Beiträge von Tamerlain

    Moin zusammen,


    ich schreibs auch hier - OpenSuSE kann man durchaus als Server laufen lassen. Man muss sich halt mit dem Gedanken eines kürzeren Update Zyklus vertraut machen (was ich persönlich so übel gar nicht finde).


    Ich betreibe auch einen Server unter OpenSuse. Update ist hier auch nicht das Ding, da der Server virtuell ist und ich jederzeit ein Clone updaten und testen kann ob alles hernach tut was es soll.
    Wenn ja --> Clone geht produktiv, Ursprung geht nach /dev/nirvana.


    Habe jetzt justament mein Lappi per online Update auf 15.1 hochgezogen und ausser einem kleinen Ruckler verursacht durch nicht neu compilierte glib schematas durch die der Gnom nicht hoch wollte gab es keinerlei Probleme.
    Schemas neu gebaut, Reboot und da isses wieder.


    Vor jedem Upgrade muss man sich sowieso (und das gilt für SLES genauso wie für RHEL) schlau machen, dass alle Anwendungen etc. auch später mit der neuen Distri laufen. Sind halt nen paar Tage (wenn man Einiges Rennen hat) Forschungsaufwand, der sich am Ende aber auszahlt.

    Moinsen zusammen,


    getroffene Hunde bellen .... :)


    Ich bleibe dabei, Platten einbinden ist Basis - und ja das gilt auch für Windows Platten.
    Jemand der schon wie Du behauptet hast so viel Linux installiert und administriert hat, sollte also wissen wie das geht.


    Dass Du es nicht weisst, zeigen Deine Beiträge hier. Was das über Deine Behauptung schon so viel Linux installiert und administriert zu haben aussagt, kann sich dann jeder selber denken. :)

    Nun. kann es so nicht stehen lassen. Ich habe in meiner "Linuxzeit" schon einige Distris installiert un verwendet. Schon, als es noch Mandrake gab und davor. Aber aktuell war es mir dann doch zu viel, Stunden damit zu verbringen, eine Festplatte die mir gehört bleibend einzubinden und auch die Berechtigungen dazu zu besitzen.
    Aber egal, darum geht es nicht. Ich wollte es nur richtig stellen. Ich danke Dir, auch für die wirklich nette und freundlich Art, wie Du Deinen Kommentar formuliert hast!

    Moin zusammen,


    wenn Du das wirklich hättest, wüsstest Du wie das simple Einbinden einer Festplatte mit Rechten für User XYZ funktioniert.
    Ein Linux administriert man nicht mit ClickiMickiBunti, sondern setzt sich mit der commandline und den Befehlen auseinander. Gottlob weiss das SuSE und versaubeutelt sein OS nicht so wie Ubuntu und Co.
    Noch weniger verhunzen tut das nur noch RedHat - das hat nichtmal sowas wie Yast (den ein ordentlicher Admin eigentlich auch ned braucht, aber trotzdem durchaus froh ist den zu haben um kurz mal was nachzuschlagen).


    Nurmalso um zu sehen wie einfach das ist ne Platte einzuphasen:
    Falls das Teil nicht autogemounted ist: Als Root: ls -ltr /dev dort die neue Platte suchen (Kann man am Datum sehen mit dem ein /dev/sdXX aktiviert ist), mkdir /mnt/neuePlatte, mount /dev/sdxxx /mnt/neuePlatte, chown -R DeinUser:SeineGruppe /mnt/neuePlatte - Spass haben. Kostet keine Minute.

    Moin zusammen,


    Opa Linux ohne LVM ist eigentlich noGo.


    Der LVM ist nur eine Zwischenschicht zwischen Filesystem und Platte - allerdings eine verdammt Mächtige.


    Was machst Du denn in Deinem Beispiel, wenn Dir ne Partition zu klein geworden ist?
    Lass mich raten: dann fängt das hektische - welche Daten kann ich löschen? Wohin kann ich Daten auslagern? Überlegen an.


    Hättest Du nen LVM drunter, könntest Du schauen, wie Viel freien Platz Du auf der Platte noch hast und machst einfach Deine zu klein gewordene Partition größer. Ende Gelände.


    Klar irgendwann ist jede Platte mal zuende ... oh muss eine Zusätzliche rein. Doch halt ... wie bekomm ich die nun verflixt nochmal dahin dass Linux die auch nutzen kann und zwar dort wo ich sie brauche?
    In Deinem Beispiel ... (fast) vergebene Liebesmüh.


    Hättest Du nen LVM drunter, fügst Du die neue Platte einfach als sogenanntes physisches Device zu Deinem LVM hinzu und hast magischerweise nun viiiiiiel mehr Plaz den Du verballern kannst, ganz einfach indem Du Dein LV größer machst .... :)


    Dir geht ne Platte kaputt Schei...be unnu? Mit LVM schiebste Deine Volumes einfach auf die Neue 'heile' Platte und hast Spass. Ok die neue heile Platte sollte zuvor 3 Partitionen haben (/boot, /swap und eben den Rest für LVM).
    OK /boot musst Du noch rübermoven und dem Grub auch noch sagen wo ers nun neuerdings findet, die initrd neu bauen, aber das sind Kleinigkeiten.


    Und nur mal so Bemerkung am Rande: LVM unter Linux gibt es seit 1997!!!! D.h. es gibt heutzutage eigentlich keine Argumentation für Linux Nutzer den nicht zu kennen oder zu benutzen.

    Moin zusammen,


    Pinguin mit NTP hat Apparmor noch so seine Problemchen. Da ist die Standard Config noch richtig falsch. Man muss da böse nacharbeiten (google mal nach apparmor ntp profile problem)
    Ich hatte den fall öfters bei Kundensystemen .... da hing dann auf einmal der ntp nicht .... und wie schei...be das ist bei Datenbank Clustern, die auf genaue Uhrzeitsync auf den nodes angewiesen sind, brauche ich hier glaube ich nicht näher zu vertiefen.
    Da liefen extra Monitore und wenn der offset über 10 gegangen ist, hattest du richtig Spass in der Bereitschaft. Ich hatte da mal den Fall dass ich in einer sonntäglichen Nacht sage und schreibe im 10 Minutentakt rausgerufen wurde.


    Lynis ist übrigens super. Nutze ich gerne und häufig für kurz mal System Audits zu fahren.
    Man sollte aber immer das Lynis Repo einbinden. Die Distri Version von Lynis ist leider bei allen Distris far too old.

    Moin zusammen,


    aalso:
    Opa wenn von Deiner eigentlichen Festplatte nicht gebooted wird (es piept nur und springt um), heisst dass, dass da nix Bootfähiges da ist.
    Sprich es braucht ne eigene Bootpartition (in der Regel /boot) - auf neueren Systemen auch UEFI (/boot/efi) und den Bootloader, der hier werkelt und weiss wo er den Kernel etc. finden kann.


    Das fehlt bei Dir komplett (zumindest anhand der Screenshots).


    Prinzipiell ist es 'good practice' wenn:
    1. die Bootpartition die Erste auf der Platte ist
    2. Wenn SWAP dann eigene Partition und NICHT unter LVM
    3. Bei LVM Verwendung NICHT die gesamte Platte verballern sondern mindestens 25% Luft lassen.


    So und nun zu dem 'leidigen' zypper Thema:
    So leid es tut, dieses mächtige Werkzeug nicht zu verwenden halte ich für extrem verkehrt.
    Der Zypper ist so easy zu verwenden - aucgh und erst Recht für einen System Upgrade innerhalb der Distribution.


    Ich weiss für Viele sind die bunten Clickibildchen toll, aber Du bist auf Commandline Ebene so viel schneller ...


    Bei LVM gibste auf Commandline einfach pvs und vgs ein und bekommst erschöpfende Auskunft.
    Um Dir die Partitionierung anzuschauen gibste df -h ein. Alles was dann unter /dev/mapper/<irgendwas>-<blablubb> steht, gehört zum LVM. Ganz hinten siehste, wohin die LVM Partition (das LV) eingehängt wurde.



    So und wenn Du jetzt eh alles frisch und neu machst:
    Lass Dich vom Installer führen, aber ändere den Vorschlag von dem ab wie er für Dich passt.
    Bedeutet:
    Baue eigene Bootpartition mit ca. 500MB Größe.
    Baue eigene Swap Partition mit Größe abhängig von Deinem RAM (falls Du SWAP brauchst. Ich z.B. würde niemals einen Server ohne SWAP aufsetzen und wenn der 1000GB RAQM hätte).
    Baue dann ein LVM basiertes System auf, so wie es für Dich passt. / und /home generell auf eingenen Volumes - ich würde zusätzlich mindestens noch /var/log und /tmp auf eigene Volumes packen. Beide Verzeichnisse tendieren dazu vollzulaufen. Sitzen sie dann nicht auf eigenen Volumes, ballern sie Dir Dein / zu und dann ist buchstäblich Schicht im Schacht wenn / dicht ist.

    Moin zusammen,


    webbrowser und Schadsoftware Mailanhänge sind bei dem rstriktiven Userkonzept bei Unixoiden eigentlich lächerlich.
    Da zerdeppert man sich maximal das eigene /home und sonstige Partitionen auf die man vollen Zugriff hat damit.


    In aller Regel wird unter den modernen Linuxen wohl kein Ottonormalverbraucher mit dem Root account einloggen und surfen.


    AppArmor kann man machen, ich finde das Teil bestenfalls lästig und leider stecken immer noch böse Bugs drin.


    Mit ner guten vollverschlüsselten Festplatte, 1 bis 2 (gerne mehr) aktiven IDS, einer vernünftig konfigurierten iptables und einem mit einem guten audit Tool gehärteten System ist man als Ottonormalverbraucher eigentlich vollends ausgerüstet.

    Moin zusammen,


    Yepp Sauerland, ist LVM.


    EFI ist die 'neue' Bootpartition, der Rest ist eine System VG mit 2 Volumes / und /home.


    Wobei ich behaupten würde / ist winzig, /home riesig und kein weiterer Plattenplatz mehr vorhanden --> grosser Mist.
    Lauffähig ist das System so, jedoch wird der Sinn des LVM komplett ad Absurdum geführt wenn man die gesamte Platte verballert mit (in der Regel zu kleinem /) ohne Erweiterungsmöglichkeit.


    Von Festplatte starten geht in der Regel auch nur dann, wenn die im UEFI in der Boot Reihenfolge ganz oben steht, ansonsten wird das erste Medium genommen was was Bootfähiges enthält .... ist in dem Fall das CD Laufwerk mit der bootfähigen CD drin.


    Dort gibt es im Übrigen durchaus ein Auswahlmenü ob man von Platte booten will, ins Rescue System will oder eben installieren will.


    BZW: online Update funzt sehr gut ... Daten sichern, die 15.1 Repos einbinden und dann zypper dup, Kaffee trinken gehen :)

    Moin zusammen,


    puh .... mal bei den Windows Einstellungen schauen ob es da sowas wie keepalive gibt bzw. Deaktivieren wenn kein alive signal kommt.
    Könnte mir vorstellen, dass Win da durchaus dann von sich aus die Verbindung kappt, wenn auf der externen Leitung mit der die Partition entfernt eingebunden wird 'nichts' los ist.


    Hab hier auf Arbeit auch win Partitionen aus der Domäne auf meiner Linux Mühle eingebunden. Da ist die Verbindung dauerhaft stabil.