Da habe ich ja eine rege Diskussion ausgelöst! Ich fasse mal zusammen:
sterun: "Auch wenn es machnche nicht hören möchten, aber das war auch EIN Grund für mich, wieder auf ext4 zu wechseln."
dr_fred: "Ich hatte auch dieses Problem. Regelmäßig war der Rechner nach dem hochfahren eine halbe Stunde lang blockiert. ... Jetzt hab ich alle Festplatten auf ext4 und keine Probleme mehr."
Camaro: "Mit ext4 ist Ruhe."
ThomasS: "habe auf vier verschiedenen Rechnern BTRFS am Laufen. Und das ohne Probleme und ohne mein Dazutun..."
Muederkrieger: "Bei der 15.0 startet das ganze aber spätestens bei jedem zweiten Start und läuft gut eine halbe Stunde, und das nervt schon extrem."
caroline: "Es nervte nur. Am Wochenende alles auf ext4."
Alero: "Für mich sind btrfs und snapper ein Krampf. Würde ich nie einsetzen, habe ich noch nie gebraucht."
Ich glaube, da gibt es eine klare Mehrheitsmeinung, der ich mich anschließe.
Caroline, auch deinem durchaus auch emotionalen Post kann ich in weiten Teilen zustimmen. Ich halte mich nicht für einen DAU, aber ich habe openSUSE gewählt, weil ich die Erwartung hatte, dass ich dort gute und sinnvolle Voreinstellungen erhalte. Mein Ziel ist es ein System zu installieren, das möglichst nahe am Auslieferungszustand der Distribution ist, weil ich mir dann eine stabile und getestete Konfiguration erwarte. btrfs hat diese Erwartung voll enttäuscht. Ich bin kein Filesystem-Spezialist und habe bisher noch nie btrfs benutzt, aber die Featureliste und die Tatsache, dass dies openSUSE Standard ist, haben mich dazu bewogen, es zu versuchen.
Ich will mit meinem Computer ganz einfach arbeiten, nicht ständig rumkonfigurieren und möglichst wenig böse Überraschungen erleben. btrfs passt da nicht rein.
Wenn ich mal wieder etwas Zeit habe, dann mache ich eine komplette Neuinstallation mit ext4 auf der root Partition. Die Zahl der dazuinstallierten Pakete hält sich im Rahmen, genau 2 Konfigurationsdateien habe ich manuell geändert und eine dritte eingefügt. Das ist überschaubar. Ich habe die Hoffnung, dass die Neuinstallation alle meine unter /home gespeicherten Einstellungen wiederfindet. Dann muss ich lediglich wieder meine Drucker einrichten, und das geht in openSUSE ja wirklich supereinfach. Ich hab mir schon mal eine Liste gemacht, und die kann ich ja spätestens beim nächsten größeren Versionsupdate wieder brauchen. Dann brauche ich auch keine Snapshots, weil ich im Notfall das System einfach neu aufsetze.
Mein Fazit: openSUSE: ja gerne! btrfs: nie wieder!