Moin zusammen,
KiB ja das kannst Du machen.
Du musst allerdings in der sudoers ganz fein granulieren und wirklich gut Bescheid wissen (Dich damit also beschäftigen).
Wird im industriellen Umfeld sehr häufig so gemacht, da in der Regel verschiedenste Fraktionen an einem System arbeiten (z.B. DB Admins, die bestimmte Commands nur mit root absetzen können, genauso wie bei SAP und vielen anderen Dingen auch).
Es gibt heutzutage in vielen IT Services nicht mehr DEN klassischen Admin, der alles kann und alles weiss. Vielmehr sind Admin Tätigkeiten fraktioniert und der klassische Sysadmin hat sozusagen die Oberhoheit und achtet darauf dass alles sauber geht.
Das hat immer etwas zu tun mit Nachvollziehbarkeit. Sprich as many as needed as less ass possible. Bedeutet, maximal 1 bis 2 Personen haben volle Root Berechtigung - und sind verantwortlich. Alle anderen müssen mit einem personalisierten User auf die Kiste und mit sudo arbeiten. Damit eben genau nachvollzogen werden kann wer was wann tut bzw. getan hat.
Fazit:
sudo ist ein sehr mächtiges Instrument bei dem man aber genau wissen soll was man tut und welche Wirkung es hat wenn man damit arbeitet.
Zu Frage 2:
Sicherheitslücke nunja ... ich würde grad bei Arbeiten so tief im System _immer_ mitr vollem Root arbeiten, sprich mit su - eine Rootshell öffnen mit Eingabe des Spassworts und von da aus dann diese Arbeiten machen.
Sollte Dein Account kompromittiert sein/werden, kann der Angreifer mit diesem sudorecht Unfug anrichten sofern Du den sudoers mit nopasswd gesetzt hast. Das zum Thema Sicherheit.