Schlussendlich ist das sogar auf das Windows-Universum übertragbar: Wer sein System bis in das letzte Detail managen will, muss in 2 Konfigurationssysteme, Konsole und dann noch in die Registry...
Genau. Es geht garnicht um den Unterschied von Linux und Windows.
Es geht um den Unterschied zwischen Programmen, die jedesmal im gleichen Zustand beginnen (≈Kommandozeile) und Programmen, die sich die letzten benutzten Einstellungen merken (≈GUI-Programme).
Wenn ich jemand erzählen will, wie er sein GUI-Programm einstellen muss, um einen bestimmten Effekt zu erzielen, dann muss ich über alle dort vorhandenen Einstellungen reden, denn ich habe ja keine Ahnung, wie sie zur Zeit eingestellt sind. Außerdem muss er sich alle verstellten Optionen merken, damit er nicht nach der Lösung des Problems mit dem scheitert, was vorher immer funktioniert hat. Es ist schwierig, da mit einer DIN-A4-Seite auszukommen.
Dagegen gehen Kommandozeilen von einem klar definierten Zustand (Defaults der Optionen) aus und man muss nur die relevanten Optionen angeben. Das ist viel kürzer, leicht mit der Maus fehlerfrei zu kopieren und verstellt nichts woran sich der User gewöhnt hat.
Es geht nicht einmal um den Unterschied Nicht-Anfänger versus Anfänger. Ich (Nicht-Anfänger) hab kein Problem damit, z.B. ein paar jpegs mit dem Gimp kleiner zu machen. Aber wenn ich jemand schreiben soll, dann schreib ich lieber sowas wie "mogrify -quality 12 xyz*.jpg", denn dann muss ich viel weniger schreiben und er behält seinen gewohnten Zustand in seinem Gimp.