So, endlich widmen wir uns nun dem Ende des firewalld-Mini-Tutorials.
Wenn man einen Service in der Firewall freigeben möchte, aber nicht genau weiß, wie dieser heißt, kann man sich alle zur Verfügung stehenden Services ersteinmal anzeigen lassen - siehe weiter oben.
Was ist aber, wenn wir ein Tool installiert haben, welches nur mit abgeschalteter Firewall funktioniert und nun die Frage im Raum steht, welcher Port denn nun geöffnet werden muss. Tja, dann haben wir entweder das Manual des Tools nicht gelesen oder das Manual ist einfach schlecht.
lsof kann hier jedoch helfen.
Dieses Tool verrät alles über geöffnete Dateien und Netzwerkverbindungen und zeigt, welcher Prozess gerade welche Files und Sockets nutzt.
-i (dieser Parameter zeigt uns alle Netzwerkverbindungen)
-P (dieser Parameter zeigt uns die dazugehörigen Ports)
Mit etwas Glück erfahren wir also, welchen Port unser Tool benötigt, den wir dann in unserer Firewall öffnen können.
Wie man einen Port freigibt, steht ebenfalls weiter oben.
Bzgl. lsof ein Dank an @Berichtigung
Abschließend noch ein Hinweis zu einem kleinen Problemchen.
Es wurden hier nun einige Konfigurations-Beispiele genannt und dabei immer erwähnt, den Firewall-Dienst neu zu starten und wie man anschließend kontrolliert, ob der letzte Befehl auch funktioniert hat.
Dabei ist mir aufgefallen, dass die Ergebnisse (die Punkte: "Kontrolle mit:") nicht immer sofort als funktionierend angezeigt werden.
Das hat nichts damit zu tun, dass etwas falsch gemacht wurde, sondern vielmehr damit, dass auch der NetworkManager einmal neu gestartet werden muss.
Das machen wir mit:
systemctl restart NetworkManager.service
In den meisten Fällen klappt das auch.
Ich hatte aber 2-3 Beispiele, bei denen auch das nicht half, obwohl ich mir sicher war, alles richtig gemacht zu haben.
In diesen Fällen muss dann einfach der Rechner neu gestartet werden und eine erneute Kontrolle zeigt dann ansch. sofort das erwünschte Ergebnis.
So, das war jetzt das kleine 1x1 zu "firewalld".
Zum Schluss sei noch erwähnt, dass alle Konfigurations-Änderungen auch in "iptables" zu sehen sind.
Ein...
iptables -L
...zeigt das auch.
Die Profis konfigurieren iptables direkt.
Aber das übersteigt meine Fähigkeiten und außerdem wäre die Anleitung dann um Längen größer, was wiederum ein Problem für mich darstellt, da ich mit zwei Fingern tippe und schlicht weg zu faul bin 
So, jetzt aber viel Spaß...
sterun