Beiträge von Spaceloop

    Das ist schade. Damit bricht auch ein Teil eines Ökosystems wieder weg. Weniger Recherche, weniger geballte Infos zu bestimmten Themen, weniger Präsenz am Kiosk (Publicity) und weniger Leute die mit Linux ihr Auskommen (zumindest Teilweise) finden.


    Noch haben wir im deutschen Sprachraum ja fast luxuriöse Verhältnisse.


    -von IDG: LinuxWelt (hier auch sehr empfehlenswert die themenbezogenen Sonderhefte): Teilweise beim REWE und an kleinen Kiosken erhältlich


    -von Computec: Linux User: Jeden Monat ein Themenschwerpunkt zzgl. aktueller Entwicklungen und Editorials - Zielgruppe Desktopnutzer


    -von Computec: Linux Magazin: eher für Profis gedacht (Server etc.) aber auch der Normalanwender kann dort aus Artikeln interessante Infos ziehen


    Hab ich noch etwas vergessen?


    Denkt doch mal über ein Abo nach... ;)

    Für dein Convertible empfehle ich dir Fedora mit Plasma mobil, ist auf "Touch" ausgelegt und unterscheidet sich in der Bedienung gänzlich von einem normalen Plasma.

    Also ich hätte gern sowas wie Snapshots mit GRUB oder verschiedene rpmostrees PLUS Waydroid in offiziellen Repos. Soweit ich weiss, bietet das normale Fedora standardmäßig keine Snapshots. Ich möchte aber auch nicht ewig manuelle Tutorials durcharbeiten, die dann obendrein noch an irgendeiner Stelle veraltet sind.


    Im Moment denke ich über Debian nach, und zwar installiert in der SpiralLinux-Variante, mit Gnome, wahrscheinlich auf Testing umgestellt.


    SpiralLinux - Linux, faster than a snail



    Was mich bei TW hält ist eben das rolling Release. Irgendwie kriegen es viele Distris hin beim Versionsupgrade die Grätsche zu machen :)

    Exakt, bei meinem Convertible-Tablet lässt sich z.B. Fedora Silverblue aktuell nicht auf die 42 upgraden. Obwohl es seit 39 eigentlich immer einwandfrei geklappt hatte, auch aus Gnome Software. Aktuell laufen in Gnome Software die Upgrade-Balken durch, ohne am Ende einen Effekt zu haben. Im Terminal bricht die Installation mit einer Fehlermeldung ab, wonach java-11-openjdk nicht installiert sei. Komischerweise lässt sich aber ebendieses Java 11 im Terminal aufrufen. Leider sind offenbar auch ältere Snapshots betroffen.


    Ich hatte mich für Silverblue+GNOME auf dem Tablet entschieden, da ich auf Tablets Gnome lieber habe. Und Fedora Silverblue war damals die einzige Variante mit 1. der Möglichkeit, ältere Systemzustände zu booten und 2. Waydroid in den "richtigen" Repos. Gerade bei Touch ergibt es ja Sinn, Android bzw. LineageOS mit F-Droid und optimierten Apps zusätzlich containern zu können. Solange das bei openSUSE nur über das runa-chin-Repo läuft, werde ich beim Tablet auf Silverblue bleiben. Auch wenn ich es jetzt offenbar neu installieren muss.

    Lange Zeit konnte man sich von Windows 11 auch ein drei Monate lauffähiges VirtualBox-Demo-Image direkt bei MS runterladen.


    Herunterladen eines virtuellen Windows-Computers – Entwicklung von Windows-Apps
    Beginnen Sie mit der schnellen Erstellung von Windows-Anwendungen, indem Sie einen virtuellen Computer mit den neuesten Versionen von Windows, den…
    developer.microsoft.com


    Leider sind die Images aktuell nicht verfügbar. Man konnte sie sonst einfach in VB einbinden, d.h. ohne einen Installer abzuarbeiten usw. Wie auf der Seite angemerkt gab es Probleme. Bei meinem letzten Test im Herbst teilweise massive Darstellungsprobleme wie (halb-)leere Fenster oder fehlende Scrollmöglichkeiten.


    Sollte MS das irgendwann wieder anbieten, wäre es natürlich eine gute Möglichkeit zum Vorabtest, und ohne eine teure Windows-Lizenz sofort an ein VB-Image zu binden.

    Facebook behauptet, Links auf Distrowatch und z.T. Linux-Themen == Verbreitung von Schadsoftware.


    Beunruhigende Nachrichten. Hoffen wir mal, dass es sich dabei um ein Versehen handelt und sich die Angelegenheit in Wohlgefallen auflöst.


    DistroWatch.com: Put the fun back into computing. Use Linux, BSD.

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    Wie würdet ihr das sehen? Unter Linux kann man z.B. in einigen Programmen, wie dem Terminal, mit der mittleren Maustaste Text aus der Zwischenablage einfügen.


    -Wie oft benutzt ihr diese Funktion, auch in anderen Programmen?

    -Würdet ihr sagen, dass zu einem PC mit Linux auf jeden Fall eine Maus mit mittlerer Taste (bzw. gleichwertigem Clickrad) gehört? Oder ist diese Taste doch entbehrlich?

    Da ist sicher einiges dran. Ich glaube, dass der Sourcecode und die Architektur von LibreOffice aktuell nicht mehr hergeben, gerade in Bezug auf Mobile und Kollaboration. Im Herzen werkeln da noch StarOffice 5-Teile, die umgemodelt wurden. (StarOffice-Desktop raus und MSO-artig wieder Einzelprogramme, und das ganze auf Multi-Plattform getrimmt statt Windows). Sun hatte damals noch Teile in Java hinzugefügt. Nachdem Oracle und Sun weg waren, folgten Ergänzungen in Python. Jetzt bestehen also Abhängigkeiten von beidem. Schwierig, sowas in eine apk zu bündeln und dann noch Echtzeit-/Kollaborationsfähigkeiten reinzufrickeln.

    Es ist auch schon seit Ewigkeiten ein Problem, kommerzielle Erweiterungen wie Duden Korrektor für Libreoffice anzubieten, da die Schnittstellen suboptimal dokumentiert sind und sich auch mal ändern. So eine Wundertüte lässt sich nicht kommerziell supporten, da braucht es mehr Berechenbarkeit.


    Ich stecke zwar in der Entwicklung nicht drin, vermute aber insgesamt folgendes Problem:


    Technische Schulden – Wikipedia


    Auf die Dauer macht es dann selbst für die eigenen Entwickler kaum noch Spaß da mitzuarbeiten, weil alles viel zu unübersichtlich geworden ist.

    Ich nutze beides gern. Ich finde einfach die Kombination unschlagbar:


    -einfache Systemrollbacks möglich, per Default eingerichtet

    -gut getestete Updates der Pakete, die so gut wie keine Fehler produzieren (hab ich auch schon anders erlebt...)

    -nach meinem Eindruck sehr kompatibler Kernel und Basissystem, was mit guten Vorkonfigurationen auf Asbach-Uralt-PCs wie auf modernen Maschinen gleichermaßen sicher hochfährt (hatte bis vor kurzem bei Live-CD/Hopping-tests auch immer wieder mal Distributions-Kandidaten, die nach GRUB in einen schwarzen Bildschirm starteten. Was dem Linux-Ruf sicher nicht zuträglich ist...)

    IMHO trifft das für beide Varianten zu.


    Ich finde die openSUSE-Welt für meine Zwecke pragmatisch, zackig bedienbar, kompatibel und auch tolerant gegenüber meinen Nutzerfehlern. Und hoffe, dass mir das noch lange erhalten bleibt. Tumbleweed sehe ich als sehr zukunftssicher an. Anscheinend könnte es mit dem neuen Pakettool yqpkg sogar ein Tool geben, was unter Tumbleweed erstmals auf dem Desktop auf Updates aufmerksam macht. Das macht Tumbleweed wieder ein Stück interessanter, allerdings fehlen z.B. für Audioverarbeitung immer noch Echtzeitkernel unter TW.

    Allerdings muss man dazu sagen, dass der Artikel offenbar aus dem August ist. Er bezieht sich auf einen bestimmten Zeitpunkt der Diskussionen hinter den Kulissen.


    Nach außen hin hat sich doch eigentlich alles soweit geklärt.


    -Leap 16 ist in der Mache und wird einen Upgradepfad von Leap 15.6 anbieten

    -Tumbleweed läuft normal weiter


    -Daneben gibt es noch MicroOS mit dem Gegenstück SUSE Linux Micro.


    -Für den Desktop-Nutzer sehe ich bei openSUSE erstmal die weitere Zukunft soweit abgesteckt. Problem 1 war, dass das Schwesterprodukt von Leap, SLED, von SUSE eingestellt wurde. Damit einhergehend wurde aber auch der ALP-Baukasten eingeführt. Auf dessen Grundlage wird nun, ausgehend vom Server SLES, Leap 16 entwickelt. Tumbleweed war eh nie betroffen.


    Diskussion 2: es wird im professionellen, von großen Firmen betreuten Linuxbereich, zunehmend das Thema Markenrecht und das Verhältnis zu den offenen Lizenzen relevant. Es gibt Anforderungen aus dem Markenrecht bzgl. der Nutzung und der "Verteidigung" von Marken, welche sich offenbar mit FOSS beißen. Irgendwo habe ich letztens auch einen Artikel gelesen, dass z.B. auch Ubuntu davon betroffen ist. Offenbar gibt es von Ubuntu Vorgaben zur Verwendung der Marke, die, durchdekliniert zu einem Widerspruch zu FOSS führen. Ich denke dass es bei SUSE ähnlich ist und dass daher der Wind weht. Immerhin taucht "SUSE" ja auch in openSUSE auf.

    Redhat scheint die Problematik dagegen schon auf dem Schirm gehabt zu haben, als sie die Community-Edition Fedora genannt haben. Allerdings zulasten der Werbewirkung der kostenlosen Edition für die kommerzielle Distribution. --> Dann sollen sie meintwegen openSUSE umbenennen. Das ist mir egal, solange die Plattform sowie die damit einhergehenden Philosophien und Tools weiterlaufen und die Systempflege weitergehen kann. Am Ende sind Namen Schall und Rauch...