Bin etwas weiter gekommen.
Ich hatte die Befürchtung, dass man bei der manuellen Konfiguration sich heillos verzettelt. Beim weiteren recherchieren habe ich dann festgestellt, dass es von openSUSE bereits ein eigenes Pattern gibt:
openSUSEWay:
https://en.opensuse.org/Portal:OpenSUSEway
Ich habe dann beschlossen, erst einmal damit einzusteigen, Tumbleweed mit diesem Pattern zu installieren und es dann für meine Bedürfnisse anzupassen. D.h. mit kitty (Terminal) statt alacritty, zsh (Shell) statt bash und fuzzel (App-Menü) statt wofi (oder hatte mir das Pattern dmenu installiert?)
1. Sway allgemein
Als erstes habe ich festgestellt, dass bei diesem Sway-Pattern wirklich alles per Config-Dateien einzustellen ist. Es beginnt zu allererst mit dem Tastaturlayout. Eine Einstellung per Yast funktioniert ausdrücklich nicht! Auch hierfür begibt man sich in die Konfigiurationsdatei.
Es gibt eine Standard-Konfiguration von Sway unter /etc/sway/config
Diese holt man sich ins Benutzer-Konfigverzeichnis unter ~/.config
mkdir -p ~/.config/sway
cp /etc/sway/config ~/.config/sway/config
(solange ich mich unter Neovim nicht auskenne, verwende ich den mc mit eingebautem Editor)
1.1: Tastaturlayout
In die Datei habe ich dann irgendwo in Zeile 29 zwischen die Kommentare folgendes reingebastelt:
~/.config/sway/config:
input * {
xkb_layout de
xkb_variant nodeadkeys
}
(funktioniert bei mir interessanterweise ohne "" um de...)
1.2 HiDPI
Als nächstes habe ich mir die Namen meiner Grafikkrtenausgänge besorgt:
Am Terminal:
Mein HiDPI-Monitor ist an DP-1.
unter der bekannten ~/.config/sway/config hab ich unter der Wallpaper-Zeile bzw. Example configuration dann
eingetragen. Ich bin kein Fan von zu winzigen Terminal-Ausgaben...
2. Kitty
2.1: Kitty über zypper installieren:
2.2: Kitty als Default-Terminal einrichten:
~/.config/sway/config bearbeiten, Zeile 17 bearbeiten zu:
(statt alacritty+Parameter)
(evtl. swaymsg reload im Terminal eingeben)
[Meta=Win]+Enter sollte nun immer kitty öffnen.
2.3 Kitty konfigurieren:
~/.config/kitty/kitty.conf bearbeiten
unter den font family-Block hab ich
eingefügt.
Und unter color scheme die Transparenz des Fensters auf 0.8 geändert:
Cool.
(Jetzt ist alacritty eigentlich überflüssig. Da es Teil des installierten openSUSEway-Schemas ist, lässt es sich allerdings nicht so leicht entfernen. Mit einer Deinstallation des Schemas würde man wahrscheinlich auch andere wesentliche Dinge verlieren...
3. fuzzel als Application Launcher
3.1: fuzzel installieren:
3.2: fuzzel bei Sway als Standard-Launcher eintragen:
~/.config/sway/config bearbeiten, Zeile 22:
(evtl. swaymsg reload im Terminal eingeben)
[WIN=META]+D sollte dann das fuzzel-Menü anzeigen
3.3 fuzzel auf openSUSEway optisch anpassen:
eine Textdatei ~/.config/fuzzel/fuzzel.ini anlegen
Meine Variante:
[colors]
background=0d1b1eff
text=edf6f9ff
match=52b788ff
selection=1e6865ff
selection-text=edf6f9ff
border=00a489ff
(Einfach so als quasi-vollständige Textdatei in die fuzzel.ini einfügen)
Damit hat man dann schonmal die Basis. 
Ich habe dann noch die zsh mit ohmyzsh, autojump (statt z), powerlevel10k, zsh-autosuggestions und zsh-syntax-highlighting installiert.
Sieht insgesamt so aus mit zwei Monitoren:
