Vermutlich beseitigt der gestern rausgekommene Kernel das Problem.
Ich hatte mit einem HP-AMD-Laptop auch Bootabstürze mit dem Kernel 5.14.21-150500.55.7. Direkt nach kurzer Anzeige des graphischen Loginbildschirms wurde der Bildschirm schwarz und nichts ging mehr. Der Vorgängerkernel lief. Kopieren des amdgpu-Kernelmoduls in den kaputten Kernel beseitigte das Problem. Es lag also wohl am amdgpu-Modul. Der gestern reingekommene neue Kernel 5.14.21-150500.55.12 mit neuem amdgpu-Modul geht einwandfrei. (vgl. https://bugzilla.opensuse.org/show_bug.cgi?id=1213569)
Nach 3 Tagen, Softwareaktualisieren war der 150400 verschwunden und es ging nichts mehr.
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Nun habe ich Sorge, dass bei der nächsten Aktualisierung wieder nichts geht.
In solchen Fällen kannst Du eingreifen und beim Hochfahren einen funktionierenden Kernel behalten. Das automatische Löschen von Kernels wird durch Einträge in /etc/zypp/zypp.conf gesteuert. Da gibt es eine Zeile
multiversion.kernels=latest,latest-1,running
Es werden also gewöhnlich zwei Kernels zum Booten bereitgestellt: der neueste und der davor. Der "running" ist ja meist einer der beiden.
In dieser Zeile kannst Du weitere Kernels eintragen, die Du nicht verlieren willst. Z.B.
multiversion.kernels=latest,latest-1,running,oldest
(oder z.B. "latest-2")
Gewöhnlich ist in /boot genug Platz für ein paar weitere Kernels ... aber wenn /boot in einer eigenen Partition liegt sollte man lieber erstmal nachprüfen ...