Beiträge von Dr.Heinberg

    Dann könnte er sich doch dazu äußern, wenn er das wöllte, er hat hier einen Account. Zuletzt wurde er am 1. März 2021, 10:11 gesehen. Also weit nach seiner Kündigung. Aber anscheinend hat er sich den nur mal angelegt, um zu gucken, was hier so los ist.

    So ein Unfug.

    eine 3 ist eine 3 und eine 38 ist eine 38, genau genommen.

    Mathematisch stimmt das zwar, aber hier ist eine 38 keine 38 sondern die Release-Version 3.8.

    Welche 3er Version Leap einsetzt weiß ich nicht.

    Ich habe hier auf Tumbleweed die 3.8 bzw. 3.9.

    Ich kann auch nicht beim Bäcker 38 Brote verlangen und eigentlich nur 3 meinen.

    Können kannst du! ;-)


    Aber beim Beispiel zu bleiben:

    Du kannst beim Bäcker 3 alte Brote von gestern (Leap-Version) kaufen oder auch 3 frische von heute (Tumbleweed-3.8) oder 3 noch heiße, frisch aus dem Backofen (Tumbleweed-Version-Python3.9).



    Vielleicht eine Erklärung zu den Broten. Ich hoffe, der Link ist erlaubt....

    Das Problem scheint mir doch sehr speziell zu sein.

    Ich vermute sogar, dass es in einem openSUSE-Forum völlig unangebracht ist.

    Ein Windowsforum scheint mir da besser geeignet.



    Da ich kein Windows-System habe (außer Firmen-Laptop), aber eine spezielle Windows-Software benötige, habe ich aus den USA das Image für einen bootfähigen USB-Stick mit dieser Software gekauft.

    • Du hast kein Windows-System, benötigst aber Windows-Software. Warum? Und vor allem wofür!
      Das "Wofür" wäre interessant, da es vielleicht Linux-Alternativen gibt.
    • Du hast Zugriff auf einen Firmen-Laptop mit Windows. Warum benutzt du nicht diesen Laptop? Schließlich ist dein "Image" auch von einem Windowsprogramm unter Windows für Windows erstellt worden.
    • Welche Software wird überhaupt als Image vertrieben? Das stinkt mir doch schon sehr gewaltig nach illegal und Raubkopie!
    • Was ist das überhaupt für ein Image, wenn du es "bootfähig" haben möchtest? Dann muss das Image ja selber bootfähig sein, also auf irgendeinem Betriebssystem basieren.
      Eine normale Software - also eine Anwendung wie Browser, Textverarbeitung, Steuerung für Hardware, etc. p.p - kann man nicht von einem USB-Stick aus booten.
      Ist das "Image" eine Raubkopie von Windows, in der deine gewünschten Anwendung installiert ist? Das glaube ich eher nicht.

    Aber dennoch: rdiff-backup macht das ebenso.

    Nein, rdiff-backup macht das nicht! Damit kannst du nur inkrementelle Backups erstellen.

    Du scheinst nicht zu wissen, was Deduplikation ist.


    Vielleicht ist das nicht einmal wirklich ein Zufall, denn irgendwo las ich mal, dass BorgBackup auf rsync basiert, rdiff-backup tut das ebenfalls.

    Es steht viel geschrieben, was man irgendwo lesen kann. Richtig ist es nicht immer.

    Borgbackup ist ein Fork von Attic in Python geschrieben. Beide basieren garantiert nicht auf rsync. ;)



    __________________


    :DTestdisk kann eine aus einem unverschlüsselten Rsync-Backup gelöschte Datei-XYZ wiederherstellen.

    Wenn die Datei-XYZ in einem Attic-/Borg-Archiv gelöscht wird, hilft auch testdisk nicht weiter.


    Testdisk ist ein tolles Tool, wenn man kein Backup hat.

    rdiff-backup sichert ja ebenfalls inkrementell,

    Darum ging es mir nicht!

    Ich wollte die Deduplikation von Daten hervorheben. Mit Kompression hat das nicht zu tun.

    Wenn du eine Datei von meinetwegen 4GB Größe änderst, also nur beispielsweise 10 kb davon, werden auch nur die 10kb geschrieben.

    Du hast dann nicht Original 4GB + geänderte Datei 4GB= 8GB in deinem Backup sondern

    Original 4GB + 10kb der Änderung. Beim nächsten Backup werden also nur 10kb geschrieben statt der vollen 4GB!


    Bei deiner Methode hast du die Datei doppelt im Archiv. Bei meiner nur einma als Original + die minimale Änderung.

    Für mich macht das eine Menge aus, da ich viele veränderliche Daten habe.

    Wenn du keine Deduplizierung brauchst, ist es gut.


    Deswegen schrieb ich ja

    Wenn es für dich läuft, lass es so! Das ist absolut gut und richtig!

    ein Script, dass basierend auf rdiff-backup

    :thumbup:

    Eine sehr gute Lösung!

    Dem ist eigentlich nichts (oder nur wenig :D) hinzuzufügen.


    Wenn es für dich läuft, lass es so! Das ist absolut gut und richtig!


    Trotzdem mein Tipp, sich mal borgbackup anzuschauen. Borgbackup beherrscht echte Daten-Deduplikation (zusätzlich zur Komprimierung)! Gerade bei vielen größeren Daten ist das ein riesiger Vorteil. Es werden immer nur die Änderungen geschrieben. Das spart Unmengen an Plattenplatz und Zeit! Gerade bei vielen Dateien und vor allem, bei vielen Änderungen.


    Wie gesagt - nur ein Tipp! Vielleicht gefällt es dir.

    Mir ist nichts besseres bekannt!

    Was aber, wenn die nagelneu ist und noch kein Backup vorhanden?

    Dann ist sie entweder nicht wichtig, oder ich habe ein Backup!


    Ganz im ernst: Ich erstelle bei wichtigen Daten sofort ein Backup! Manchmal sogar mehrmals täglich. Dadurch habe ich sogar einzelne Versionen einer Datei!


    Angenommen, ich bearbeite einen 30-seitigen Text und lösche vor dem Speichern 10 Seiten davon. Wenn ich am nächsten Tag merke, dass 5 Seiten vom gelöschten Text doch wichtig waren, was ist dann? Ein Tool wie testdisk hilft da wenig.

    Ein Backup schon! In meinem Backup habe ich die 1. Version nach Erstellung meines Textes, die überarbeitete 30-seitige Version und die geänderte mit 10 Seiten weniger!


    Grundregel der Datenverarbeitung: Eine Datei, von der es kein Backup gibt, ist nicht wichtig! Wenn sie weg ist, ist sie eben weg.


    Daher empfehle ich immer allen Anfängern in der "Computerei" dringend als erstes den Umgang mit Backups zu erlernen. Backup ist das A und O!

    In meinen Augen bleibt ein Anfänger auch nach 20 Jahren Anfänger, wenn er den Umgang mit Backups nicht beherrscht, oder gar keines hat!


    Aus diesem Grunde sage ich auch, dass Images (wie durch Clonezilla und ähnliches erstellt) keine Backups sind!

    Images sind als Backup im Sinne von Datensicherheit(!) völlig ungeeignet! Dafür sind sie nicht gemacht!



    _______________


    Wenn ich meine Rechner herunterfahre, erstelle ich unmittelbar vor dem Herunterfahren (automatisch, nicht von Hand!) ein Backup.

    Wenn ich eine wichtige Datei erstellt habe, mache ich sofort nach Erstellung ein Backup! Und auch nach jeder größeren Änderung!

    Bei mir gibt es keine wichtigen Dateien ohne Backup!


    Daher nochmals mein Rat, sich mit Backup zu beschäftigen! Vom ersten Tag an!

    Wenn man es gelernt hat und richtig konfiguriert hat, geht das automatisch!

    Ein gutes Backupprogramm macht das selbstständig. Da muss man nicht extra selber "Hand anlegen".

    Ein Backup ist eine Sache von (gewöhnlich) Sekunden!


    Tools zur Rekonstruierung sind immer nur für Leute, die keine Ahnung vom Umgang mit (wichtigen) Daten haben.

    Oder eben für Leute, die an denen verdienen, die ihre Daten nicht sichern.


    Ich selber durfte/musste/wollte in all den Jahren immer nur Daten von anderen (vorzugsweise Windowsnutzern) rekonstruieren. Nie meine eigenen!

    Meine letzte Arbeit war die Wiederherstellung von rund 200 Fotos einer Jugendweihe einer Windowsnutzerin! Die Bilder lagen mehrere Monate auf einer SD-Karte, die dann versehentlich formatiert wurde. Ein Backup gab es nicht!

    Heute würde ich das nicht mehr machen! Mittlerweile ist mir meine Zeit dafür zu Schade. Jeder muss halt selber sein Lehrgeld zahlen.

    So leid es mir tut, aber eine solche Bitte schlage heute ich immer mit den Worten ab: "Leider habe ich keine Ahnung von Windows."



    Datenrekunstruktionstools sind gut und wichtig! Keine Frage!

    Und es ist auch gut und richtig sie hier vorzustellen:!:


    Aber sie sind nur ein Rettungsanker, wenn man vorher versagt hat und kein Backup besitzt!


    Und sie sind wichtige und gute Arbeitsmittel für Dienstleister, die den Leuten helfen, die in Sachen eigener Datensicherheit versagt haben - warum auch immer.


    PS: Die Windowsuserin macht bis heute keine Backups! <X

    PPS: Sollte ich hier im Forum wieder mal gesperrt werden, heißt mein nächster Useraccount "Mr.Backup" :D

    Das von dir vorgeschlagene Tool ist ganz sicher hilfreich!



    Trotzdem erlaube ich mir eine zusätzliche Anmerkung, da hier im Forum sehr sehr viel Anfänger nach Lösungen suchen!

    Gerade für Anfänger, aber auch für Fortgeschrittene ist etwas anderes viel Wichtiger! Einem Profi muß man es nicht sagen:


    Backup!


    Wer kennt das nicht. Konsole auf, rm Befehl, Enter ... und wir erstarren. Das war die falsche Datei. Weg ist sie, und ich brauche sie gerade jetzt, unbedingt, zurück. Was tun?


    In wenigen Sekunden ist diese Datei aus dem Backup wiederhergestellt!

    Ich kann Anfängern nur empfehlen, sich als erstes mit Backupprogrammen zu beschäftigen! Diese zählen zu den absoluten Grundlagen.

    Meine Empfehlung:

    1. borgbackup

    2. Back In Time.

    3. andere


    Image-Ersteller wie Clonezilla &Co sind keine geeigneten Backupprogramme!

    Gerade im hier aufgezeigten Beispiel (eine Datei oder ein Ordner wurde aus Versehen gelöscht) sind sie absolut ungeeignet!


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    Mit solche Tools wie testdisk kann man dann anderen Anfängern gegenüber glänzen, die, ahnungslos wie sie sind, kein Backup haben!

    Ich selbst nutze Linux schon seit 1995, SuSE seit 1998, habe also schon etwas Erfahrung.


    Tools wie testdisk habe ich noch nie für mich gebraucht! Immer nur, um ahnungslosen Windowsusern ihre gelöschten Dateien wiederherzustellen.





    PS: Zur Vorstellung des Tools testdisk passt mein Beitrag nicht wirklich. Aber zum Titel des Beitrages "Gelöschte Dateien wieder herstellen" absolut!

    1. Schade, da ich BackInTime nur vor HörenSagen kenne, hätte ich gern mehr davon erfahren..

    Das kann man ändern. ;-)

    Einfach mal ausprobieren!


    Wer sich mit Backups beschäftigen will, dem empfehle ich dringend Borgbackup!

    Es erfordert zwar (einmalig) eine gewisse Einarbeitung. Wenn man sich aber (etwas) belesen hat, wird man feststellen, dass es momentan nichts besseres gibt (mMn)!


    2. Snapshot sind zwar eine feine Sache, aber grundsätzlich kein Backup.


    Sehr gut erkannt!

    Ein Snapshot (oder auch ein Image) ist kein echtes Backup!


    Dafür ist es viel zu unflexibel!