Die aktuellste Version des Samba-Servers kommt besser mit Winbind zurecht und bringt experimentellen SMB2-Support.
Neben der nun kompletten Unterstützung für Windows-Zeitstempel lassen sich mit der neuen Version die Verbindungen zu CUPS verschlüsseln. Winbind funktioniere nun asynchron, heißt es in der Ankündigung und ein neues VFS-Modul namens "scannedonly" sei hinzugekommen. Das Modul dient als Filter, der mit Antivirenprogrammen zusammenarbeitet, und die von dort erhaltenen Informationen darüber speichert, ob die Datei "sauber" ist oder nicht. Der Nutzer bekommt dann nur die für "clean" markierten Dateien zu sehen. Weitere Informationen sind in den Release Notes zu finden.
Samba 3.5.0 steht für diverse Suse- und Red-Hat-Linuxe sowie für Debian als fertiges Paket zum Download auf den Servern von Sernet bereit.
Quelle: Linux-Community
Beiträge von Suse-Newbie
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Die KDE-Entwickler haben mit der KDE Software Compilation 4.4.1 (KDE SC) das erste monatliche Update der Umgebung freigegeben und korrigieren unter anderem Geschwindigkeitsprobleme in KMail sowie zahlreiche Probleme in Plasma-Addons.
KDE Software Compilation 4.4.1 lässt keine neuen Funktionen in die Desktop-Umgebung einfließen. Die neue Version ist ganz dem Tuning von Geschwindigkeit und Parametern, Aktualisierungen der Dokumentation sowie Korrektur von Fehlern gewidmet. Zu den wichtigsten Änderungen zählen zahlreiche Verbesserungen in der HTML-Engine KHTML und die Korrektur eines Fehlers im Konqueror, der zum Absturz der Applikation beim Schließen führen konnte. Die KDE-E-Mail-Applikation KMail erfuhr eine Reihe von Geschwindigkeitssteigerungen und sollte nun schneller beim Versand von Emails und der Bearbeitung von Filtern agieren. Weitere Korrekturen flossen in diverse Plasma-Komponenten. Unter anderem sollte die Uhrzeit der analogen Uhr beim Start nicht mehr auf 12 Uhr verharren und die Bildanwendung »picture-frame« nicht mehr abstürzen, wenn der zugewiesene Ordner leer war. Darüber hinaus haben die Entwickler zahlreiche Fehler in der Applikation »Konsole« korrigiert.
Die aktuelle Version der KDE Software Compilation ist im Quellcode von download.kde.org erhältlich. Alternativ kann KDE auch anhand der KDE4-Bauanleitung erstellen. Zusätzliche Informationen zu Download und Installation findet man auf der KDE-Seite. Zu KDE gehören die Basis-Bibliotheken, die eigentliche Desktop-Umgebung und eine Vielzahl von Applikationen.
Quelle: Pro-Linux -
Die Codeweavers Inc. hat mit Crossover 9.0 eine neue Version ihrer Windows-Laufzeitumgebung für Linux und Mac OS X veröffentlicht. Eine derartige Laufzeitumgebung ermöglicht es Anwendern, einen großen Teil der für Windows erhältlichen Programme auszuführen, ohne dafür eine teure Betriebssystemlizenz von Microsoft erwerben zu müssen.
Für Crossover 9.0 hat Codeweavers die Benutzeroberfläche überarbeitet, wodurch Anwender ihre Windows-Programme schneller und einfacher auf einem System mit Linux oder Mac OS X installieren können. »Wir haben den Installer so modifiziert, dass sich Anwendungen in vielen Fällen mit nur einem Klick installieren lassen«, so Jeremy White von Codeweavers. Mit dieser Überarbeitung möchte die in Minnesota ansässige Firma ihren Kunden eine Installation ermöglichen, die so intuitiv und schmerzlos wie möglich abläuft.
Eine weitere, in Crossover 9.0 eingeführte Neuerung ist die Möglichkeit, aus der Codeweavers Kompatibilitäts-Datenbank »Installations-Rezepte« auf den Rechner zu laden. Dabei handelt es sich um Anleitungen für widerspenstige Anwendungen, bei denen die 1-Klick-Installation passen muss. Codeweavers arbeitet daran, diese von Anwendern oder Softwareherstellern erprobten Rezepte in seine Installationsroutinen aufzunehmen, um schwierige Installationen zukünftig zu vereinfachen.
Crossover basiert auf der freien Windows-Laufzeit-Umgebung Wine, an deren Weiterentwicklung Codeweavers aktiv beteiligt ist. Crossover 9.0 kann ab sofort von der CodeWeavers-Webseite bezogen werden, für die Standard-Version sind 39,95 USD fällig, die Pro-Version kostet 69,95 USD. Letztere enthält neben Crossover auch Crossover Games, Unterstützung für mehrere Benutzer und bessere Unterstützung für Anwender, die mit mit Crossover zusammenhängenden Problemen konfrontiert werden.
Quelle: Pro-Linux -
Hab ein separates Thema veröffentlich, weil es unter News nicht ganz am richtigen Ort war.

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Nach Plasma Desktop und Plasma Netbook soll KDE in Kürze auch auf mobilen Geräten mit Kleinstdisplays arbeiten. Erste Resultate erreichten die Entwickler am Tokamak 4 Treffen in Nürnberg.
Wer Windows CE mit der grafischen Oberfläche des iPhones vergleicht begreift, dass sich nicht jedes Benutzer-Interface beliebig skalieren lässt. Diese Erfahrung konnten letzte Woche auch einige KDE-Entwickler beim 4. Tokamak-Treffen in Nürnberg machen. Die Entwickler erhielten von Intel testweise drei Compal-JAX10-Geräte und versuchten auf diesen KDE zu installieren/nutzen.
Als Resultat arbeitet das Plasma-Team nun an zwei Projekten: Der bei der Plasma-Netbook-Oberfläche federführende Entwickler Marco Martin hat einige Optimierungen für die Touchscreen-Bedienung eingebaut. Mit welchen Problemen man dabei zu kämpfen hat, beschreibt er in seinem Blog.
Noch einen Schritt weiter gingen die Entwickler Artur Souza und Alexis Ménard. Sie haben eine komplett neue Oberfläche mit großen Schaltflächen programmiert. Ziel beider Projekte, die sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium befinden ist es, KDE für das von Intel und Nokia entwickelte MeeGo flott zu machen, Interessierte finden auf der KDE-Maemo-Mailingliste weitere Details.
Quelle: Linux-Community -
Unter dem Namen »Clementine« will eine Gruppe von Entwicklern die alte Version von Amarok auch unter Qt4 verfügbar machen. Mit einer ersten Version 0.1 stellen die Programmierer die Früchte ihrer Arbeit allen Interessenten vor.
Zeitgleich mit der Anpassung des populären Multimedia-Players an KDE4 haben die Entwickler von Amarok der Anwendung auch massive Änderungen spendiert. Die zweite Generation von Amarok (2.x) setzt auf Qt4 auf und nutzt darüber hinaus viele der neuen Funktionen der aktuellen KDE-Generation. Ferner sollte die Applikation nicht nur unter Linux, sondern auch unter anderen Betriebssystemen, Windows eingeschlossen, lauffähig sein.
Die Änderungen der aktuellen Version stießen allerdings nicht bei allen Anwendern auf Gegenliebe. Unter anderem ließ Amarok2 manche Funktionen der alten Version missen. Auch das neue Layout wurde nicht von allen Anwendern angenommen.
Nutzern, die der alten Version 1.4 immer noch nachtrauern, will nun ein neues Projekt eine Portierung von Amarok 1.4 für Qt4 bieten. Die von David Sansome und John McGuire unter dem Namen »Clementine« initiierte Entwicklung will allerdings nicht nur eine Portierung sein. Die Entwickler planen, neben typischen Anpassungen auch viele Funktionen von Qt4 zu unterstützen.
In einer ersten Testversion unterstützt Clementine nun die Möglichkeit, lokale Bibliotheken zu erstellen, darin Dateien zu suchen und abzuspielen. Ferner ermöglicht die Anwendung Zugriff auf Last.fm und SomaFM. Unter Linux und Mac nutzt Clementine native Desktop-Mechanismen zur Anzeige von Informationen. Unterstützt wird darüber hinaus auch Windows. Benutzter von iPod müssen allerdings auf die Unterstützung des Geräts verzichten. Genauso wenig werden im Moment Wiedergabelisten unterstützt.
Clementine kann in einer ersten Testversion vom Server des Projektes heruntergeladen werden. Neben den Quellen stehen interessierten Anwendern bereits compilierte Pakete für diverse Distributionen, Mac OS X und Windows zu Verfügung.
Quelle: Pro-Linux -
Die Free Software Foundation Latin America veröffentlichte eine eigenständige Version des Linux-Kernels unter dem Namen »linux-2.6.33-libre«, der um alle nicht freien Komponenten erleichtert wurde.
Bereits 2002 bemängelte Richard Stallman, Gründer und Präsident der FSF, die Marschrichtung des Kernels, die seiner Ansicht nach das komplette System unfrei mache. Laut Stallman verwendet der Kernel eine Menge Code, der nicht GPL-kompatibel ist und die Redistribution des Kernels in Frage stellt. Eine nicht gerade kleine Anzahl von Gerätetreibern enthält Serien von Zahlen, die die Firmware der Karten darstellen und nicht im Quellcode verfügbar sind. Dieser Teil des Linux-Kernes verletzt nach Meinung des FSF-Präsidenten die GPL und mache den Kern selbst unfrei.
Eine Lösung der Misere verspricht nun eine Abwandlung des Kernels der Free Software Foundation Latin America (FSFLA). Wie die Gruppe bekannt gab, steigt die Anzahl unfreier Komponenten im Kernel stetig weiter. Während im Kernel 2.0 lediglich 143 KB an unfreiem Code zu finden war, stieg die Größe bereits beim Kernel 2.4.19 auf 1,3 MB. Die aktuellen Kernelversionen enthalten bereits bis zu 10 MB.
Über die Entwicklung besorgt, so die Aussage der Initiatoren, entschlossen sie sich deshalb, eine ihrer Meinung nach komplett freie Version des Kernels zu erstellen. Die als linux-2.6.33-libre bezeichnete Variante von Linux verzichtet komplett auf alle nicht im Quellcode verfügbaren Komponenten des Kerns. Dazu pflegt die Gruppe zwar nicht einen eigenen Kernel, erstellt aber bereits seit geraumer Zeit spezielle Skripte, die in der Lage sind, alle unfreien Komponenten zu entfernen.
Die als »libre« bezeichneten Varianten des Kernels können entweder im Quellcode von der Seite der FSFLA heruntergeladen, oder selbst erstellt werden. Darüber hinaus stellt das Projekt auch xdelta-Pakete bereit. Unterstützt werden Kernelversionen größer 2.6.27. Seit Ende der vergangenen Woche bietet die Organisation auch veränderte Quellen des Kernels 2.6.33 zum Download an.
Quelle: Pro-Linux -
Linux From Scratch (LFS), eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Linux-Enthusiasten, die ihr System aus Quellpaketen selbst zusammenbauen möchten, ist in Version 6.6 erschienen.
Verglichen mit der Vorgängerversion 6.5 wurden viele der eingesetzten Quellpakete auf einen aktuellen Stand gebracht. Der Kernel liegt in Version 2.6.32.8, GCC in Version 4.4.3 und die Glibc als 2.11.1 bei. Darüber hinaus wurden etliche Sicherheitslücken geschlossen. Eine vollständige Auflistung der Änderungen gibt das Changelog.
Die 318 Seiten dicke Anleitung wurde ebenfalls überarbeitet und soll laut der LFS-Gemeinschaft noch klarer gegliedert und genauer als die letzte, vor ca. einem halben Jahr veröffentlichte, Version sein. Wer sich auf das Abenteuer einlässt, sein Linux-System aus Quellen zusammenzustellen, muss viel mehr Zeit mitbringen als für die Installation einer gängigen Distribution. Anwender, die diesen Schritt wagen, werden mit einer steilen Lernkurve belohnt und bekommen interessante Einblicke in ihr Betriebssystem.
Linux-Selbstbauer und solche, die es gern werden wollen, können die Anleitung LFS 6.6 von der Projektwebseite herunterladen. LFS 6.6 ist in den Formaten HTML, PDF und XML erhältlich, zudem sind auf der Downloadseite Boot-Skripte und eine udev-Konfigurationsdatei zu finden.
Quelle: Pro-Linux -
Allen in der letzten Zeit aufgetretenen Einschränkungen im Flugverkehr zum Trotz haben die FlightGear-Entwickler dafür gesorgt, dass der freie Flugsimulator an Höhe gewinnt, und die Version 2.0.0 veröffentlicht. Nach einem Jahr Entwicklungszeit können sich Sofapiloten über viele Verbesserungen in den Bereichen Sound und Grafik sowie etliche überarbeitete und erweiterte Features freuen.
Zu den wichtigsten Änderungen in FlightGear 2.0.0 gehören laut den Entwicklern dramatische 3D-Wolken und Lichtbedingungen. Etliche Szenarien werden besser unterstützt und die Flotte der Luftfahrzeuge wurde um viele Modelle erweitert. Der für die Soundausgabe zuständige Code wurde komplett überholt, wodurch FlightGear mit Dopplereffekten, von Entfernungen abhängigen Abschwächungen und im 3D-Raum positionierten Soundquellen aufwarten kann. Im Bereich Grafik werden Shader für dynamische Texturen verwendet, hielten Effekt-Dateien Einzug und der Himmel wird von neuen 3D-Wolken bedeckt. Wettereffekte beeinflussen die Lichtbedingungen und Textanimationen basieren auf OSGText.
Abgehobene Sofapiloten können Screenshots in gängigeren Formaten abspeichern, ihr Audioausgabegerät selbst wählen und das Wetter via grafischer Oberfläche oder Kommandozeile intuitiver auswählen. Die Geometrie von Flughäfen lässt sich aus der Szenerie auslesen und soll so eine flexiblere Regeneration der Geländeschicht erlauben. Unter der Oberfläche haben die Entwickler einen effizienteren Grund-Cache implementiert und den Routenverwaltungscode erheblich verbessert. Sie sorgten zudem für ein realistischeres Atmosphärenmodell und entfernten viele Kompilerwarnungen.
Hobbyflieger werden mit der neuen Version besser vom Autopiloten unterstützt und können die in bergigen Regionen auftretenden Winde zum Gleiten nutzen. Auf dem Boden sind Autos, LKWs und Züge unterwegs, die Geschwindigkeits-Charakteristiken der einzelnen Flugzeuge holt die künstliche Intelligenz aus einer eigenen Datenbank und alle Objekte in FlightGear 2.0.0 sind solide und somit für Kollisionen geeignet. Das Changelog gibt einen kompletten Überblick über die Änderungen und Neuerungen des freien Flugsimulators.
Flightgear 2.0.0 ist für viele Betriebssysteme erhältlich. Für Linux sind im Downloadbereich neben dem Quelltext für mehrere Distributionen Binärpakete zu finden.
Quelle: Pro-Linux -
Trotz eines gesunkenen Umsatzes konnte Novell im ersten Finanzquartal 2010 den Gewinn steigern.
Wie schon im [a 15043]vierten Finanzquartal 2009 musste Novell im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzrückgang bekanntgeben. Im von November bis Januar reichenden ersten Finanzquartal 2010 wurden Einnahmen von 202 Mio. US-Dollar (USD) erzielt, ein Jahr zuvor waren es noch 215 Mio. USD. Dennoch zeigen sich die Manager von Novell recht zufrieden, denn der Gewinn nach GAAP-Rechnung wurde von 14 auf 21 Mio. USD gesteigert. Der Nettogewinn nach GAAP betrug damit 20 Mio. USD, während es vor einem Jahr nur 11 Mio. USD waren.
Nach Angaben von Novell wurde das Ergebnis durch eine Änderung in der Buchhaltungs-Schätzung für 2009 um 5 Mio. US-Dollar aufgebessert. Auf der anderen Seite drückten ungünstige Wechselkurse den Gewinn um 6 Mio. USD nach unten. Die kurzfristig verfügbaren Reserven blieben nahezu unverändert bei knapp einer Milliarde USD.
Ron Hovsepian, Präsident und Geschäftsführer von Novell, zeigt sich mit dem Geschäftsverlauf zufrieden und freut sich besonders über den gestiegenen Gewinn. Für das nächste Quartal will das Unternehmen gleich hohe Einnahmen wie im ersten Quartal und einen Gewinn (ohne GAAP-Rechnung) von 12 bis 15 Prozent erzielen. Im gesamten Jahr 2009 hatte Novell einen Gewinn von 10% angestrebt und diesen mit 16% letztlich deutlich übertroffen.
Quelle: Pro-Linux