Beiträge von sterun

    Schau mal @Kronos
    Du hattest geschrieben, dass du gerade neu von Windows auf Linux umgestiegen bist.
    Was du nun lernen bzw. ablegen musst, ist die Windows-Denkweise.
    Du hast das ISO-File (von der offiziellen Seite) heruntergeladen und auch getestet (was sehr gut ist).
    Somit ist alles ok.
    Wie @Forentroll schon schrieb, musst du dir keine Gedanken machen.
    Schau dir mal Man-Pages der Software an und du wirst sehen, dass einige Warnungen / Hinweise sich leider nicht vermeiden lassen.
    Wenn etwas Zeit vergangen ist und du dich besser mit Linux auskennst, wirst du solche "Warnungen" nur noch müde belächeln :)
    Linux ist nicht Windows.

    Wie bekomme ich die Warnings weiter reduziert bei rkhunter und Lynis (vor allem die vielen bei Lynis unter „System Tools“).

    Dazu lies mal hier:
    rkhunter › Wiki › ubuntuusers.de

    So, endlich widmen wir uns nun dem Ende des firewalld-Mini-Tutorials.


    Wenn man einen Service in der Firewall freigeben möchte, aber nicht genau weiß, wie dieser heißt, kann man sich alle zur Verfügung stehenden Services ersteinmal anzeigen lassen - siehe weiter oben.


    Was ist aber, wenn wir ein Tool installiert haben, welches nur mit abgeschalteter Firewall funktioniert und nun die Frage im Raum steht, welcher Port denn nun geöffnet werden muss. Tja, dann haben wir entweder das Manual des Tools nicht gelesen oder das Manual ist einfach schlecht.


    lsof kann hier jedoch helfen.
    Dieses Tool verrät alles über geöffnete Dateien und Netzwerkverbindungen und zeigt, welcher Prozess gerade welche Files und Sockets nutzt.

    Code
    lsof -i -P

    -i (dieser Parameter zeigt uns alle Netzwerkverbindungen)
    -P (dieser Parameter zeigt uns die dazugehörigen Ports)


    Mit etwas Glück erfahren wir also, welchen Port unser Tool benötigt, den wir dann in unserer Firewall öffnen können.
    Wie man einen Port freigibt, steht ebenfalls weiter oben.
    Bzgl. lsof ein Dank an @Berichtigung


    Abschließend noch ein Hinweis zu einem kleinen Problemchen.


    Es wurden hier nun einige Konfigurations-Beispiele genannt und dabei immer erwähnt, den Firewall-Dienst neu zu starten und wie man anschließend kontrolliert, ob der letzte Befehl auch funktioniert hat.


    Dabei ist mir aufgefallen, dass die Ergebnisse (die Punkte: "Kontrolle mit:") nicht immer sofort als funktionierend angezeigt werden.
    Das hat nichts damit zu tun, dass etwas falsch gemacht wurde, sondern vielmehr damit, dass auch der NetworkManager einmal neu gestartet werden muss.
    Das machen wir mit:

    Code
    systemctl restart NetworkManager.service

    In den meisten Fällen klappt das auch.
    Ich hatte aber 2-3 Beispiele, bei denen auch das nicht half, obwohl ich mir sicher war, alles richtig gemacht zu haben.
    In diesen Fällen muss dann einfach der Rechner neu gestartet werden und eine erneute Kontrolle zeigt dann ansch. sofort das erwünschte Ergebnis.


    So, das war jetzt das kleine 1x1 zu "firewalld".


    Zum Schluss sei noch erwähnt, dass alle Konfigurations-Änderungen auch in "iptables" zu sehen sind.
    Ein...
    iptables -L
    ...zeigt das auch.


    Die Profis konfigurieren iptables direkt.
    Aber das übersteigt meine Fähigkeiten und außerdem wäre die Anleitung dann um Längen größer, was wiederum ein Problem für mich darstellt, da ich mit zwei Fingern tippe und schlicht weg zu faul bin :)


    So, jetzt aber viel Spaß...
    sterun

    So, hat doch etwas länger gedauert.
    Also, ein erstelltes Clonezilla Image, von meinem openSUSE, konnte ich leider nicht auf anderen Platten wiederherstellen, da diese viel zu klein sind.


    Also bin ich hergegangen und habe schnell ein Mint 19.3 (liegt hier noch von meiner Schwester) auf einer 180 GB SSD installiert.
    Dann mit Clonezilla...
    device-image
    local_dev
    savedisk
    ...ein Image erstellt.


    Dieses habe ich dann mit Clonezilla...
    device-image
    local_dev
    restoredisk
    ...auf eine andere 180 GB SSD wiederherstellen können.


    Ergebnis:
    blkid zeigte identische Ergebnisse.


    Einziger Unterschied:
    In openSUSE Leap steht bei mir unter /etc/default/grub resume=/dev/disk/by-id - meiner SWAP-Partition.
    Diesen Eintrag gibt es unter Mint nicht, obwohl ich bei der Installation extra ein gleiches Partitions-Schema gewählt habe.


    Das schlimmste, was also passieren kann, ist, dass ein Eintrag in Grub angepasst werden muss (Part für resume) - mehr nicht.
    Starten wird das System ganz normal und ohne Probleme.

    Hallo Ulli,


    beim Clonen mit Clonezille habe ich lediglich /etc/default/grub angepasst.
    In /etc/fstab passte alles.
    Aber:
    Das musste ich bei den letzten zwei Tests nicht.
    Vielleicht liegt es an der neuen Version vom 24.10.2019 ?
    Aber egal, auch wenn etwas angepasst werden muss, ist dieses in 1 Min. erledigt :)
    Etwas komplizierter ist es NUR, wenn Verschlüsselungen mit im Spiel sind.

    "failed" etc. klingt füer mich nicht "gut"

    die "TSC calibration failed" Einträge kannst du getrost ingnorieren - sind Hinweise.
    Dazu gibt es ohne Ende Infos im Netz und natürlich auch hier im Forum :)

    was SSDs sind (denke Ich) und was smartctl macht???, auf die Platte schreiben, bei SSDs

    Mit der Option -a bzw. --all
    smartctl --all /dev/sda
    ...werden lediglich S.M.A.R.T. Werte angezeigt - siehe hier unter "Anzeigen der SMART Attribute":
    Smartctl – Thomas-Krenn-Wiki
    Natürlich kannst du mit dem Tool auch kurze und lange Tests durchführen.
    Aber die Option --all reicht für einen groben Überblick.