Beiträge von Scytale

    Na, was hast du denn bei der Installation anders als den Default genommen?


    Hast du händisch partitioniert (dann wird Snapper gar nicht konfiguriert), oder einfach "weiter,weiter,fertig stellen" gemacht? Es wäre sehr ungewöhnlich, dass bei einer Default-Installation bei dir Snapper nicht aktiv ist. Deswegen die Vermutung von Alero, dass es hier um einen User-Error geht, gerade weil du einen sehr ähnlichen Fehler schon mal hattest.


    €: Btrfs für / wählen macht mich stutzig. Man wählt bei der Installation nicht btrfs als /. Man wählt etwas anderes als btrfs für /, btrfs ist immer default für /. Arbeitest du über den Partitionsmanager über die Experten-Partitionierung, erwartet das Programm auch die händische Snapper-Konfiguration von dir. / als btrfs partitionieren legt nur das FS an.

    Du hast die grundlegende Systemarchitektur nicht verstanden, dass das nicht geht, hat nichts mit Bevormundung zu tun. Du kannst dein System flexibel erweiterbar konfigurieren, z.B. mit LVM Volumes über mehrere Platten, aber das musst du vor der Installation klären.

    Kurzzusammenfassung:

    openSUSE Installationen haben eine individuelle ID (Jederzeit vom User löschbar), die bei Update-Anfragen mitgesendet wird. Diese ID dient nur dazu, am Ende sagen zu können, dass man so-und-so viele dauerhafte und "echte" Installationen hat.


    Zusätzlich sammelt openSUSE die Geo-IP Informationen beim Update. Das betrifft aber nur das Land, also Deutschland, Frankreich, USA, usw. und nicht detailliertere Informationen.


    IMHO deutlich weniger Analytics als bei Ubuntu.


    €:

    https://en.opensuse.org/openSUSE:Statistics


    Zitat

    Counting IP addresses has the disadvantage that many machines are hidden behind proxy servers or masquerading routers. In order to get a more accurate view on the number of installations the openSUSE project instead counts unique Zypper UUID signatures hitting download.opensuse.org. This UUID string is a random label that is created during an installation. The openSUSE project does not use this id to track anything but to count. There is no way to relate this random string to a user or machine.

    The UUID is stored in the file /var/lib/zypp/AnonymousUniqueId. In order to not have an installation counted for the statistics the file can be removed or emptied. Alternatively online repositories can be switched to use a specific mirror server instead of the automatic redirector on download.opensuse.org.

    Ganz witzig bezüglich des Themings von Ubuntu:


    Es gibt die Pakete metatheme-yaru-common und ubuntu-fonts in Leap und Tumbleweed. Mit Dash-To-Dock und System-Tray Extensions hat man genau das gleiche Look&Feel von Ubuntu. Unter Leap funtkioniert das Shell-Theme noch nicht, unter Tumbleweed haben manche Applikationen unter yaru-dark noch Probleme. Wird aber monatlich besser.


    Abgesehen vom GDM Theme ist nicht ersichtlich für den Laien, dass ich nicht Ubuntu benutze. Aus irgendeinem Grund finde ich das sau witzig und musste euch das mal mitteilen.

    Zum Glück ist die Distribution heutzutage eher unbedeutend. Ab einem gewissen Erfahrungsgrad kann man sich jede Distribution nach eigenem Vorlieben gestalten. Dementsprechend ist die Wahl der Distribution mehr eine Meta-Diskussion in vielen Bereichen.


    Vorteil von Ubuntu:

    • Eigenes Branding. Yaru und die Farbpalette sind unverkennbar "Ubuntu"
    • Viele Systemwerkzeuge mitgeliefert, die für den Einstieg wichtig sind (Treiber-Installation)
    • Breite Paketbasis, geerbt von Debian
    • Starkes Security Team, schnelle Patches
    • Starke Verbreitung im kommerziellen Sektor, d.h. die Wahrscheinlichkeit für einen Port von Software, OS oder proprietär ist bei Ubuntu mit am höchsten
    • Viel Dokumentation
    • Server-Variante
    • Viele Innovationsversuche
    • Fokus auf Ease-of-Use
    • ZFS mit Snapshots
    • Agiles Unternehmen

    Nachteile von Ubuntu:

    • Weniger frei als Debian
    • Ease-of-Use geht auf Kosten von Freiheit (Unity ist von der Lizenz kaum woanders nutzbar, das Snap-Backend ist closed source)
    • Viel unnötiges, wenn man weiß, was man auf seinem System braucht und was nicht
    • Canonical ist wankelmütig. Unity, MIR, Upstart, Ubuntu Touch sind alles Projekte, die aufgegeben wurden (ja, MIR nicht, ganz)
    • Vieles der im Netz vorhandenen Dokumentationen, AskUbuntu-Zeug ist steinalt und mittlerweile falsch.
    • Im Kern kein grundsätzlich besseres System als das Upstream-Projekt Debian
    • Debian Server sind meist leichter und robuster. Die Wahl wird häufig nur zwischen CentOS und Debian getroffen.
    • ZFS mit Snapshots könnten sich in die o.g. Reihe aufgegebener Technologien einreihen.
    • Mark Shuttleworth könnte den Kurs des Projekts täglich ändern
    • Canonical könnte mittelfristig an die Börse gehen, was Ziele und Manpower im Projekt deutlich umgewichten könnte.
    • Agilität auf Kosten der Verlässlichkeit, häufiger Technologiewechsels. Kommt nicht gut bei Admins und Unternehmen an
    Code
    Error message: Could not resolve host: lnxrelease-02

    Das ist doch ziemlich eindeutig. Wenn alles andere aufgelöst werden kann, hat das third-Party-Repository ein Problem.


    Wie lange tritt das Problem schon auf, brauchst du das Reopsitory, wird es noch gepflegt, gibt es Alternativen?

    Aus wirtschaftlicher Sicht machst natürlich keinen Sinn, da irgendwie Zeit und Geld in so ein altes Gerät zu stecken. Privat ja, aber wenn es in irgendeiner Form dienstlich benutzt wird, dann nicht.


    Alleine Windows 10 zu installieren dauern einen halben Tag. Dazu keine Garantie, und du hast den Support an der Backe, wenn da was nicht rund läuft, was sehr wahrscheinlich ist, bei einem Dual-Core. Das Gerät wird bei einem Windows Patchday unbenutzbar sein und trotz SSD wird die Installation eines Feature-Updates Stunden dauern.


    Das ist alles so ein Mehraufwand, der auf die "günstigen" 100 Euro für Hardwareupgrade drauf kommt.

    Alles, was in den letzten 5 Jahren veröffentlich wurde, wird ziemlich sicher vom aktuellen amdgpu Treiber unterstützt.


    Es gibt in den aktuellen RX reihen, immer ein Budget Modell. Wenn es dir nicht um Performanz geht, kannst du dir ja eins der letzten/vorletzten Generationen anschauen (RX4xx oder RX5xx). Da gibts bestimmt was für unter 100€.


    Bist du sicher, dass deine NVidia Karte generell nicht mehr unterstützt werden oder nur noch nicht für 15.2 erstellt wurden?

    Ai Guude,


    die Backup-Software Timeshift kann von Root Snapshots per rsync auf ein anderes Speichermedium machen. Wenn das System durch ein Update oder user error unbrauchbar gemacht wird, kann über eine Live-Umgebung (oder über das noch bootende System) das System zurück gesetzt werden.


    Preisfrage:

    Funktioniert das auch bei einem openSUSE mit btrfs und snapper? Oder zerstört Timeshift beim zurück spielen das FS und snapshots die Snapper angelegt hat? Würde Timeshift auch alle Snapshots zurück spielen?


    Ich habe nicht das Gefühl, mit btrfs snapshots unsicher zu leben, aber mehr Backups sind besser.