Beiträge von Suse-Newbie

    Das Amarok-Team hat Version 2.3.0 des freien Audioplayers Amarok veröffentlicht, der gegenüber Version 2.2.2 zahlreiche neue Funktionen bringt.

    Aufgrund der zahlreichen neuen Funktionen entschieden die Entwickler im Februar bei der Freigabe der Betaversion, die neue Version 2.3.0 zu nennen. Neben neuen Funktionen enthält Amarok 2.3.0 aber auch viele Korrekturen und Verbesserungen gegenüber Version 2.2.2.


    Nachdem Amarok 2 ein gewisses Reifestadium erreicht hat, war es nach Ansicht der Entwickler an der Zeit, wieder einmal an neue Funktionen zu denken. So enthält Amarok 2.3.0 einige Neuerungen, die teils noch experimentell sind und in den nächsten Versionen auf Basis des Feedbacks der Benutzer noch verbessert werden können.

    Zu den neuen Funktionen zählen ein Konfigurationsdialog für lokale Podcasts, eine vollständig neu geschriebene Haupt-Werkzeugleiste und eine neu geschriebene und stark vereinfachte Dateiverwaltung, die sich darauf konzentriert, Musik effizient zu finden und abzuspielen, und nicht mehr eine Allzweck-Dateiverwaltung sein soll. Zudem wurde die Optik an den Rest von Amarok angepasst.

    Podcasts und gespeicherte Playlisten können nun nach Herkunft, beispielsweise iPod oder lokal, gruppiert werden. Ein USB-Speichergerät kann jetzt automatisch als Sammlung verwendet werden, sobald es angeschlossen wird.

    Amarok 2.3.0 bringt außerdem dynamische Sammlungen zurück, eine Funktionalität, die seit der Portierung auf KDE 4 und somit seit Amarok 2.0 nicht mehr funktionierte. Damit merkt sich Amarok Dateien, die in temporär gemounteten Verzeichnissen liegen, und greift nicht auf sie zu, wenn das Verzeichnis nicht gemountet ist. Die weiteren Änderungen sind mit vielen Details in der Ankündigung der Betaversion zu finden.

    Quelle: Pro-Linux

    OwnCloud wurde im Januar von KDE-Entwickler Frank Karlitschek beim Camp KDE 2010 initiiert. Er stellte fest, dass die meisten Anwender einen einfachen Zugang zu Anwendungen, eine Anbindung an soziale Netze und einen standortunabhängigen Zugriff auf Daten wünschen. Die Tradition, in der ein Anwender an lokale Daten gebunden ist, unterliegt mittlerweile einem Wandel, denn die Zahl der Rechner, die ein Anwender einsetzt, wird immer größer, auch durch Tablets, Netbooks und Mobiltelefone. Je größer die Zahl dieser Rechner, desto größer wird jedoch auch der Aufwand, seine Daten zwischen ihnen zu synchronisieren. Kein Wunder, dass eine wachsende Anzahl von Benutzern ihre Daten über Dienste wie Last.fm, Pandora, Facebook oder flickr verwalten.

    Auch die Zusammenarbeit an Dokumenten, der Austausch von Daten und die Datensicherung werden durch solche Dienste erleichtert. Dies könnte, so Karlitschek, für Desktop-Systeme ein Problem darstellen, da sie dadurch immer weniger relevant werden. Doch das größere Problem bei diesem Trend sei, dass man die Kontrolle über seine Daten möglicherweise aus der Hand gibt. Um diesem Dilemma zu entgehen, soll nicht die Cloud-Fähigkeit der KDE-Anwendungen eingeschränkt werden. Im Gegenteil soll sie sogar gefördert werden. Durch die Möglichkeit, OwnCloud als Cloud-Dienst zu nutzen, soll die Kontrolle über die eigenen Daten erhalten bleiben. Denn OwnCloud ist eine offene Plattform für Cloud-Dienste, die von jedem betrieben werden kann. Für den Betrieb kann ein eigener Root-Server, ein zuhause laufender Server mit dynamischem DNS-Dienst, ein Webhoster oder ein anderer Anbieter genutzt werden.

    Die jetzt vorgestellte erste Betaversion von OwnCloud 1.0 stellt laut Frank Karlitschek erst den Anfang der Entwicklung dar. Noch sind nicht viele Funktionen vorhanden. Im Wesentlichen wurde bisher ein Dateiserver implementiert, der einen Online-Speicherplatz bietet. Er kann über eine Web-Oberfläche und via WebDAV erreicht werden. Die Zugriffe können verschlüsselt werden, Plugins sind möglich, und ein internes Log wurde implementiert. Die Software wurde in PHP geschrieben und unter die AGPLv3 gestellt. Der Quellcode ist auf Gitorious verfügbar.

    Auf der Wunschliste der Entwickler für die Zukunft stehen noch viele Dinge, darunter die gemeinsame Nutzung von Dateien durch mehrere Anwender, die Verwendung von Git zur Speicherung der Dateien mit Versionierung und Änderungs-Historie, automatisches Backup, Synchronisation, Benachrichtigungs-Funktionen und verschiedene Plugins, beispielsweise für die Synchronisation von Notizen, Integration einer Groupware wie Kolab oder für einen privaten Musik-Server.

    Quelle: Pro-Linux

    Die Firma Abbyy hat über drei Jahre nach der Version 8.0 ihres Texterkennungs (OCR)-Programmes nun FineReader Engine 8.0 CLI für Linux veröffentlicht.

    Abbyy FineReader Engine 8.0 CLI for Linux ist ein OCR-Programm zur Automatisierung von Texterkennungs- und Dokumentenumwandlungsprozessen in Linux-basierten Systemen. Das Produkt bietet eine Umwandlung von Scans, PDF- und Bilddateien in editierbare und durchsuchbare Formate. So können papierbasierte Informationen automatisiert digitalisiert und in Geschäftsprozesse oder Anwendungen eingebunden werden.

    Die Steuerung der Anwendung erfolgt vollständig über die Kommandozeile. Die Ausgabe der Ergebnisse kann zudem in einer Vielzahl von Formaten, beispielsweise als RTF, HTML oder PDF erfolgen, wobei das Produkt nicht nur das reine Auslesen von Text anbietet, sondern die Dokumente auch vollständig mit ihrem ursprünglichen Layout rekonstruiert. Zu den weiteren Funktionen der neuen Version gehören darüber hinaus die Vorverarbeitung von Bildern, Unterstützung mehrerer Schriftarten und Erkennung von Barcodes. Nach Angaben des Herstellers erkennt die Anwendung Texte in 190 Sprachen und unterstützt auch mehrsprachige Dokumente.

    Abbyy FineReader Engine 8.0 CLI for Linux ist ab sofort erhältlich. Detaillierte Informationen zu Produktfunktionen, Verfügbarkeit, Lizenzierung sowie eine kostenlose Testversion finden Interessenten auf der Seite des Anbieters. Der Preis der Anwendung für private Anwender liegt bei 149 Euro und umfasst die Verarbeitung von 12.000 Seiten pro Jahr.

    Quelle: Pro-Linux

    Dass Linux auch in eingebetteten Geräten aller Art immer häufiger zum Einsatz kommt, ist nichts Neues - nun gibt es auch Kaffeemaschinen mit Linux, wenn auch noch nicht für den Hausgebrauch.

    Die Schweizer Firma HGZ stellt seit Neuestem Kaffeemaschinen für den professionellen Einsatz her, die mit Linux gesteuert werden. Ein Exemplar dieser Maschinen wurde von Qt Software auf der Messe Embedded World in Nürnberg gezeigt, die Anfang März stattfand. Qt Software demonstrierte demzufolge nicht nur die Funktionsfähigkeit der Maschine, sondern stellte auch die auf Linux und Qt beruhende Software-Architektur vor.


    Das Gerät ist für den professionellen Einsatz gedacht und verfügt offenbar über einen Touchscreen. Weitere Bilder findet man auf handlewithlinux.com. Für Linux-Fans, die von einer Linux-gesteuerten Kaffeemaschine für zuhause träumen, dürfte diese Maschine etwas überdimensioniert sein. Ob Maschinen für den normalen Haushalt mit Linux-Steuerung bereits existieren, ist derzeit nicht bekannt. Da der Preis für den dafür nötigen 32-Bit-Prozessor immer weniger ins Gewicht fällt, besteht jedoch zunehmend Anlass zur Hoffnung.

    Quelle: Pro-Linux

    Die GNOME-Entwickler haben GNOME 2.29.92, den ersten und einzigen geplanten Veröffentlichungskandidaten von GNOME 2.30, veröffentlicht. Noch drei Wochen lang können bis zur offiziellen Freigabe von GNOME 2.30 kritische Fehler aufgespürt und beseitigt werden.

    Mit dem Veröffentlichungskandidaten tritt ab 15. März ein strikter Code-Freeze in Kraft, womit Änderungen am Quellcode nur noch in Koordination mit dem Release-Team vorgenommen werden dürfen. Parallel zu den letzten Tests laufen die Arbeiten an den Übersetzungen und der Dokumentation weiter.


    Die wichtigsten Änderungen für Anwender gegenüber GNOME 2.28 sind mehrere Verbesserungen im Zeiterfassungs-Programm (Projekt Hamster), einschließlich der Möglichkeit, das Programm eigenständig statt als Applet laufen zu lassen; Installation von Schriftarten durch Doppelklick in Nautilus; verbesserte GUI für die Tastatureinstellungen; Erweiterungen in gedit; Anzeige des aktuellen Tastatur-Layouts, falls der Benutzer mehrere eingerichtet hat; Erneuerung der Benutzerverwaltungs-Oberfläche in gnome-system-tools; Installation von Archiv-Tools bei Bedarf mittels PackageKit in File Roller; unbegrenztes Hoch-Scrollen und Speicherung des Scroll-Puffers im GNOME-Terminal; Integration mit PackageKit und andere Verbesserungen in Brasero; Verbesserungen wie SSH-Tunnelung in Vinagre; automatische Synchronisation im Hintergrund und Implementierung von sogenannten Jump-Listen (Kontextmenüs, die mit einem Rechtsklick auf ein Icon aktiviert werden) in Tomboy; geteilte Ansicht und Reorganisation der Browser-Oberfläche in Nautilus; Unterstützung für iPhone und iPod-Touch-Geräte in gvfs.

    Das Programm zum Ansehen von Dokumenten, Evince, wurde beschleunigt, an zahlreichen Stellen verbessert und benutzt nun bei Bedarf mehrere Prozesse. Der Gnome Keyboard Indicator wurde aus der Sammlung der Applets entfernt, dafür wurde im Gnome Control Center die Oberfläche für die Tastatureinstellungen erneuert. Hinter den Kulissen wurde Bonobo aus vielen Programmen entfernt, beispielsweise aus Evolution; die Interprozess-Kommunikation der meisten Programme läuft über D-Bus, bei manchen noch parallel zu Bonobo. Anjuta besitzt nun vollständige Unterstützung für JavaScript und devhelp unterstützt einen Vollbild-Modus. Die Release Notes wurden aktualisiert, liegen aber noch nicht in der endgültigen Version vor.

    Der Quellcode von GNOME 2.29.92 steht auf den Download-Servern des Projektes für die sechs Untereinheiten Platform, Desktop, Mobile, Devtools, Admin und Bindings bereit. Zum Compilieren kann man jhbuild verwenden. Binärpakete werden von verschiedenen Distributoren bereitgestellt.

    GNOME 2.30 soll am 31. März 2010 offiziell erscheinen. Die nächste Version wird dann im Herbst GNOME 3.0 sein.

    Quelle: Pro-Linux

    Das OpenSuse-Team führt das von Stephan Binner initiierte Projekt der KDE-4-Live-CD weiter. Jetzt steht eine neue Version mit KDE 4.4.1 zum Download bereit.


    Die Live-CD entsteht im Suse Studio mit Hilfe des OpenSuse-Build-Service und setzt auf die aktuelle OpenSuse-Version als Grundlage. Neben dem aktuellen KDE 4.4.1 enthält Sie auch sämtliche Updates von OpenSuse 11.2, sodass sie sich auch für Nutzer eignet, die jetzt OpenSuse installieren möchten. Eine Liste sämtlicher Pakete findet sich hier.

    Eine sichtbare Neuerung gegenüber der Vorgängerversion besteht darin, dass der Bootbildschirm und KDE nicht im grünen OpenSuse-Look erscheinen, sondern das blaue Standard-Theme von KDE benutzen. Die Live-CD befindet sich zudem von nun an auch auf sämtlichen Spiegelservern des OpenSuse-Projekts im Verzeichnis repositories/KDE:/Medias/images/iso/.

    Download (32-Bit oder 64-Bit-Version): KDE 4 Live

    Quelle: Linux-Community

    Die Mozilla-Entwickler haben eine weitere Vorabversion des E-Mail-Clients Thunderbird 3.1 veröffentlicht. Die erste Beta des Thunderbirds mit Codenamen Lanikai ist vorrangig für Entwickler und Tester gedacht, weniger für den produktiven Einsatz. Lanikai kommt aus dem Hawaianischen und bedeutet in etwa »schwere See«.

    Thunderbird Lanikai Beta basiert wie auch die vorhergegangene Alphaversion auf der Gecko-Plattform 1.9.2. Die Entwickler gaben in den Veröffentlichungsnotizen an, hauptsächlich Fehler und Probleme behoben zu haben. Mit der neuen Version sollte ein Upgrade von Thunderbird 2 problemloser ablaufen. Verschiedene Fehlerkorrekturen sorgen für ein besseres Funktionieren der automatischen Vervollständigung, Tabs und des Aktivitätsmanagers. Weitere Verbesserungen betreffen Design und Benutzerschnittstelle, die Beta-Version des neuen Thunderbird soll zudem eine höhere Performance und Stabilität aufweisen.

    Mit der ersten Beta-Version liegen die Entwickler schon etwas hinter ihrem ursprünglichen Zeitplan zurück. Die finale Version wird nun, anders als früher angekündigt, erst gegen Mitte des Jahres fertiggestellt werden. Mit der für Ende März geplanten Beta 2 ist auch ein Feature-Freeze geplant. Die Mozilla-Entwickler wollen in Thunderbird 3.1 Features einfließen lassen, die bereits für Tunderbird 3.0 geplant waren, aber nicht rechtzeitig fertiggestellt werden konnten. Zudem sollen bestehende Funktionen in der neuen Version verbessert und »raue Ecken« abgeschliffen werden.

    Lanikai Beta 1 liegt aktuell in 25 Lokalisierungen vor und kann für Linux, Mac OS X und Windows heruntergeladen werden.

    Quelle: Pro-Linux