Beiträge von Tamerlain

    Moin zusammen,


    KiB ja das kannst Du machen.
    Du musst allerdings in der sudoers ganz fein granulieren und wirklich gut Bescheid wissen (Dich damit also beschäftigen).


    Wird im industriellen Umfeld sehr häufig so gemacht, da in der Regel verschiedenste Fraktionen an einem System arbeiten (z.B. DB Admins, die bestimmte Commands nur mit root absetzen können, genauso wie bei SAP und vielen anderen Dingen auch).
    Es gibt heutzutage in vielen IT Services nicht mehr DEN klassischen Admin, der alles kann und alles weiss. Vielmehr sind Admin Tätigkeiten fraktioniert und der klassische Sysadmin hat sozusagen die Oberhoheit und achtet darauf dass alles sauber geht.


    Das hat immer etwas zu tun mit Nachvollziehbarkeit. Sprich as many as needed as less ass possible. Bedeutet, maximal 1 bis 2 Personen haben volle Root Berechtigung - und sind verantwortlich. Alle anderen müssen mit einem personalisierten User auf die Kiste und mit sudo arbeiten. Damit eben genau nachvollzogen werden kann wer was wann tut bzw. getan hat.


    Fazit:
    sudo ist ein sehr mächtiges Instrument bei dem man aber genau wissen soll was man tut und welche Wirkung es hat wenn man damit arbeitet.


    Zu Frage 2:
    Sicherheitslücke nunja ... ich würde grad bei Arbeiten so tief im System _immer_ mitr vollem Root arbeiten, sprich mit su - eine Rootshell öffnen mit Eingabe des Spassworts und von da aus dann diese Arbeiten machen.
    Sollte Dein Account kompromittiert sein/werden, kann der Angreifer mit diesem sudorecht Unfug anrichten sofern Du den sudoers mit nopasswd gesetzt hast. Das zum Thema Sicherheit.

    Moin zusammen,


    Berichtigung hat vollkommen Recht.
    Wenn man sogenannte intrusion detection tools einsetzt, sollte man sich vorher ausführlich nicht nur mit den tools, sondern auch mit der Security unter Unixoiden im Allgemeinen auseinandersetzen.


    Nur so kann man die Meldungen der Tools auch verstehen und einordnen.


    Ich habe rkhunter hier immer im Einsatz. Bei manchen 'Warnings' muss ich schmunzeln, weil diese wie Berichtigung schon schrieb, aus dem Steinzeitalter sind.
    Warnings unter Linux ist auch was ganz anderes als Warnings unter Win. Ein Warning unter Win heisst, dass du Deine Kiste bereits wegschmeissen kannst so verseucht ist die. Warning unter Linux will in der Regel nur darauf aufmerksam machen, dass da was an der Config anders ist als das Tool es gerne hätte.
    Es liegt am Admin zu entscheiden und ganz wichtig zu wissen ob das Mumpitz ist oder aber tatsächlich die jeweilige Config angepasst werden muss.


    Schade dass der rk nicht mehr weiter entwickelt wird. Das ist an sich nämlich ein nettes kleines Helferlein.


    Was Lynis angeht, joa da kann man Einiges konfigurieren - Aber: auch da sollte man in jedem Fall wissen was man tut und was Sinn macht.

    Moin zusammen,


    nur mal so als Denkanstoss (Vorweg, ich habe LVM im aktiven Einsatz). Meine Debian 9 und 10 Kisten rebooten ratzfatz mit LVM und fahren auch ebenso schnell runter.


    Debian standard Einstellung LVM:


    Standard Einstellung LVM bei Suse:


    Moin zusammen,


    bei der Vollverschlüsselung wird beim ersten Abfragen von Luks KEIN Passwortfortschritt angezeigt. Das ist Win-Clicki-Micki-Bunti für Legastheniker Gehabe.
    Erst bei der 2. PW Abfrage sieht man einen Fortschritt (Zur Verdeutlichung bei der vollverschlüsselung werden sowohl die Platte als auch der Bootmanager verschlüsselt).


    Und wozu das Ganze:
    Laptop, auch Schlepptop genannt ..... sobald auch nur ansatzweise die Chance besteht, dass das Gerät den heimischen Haushalt verlassen könnte, sollte verschlüsselt werden. So ziemlich jeder betreibt heute Internetbanking etc. und DIESE Daten stell ich sicher nicht Hinz und Kunz offen hin.
    Daher: Wenn Laptop Haus verlässt, dieses mit Vollverschlüsselung versehen und komplett runterfahren (im Ruhemodus ist es entsperrt!!!).

    Moin zusammen,


    Dagny, lies mal den Artikel: https://www.linuxjournal.com/c…multi-zone-configurations ... der beschreibt das Zoning im firewalld ganz gut.


    Leider ist multizoning in der firewalld Docu sehr sehr unterrepräsentiert - sprich es gibt fast nichts Sauberes zu dem Thema.


    Ich nutze firewalld ja gar nicht .... ich bin noch altmodisch direkt mit dem netfilter unterwegs und hänge an meiner iptables *gg*.
    Aber von dem was Du da beschreibst, ist das Problem, dass Dein Interface der interne Zone zugewiesen ist und die ist abgeschirmt vom Rest. Sprich die darf nicht mal raus in die Weite Welt.


    wie ich das verstehe, hast Du 2 Möglichkeiten:
    1. die Karte aus der internen Zone rausnehmen. Dann brauchst Du aber weitere Regeln, wenn von aussen doch was nach Innen soll.
    Klassisches Beispiel ist die DMZ Lösung. Hier hat man die böse weite Welt, danach (aus Sicht Deines Netzes) kommt eine Firewall, diese ist die Eingangspforte für die DMZ. dort stehen üblicherweise alle Applikationen, die mit der bösen weiten Welt kommunizieren dürfen. die Firewall davor sorgt für ne gewisse Kontrolle. Hinter dieser DMZ steht eine 2. Firewall, die Dir Dein Intranet abschirmt. Die verhindert jeglichen Kontakt mit der bösen weiten Welt. Die intranet Server dürfen nur mit den DMZ Rechnern reden, diese aber nicht mit den Internen. Sprich jegliche Kommunikation mit den DMZ Rechnern/Applikationen muss vom internen Server ausgehen, die DMZ Teile dürfen nur antworten auf Anfragen aus intern (sogenannte established Regeln).


    So lange Erklärung .... deine intra Zone ist genau diese Verbotszone. Bedeutet, jegliche Applikation dort drin, darf nicht mit Draussen reden.


    2. Lösung: Intra aufbohren in den firewall Regeln.


    Da intra einen Sinn hat (nämlich genau den der supersicheren zone), würde ich Lösung 1 anvisieren, eine 2. Netzkarte für intern dazubauen und forward Regeln bauen falls nötig.