ZevenOS-Neptune, eine auf ZevenOS und Debian Lenny aufbauende Linux-Distribution, die ihr Hauptaugenmerk auf eine Ähnlichkeit zu BeOS und Multimedia gelegt hat, wurde in Version 1.8 veröffentlicht.
ZevenOS-Neptune ist eine ZevenOS-Version, die auf dem stabilen Zweig von Debian Lenny aufsetzt, jedoch im Gegensatz zur Basis einen neueren Kernel und aktualisierte Treiber nutzt. Lauffähig ist die Distribution auf Netbooks genauso wie auf anderen modernen Systemen. Die Software aus dem Debian Lenny Quellen wird mit Sicherheitsaktualisierungen erweitert, was auf lange Sicht ein stabiles und sicheres System garantieren soll.
Der starke Fokus von ZevenOS-Neptune 1.8 liegt auf Multimedia und spiegelt sich in den mitgelieferten Anwendungen wider. Hier wird neben einfacher Abspiel- und Verwaltungssoftware für Musik, wie Audacious und Rhythmbox, auch das Audioschnittprogramm Audacity mitgeliefert. Gleiches gilt für den Bereich Bilderverwaltung und Bearbeitung, die von gThumb und Gimp abgedeckt werden. Für Videobearbeitung wird ebenfalls einiges geboten. Neben der Eigenentwicklung Encode, welches Videos und Audiodateien in alle möglichen Formate konvertiert, gibt es auch die Möglichkeit, mit dem Schnittprogramm Avidemux Videos zu schneiden. Ebenfalls enthalten ist das Videoschnittprogramm OpenShot, das in der aktuellen Version 1.1 mitgeliefert wird. Es erlaubt das einfache Zusammenschneiden von Videos und Hinterlegen von Effekten sowie Übergängen.
Neben dem Multimedia-Teil kann ZevenOS-Neptune auch mit der Büroanwendung OpenOffice.org aufwarten. Es wird in aktueller Version 3.2 mitgeliefert. Für den Internetbereich stehen neben dem Webbrowser Chromium, das E-Mail Programm Claws-Mail und das Torrentprogramm Transmission zur Verfügung. gFTP sorgt für die Anbindung an FTP Server. Gechattet wird mit Pidgin und X-Chat.
Für die Konfiguration des Systems steht das weiterentwickelte MAGI bereit, dass um einen Hardwaretreibermanager erweitert wurde, welcher es ermöglicht, proprietäre Grafikkartentreiber nachzuinstallieren. Der Programmstarter MAGI 2 wurde ebenfalls aktualisiert und bietet nun auch eine Vollbildansicht, die für Netbooks gedacht ist.
ZevenOS-Neptune 1.8, auch »Next-Gen« genannt, richtet sich sowohl an ZevenOS- und BeOS-Neulinge als auch an langjährige Nutzer. Die Bezeichnung »Next-Gen« steht laut Aussagen des Teams auch für das neue Design der Distribution, die nun mit einem schicken und benutzerfreundlichen Aussehen die Anwender zu überzeugen versucht.
Die Distribution kann ab sofort vom Server des Projektes in Form einer knapp 700 MB großen ISO-Datei heruntergeladen werden. Neben dem Release stehen Interessenten auch zahlreiche Videoanleitungen in deutscher Sprache, die das System erklären, bereit.
Quelle: Pro-Linux
Beiträge von Suse-Newbie
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Ja, so was gibt es und in Deinem Fall ist es schon gemacht.
Editiere einfach Deinen ersten Beitrag und wähle das Häckchen bei Beitragssymbole. -
Google sollte man wirklich nicht unterschätzen.
Klingt so aber nach einer sehr düsteren Zukunft. -
Das seit Jahren von einer Schar von freiwilligen entwickelte Spiel »Open Transport Tycoon«, kurz OpenTTD, wurde in Version 1.0.0 veröffentlicht.
Das Spiel Open Transport Tycoon, welches auf dem Spiel Transport Tycoon von Chris Sawyer aus dem Jahr 1994 basiert, ist ein typischer Vertreter der Managerspiele. Das Prinzip ist dabei einfach und doch packend zugleich. Der Spieler schlüpft in die Rolle des Managers einer einer kleinen Transportfirma und muss sich um deren Wohlergehen kümmern. In der Mitte des vergangenen Jahrhunderts beginnt man mit einem kleinen Startkapital und steht vor der Herausforderung, innerhalb des simulierten Wirtschaftskreislaufs Transportaufträge zu erhalten. Zur Auswahl stehen verschiedene Fahrzeugarten (Schienen- und Straßenfahrzeuge, Schiffe und Flugzeuge), die mit einer entsprechenden Infrastruktur (Schienenwege, Straßen, Bahnhöfe, Häfen und Flughäfen) unterstützt werden müssen. Die vorhandene Industrie vergibt Transportaufträge. Die transportierten Güter bringen Geld in die Firmenkasse. Dieses Geld muss wiederum in die Reparatur der bestehenden Firmenbesitztümer und den immerzu notwendigen Ausbau des Transportnetzes gesteckt werden. Im Laufe der Zeit entwickelt sich die Technik und der Fuhrpark muss modernisiert und ergänzt werden.
Die Liste der Verbesserungen gegenüber dem Vorbild ist schier endlos. Die Bedienoberfläche wurde an vielen Stellen intuitiver und komfortabler. So gehören beliebig vergrößerbare und anheftbare Fenster, sortierbare Listen, Zusatzansichten und ausführliche Informationsdialoge zu den auffälligsten Verbesserungen. Für das Spielgefühl hat sich auch einiges getan. Verbesserte Wegfindung für Fahrzeuge, gemeinsam nutzbare Fahraufträge und automatischer Fahrzeug-Upgrade lassen auf den nun nahezu unbegrenzt großen Karten ein realisitisches Weltgefühl aufkommen. Im Gegensatz zum Vorbild läuft Open Transport Tycoon auf unterschiedlichsten Plattformen und unterstützt Auflösungen von bis zu 2560x1440 Pixel. Ferner bietet das Spiel unter anderem eine Mehrspielerunterstützung von bis zu 255 Spielern. Der ausführende Server kann dabei sowohl in einem so genannten »dedizierten Modus«, oder direkt in einer Konsole im Spiel angesprochen werden. Die Client/Server-Kommunikation kann wahlweise über IPv4 oder IPv6 erfolgen.
OpenTTD 1.0.0 unterstützt über 50 verschiedene Sprachen und kann ab sofort im Quellcode oder als binäre Dateien von der Seite des Projektes heruntergeladen werden. Neben den Originalgrafiken von Transport Tycoon Deluxe werden freie Alternativen unterstützt und als OpenGFX für Grafiken, OpenSFX für Sounds und OpenMSX für Musik zum Download bereit gestellt. Eine Besonderheit des Spiels stellt die Tatsache dar, dass sich viele Elemente, sei es die KI, die Grafiken oder die Musik, direkt aus dem Spiel von einem externen Server herunterladen lassen.
Quelle: Pro-Linux -
Wie der Hersteller des freien Audio-Players Songbird bekannt gab, wird mit der kommenden Version der Anwendung die offizielle Unterstützung von Linux eingestellt. Die Codebasis soll allerdings weiterhin auch unter Linux nutzbar sein.
Der unter GNU General Public License veröffentlichte Songbird versteht sich selbst als ein Hybrid, der sowohl zur Wiedergabe von Musik als auch zum Browsen durch das Web genutzt werden kann. Zum Darstellen von Webseiten setzt Songbird auf die Gecko-Rendering-Engine. Bei der Wiedergabe von Musikstücken bedient sich das Programm unter Linux der Funktionalität von GStreamer. Bei anderen Plattformen kommt VideoLAN zum Einsatz. Bereits in der aktuell entwickelten Version zeigt sich allerdings eine Diskrepanz zwischen der Funktionalität unter Windows und Mac OS X und der Linux-Variante.
Wie der Hersteller nun bekannt gab, wird die offizielle Unterstützung des freien Betriebssystems eingestellt. Als Grund wird die Schwierigkeit angegeben, Linux in demselben Maße unterstützen zu können wie die anderen Betriebssysteme. »Wir sind ein kleines Team hier bei Songbird und müssen mehr als je zuvor Prioritäten setzen«, so Georges Auberger im Blog des Unternehmens. »In unserem Versuch eine Reihe neuer Funktionen aller Arten für alle Medientypen und eine wachsende Liste an Geräten zu liefern, mussten wir einige schwierige Entscheidungen treffen«.
Wie Auberger weiterhin schreibt, will das Unternehmen Linux und der freien Ideologie treu bleiben und inoffizielle Songbild-Varianten veröffentlichen. Diese werden allerdings weder einen Anspruch auf dieselbe Funktionalität haben, wie die der Windows- und Mac OS X-Versionen, noch vom Unternehmen offiziell unterstützt werden. Den Anwendern bleibt es allerdings offen, die Applikation in Eigenregie gemäß den Lizenzbestimmungen zu ergänzen und zu erweitern.
Quelle: Pro-Linux -
Such doch mal mit Google, da wirst Du bestimmt einiges finden.
Vielleicht gibt es auch hier einen User, der Dir eine Empfehlung abgeben kann. -
Wünsche allen ein fröhliches Ostereier suchen! :174:
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Welchen Browser und welche Version verwendest Du den?
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Keine Leerzeilen?
Das glaub ich nicht!

Siehst Du, es funktioniert!

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Schick doch zum Testen einem Kollegen von Dir so ein PDF.
Ein Personaler als Versuchskaninchen macht sich ja wohl nicht so gut oder?