Beiträge von Suse-Newbie

    Parted-Magic, ein Live-Linux mit Programmen zum Partitionieren und zur Datenrettung, ist in Version 4.9 verfügbar. Neben Bugfixes gibt es einige Neuerungen.


    Die Änderungen betreffen beispielsweise den Kernel, den die Entwickler von alten IDE-Treibern befreit haben. Die für den Benutzer sichtbare Konsequenz: Festplatten heißen nicht mehr /dev/hdX, sondern /dev/sdX, CD-/DVD-Laufwerke /dev/srX. Daneben gibt es Unterstützung für Virtio-Treiber.

    Unter den Anwendungen findet sich statt Google-Chrome-Browser dessen Open-Source-Ausgabe Chromium, Neuzugänge sind das Lowlevel-Diagnosetool Mhdd, der Textbrowser Elinks und das Synchronisationsprogramm Zsync.

    Parted Magic 4.9 steht auf der Programm-Homepage als Image für CDs, USB-Sticks sowie zum Booten über PXE und Grub4DOS zum Download bereit.

    Quelle: Linux-Community

    In einer Mitteilung an die Presse bezeichnet das Management von Novell die Übernahme seitens der Hedgefonds-Firma Elliott Associates als »nicht adäquat« und lehnt sie ab.

    Demnach sei die gebotene Summe von 5,75 Dollar pro Aktie nicht ausreichend und stelle nicht den tatsächlichen Wert des Unternehmens dar. Das Management habe sich deshalb gegen die angestrebte Übernahme ausgesprochen. Statt dessen werde Novell verschiedene Alternativen prüfen, um den Wert der Aktie zu erhöhen. Darunter fallen unter anderem strategische Partnerschaften oder aber auch eine verstärkte Ausschüttung. Auch der Verkauf des Unternehmens sei nicht ausgeschlossen, so Novell in einer Mitteilung.

    Anfang des Monats unterbreitete der Hedgefonds-Verwalter Elliott Associates ein Übernahmeangebot an Novell. Das Angebot hat einen Wert von etwa einer Milliarde US-Dollar. Als Grund für das Angebot nannte die Firma, dass sie den Versuch von Novell, sich in den letzten sieben Jahren zu diversifizieren, unter anderem durch Firmenübernahmen, für weitgehend erfolglos hält. Dadurch sei die Novell-Aktie weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben, was auch Elliott Associates treffe, das nach eigenen Angaben bereits 8,5% der Novell-Aktien hält. Nach Bekanntgabe des Angebots stieg der Kurs jedoch deutlich über diese Marke hinaus, was darauf schließen ließ, dass die Novell-Aktionäre ein noch höheres Angebot erwarteten.

    Quelle: Pro-Linux

    Das KOffice-Team hat die erste Betaversion von KOffice 2.2 fertig gestellt. Mit dieser Version ist auch wieder die Datenbank-Komponente Kexi in dem KDE-Office-Paket enthalten. Die Entwickler streben an, KOffice 2.2 im Mai fertig zu stellen.

    Die Vorabversion gibt einen Ausblick auf das, was Nutzer erwarten dürfen. Neben dem verlorenen Kind Kexi brachten die Entwickler auch einige neue Features in die KDE-Bürosoftware, darunter Import-Filter für Microsofts OOXML-Formate. KWord hat wieder eine eigene Rechtschreibprüfung, eine verbesserte Änderungsverwaltung und kann mit RDF-Metadaten umgehen. Zudem nahmen sich die Entwickler einiger Fehler an, die das Textlayout betreffen. Das Zeichenprogramm Krita unterstützt zukünftig die Formate ppm, xcf und jpeg2000. Es kann GIF-Grafiken importieren, den automatischen Pinsel rotieren und Metadaten in einer neuen Listenansicht anzeigen. Zeichenoperationen lassen sich im Makro-Editor bearbeiten und die Ebenen-Transparenz ist während des Zeichnens deaktiviert. Die Entwickler überarbeiteten den Dialog für die Größenänderung von Bildern und implementierten eine Popup-Palette, aus welcher Entwickler den für ihre Zwecke am besten geeigneten Pinsel auswählen können.

    Das Vektorzeichenprogramm Karbon unterstützt das Ändern von SVG-Filter-Regionen und CSS-Styles im SVG-Import-Filter, die Präsentationskomponente KPresenter offeriert Präsentationsvariablen. KOffice 2.2 ist die erste Version, an deren Entwicklung externe Firmen und Organisationen einen nicht unterheblichen Anteil haben. Nokia, das KOffice auch für Maemo anbietet, investierte viel in die Arbeit an den generellen Verbesserungen und besseren Importfiltern für MS-Office-Formate. NLnet trug zur Arbeit an der Änderungsverwaltung und an den RDF-Metadaten bei und sandte, ebenso wie die KO GmbH, Teilnehmer zum ODF Plugfest und zur OpenOffice.org-Konferenz.

    Die Entwickler hofften, das sie die in KOffice enthaltene Nutzerschnittstelle und Features pünktlich mit der Version 2.2 für Endbenutzer fertigstellen und zudem Schnittstellen schaffen könnten, an die Erweiterungen externer Entwickler andocken können. Um diese Ziele zu erreichen, fehlten allerdings Zeit und Arbeitskräfte, so dass sie sich auf eine Reorganisation und Verbesserung der vorhandenen Bibliotheken beschränken. Eine Ausnahme soll Krita bilden, dessen Nutzerschnittstelle gemäß den Entwicklern schon sehr brauchbar ist.

    Quelle: Pro-Linux

    Der KDE-Browser Rekonq konzentriert sich auf eine bestmögliche Web-Erfahrung und setzt dazu auf die Webkit-Engine. Version 0.4.0 bringt zahlreiche neue Features.


    Andrea Diamanti hat eine neue stabile Version seines Webkit-Browsers Rekonq zum Download freigegeben. Zu den neuen Features gehören unter anderem ein Ad-Blocker, Passwortverwaltung über die KDE-Brieftasche, Unterstützung für das FTP- und File-Protokoll und eine Funktion, um Flash- oder Medienplayer-Plugins nur auf Bedarf zu laden.


    Standard-Browser von KDE?

    Einige Rekonq-Fans würden den schlanken Browser gerne als Standard in KDE 4.5 oder 4.6 sehen. Dazu muss sich das bisherige Einmann-Projekt jedoch zunächst besser in die KDE-Community integrieren. Der Hauptentwickler Andrea Diamantini will deshalb in den nächsten Tagen beim KDE-Projekt vorsprechen, damit die Codebasis vom Playground-Repository nach KDE-Extragear wandelt. Diesen Schritt hat auch das OpenSuse-Projekt als erste Voraussetzung genannt, um eventuell für OpenSuse 11.3 unter KDE Firefox wieder durch einen KDE-Browser zu ersetzen.

    Viele KDE-Entwickler bezweifeln hingegen, dass Rekonq einen echten Ersatz für Konqueror darstellen kann. So verfügt der Webkit-Browser über keine Unterstützung für KIO-Slaves, zudem möchte man innerhalb des KDE-Projekts nicht zwei Browser pflegen.

    Quelle: Linux-Community

    Wie die Entwickler von »0 A.D.« bekannt gaben, planen sie, im Sommer die erste Alphaversion des freien Strategiespiels für Linux und weitere Systeme herauszugeben. Um das Ziel erreichen zu können, bitten die Programmierer nun um Unterstützung.

    »0 A.D.« stellt ein aus der Moddingszene entsprungenes freies Projekt dar, das bereits seit etlichen Jahren entwickelt wird. Das Echtzeit-Strategiespiel will durch eine ausgefallene Grafik, eine anspruchsvolle Atmosphäre und geschichtliche Korrektheit punkten. Die Handlung von »0 A.D.« liegt dabei in den Jahren zwischen 500 v. Chr. und 500 n. Chr. und behandelt militärische Konflikte zwischen verschiedenen Zivilisationen.


    Im Gegensatz zu anderen Strategiespielen will sich »0 A.D.« vor allem der Korrektheit der Geschehnisse widmen. So sollen sich alle Zivilisationen nicht nur durch das grafische Aussehen, sondern auch durch ihre Einheiten, Strukturen und die technischen Errungenschaften unterscheiden. Darüber hinaus sind die Regionen real existierenden Orten angepasst worden und beinhalten die entsprechende Flora und Fauna. Ferner sollen Seegefechte realistischer vonstatten gehen, als es bei anderen Spielen der Fall ist. Unter anderem sollen transportierte Einheiten sich auch auf See in den Kampf einmischen, andere Schiffe kapern oder auf Schiffen montierte Katapulte benutzen können. Der technologische Baum, einer der Hauptschwerpunkte des Spiels, soll strategische Entscheidungen erfordern.

    Die technische Basis von »0 A.D.« stellt eine in C++ geschriebene Engine dar, die die Skriptsprache JavaScript benutzt und unter anderem Shader, Wasseranimationen, Partikel-Effekte, realistische Schatten, Umgebungsbeleuchtung und flexible Darstellung der Umgebung unterstützt. Das Spiel ist für den Mehrspielerbetrieb ausgelegt, kommt aber auch mit einer eigenen KI. Ein weiterer Schwerpunkt des Spiels stellt die Modding-Funktionalität dar.


    Nachdem die Entwicklung von »0 A.D.« im Jahr 2009 geöffnet und das Spiel unter die GPL gestellt wurde, erhoffen sich die Entwickler nun, noch in diesem Sommer eine erste spielbare Alpha-Version veröffentlichen zu können. Um den ehrgeizigen Plan halten zu können, suchen sie jedoch noch tatkräftige Hilfe. Vor allem werden laut einem Beitrag im Forum von ubuntuforums.org noch OpenGL-, AI- und Spiel-Programmierer gesucht. Doch auch Spezialisten für Sound, Texturen oder 3D sowie Animatoren und Webentwickler werden noch benötigt. Interessenten, die dem Team helfen wollen, finden weitere Details im Forum des Teams.

    Die Systemvoraussetzungen für »0 A.D.« sind eine mindestens 1 GHz schnelle CPU, eine moderne Grafikkarte und 512 MB Speicher. Unterstützt werden neben Linux auch Windows und Mac OS X. Interessenten, die »0 A.D.« bereits jetzt schon ausprobieren wollen, finden Informationen zum Bau auf der Seite des Projektes.

    Quelle: Pro-Linux