. Die erste Version von Postgres erschien 1989, wurde 1994 um einen SQL-Interpreter erweitert und in Postgres95 umbenannt. 1996 wurde die Entwicklung forciert, verbunden mit einem Wechsel des Namens zu PostgreSQL. Die erste Version mit diesem Namen war 6.0.


    Das Datenbanksystem ist weitgehend konform mit den Standards SQL92, SQL99 und SQL2003 und bietet Schnittstellen zu vielen Programmiersprachen, unter anderem C, C++, Java/JDBC, Tcl, PHP, Perl, Python, Ruby und ODBC. Aufgrund der langjährigen Unterstützung von umfangreichen Leistungsmerkmalen im Unternehmens-Bereich, unter anderem Transaktionen, Funktionen, Trigger und Unterabfragen, wird PostgreSQL heute von vielen Unternehmen und Behörden eingesetzt. PostgreSQL steht unter der BSD-Lizenz.


    Quelle: http://<woltlab-metacode-marker data-name="color" data-uuid="bbc8e986-21b4-447a-82a1-850b50a8cd25" data-source="W2NvbG9yPSNmZjAwMDBd" data-attributes="WyIjZmYwMDAwIl0=" />Pro-Linux<woltlab-metacode-marker data-uuid="bbc8e986-21b4-447a-82a1-850b50a8cd25" data-source="Wy9jb2xvcl0=" />

    Die Entwicklungsumgebung KDevelop hat Version 4.0 erreicht, wobei fast der gesamte Code gegenüber Version 3.5 neu geschrieben wurde.


    KDevelop ist eine freie integrierte Entwicklungsumgebung, die unter KDE läuft. Neben der Entwicklung in C++ unterstützt sie auch andere Programmiersprachen. Ihre Entwicklung begann bereits 1998 und kulminierte in Version 3.5 für KDE 3.5, wo sie ihre größte Zahl von Funktionen aufweisen konnte. Ihr Funktionsumfang ist mit Plugins noch erweiterbar.


    Die Portierung von KDevelop auf KDE 4 begann vor gut zwei Jahren mit der ersten Alphaversion von KDevelop 4.0. Jetzt haben die Entwickler endlich die offizielle Version 4.0 freigegeben. Gegenüber der Version 3.5 weist KDevelop 4.0 mehr Portabilität und bessere C++-Unterstützung auf. Einige Funktionen aus KDevelop 3.5 wurden im Zuge der vollständigen Neuentwicklung des Programmes allerdings erst einmal fallen gelassen, um die Veröffentlichung nicht weiter hinauszögern zu müssen. So konzentriert sich KDevelop 4.0 auf die Unterstützung von C, C++ und PHP, andere Programmiersprachen bleiben vorerst außen vor. Die neue Architektur soll es aber einfacher als früher machen, weitere Sprachen hinzuzufügen.


    Zu den neuen Funktionen von KDevelop 4.0 zählen die Code-Navigation, die das Arbeiten mit großen Projekten viel einfacher machen soll, und semantische Hervorhebung des Quellcodes. Automatische Syntaxprüfung und halbautomatische Code-Korrektur mit Assistenten sowie die automatische Code-Vervollständigung gehören ebenfalls zu den Funktionen der Umgebung. Besonders gut wird der Signal/Slot-Mechanismus der Qt-Bibliothek unterstützt. Auch diese will mit automatischer Vervollständigung glänzen, wobei die Auswahl der angebotenen Vervollständigungen je nach Kontext gewichtet sein soll, so dass man die passende Funktion schneller erreicht.


    Die früher auf GNU Automake beruhende Projektverwaltung nutzt nun CMake. Sie ist als Plugin realisiert, traditionelle Makefiles werden ebenfalls unterstützt. Eng integriert wurden außerdem GDB als Debugger, das Anzeigen von Dokumentation und Versionsverwaltungssysteme wie SVN. Daneben besitzt KDevelop 4.0 unter anderem eine Sitzungsverwaltung, Suchfunktionen und eine Quellcodeformatierung.


    Neben C und C++ bringt KDevelop 4.0 Unterstützung für PHP mit. Diese liegt in Form von Plugins vor und unterstützt die Entwicklung, einschließlich objektorientierter Entwicklung, ähnlich wie bei C++ mit einer großen Zahl von Funktionen.


    Quelle: Pro-Linux

    Die neue Version 10.4 der Grafiktreiber von AMD/ATI bringt eine vorläufige Unterstützung für die kommende Ubuntu 10.4-Distribution und korrigiert ansonsten nur Fehler der vergangenen Versionen.


    Die größte Änderung in der neuen Version der proprietären Treiber für die Grafikchips von AMD ist nach Angaben des Herstellers eine »early look«-Unterstützung von Ubuntu 10.4 LTS. Das neue Paket unterstützt nun auch den bereits im Oktober freigegebenen X-Server 1.7, der neben Ubuntu auch in anderen neuen Distributionen zum Einsatz kommt. Darüber hinaus hat ATI den Hibernation/Suspend-Modus und die Anzeige bei OpenGL-Anwendungen in Verbindung mit CrossFire korrigiert. Unter OpenSuse 11.1 sollte die Einstellung von mehr als 4 unabhängigen Desktops nicht mehr zu einem dunklen Bildschirm führen.


    Der neue Treiber kann ab sofort vom Server des Herstellers heruntergeladen werden. Wie gewohnt bietet AMD eine Installationsanwendung zum Download an, die automatisch die Distribution erkennt und entweder geeignete Pakete installiert oder Teile des Treibers neu übersetzt. Offiziell unterstützt werden X.Org 6.7, 6.8, 6.9, 7.0, 7.1, 7.2, 7.3, 7.4 und 7.5 unter dem Kernel 2.6 Für 3D-Funktionen wird darüber hinaus eine Unterstützung von POSIX Shared Memory (/dev/shm) vorausgesetzt.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Linux-Distribution Ubuntu 10.04 LTS »Lucid Lynx« wurde in der offiziellen Version veröffentlicht, die ein halbes Jahr nach ihrem Vorgänger eine deutlich kürzere Startzeit, umfangreiche Änderungen am Design, Online-Dienste und viele andere Neuerungen offeriert.


    Ubuntu 10.04 LTS ist eine Version mit verlängertem Support, fünf Jahre für Server und drei Jahre für das Desktopsystem, und damit der Nachfolger von 8.04 LTS. Ein Update ohne Neuinstallation von den Versionen 9.10 und 8.04 LTS ist möglich.




    Ubuntu erscheint in mehreren Varianten, deren Hauptunterschied in den Installationsmedien und dem vorinstallierten Softwareumfang liegt. Die Desktop-Version und die Netbook Edition sollen im Vergleich zu früheren Versionen deutlich schneller starten, was unter anderem durch die Entfernung von HAL aus dem Startvorgang möglich wurde. Die Server-Edition enthält eine bessere »Ubuntu Enterprise Cloud« und ermöglicht die Einrichtung als Cloud-Server bei der Installation. Ein solcher Server kann in EC2 von Amazon zum Einsatz gebracht werden oder in einer privaten Unternehmens-Cloud laufen. Die weiteren Varianten Kubuntu, Xubuntu, Edubuntu, Ubuntu Studio und Mythbuntu wurden ebenfalls als offizielle Versionen veröffentlicht.


    Ubuntu 10.04 LTS verwendet einen Linux-Kernel auf Basis von Version 2.6.32.11. Die Desktop-Edition enthält unter anderem die Desktops GNOME 2.30 und KDE SC 4.4. Mit dem Paket likewise-open, das auf Version 5.4 aktualisiert wurde, können sich Benutzer an MS Active Directory anmelden. Der freie Grafiktreiber Nouveau ist nun voreingestellt für Nvidia-Hardware. Im Gegensatz zum proprietären Treiber beherrscht Nouveau zwar noch keine 3D-Beschleunigung, unterliegt dafür aber keinen Einschränkungen bei der Weitergabe. Das Ubuntu-Team rechnet mit einer schnellen Weiterentwicklung und Fehlerkorrektur.




    Die Integration von »sozialen« Netzen wie Twitter, identi.ca und Facebook wurde mit dem MeMenu verbessert. Das Design des Desktops wurde erneuert. Statusanzeigen von Anwendungen wurden mit den Anwendungs-Indikatoren einheitlicher gemacht. Die Synchronisation von Dateien und Kontaktdaten zwischen verschiedenen Rechnern soll nun einfacher vonstatten gehen. Das Software-Center, ein Programm zum einfachen Finden von zusätzlicher Software, wurde verbessert. Man kann nun unter anderem zwischen Software, die von Ubuntu und anderen Anbietern stammt, unterscheiden. Außerdem wurde der mit 7digital kooperierende Online-Musikstore Ubuntu One integriert.


    Neben der erweiterten Cloud-Funktionalität bringt die Server-Edition auch AppArmor-Profile für zahlreiche Dienste, einen gehärteten Kernel, der Angriffe erschweren soll, und eine einfach einzurichtende Firewall.


    Die Netbook-Edition, die allerdings keine LTS-Version ist, erscheint in einer Variante, die auf Netbooks mit Atom-Prozessoren optimiert ist, und einer ARM-Variante. Beide sollen einer erneuerte benutzerfreundliche Oberfläche und schnellere Systemstartzeiten aufweisen. Die Softwareauswahl der ARM-Variante enthält vor allem schlanke Anwendungen.


    Kubuntu 10.04 LTS wird die erste LTS-Version von Kubuntu mit KDE 4. Gegenüber dem Standard-Umfang von KDE SC 4.4.2 bringt Kubuntu eine grafische Touchpad-Konfiguration, eine Integration von Firefox, Verbesserungen im Benachrichtigungssystem und eine Standardisierung der Menüs Systemleiste zwischen den Deskopsystemen. Der Kubuntu Netbook Remix setzt auf die Netbook-Variante der KDE-Desktop-Komponente Plasma.


    Edubuntu, die Variante für den Einsatz als Schulserver und -desktop, bringt den Entwicklern zufolge einige neue Anwendungen und ein neues Aussehen mit verbesserten Icons. LTSP und die Oberfläche von Ubuntu Netbook Remix können nun direkt von der Live-DVD installiert werden. LTSP kann via Live LTSP auch ohne Installation ausprobiert werden.


    Mythbuntu enthält ein auf Version 0.23 aktualisiertes MythTV, das spürbar schneller und stabiler sein soll als seine Vorgänger. Es integriert sich auch besser in das System, indem es auf ConsoleKit und Upstart zurückgreift.


    Nach eigenen Angaben kann Canonical, das Unternehmen hinter der Entwicklung von Ubuntu, auf eine immer größere Zahl von Softwareherstellern verweisen, die das System direkt unterstützen. Unter anderem kann dadurch Adobe Flash als leicht installierbares Extra zur Distribution angeboten werden. Canonical rechnet damit, dass die neue Version von Ubuntu noch weitere Verbreitung finden wird als die bisherigen Versionen.


    Ubuntu 10.04 LTS »Lucid Lynx« kann von der Ubuntu-Webseite heruntergeladen werden.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Grml-Entwickler haben eine neue Version ihrer Debian-basierten, vor allem bei Administratoren und Freunden der Kommandozeile beliebten Distribution veröffentlicht, die den Codenamen »Grmlmonster« trägt. Grml 2010.04 enthält etliche Neuerungen, die nicht auf den ersten Blick sichtbar sind.


    Grmlmonster basiert auf einem Kernel 2.6.33.2 und bringt für Anwendungen, die eine grafische Umgebung erfordern, XOrg und den Windowmanager Fluxbox mit. Zu den Neuerungen in Grml 2010.04 zählen die vnc-Boot-Option, mit deren Aktivierung Anwender automatisch einen grafischen vnc-Service starten können. Weitere neu implementierte Bootoptionen gestatten es Nutzern, dmraid-Geräte beim Start ein- und auszuschalten oder mit einer sogenannten Boot-ID sicherzustellen, dass die »richtige« Grml-Version gebootet wird. Die Boot-Option »ethdevice« wurde dahingehend verbessert, dass mehrere Ethernetkarten konfiguriert werden können.


    Die Entwickler überarbeiteten mehrere Skripte. In diesem Zusammenhang sind das neu geschriebene grml-quickconfig sowie grml-info, -lock, -setlang, -hostname und zsh-login zu nennen. Grml 2010.04 läuft auf allen Rechnern mit standardmäßig aktiviertem CPU-Frequency-Scaling und die von Debian stammenden udev-Skripte wurden durch Grml-spezifische Varianten ersetzt. Zu den in in Grml enthaltenen Anwendungen zählen unter anderem gcc-4.4, python-2.6 und der Browser Iceweasel.


    Grml ist in drei Varianten jeweils für 32- und 64-Bit-Architekturen erhältlich. Neben der vollständigen Grml-Variante haben die Entwickler mit Grml Medium und Grml Small auch »abgespeckte ISOs« zusammengestellt. Small bringt als ISO 100 MB anstelle von 700 MB auf die Waage und enthält ein reines Grundsystem, dass Anwender als Grundlage nutzen können. Die 200 MB große Variante Medium versucht, die Lücke zwischen dem normalen und kleinen Grml zu schließen und enthält bereits einen Xorg-Server und einen Kernel mitsamt allen Modulen. Alle drei Varianten können von verschiedenen Mirror-Servern heruntergeladen werden.


    Quelle: Pro-Linux

    Der Hard- und Softwarekonzern HP hat eine Vereinbarung mit Palm geschlossen, Palm für 1,2 Milliarden US-Dollar zu übernehmen.


    Palm ist ein Hersteller von Smartphones, der zuletzt mit dem »Pre« und dem daraus laufenden WebOS, das auf Linux beruht, offenbar weniger erfolgreich war als erhofft, und finanziell in Schwierigkeiten steckte. Der Grund für HP, Palm zu übernehmen, war nach Angaben von HP in erster Linie WebOS. Allerdings war der Hersteller auch an dem nicht näher bezeichneten »geistigen« Eigentum von Palm sowie am Know-How, das durch die Palm-Mitarbeiter repräsentiert wird, interessiert.



    Für HP ist der Markt für Smartphones und andere mobile Geräte schnell wachsend und hochgradig profitabel, so dass sich das Unternehmen in diesem Segment weiter stark engagieren will. HP will nach Angaben des Managers Todd Bradley sogar einer der Marktführer im mobilen Bereich werden.


    Das Interesse von HP an WebOS scheint daher zu rühren, dass der Hersteller mit Windows Mobile, das auf seinen iPaq-Geräten läuft, sehr unzufrieden war. WebOS soll weitaus besser sein und kann wohl auch mit dem iPhone und Android-Geräten mithalten.


    Die Übernahme muss noch von den Kartellbehörden und den Palm-Aktionären abgesegnet werden, soll aber bis Ende Juli 2010 abgeschlossen sein.


    Quelle: Pro-Linux

    Die GNOME-Entwickler haben GNOME 2.30.1 veröffentlicht, das Fehlerkorrekturen sowie aktualisierte Übersetzungen und Dokumentation bringt.


    Das erste von zwei vorgesehenen Updates für GNOME 2.30 bringt keine neuen Funktionen. Die Veröffentlichung konzentriert sich wie immer bei solchen Updates auf die Beseitigung von aufgekommenen Fehlern, aktualisierte Übersetzungen und verbesserte Dokumentation.


    Der Quellcode von GNOME 2.30.1 steht auf den Download-Servern des Projektes für die sechs Untereinheiten Platform, Desktop, Mobile, Devtools, Admin und Bindings bereit. Zum Compilieren kann man jhbuild verwenden. Binärpakete werden von verschiedenen Distributoren bereitgestellt.


    Nur noch ein weiteres Update von GNOME 2.30 steht auf dem Plan der Entwickler. 2.30.2 soll am 23. Juni veröffentlicht werden. Die Entwicklung von GNOME 3.0 hat bereits begonnen. In einer Woche, am 5. Mai, soll schon der erste Schnappschuss von GNOME 3.0 erscheinen. Die Entwicklerversionen von GNOME 3.0 werden allerdings noch die Versionsnummer 2.31.x tragen.


    GNOME 3.0 soll am 29. September fertig sein. Es soll auf GTK+ 3.0 beruhen und mit veralteten Bibliotheken und APIs, darunter libglade, libgnome, libgnomeui, XulRunner, HAL und Bonobo Schluss machen. Die Barrierefreiheit soll verbessert und das ungeliebte GConf durch GSettings/dconf ersetzt werden. Der Desktop soll standardmäßig auf der GNOME-Shell und Zeitgeist beruhen, kann jedoch auch ein traditionelles Aussehen annehmen.


    Quelle: Pro-Linux