Beiträge von Welm

    Nach Installation von Leap 15.6 und VMware Workstation Pro 17.5.2 konnte die Workstation ihre Kernelmodule nicht mehr compilieren. Sinngemäße Anwendung des Tricks von 2020 brachte es zum Laufen.


    Der Einfachheit halber war Folgendes die einzige Änderung:

    Code
    xxx@cobweb:~/scratch>  diff vmnet-only/bridge.c.orig  vmnet-only/bridge.c
    29c29
    < #if LINUX_VERSION_CODE >= KERNEL_VERSION(6, 4, 10)
    ---
    > #if LINUX_VERSION_CODE >= KERNEL_VERSION(6, 4, 0)

    Das gilt so erstmal nur für: kernel-default-6.4.0-150600.21.2.x86_64

    Ich hab noch nicht mit Flatpaks angefangen. Ich hab etwas Angst, dass ich mich bei einer Sicherheitslücke z.B. in libz und 43 libz's sorgen muss statt um eine libz.

    Aber ich hab mich noch nicht informiert und außerdem tritt dasselbe Problem beim statischen Linken auch ohne Flatpaks auf.

    Was bedeutet das?

    Kann ich bei "Trotzdem verwenden" auf "Ja" klicken?

    Nein, mach das nicht.


    Ein Paket wird nach der Herstellung offiziell unterschrieben. Sobald auch nur ein Bit nach dem Unterschreiben an dem Paket geändert wird, kommt so eine Meldung. Das Unterschreiben muss also immer der allerletzte Arbeitsgang sein.


    Man kann als "Endverbraucher" nicht unterscheiden, ob das Paket unterwegs böswillig verändert wurde oder ob jemand bei der Herstellung noch eine letzte Korrektur gemacht hat und dann versehentlich nicht neu unterschrieben hat.


    Falls die Sache harmlos ist wird sie bei allen Nutzern zu dieser Meldung führen und daher schnell bemerkt, gemeldet und repariert werden. Also abwarten.

    ...ob ich das mit "sysctl vm.compaction_proactiveness=1" wieder in den ursprünglichen Zustand versetzen kann

    Nein, "1" ist ziemlich sicher falsch. Den richtigen Wert kann man vorher (auch als normaler User) mit

    Code
    cat /proc/sys/vm/compaction_proactiveness

    sehen. Bei mir ist der Wert "20" und ich habe irgendwo gelesen, dass das der übliche Wert ist.


    Wenn man die Kiste aber danach sowieso runterfährt, dann muss man nichts zurücksetzen. Diese Einstellung wird beim Hochfahren sowieso auf das "normale" gesetzt.

    Mein erstes Linux war SLS 1.02, Kernel 0.98 im Dezember 92. Nach LST 1.08, Kernel 1.01, Mai 94 kam dann das erste SuSE noch ohne Nummer "April 95" mit Kernel 1.2.6

    ...sda, sdb und sdc werden bei jedem neuen Booten anders verteilt...

    Das gibt die Reihenfolge der Erkennung der Komponenten durch das Mainboard an und ist manchmal instabil. Nichts im System sollte davon abhängen, dass das immer gleich bleibt.


    Deshalb gibt es UUIDs. Die sind eindeutig. In /dev/disk/by-uuid/ trägt das System beim Booten ein, wie die stabilen UUIDs zu den instabilen Laufwerksnamen passen.


    ... aber auch openSuSE_Leap_15.5 greift dann oft ins Leere.

    Das sollte nicht passieren.


    In der /etc/fstab werden die Platten den Mountpoints im Dateisystem zugeordnet. Da sollte in jeder Zeile ganz links kein instabiles "/dev/xxxx" auftauchen sonder ein stabiles "UUID=xxxx".


    Das man da überhaupt Sachen wie "/dev/sda3" angeben darf liegt an anderen Geräten mit stabilen Devicenummern wie etwa den alten Diskettenlaufwerken bei den man durch Jumpern oder Steckerwahl den Namen stabil festgelegt hat.

    Wenn jetzt alles wieder ohne einfrieren läuft, dürften weitere Memtests auch nicht erforderlich sein.

    Doch, und es ist sogar dringend. Wenn der Memtest Fehler gemeldet hat, dann sind sie auch da. Der Rechner hat jetzt nur viel mehr Platz im RAM und Programme kommen seltener an die kaputten Stellen. Aber es wird zu vielen unbemerkten Fehlern kommen: wer stellt z.B. fest, ob beim Abspeichern eines Fotos 20 Pixel verfälscht sind?

    Bei mir ist dort "Mit leerer Sitzung starten" nicht ausgewählt.

    Stattdessen ist ausgewählt "Bei letzter Abmeldung geöffnete."

    Gemeint war: stell mal auf "Mit leerer Sitzung starten". Wenn dann in der nächsten Sitzung das Problem weg ist, dann haben wir die Ursache. Sonst müssen wir weiter suchen.