Beiträge von Suse-Newbie

    Die Amarok-Entwickler lassen nicht locker. Nachdem die letzte Version aufgrund der zahlreichen Verbesserungen gleich eine Hauptversionsnummer erhielt, steht nun Version 2.3.1 in den Startlöchern. Auch hier gibt es sehr viele Neuerungen, wie dieser Artikel zeigt.

    Mehr dazu findet Ihr hier: Linux-Community

    Kraft, eine Open-Source-Anwendung zum Erstellen von Angeboten und Rechnungen für Gewerbetreibende, ist in Version 0.40 erhältlich.

    Es handelt sich um die erste Version der Software, die auf der aktuellen Version 4 der KDE-Software-Plattform beruht. Zu den weiteren Neuerungen zählt ein Installationsassistent, der beim ersten Programmstart erscheint und dem Anwender beim Anlegen der benötigten Datenbank hilft.

    Als Datenbank kann das Programm nun neben MySQL auch SQLite verwenden, was ebenfalls eine Erleichterung für die Benutzer darstellt.

    Gleichzeitig mit der neuen Version präsentieren Kraft-Macher Klass Freitag und Kollegen eine neue Projekthomepage unter http://volle-kraft-voraus.de. Dort gibt es die GPL-Software Kraft auch zum Herunterladen als Opensuse-RPM und im Quelltext. Repositories für Ubuntu sind dort ebenfalls verlinkt.

    Quelle: Linux-Community

    Das Team rund um Speed Dreams, einen Fork des Motorsport-Simulators TORCS, hat die erste stabile Version 1.4.0 des Spiels veröffentlicht.

    Speed Dreams ist ein freier Motorsport-Simulator. Er wurde Ende 2008 von TORCS, dem bekannten Autorennen-Simulator, abgeleitet. Die selbstgestellten Ziele des Projektes sind, neue Funktionen zu implementieren, neue Rennwagen, Rennstrecken und KI-Gegner bereitzustellen und das Spiel vergnüglicher zu gestalten. Dabei sollte die visuelle Darstellung und das modellierte physikalische System stetig weiterentwickelt werden.


    Die nun veröffentlichte stabile Version 1.4.0 des Spiels weist nun insgesamt 28 Fahrzeuge und 38 Strecken auf. Im Vergleich zum Ursprungsprojekt wurden dem Spiel neue Menüs und und drei neue Gruppen von Rennwagen spendiert. Zu den weiteren Verbesserungen gehören drei neue Rennstrecken, zwei neue KI-Gegner, USR und Simplix, animierte Fahrer für manche Fahrzeuge, zwei neue Anzeigemodi, ein experimentelles Simulationsmodell sowie Verbesserungen in der Benutzerschnittstelle. Gegenüber der Betaversion wurden laut Aussagen der Projektmitglieder viele Fehler beseitigt und die Grafik wiederum verbessert.

    Speed Dreams 1.4.0 kann von der Seite des Projektes heruntergeladen werden. Neben dem Quellcode stehen compilierte Pakete für Windows, sowie diverse Distributionen bereit.

    Quelle: Pro-Linux

    Die Banshee-Entwickler haben Version 1.6 zum Download freigegeben. Der ursprünglich von Novell entwickelte Musikplayer bringt erstmals auch ein Plugin für den Ubuntu One Music Store mit.

    Banshee 1.6 gilt als neues stabiles Release nach den diversen Entwicklerversionen mit den Nummern 1.5.x. Neben dem von Jo Shields programmierten U1MS-Plugin bringt Banshee 1.6 zahlreiche Verbesserungen gegenüber der letzten stabilen Version 1.4. Dazu gehört unter anderem eine Art Disc Jockey, der die Playlist mit zufällig gewählten Titeln immer wieder von neuem füllt. Auch ein Import-Filter für MP3-Songs, die bei eMusic gekauft wurden, bringt die neue Version mit.

    Banshee 1.6 unterstützt zudem deutlich mehr Geräte, darunter auch das Nexus One von Google, Nokias N900 und den Palm Pre. Eine Liste sämtlicher Neuerungen gegenüber der Vorgängerversion finden sich auf der Projekt-Homepage.

    Ubuntu One Music Store für alle?

    Der in Mono programmierte Player Banshee wurde ursprünglich von Novell entwickelt. Novell und andere Distributionen dürften jedoch kaum daran Interesse haben, das Plugin mit ihrer Banshee-Version auszuliefern, zumal es ohne den Cloud-Support durch Ubuntu One sowieso nur bedingt von Nutzen ist.

    In der neuesten OpenSuse-Version von Banshee fehlt denn auch das neue Plugin. Über die passenden Bibliotheken (libubuntuone) lassen sich die Community-Extensions von Banshee, die das U1MS-Plugin enthalten, aber auch auf anderen Distributionen von Hand übersetzen. In einem kurzen Test gelang es relativ problemlos, das Plugin unter OpenSuse 11.3 (M5) zu installieren. Nicht ganz unerwartet stürzte die so kompilierte Banshee-Version allerdings nach der Aktivierung des Plugins reproduzierbar ab.

    Quelle: Linux-Community

    Wie der Hersteller angibt, wird TeamViewer auf den Plattformen Windows, Mac und iPhone bereits von zahlreichen Anwendern genutzt. Es handelt sich um eine Software, die einen Remote Desktop auf dem eigenen Rechner darstellen kann, darüber hinaus aber noch mehr Funktionen besitzt und effizienter arbeiten soll.

    TeamViewer ermöglicht den Fernzugriff auf andere Rechner über das lokale Netz oder das Internet. Auch Funktionen zum Dateitransfer zwischen den Computern und zur Umkehr der Support-Richtung sind integriert. Im Unterschied zu reinen Remote-Desktop-Tools bietet die Lösung zusätzlich spezielle Features für Online-Präsentationen und die Zusammenarbeit im Team. Durch die Unterstützung unterschiedlicher Tastaturlayouts ist die Software zudem international einsetzbar, für Sicherheit sorgt die Verschlüsselung aller Verbindungen.

    Zur Nutzung von TeamViewer müssen laut Hersteller weder Firewalls noch Router konfiguriert werden. Auch Proxy-Server oder dynamische IP-Adressen sollen keine Hürden darstellen. Die Software nutzt speziell entwickelte Technologien, die den zu übertragenden Datenstrom klein halten. Auch bei langsameren Internetverbindungen sollen daher kaum Verzögerungen entstehen.

    TeamViewer 5 Beta für Linux kann von teamviewer.com heruntergeladen werden. Es steht in 32- und 64-Bit-Versionen als universelles RPM- DEB- oder tar-Paket bereit und ist für private Benutzung kostenlos.

    Quelle: Pro-Linux

    OpenSUSE 11.3 soll im Juli erscheinen. Auf dem Weg dorthin haben die Entwickler jetzt den fünften von sieben Meilensteinen veröffentlicht.

    OpenSUSE 11.3 m5, »The Community Strikes Back«, enthält viele Beiträge der OpenSUSE-Gemeinschaft und der großen Linux-Gemeinde, die neue Pakete und Verbesserungen der Kernprozesse mit sich bingen. Verglichen mit dem letzten Meilenstein wurden über 50 Fehler korrigiert und acht neue Features implementiert. Zu den neu integrierten Paketen zählen xdiskusage, eine Anwendung, die den Festplattenplatz grafisch auswertet, und die Bibliotheken librcd sowie librcc, die via RusXMMS Übersetzungen während des laufenden Betriebes ermöglichen. Weitere neue Anwendungen sind das Spiel Dungeon Crawl und Noveau-Treiber für NVidia-Grafikkarten.


    Die Entwickler aktualisierten einen großen Teil der in OpenSUSE enthaltenen Programme, was zur Folge hat, dass viele Funktionen verbessert wurden. So unterstützt Yast nun LUKS-Volume-Passwörter für verschlüsselte Swap-Partitionen, ssh zeigt bei allen relevanten Tätigkeiten einen visualisierten Fingerabdruck an und vixie-cron wurde durch cronie ersetzt, dessen Entwicklung lebendiger wirkt. Das Power-Management-Werkzeug pm-utils liegt in Version 1.3.0 bei, nutzt udisks/upower und ist von der HardwareAbstraktionsschicht HAL unabhängig. Welche Pakete noch betroffen sind, kann den Release Notes entnommen werden.

    Die Entwickler hoffen, dass sich viele Tester für OpenSUSE 11.3 m5 finden. Der Ausblick auf die kommende OpenSUSE-Version 11.3 kann als komplettes DVD-Image oder als Live-CD mit den grafischen Entwicklungsumgebungen KDE und Gnome für 32- und 64-bit-architekturen im OpenSUSE-Entwicklerbereich heruntergeladen werden.

    Quelle: Pro-Linux

    Mit dem Update auf 2.6.31 setzt Xen nun auf einen deutlich aktuelleren Linux-Kern und nutzt mit "pv_ops" die Virtualisierungsschnittstelle des Kernels. Als Neuerung gilt auch die direkte Weiterleitung von Hardware an die virtuelle Maschine, in diesem Fall PCI-Grafikkarten. Xen hat dazu eine Liste der kompatiblen Geräte und BIOS veröffentlicht.

    Im zugehörigen Datenblatt gehen die Entwickler auf die Neuerungen ein. Den Download gibt es beim Projekt.

    Quelle: Linux-Community

    Über ein Jahr nach der letzten Hauptversion haben die Programmierer des rundenbasierten Strategiespiels »Battle for Wesnoth« die Verfügbarkeit der stabilen Version 1.8 bekannt gegeben.

    »Battle for Wesnoth« gehört zweifelsohne zu den bekanntesten und erfolgreichsten Open-Source-Spielen überhaupt. Der Schwerpunkt der Entwicklung war laut Angaben der Entwickler, dafür zu sorgen, dass seine Schöpfer Spaß an dem Spiel haben, statt nur einen möglichst großen Markt anzusprechen. Das Ergebnis dieses Versuches ist ein Spiel, das mit Sicherheit nicht jedem gefällt, aber dennoch einigen genug Freude bereitet, um hunderte Stunden damit zu verbringen.


    »Battle for Wesnoth« beruht auf einem einfachen Spielprinzip im Stile der »Warcraft«-Reihe. Der Spieler kämpft auf riesigen Karten gegen Orks, Bösewichte und andere Gegner und verfolgt dabei die interessante Geschichte. Der Einzelspielermodus besteht aus diversen Kampagnen. Jede einzelne überzeugt durch eine Geschichte und einen starken Computergegner. Doch auch ein Mehrspielermodus wurde nicht vergessen.

    Battle for Wesnoth 1.8 enthält die neue Kampagne »Delfador's Memoirs«. Adaptiert wurde die Kampagne von Wesnoth-UMC-Dev-Projekt, wo sie über ein Jahr lang für das Hauptspiel vorbereitet wurde. Ferner wurden auch die anderen Kampagnen überarbeitet. Unter anderen versprechen die Entwickler, die Szenarien in »Delfador's Memoirs« umgeschrieben und signifikant verbessert zu haben. Darüber hinaus wurden viele Musikstücke des Spieles überarbeitet. Weitere Verbesserungen musste die KI des Spiels über sich ergehen lassen.


    Massive Verbesserungen erfuhr auch die Multiplayer-Komponente des Spiels. So wurde die Lobby komplett umgestaltet. Darüber hinaus hat das Team den Cheatern den Kampf angesagt. Zu den weiteren Neuerungen gehören Verbesserungen der Internationalisierung. Unter anderem lassen sich nun auch Karten in eine andere Sprache leichter übertragen. Eine Liste aller Änderungen führt das Changelog der neuen Version.

    Battle for Wesnoth ist unter der GNU General Public License (GPL) lizenziert. Der Quellcode kann von wesnoth.org heruntergeladen werden. Dort sind auch weitere Informationen zum Kompilieren des Quellcodes für diverse Plattformen zu finden. Für verschiedene Distributionen, MacOS X und Windows stehen auch Binärpakete zur Verfügung.

    Quelle: Pro-Linux