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Beiträge von Suse-Newbie
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Die GNOME-Entwickler haben GNOME 2.30.0 wie geplant veröffentlicht. Es steht nun fest, dass diese Version die letzte vor GNOME 3.0 ist, die im Herbst 2010 größere Änderungen bringen wird.
Die Schwerpunkte von GNOME 2.30 sind weiterhin einfache Bedienung, Stabilität, erstklassige Internationalisierung und Barrierefreiheit. Die wichtigsten Änderungen für Anwender gegenüber GNOME 2.28 sind eine geteilte Ansicht und Reorganisation der Browser-Oberfläche in Nautilus (der Browser-Modus ist nun die Standardeinstellung anstelle des räumlichen Modus); mehrere Verbesserungen im Zeiterfassungs-Programm (Projekt Hamster), einschließlich der Möglichkeit, das Programm eigenständig statt als Applet laufen zu lassen; Installation von Schriftarten durch Doppelklick in Nautilus; verbesserte GUI für die Tastatureinstellungen; Erweiterungen in gedit; Anzeige des aktuellen Tastatur-Layouts, falls der Benutzer mehrere eingerichtet hat; Erneuerung der Benutzerverwaltungs-Oberfläche in gnome-system-tools; Installation von Archiv-Tools bei Bedarf mittels PackageKit in File Roller; unbegrenztes Hoch-Scrollen und Speicherung des Scroll-Puffers im GNOME-Terminal; Integration mit PackageKit und andere Verbesserungen in Brasero; Verbesserungen wie SSH-Tunnelung in Vinagre; schnellerer Start, automatische Synchronisation im Hintergrund und Implementierung von sogenannten Jump-Listen (Kontextmenüs, die mit einem Rechtsklick auf ein Icon aktiviert werden) in Tomboy und Unterstützung für iPhone und iPod-Touch-Geräte in gvfs.
Empathy, der standardmäßige Client für Instant Messaging, erhielt einige neue und verbesserte Funktionen. Dazu zählen die verbesserte Anzeige von Verbindungsfehlern, einfacheres Senden von Dateien, Unterstützung der IRC-Befehle join und nick, Betreten von passwortgeschützten Räumen und verbessertes Hinzufügen und Konfigurieren von Facebook-Chats.
Der Webbrowser Epiphany kann nun Passwörter im GNOME-Schlüsselbund speichern. Er verfügt über eine neue Einstellungsoption zum Aktivieren oder Deaktivieren aller Plugins und warnt, wenn eine Webseite ein nicht anerkanntes SSL-Zertifikat präsentiert. Einige Funktionen, die bei der Umstellung auf Webkit in GNOME 2.28 verloren gingen, sind zurückgekehrt, darunter die Druckvorschau und Kontextmenüs.
Das Programm zum Ansehen von Dokumenten, Evince, wurde beschleunigt, an zahlreichen Stellen verbessert und benutzt nun bei Bedarf mehrere Prozesse. Der Gnome Keyboard Indicator wurde aus der Sammlung der Applets entfernt, dafür wurde im Gnome Control Center die Oberfläche für die Tastatureinstellungen erneuert. Hinter den Kulissen wurde Bonobo aus vielen Programmen entfernt, beispielsweise aus Evolution; die Interprozess-Kommunikation der meisten Programme läuft über D-Bus, bei manchen noch parallel zu Bonobo. Anjuta besitzt nun vollständige Unterstützung für JavaScript und devhelp unterstützt einen Vollbild-Modus. Eine Vorschau der GNOME-Shell für GNOME 3.0 ist in GNOME 2.30 enthalten. Die Release Notes enthalten weitere Einzelheiten und Hinweise.
Der Quellcode von GNOME 2.30.0 steht auf den Download-Servern des Projektes für die sechs Untereinheiten Platform, Desktop, Mobile, Devtools, Admin und Bindings bereit. Zum Compilieren kann man jhbuild verwenden. Binärpakete werden von verschiedenen Distributoren bereitgestellt.
Quelle: Pro-Linux -
Das Linux Mint-Team hat mit »Helena« Xfce und LXDE zwei Varianten seines benutzerfreundlichen Ubuntu-Ablegers veröffentlicht, die sich durch ressourcensparende Desktopumgebungen auszeichnen.
Sowohl Linux Mint 8 »Helena« Xfce als auch LXDE basieren auf Ubuntu 9.10 und verwenden einen Kernel 2.6.31 und Xorg 7.4. Beide Varianten enthalten die in »Helena« eingeführten Software-Manager, Package-Manager und Upload-Manager und unterstützen während der Installation das ext4-Dateisystem. Helena Xfce und LXDE profitieren von den Verbesserungen, die Ubuntu 9.10 mit sich bringt, beispielsweise ein kürzerer Bootvorgang oder eine bessere Hardwareunterstützung. Die von den Entwicklern empfohlenen Minimalanforderungen sind für beide Varianten identisch: ein x86-Prozessor, mind. 256 MB Arbeitsspeicher und 3 GB freier Festplattenspeicher.
Helena Xfce nutzt Xfce 4.6.1 als Desktopumgebung, während die LXDE-Edition auf Openbox 3.4.7.2 und PCManFM 0.5.2 setzt. Die Entwickler ließen ihre Xfce- und Fluxbox-Edition in einem kleinen Benchmark-Test gegeneinander antreten, in welchem die LXDE-Edition mit ca. 31 Sekunden Bootzeit vom GRUB bis zum Desktop am besten abschnitt (Fluxbox 34 sek, Xcfe 36 sek). Anders als Ubuntu enthält Linux Mint bereits viele Multimedia-Codecs und mehrere Werkzeuge, die Nutzern die Systemverwaltung erleichtern sollen. Beide neue Varianten wurden von der Linux Mint-Gemeinschaft zusammengestellt und können von verschiedenen Spiegel-Servern oder via Bittorrent heruntergeladen werden.
Quelle: Pro-Linux -
Naja, wenn es wirklich an der Software des Personalers liegt, dann kannst Du ja eh nichts machen.
Ansonsten speichere die Bewerbung eben als Worddokument. Wenn es unbedingt ein PDF sein muss, kennst Du ja bestimmt wen, der Windows im Einsatz hat und Dir das Dokument in ein PDF umwandeln kann. -
Könntest Du vielleicht noch mitteilen, wie Du das Problem erledigen konntest?
Könnte ja mal für andere User von Interesse sein.
Anschliessend bitte den 1. Beitrag editieren und das gelöst Häckchen setzen, dankeschön -
KDE 4.4.2 konzentriert sich ganz auf Fehlerkorrekturen und bringt, abgesehen von einigen erweiterten Übersetzungen, keine neuen Funktionen.
Das Update von KDE SC 4.4 oder 4.4.1 sollte keine Überraschungen bergen und ist daher laut den Entwicklern risikolos und wird allen Anwendern empfohlen. Ein ausführliches Änderungslog mit Verweisen auf die Logs der Versionsverwaltung Subversion ist verfügbar.
KDE 4.4.2 steht als Quellcode für alle zur Verfügung, die es selbst compilieren wollen. Binärpakete für verschiedene Distributionen findet man auf der Download-Seite oder bei den Distributoren direkt. Weitere Hinweise findet man auf der Informationsseite zu KDE 4.4.2.
Quelle: Pro-Linux -
Das Team um Warren Woodford hat SimplyMepis 8.5 veröffentlicht. Als die Entwicklung von SimplyMepis 8.5 begann, basierte sie auf Debian Lenny. Nach und nach tauschten die Entwickler mehrere Pakete aus, um die Distribution so zu modernisieren.
SimplyMepis 8.5 basiert auf einem Kernel 2.6.32 und nutzt die Desktop-Umgebung KDE 4.3.4. Ein neues Willkommenszentrum hilft Anwendendern bei ihren ersten Schritten in SimplyMepis, indem erklärt wird, wo Dokumentationen zu finden sind, wie sie mit der Gemeinschaft Kontakt aufnehmen, neue Anwendungen oder Lokalisierungen installieren können. Laut Woodford wurden viele Anwendungen, zum Beispiel OpenOffice.org und Firefox auf den neuesten Stand gebracht, zumindest soweit die Konsistenz mit der Debian-Lenny-Grundlage und dem Paketsystem sichergestellt werden konnte.
In Kürze wollen die Entwickler der 2002 gegründeten MEPIS LLC anfangen, an der nächsten Version zu arbeiten, die dann auf Debian Squeeze aufbauen wird. Sie geben sich Mühe, die Bedienung von SimplyMepis so intuitiv wie möglich zu machen, so dass bekehrte Windows- oder Mac OS X-Nutzer so problemlos wie möglich migrieren können. Eine Reihe von Assistenzprogrammen soll Anwendern bei vielen administrativen Aufgaben, etwa das Netzwerk einrichten, Nutzeraccounts verwalten oder Partitionen reparieren zur Seite stehen. SimplyMepis enthält viel Zuarbeit aus seiner Gemeinschaft, die zu dieser Version Artwork, Dokumentation und einige Werkzeuge beisteuerte.
Aktuell kann nur ein CD-ISO-Image heruntergeladen werden. Das SimplyMepis-Team arbeitet aber bereits an einer erweiterten DVD-Variante, die dann mehr vorinstallierte Anwendungen enthalten soll.
Quelle: Pro-Linux -
Nach dem Vorbild von OpenStreetMap will openaddresses.org Adressdaten und geografische Orte zusammenbringen. Zwar existieren auch in OpenStreetMap Möglichkeiten, Hausnummern in den Straßen einzutragen, aber nach Ansicht der Initiatoren von openaddresses.org sind diese Daten zu ungenau. Da außerdem die Zielsetzung des Projektes genug Unterschiede zu der von OpenStreetMap aufweist, hielten sie es für angebracht, ein eigenständiges Projekt zu starten. Das Projekt verknüpft lediglich Straßennamen und Hausnummern mit Koordinaten, daher sollte es keine Bedenken wegen der Privatsphäre geben.
openaddresses.org geht auf frühere Ansätze von schweizerischen und österreichischen Universitäten zurück. Nun wurde die Initiative durch weitere Hochschulen, Unternehmen und Privatpersonen gestärkt. Über das neue Web-Portal können Adressen von Hand eingetragen und korrigiert werden, es gibt aber auch Importe von OpenStreetMap und anderen Spendern. Die Daten stehen unter der freien Lizenz Creative Commons CC-BY 3.0, der Programmcode unter der GPLv3.
Die Web-Oberfläche des Dienstes, der zur Zeit etwa 5 Millionen Datensätze enthält, wurde mit MapFish realisiert und ähnelt der von OpenStreetMap. Die Benutzer können auf einer Weltkarte in beliebige Gegenden zoomen, wobei die Straßendaten von OpenStreetMap und, wo verfügbar, auch Satellitenbilder überlagert werden. Eingetragene Adressen sind mit einem roten Punkt markiert. Es gibt nun auch die Möglichkeit, offene WebMapServices (WMS) einzubinden. Die Abfrage der Daten ist auch automatisiert möglich, dafür steht eine einfache Web-Schnittstelle zur Verfügung.
Die Daten von openaddresses.org leisten nach Auskunft des Projektes wertvolle Dienste für eine Vielzahl von Anwendungsbereichen, namentlich für räumliche Analysen. Bislang gab es solche Daten nur kostenpflichtig, dies soll sich durch die offene Plattform, die Beiträge einfach macht, bald ändern. In Zukunft soll das Projekt auch bei der Open Source Geospatial Foundation (OSGEO) angemeldet werden. Eine weitere Möglichkeit, an openaddresses.org mitzuarbeiten, ist das Schulprojekt Map your World, das laut Projekt bereits mehrfach erfolgreich an Schweizer Schulen durchgeführt wurde.
Quelle: Pro-Linux -
Miro ist eine Internet-TV-Anwendung, in der tausende von Kanälen ohne Restriktionen vordefiniert sind. In seiner Anfangszeit war das Programm noch unter dem Namen »Democracy Player« bekannt.
Die neue Version unterstützt erstmals Untertitel. Wenn entsprechende Dateien im gleichen Verzeichnis wie das Video liegen oder die Untertitel im Video enthalten sind, werden sie automatisch verwendet, ansonsten kann man manuell eine Datei angeben.
Das Programm wurde nach Angaben der Entwickler in vielen Bereichen schneller und reagiert schneller auf Eingaben. Die maximale Lautstärke von Videos wurde auf mehr als das Doppelte erhöht, was besonders für Laptops nützlich sein soll. Es ist nun möglich, Dateiinformationen wie Titel, Beschreibung und Kategorie auf einfache Weise zu bearbeiten. Ferner können alle Dateien auf Wunsch mit externen Playern abgespielt werden.
Eine Übersicht über die Features von Miro führt sowohl die bereits bekannten als auch die in Miro 3.0 neuen Funktionen auf. Alle Versionen von Miro stehen auf der Miro-Webseite für Linux, Mac OS X und Windows zum Download bereit.
Der Miro Video Converter ist ein neues Programm, das es einfach machen soll, Videos in vielen Formaten in MP4, Theora oder Formate für bestimmte Geräte wie Android-Phones, iPhone, iPod oder PSP zu konvertieren. Nach Angaben der Entwickler ist das unter GPL stehende Programm viel einfacher zu bedienen als die üblichen Konvertierungsprogramme mit ihren vielen Optionen. Das Programm steht unter der GPL, es läuft aber offenbar nur unter Windows und Mac OS X.
Quelle: Pro-Linux -
Wer die Leistung seiner Grafikkarte unter Linux und Windows vergleichen wollte, fand dazu kaum Software. Doch der neue Heaven-Benchmark von Unigine macht's möglich.
Hinter der 3D-Firma Unigine, die sich mit Realtime-3D-Anwendungen beschäftigt, steht eine Gruppe russischer Entwickler mit Open-Source-Wurzeln. Der von Unigine entwickelte 3D-Benchmark gehört unter Windows und Mac OS X schon längst zu den Klassikern, nun unterstützt die Suite in der aktuellen Version auch Linux.
Wer den rund 250 MByte großen unigine-Benchmark herunterladen und selbst durchführen möchte, muss allerdings über eine relativ aktuelle Grafikkarte verfügen. In den Tests mit einer Radeon 3200 mobile erreichten wir mit den bestmöglichen Einstellungen gerade mal 0,9 FPS. Zudem funktioniert der Benchmark in den meisten Fällen nur mit den proprietären Treibern von ATI/AMD und Nvidia.
Download: http://unigine.com/download/
Quelle: Linux-Community