Denke nicht das Linux sich zu einer solcher Softwareriese entwickeln könnte, wenn Microsoft auf diese Weise die Entwicklung verhindern könnte. Bei den Geldmengen, um die es sich handelt, würde ich selbst Torvalds nicht trauen ![]()
Torvalds verkauft Kernel Quellcode
- D_Dau
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Ganz grundsätzlich ist der Linux Kernel nicht verkaufbar, weil er niemandem gehört.
Er wurde von Torvalds geschrieben, allerdings sind an dem heutigen Kernel zahlreiche Entwickler beteiligt die alle zusammen zur Community gehören.
Der Kernel hat also viele Väter, wobei man Torvalds ruhig als "Stammvater" bezeichnen kann.Der Kernel ist so lizensiert, dass niemand daran Eigentumsrechte erwerben kann.
Man kann ihn aber selbst erweitern und anpassen, sich eine Distri damit erstellen, und diese auch verkaufen um damit Geld zu machen.
Es geht sogar soweit, dass man ein eigenes Unix-Derivat rausbringen kann und es meinetwegen madmax oder nixnux nennen kann.Die einzige Einschränkung der GNU-GPL Lizenz liegt darin, dass man seine Änderungen ebenfalls veröffentlichen muss und jeder diesen veränderten Kernel ebenfalls verändern kann.
Also hört auf zu spekulieren; der Kernel war, ist und bleibt unveräußerlich in dem Sinne, dass ein Unternehmen oder eine Institution die alleinigen Rechte an diesem kaufen könnte.
Mir macht viel viel mehr Sorge, dass man irgendwann an Google nicht mehr vorbei kommt wenn es um Linux geht, weil immer mehr Anwendungen gerade auch für Linux von Google (mit)entwickelt werden.
ZitatAlles anzeigenDie von LWN-Chefredakteur Jonathan Corbet, Novells Greg Kroah-Hartman und Amanda McPherson von der Linux Foundation vorgelegte Untersuchung "Linux Kernel Development" (PDF) ist die aktualisierte Fassung der erstmals 2008 veröffentlichten Studie. Darin erläutern die Autoren die Hintergründe der Linux-Kernel-Entwicklung anhand von Statistiken.
Untersucht wurden dabei die Kernel-Versionen 2.6.11 bis 2.6.30. Seit 2008 hat dabei die Zahl der Linux-Entwickler um 10 Prozent zugenommen. Insgesamt arbeiten an jeder neuen Kernel-Version gut 1.000 Entwickler, die von mehr als 200 Firmen beschäftigt werden.
Dabei kommen mehr als 70 Prozent der Beiträge von Entwicklern, die bei Firmen wie Red Hat, IBM, Novell, Intel, Oracle oder Fujitsu angestellt sind. Red Hat, Google, Novell, Intel und IBM führen die Liste der Unternehmen, die Kernel-Programmierer beschäftigen, an.
Seit April 2008 sind gut 2,7 Millionen Zeilen Code zum Kernel hinzugekommen. Durchschnittlich 10.923 Zeilen Sourcecode kommen täglich hinzu. Im Gegenzug entfernen die Entwickler aber täglich auch durchschnittlich 5.547 Zeilen, um die Qualität des Kernels sicherzustellen. In der Statistik werden darüber hinaus auch die aktivsten Entwickler namentlich genannt. (js)
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Naja, irgendwelche Hintertüren oder Überwachungsmechanismen kann man bei einer queloffener Software nicht einbauen. Das schlimmste, was Google machen kann, ist sicherzustellen, dass seine Anwendungen gut mit Linux funktionieren. Und solange Google diese auch frei und quelloffen hält, benutze ich diese ohne Bedenken.
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Also ich will ja keine schlafenden Hunde wecken.
Aber Tatsache ist, dass ein nicht unerheblicher Teil der kernel-Entwickler mittlerweile von Google kommen und von Google bezahlt werden.Spinnt man den Gedanken mal weiter und stellt sich das Milliardenschwere Unternehmen vor, kann man schnell auf den Gedanken kommen, dass Google durchaus in der Lage ist, auch sämtliche anderen Kernel-Entwickler zu kaufen oder zumindest zu bezahlen.
Zumindest ist das Image von Google (don`t be evil) mittlerweile genauso beschädigt wie das von Microsoft.
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Google sollte man wirklich nicht unterschätzen.
Klingt so aber nach einer sehr düsteren Zukunft.