Beiträge von Scytale

    Auf persönlicher Ebene völlig wertfrei:


    Du hast ein Problem, kommst selbst nicht weiter. Du fragst in einem technischen Forum um Unterstützung.
    Du hast aber sehr spärlich mit Rohdaten geantwortet und häufig deine Interpretation derselben uns mitgeteilt, das ist für dich aber unsinnig, da du ja selbst dir das Problem nicht erklären kannst.


    In 5 Seiten hast du lediglich den Inhalt deiner fstab gepostet. Sonst nichts, um was gebeten wurde. Linux hat so viele Logs, die man interpretieren kann. Aber da du seit 5 Seiten lieber diskutierst und dich (in meinen Augen) auf die falsche Fährte begeben hast, kippt die Stimmung langsam.


    Hast du denn jetzt eigentlich mal die mounting Optionen, wie es Beispielsweise das Gnome-disk-utility macht, getestet?


    €:
    Bzw. Wenn es ein Kernel Bug ist (weil wegen Tumbleweed und dergleichen), einfach mal 2 Wochen warten und dann testen.

    Logischerweise steht der mögliche Error nur im Log, wenn die Partition wider Erwarten nicht gemounted wurde.


    Was sagt denn der folgende Befehl, wenn die Platte nicht gemounted wurde?



    Code
    sudo cat /var/log/boot.log

    €: ich glaube der Befehl macht nicht das, was ich dachte. Also bitte überspringen und auf einen anderen Vorschlag warten. Ich sehe bei mir nur die Mount-vorgänge der Systempartition, sonst keine weiteren.

    Kannst du ein Muster ausmachen?


    Passiert das:

    • Wenn du Windows herunter fährst und irgendwann in Linux bootest?
    • Wenn du Windows neustartest, aber in Linux bootest?
    • Wenn du Linux neustartest und wieder Linux bootest?

    Kannst du beim Booten (während du das LEAP/TW Logo siehst, Pfeiltaste drücken) irgendwas bezüglich der HDD sehen? Timed da was aus? Gibts einen Error?

    Ja, eigentlich identisch, aber dort gibt es noch eine 3. HDD. CrystalDiskInfo hat gerade etwas Interessantes angezeigt (siehe Anhang).

    Defekte Sektoren sind normal. HDDs gleichen das i.d.R. aus, nur ab einem bestimmten Punkt nimmt die Read/Write Performanz stark ab, weil der Lese/Schreibkopf zu oft springen muss. Es kann gut sein, dass die Platte noch die durchschnittlichen 20.000 Betriebsstunden schafft, bis sie ausfällt.


    Nur zum Verständnis: Es geht wieder um eine in NTFS formatierte HDD, die unter Windows jahrelang funktioniert hat und jetzt plötzlich -wie durch Zauberhand oder einem Windows update- nicht mehr unter Linux gemounted werden kann?


    Da ich das YAST Partitions-Tool nicht benutze und lieber das Deppen-Tool gnome-disk-utility nutze, weils bis jetzt immer funktioniert hat, teste doch mal, was mit diesen Einstellungen beim Reboot passiert. Wie gesagt, meine Vermutung ist, dass Windows da irgendwie rein funkt und es nicht die Hardware ist.

    Die Dauer ist ja unerheblich, wichtig ist ja nur, ob etwas gefunden wird.


    Meines Wissens prüft chkdsk auch nur auf Filesystem Fehler. Die müssen nichts zwangsläufig auf einen Hardware-Defekt zurückführbar sein. Das bekommt Windows auch alleine hin :)
    Die SMART Daten zeigen nur Hardware-Fehler und überhaupt nichts, was mit dem Filesystem zu tun hat.

    Nur mal so am Rande, Hibernate ist 2020 aus technischer Sicht sinnlos.


    Bei Hibernate kopierst du deinen RAM auf die Swap Partition. In deinem Fall 8 GB. Wenn du deinen PC wieder startest, kopiert er 8 Gb vom Swap wieder in den RAM.


    Beim Schreiben in den Swap und vom Lesen und schreiben in den RAM kannst du deinen PC nicht benutzen, obwohl er bei voller Leistung Strom verbraucht. I.d.R. ist damit dein Stromverbrauch höher als du in einem Standby verbraucht hättest.


    Bei einem "guten" PC kann man die Stromverbindung sogar für relativ lange Zeit (aus eigener Erfahrung an meinem eigenem PC ~1 Stunde) trennen, da die Restspannung im PC ausreicht, um den Inhalt im RAM zu halten. Der Verbrauch ist wirklich gering (natürlich Hardware abhängig).

    Gibt es für openSUSE ein Tool, mit dem ich die Beschaffenheit der Platte (Cluster / Sektoren) prüfen kann? Einfach um auszuschließen, dass sich ein Hardware-Fehler anbahnt.

    Na klar, einfach die S.M.A.R.T. Werte auslesen. Graphisches Tool "gsmartcontrol".


    Der technische Support für Dual-Boot Systeme ist ab einem bestimmten Punkt für keine Seite mehr sinnvoll. Dual-Boot läuft halt schon immer unter der Kategorie "unspupported", vor allem, wenn Windows und Linux auf gleiche Datenpartitionen zugreifen.



    €: Es ist höchstwahrscheinlich kein Hardware-Error. Windows steigt erfahrungsgemäß immer früher aus. Wie oben geschrieben musst du verifizieren, dass Windows komplett aus ist und nicht in den Fake-Standby wechselt, um ein schnelleres Booten zu faken. Das ist Default und macht auch schon unter Windows alleine genug Probleme.

    Ich habe eine interne HDD ganz stumpf mit dem Gnome-disk-utility eingebunden, das trägt bei mir stumpf


    Code
    LABEL=Daten /mnt/Daten auto nosuid,nodev,nofail,x-gvfs-show,x-gvfs-name=Daten 0 0

    in die fstab ein. So mounted die HDD automatisch beim Boot und als User einsehbar.


    Ich würde aber aber immer von NTFS abraten, das ist kein gutes FS, und vor allem nicht, wenn du es unter Linux in einem Dual-boot Betrieb nutzen willst.