Beiträge von rogi

    Bei den high-end Grafikkarten sind normalerweise schon gute Kühler drauf. Bei mir hat der GPU-Kühler nach einem Jahr angefangen, laute Geräusche zu machen, habe ihn deswegen ausgewechselt.


    Zu raid. Ich benutze schon seit mehreren Jahren raid-0 mit Suse und zwei sata HDD-Platten. Dabei kamen bei immer die in meine Boards eingebaute nvidia fake raid-Kontrolleurs. Derzeit nutze ich ein M4N78 Pro Board von ASUS. Sicher sagen, dass so was mit allen Boards funktioniert, die mit nvidia Chipsätzen laufen, kann ich aber nicht. Auf jeden Fall kann man jedoch immer ein separaten raid-Kontrolleur kaufen. Bei einem echtem raid muss man sich sogar um die Kompatibilität mit Linux keine Gedanken machen. Ebenso hat Linux eingebaute Software-raid-Funktionen, was aber nicht bei Windows der Fall ist (nicht mit Home-Version).
    Bei mir Laufen derzeit Windows 7, Suse und Debian alle zusammen unter raid. Bei Windows 7 und OpenSuse sind schon die benötige Treiber mit dabei, man braucht nichts zusätzlich zu machen. Bei Windows XP oder Ubuntu braucht man ein bisschen Fummelei.
    In Linux wird dmraid als Treiber benutzt. Bevor man raid nutzen kann, muss man noch entsprechende Einstellungen in bios machen, was aber bei Asus ebenfalls sehr einfach geht. Man muss auch damit rechnen, das durch die Verwendung von raid einige Unbequemlichkeiten entstehen können. So muss ich zum Beispiel in Parted Magic live-CD dmraid Treiber erst aktivieren, bevor ich damit arbeiten kann, viele Live-CDs und Programme funktionieren überhaupt nicht. Außerdem gibt es Probleme mit Vergrößern/Verkleinern der NTFS-Partitionen aus Linux heraus.
    Ein raid-1 für zu Hause halte ich als übertrieben. Das musst du aber selbst entscheiden. Wenn bei mir eine Festplatte kaputt geht, dann verliere ich höchstens nur paar aktuell bearbeiteten Dokumente und Fotos und einige Savefiles von meinen Spielen. Die Dateien, die für längere Zeit gelagert werden, kann man auch per Hand sichern.
    SSD-Platten hatte ich noch nie, deswegen kann ich darüber wenig sagen. Bei computerbase.de findet man aber viele Infos.

    Kannst du die Platten gleichzeitig anschließen? Dann kann man mit gparted aus einer Live-CD (Parted Magic z.B.) die Partitionen kopieren. Danach wirst du noch Grub neu installieren und eventuell einige Sachen anpassen müssen, fstab z.B.

    Naja, irgendwelche Hintertüren oder Überwachungsmechanismen kann man bei einer queloffener Software nicht einbauen. Das schlimmste, was Google machen kann, ist sicherzustellen, dass seine Anwendungen gut mit Linux funktionieren. Und solange Google diese auch frei und quelloffen hält, benutze ich diese ohne Bedenken.

    Denke nicht das Linux sich zu einer solcher Softwareriese entwickeln könnte, wenn Microsoft auf diese Weise die Entwicklung verhindern könnte. Bei den Geldmengen, um die es sich handelt, würde ich selbst Torvalds nicht trauen :)

    Bekommst du die gleiche Meldung, wenn du dich erst mit su einlogst und xedit startest?


    Zitat

    Zum Multitouch habe ich bei IBM einen proof of concept mit ein par Zeilen code gefunden, bin aber weit weg davon, das "selbst einbaun" zu können.

    Bevor du was einbaust, musst du sicher stellen, dass mehr als ein Finger erkannt wird. Wenn der Synaptics-Treiber das nicht tut, wird man da wohl nichts machen können. Was sagt den synclient bei dir? Lief Multitouch schon in Kubuntu?


    Zitat

    Why doesn't my desktop refresh? Xfce 4.4 uses FAM (File Alteration Monitor) or gamin (FAM's successor) to get notification when a file or directory changes. If you decide to use FAM, don't forget to add 'fam' to the list of DAEMONS in /etc/rc.conf. This step is not necessary for gamin.


    Installiere doch diesen gamin (in Yast findest du das).


    Probiere mal anderen Browser wegen der Formatierung. Chromium ist gute Wahl (auch in Yast zu finden).

    Zitat von Marcel888;17358

    Kann es sein das es am Anfang, als ich Opensuse gerade installiert habe noch funktioniert hat und muss ich Opensuse neuinstallieren?


    Versuche mal das mit Live-CD zu testen. Wie heißt eigentlich die Karte in in Linux?

    Die Cedega Entwickler müssen gar nichts gewährleisten, ist doch alles proprietär. Deswegen haben die wine Entwickler auch die Lizenz umgestellt, damit wine-Code nicht mehr so missbraucht werden kann. Aus Wikipedia:

    Zitat

    Ursprünglich wurde Wine unter der MIT-Lizenz veröffentlicht, aber nach Streitigkeiten um Cedega, einen proprietären Fork von Wine, der seine Weiterentwicklungen nicht an Wine zurückgab, steht Wine seit März 2002 unter der GNU Lesser General Public License (LGPL). Deshalb basiert Cedega nur noch auf einer Version von Wine aus der Zeit vor dem Lizenzwechsel.


    Dass man die Software verkaufen darf ist ein Bestandteil von GPL. Der Käufer darf diese Software dann ebenfalls verkaufen oder kostenlos verteilen.
    Man muss aber zwischen Softwarekopien- und Urheberrecht-Verkauf unterscheiden. Beim Verkauf des Kernels würde Microsoft die Urheberrechte auf Teile des Kernel bekommen, die Linus gehören und könnte theoretisch diese unter einer proprietären Lizenz stellen. Die Frage ist nun, ob Microsoft dann die Lizenz schon veröffentlichen Kernels ändern könnte, was ich bezweifle.

    Wie wäre es, wenn du kde 4 ausprobierst? Läuft bei mir auf einem alten Notebook ohne Problem und nimmt 130 Mb von Arbeitsspeicher. Dann kannst du die kde-Energieverwaltung testen, vielleicht brauchst du nichts einzuschalten.
    Zu multitouch: Habe mich auch damit beschäftigt, aber leider es nicht hinbekommen. Wenn das bei dir unterstützt wird, musst du in f-Spalte mehr als 1 sehen, wenn du das eingibst mit mehreren Finger den Touchpad berührst:

    Code
    synclient -m 100 output


    Was Formatierung angeht, funktioniert der Zeilenbruch mit OpenOffice?
    Um Desktop aufzunehmen, kannst du xvidcap oder recordmydesktop ausprobieren.

    Habe ein bisschen recherchiert. Konnte das zwar konkret nicht finden, es scheint aber so, dass der Kunde für immer eine Software unter der Lizenz nutzen kann, unter der er diese Software erworben bzw. bekommen hat (sofern in dem Lizenzvertrag nicht anderes steht). Als Beispiel kann man Cedega nehmen: Obwohl wine 2002 unter LGPL gestellt wurde, nutzt Cedega immer noch die Code der früheren wine-Version.