Beiträge von Spaceloop

    Habe gerade aus aktuellem Anlass meine Brother-Erkenntnisse hier in der Tutorial-Sektion upgedatet.


    (Für ältere Brother-Geräte und deren sogenannte Installer von der Brother-Website unter auch unter Tumbleweed)



    Ich würde so vorgehen:

    -32 Bit unter Leap 16+ aktivieren, wie Sauerland schon gepostet hat

    -Myrlyn starten und schauen, ob folgende Pakete installiert sind: libgusb2, libusb-0_1-4, libusb-0_1-4-32bit, libusb-1_0-0, libusb-1_0-0-32bit, libnsl3

    Beim neuen Leap müsste man evtl. schauen ob es ähnliche Pakete gibt.


    -ggf. umbiegen der libnsl3-Aufrufe auch auf libnsl1 (wobei das eher für eine Netzwerk-Installation zutreffen solle)


    Code
    sudo ln /usr/lib64/libnsl.so.3 /usr/lib64/libnsl.so.1
    sudo ln /usr/lib64/libnsl.so.3 /usr/lib64/libnsl1.so.1
    sudo ln /usr/lib64/libnsl.so.3.0.0 /usr/lib64/libnsl.so.1.0.0
    sudo ln /usr/lib64/libnsl.so.3.0.0 /usr/lib64/libnsl1.so.1.0.0

    EDIT: habe gerade gesehen, die libusb-Pakete gibt es im Leap 16-Repo. libnsl nennt sich irgendwas mit ....*stub ?! Keine Ahnung, ob dieses Stub-Paket das Richtige ist.

    Update: libnsl1 funktioniert maximal bis glibc 2.38, das Paket ist daher in Tumbleweed nicht (mehr) verfügbar.


    Abhilfe:

    1. Installieren des Pakets libnsl3

    2. Erzeugen von Symlinks in /lib64, sodass libnsl3 auch als libnsl1 "angesprochen" wird


    Code
    # sudo ln /usr/lib64/libnsl.so.3 /usr/lib64/libnsl.so.1
    # sudo ln /usr/lib64/libnsl.so.3 /usr/lib64/libnsl1.so.1
    # sudo ln /usr/lib64/libnsl.so.3.0.0 /usr/lib64/libnsl.so.1.0.0
    # sudo ln /usr/lib64/libnsl.so.3.0.0 /usr/lib64/libnsl1.so.1.0.0

    Wird langsam etwas frickelig mit den älteren Brother-Geräten...


    Damit wird das Brother MFC hier zumindest im Xsane Scanner Tool erkannt, aber leider nicht in gscan2pdf.


    EDIT: gelöst durch neu eingefügte zweite Zeile im Listing. (libnsl1.so.1 - Ist doch gut, wenn man alte Fehlermeldungen noch einmal nachschlagen kann, und sie genau liest...


    EDIT2: Aus der Logik der neuen zweiten Zeile noch eine 4. Zeile neu erstellt.

    Stimmt nicht ganz. Es ging im Falle des 4.12. in Berlin um das dortige Landes-Polizeigesetz, das ASOG, und beschlossen wurde es vom Berliner Abgeordnetenhaus.


    Berlin: Polizei darf Wohnungen zur Staatstrojaner-Installation heimlich betreten
    Um Daten aus IT-Systemen zu erheben, können Ermittler in Berlin künftig Räume Verdächtiger verdeckt durchsuchen. Das sieht eine Novelle des Polizeigesetzes vor.
    www.heise.de


    Was es aber inhaltlich auf keinen Fall besser macht.


    Als Lehre aus finsteren Zeiten der deutschen Vergangenheit hatten die Väter und Mütter des Grundgesetzes eigentlich einen besonderen Schutz des privaten Wohnraums vorgesehen. Die erste Attacke kam aber schon in den 1990ern, mit dem privaten Lauschangriff.


    Vor 20 Jahren - Der Bundestag beschloss den "großen Lauschangriff"
    Die "Akustische Wohnraumüberwachung" durch Polizei und Staatsanwaltschaft auf richterliche Anordnung greift tief in den vom Grundgesetz geschützten Bereich des…
    www.deutschlandfunk.de


    Weil das durchging, ist die damalige Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger aus Gewissensgründen zurückgetreten, wofür ich bis heute großen Respekt vor ihr habe.


    Und jetzt kommen weitere Attacken wie die Erlaubnis von Eindringen in den intimen Wohnbereich, um dort in private IT-Geräte eindringen zu dürfen. Die darauf gespeicherten Daten und Datenstrukturen sind noch einmal privater und sozusagen ein Mix aus Hirnverlängerung und Abbild der individuellen Lebensführung. Dagegen war der Lauschangriff ja noch Kindergarten...


    Bedenklich ist zudem, dass das private IT-System damit ja nicht nur überwacht, sondern durch die Installation des Trojaners selbst ebenfalls aktiv manipuliert wird. Wenn man schon die Mühen des Eindringens in eine Wohnung in Kauf nimmt, um einen Trojaner aufzuspielen...wäre es dann nicht auch vorstellbar, dass es unter den Ermittlern schwarze Schafe gibt, die einem schnellen Ermittlungserfolg damit Vorschub leisten, indem die entsprechenden "Beweise" bei der Gelegenheit gleich mit auf dem System installiert werden? Wenn Karrieredruck, die hohe Auslastung der Ermittler und die "gute Gelegenheit" zusammenkommen... Wenn man z.B. folgendes über die Kripo Rosenheim und das LG Traunstein im Fall Hanna liest:

    Freispruch im Fall Hanna - Staatsanwaltschaft prüft Gründe
    Traunstein - Nach dem Freispruch des ursprünglich wegen Mordes an der Studentin Hanna verurteilten Mannes erwägt die Staatsanwaltschaft unter Umständen
    www.stern.de


    Hier noch der berüchtigte Stasi-Lehrfilm "Revisor":

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    1) Tubleweed würde ich auch empfehlen.

    2) NVidia und eine Rolling Release-Linux finde ich eine ziemliche Alptraum-Kombi. Allerdings geht es am ehesten noch mit Tumbleweed: nämlich wenn man das System wie per default vorgeschlagen auf eine BTRFS-Partition packt und Snapper mit GRUB nutzen kann. Sollte das System wegen des Closed-NVIDIA-Treibers nach einem Update nicht auf den Desktop starten, kann man binnen Minuten den vorigen Systemzustand wiederherstellen.


    Grundsätzlich wird der Closed NVidia-Treiber für Linux aber auch nur über einen bestimmten Zeitraum gepflegt. Wenn deine Karte rausfällt, musst du auf den quelloffenen Noveau-Treiber wechseln. Der macht zwar bei Updaten keine Probleme, liefert aber z.T. nur 20% der Framerate des geschlossenen Treibers inkl. Grafik-Glitches bei doppeltem Stromverbrauch...


    3) Lutris für Tumbleweed findest du in folgendem Repo: https://download.opensuse.org/…enSUSE_Tumbleweed/noarch/


    also games:tools.


    Bei openSUSE ist mehr in den Repos, als es auf den ersten Blick scheint. Man muss nur wissen wo, und ebenjene Repos dann einbinden. Hilfreich ist, wenn man sich dabei auf download.opensuse.org und Packman beschränkt, und vor allem 1-Click-Install-Pakete meidet, da diese oft obskure Zusatzrepos einbeinden.


    Codecs:


    Code
     sudo zypper in opi && opi codecs

    https://www.virtualbox.org/ <-- kennst du zum testen von Betriebssystemen?

    Auswertungen, Statistiken, Massenüberweisungen, Suche in Kontoauszügen bis Anno Tobak nach Kriterien, Kontonummern, Wertbereichen etc. pp. Diverse Exportformate. Der Webauftritt läuft über Browser, die alle Naselang wegen Sicherheitslücken geupdatet werden müssen und ständig in Gefahr laufen, sich etwas einzufangen. Chiptan USB via Kartenleser.

    Lies dir mal den Beitrag durch:

    Der unheimliche Tod von monyplex
    Ist schon etwas gruselig.... moneyplex läuft noch, aber seit langem kein Update mehr. Selbst die treuesten Nutzer suchen sich was anderes. Keine Nachricht,…
    homebanking-hilfe.de


    -Moneyplex kann kein VoP

    -Das ist aber aber nun vorgeschrieben

    -Was jetzt noch funktioniert, ist die Kommunikation mit alten Bankservern, welche noch nicht abgeschaltet wurden bzw. übergangsweise durch die Banken weiter betrieben werden. Das kann je nach Bank in wenigen Stunden, Tagen oder Wochen vorbei sein.


    In einem der Threads auf Homebanking-Hilfe kannst du lesen, dass der Entwickler von Moneyplex offenbar seit einem Jahr gesundheitlich schwer angeschlagen ist, und es deswegen nicht weitergeht. In einem anderen Thread steht, dass die Umsetzung von VoP nicht trivial ist. Andere Entwickler haben an ihren Programmen seit einem halben Jahr herumgeschraubt und zahlreiche Tests gefahren. Sie haben erst kürzlich stabilen Betrieb erreicht. Bei Moneyplex ist dagegen seit Ende 2024 nichts mehr groß passiert. Es wurde lediglich noch ein Linux-Patch eines externen Entwicklers eingebaut, der sich aufs Drucken bezog.


    Auch bei Matrica läuft in der Geschäftsführung derzeit wohl nicht alles rund.


    Grundsätzlich will man gemäß Aussagen einiger User ("mfp...")Moneyplex weiter entwickeln, weiss aber wohl nicht wie bzw. kommuniziert nichts konkretes nach außen. Demgegenüber steht eine größere Anzahl erboster Kunden, insbesondere auch professioneller Geschäftskunden, die kurz vor Fristablauf festgestellt haben, dass sie Steuerschulden nicht mehr als Finanzamt überweisen können etc.


    Mich macht das auch sehr traurig. Ich habe über Jahre selbst gerne Moneyplex gerne empfohlen. Auch wenn MP selber proprietär ist, war Matrica über Jahre auch Sponsor der openSUSE-Boxen und hatte eine eigene Version für openSUSE.


    Selbst wenn man in einigen Monaten weitermachen wollte - der einst tadellose Ruf ist wohl komplett dahin.


    Ich benutze auch schon seit 30 Jahren Computer. Das eine Firma ein tolles Produkt am Markt hatte, und diese dann das Projekt über ein dreiviertel Jahr sozusagen ohne Löschversuch bis auf die Grundmauern niederbrennen liess, hatte ich bisher auch noch nicht erlebt. Wenn man sich überlegt, wieviel Arbeitszeit, Marketingressourcen etc. hier gerade in Begriff sind sich in Luft aufzulösen... ;(

    Doch, das ist ganz simpel. [...] Also, es ist alles ganz simpel.

    Würde ich nicht so sehen mit dem simpel. Was ist in unserer heutigen Welt schon simpel? Genau deshalb kann ich aber den Wunsch und die Sehnsucht nach einfachen Antworten nachvollziehen. :) Leider bringt das die Gefahr, dass man dabei Fehlschlüssen aufsitzt. Wenn man einen Ball in die Luft wirft, könnte man mit simpler Physik erklären, dass er sich immer weiter vom Werfer entfernen wird und in den Weiten des Universums verschwindet --wenn man Dinge wie Gravitation/Reibung/Luftwiderstand übersieht... Hier haben sich aber schon vor sehr langer Zeit Leute wie Newton & Co. damit befasst und die ganze Thematik ist heute Schulstoff der Mittelstufe.


    Und genauso haben sich mittlerweile auch eine Vielzahl an Soziologen, Medien- und Politikwissenschaftlern mit dem Thema Mediengesellschaft, Medienwirtschaft und öffentliche Meinung befasst. Wie entsteht sie und wo liegen Herausforderungen und Probleme? So z.B. Herman/Chomsky in: "Die Konsensfabrik: Die politische Ökonomie der Massenmedien" - das ist der Titel von Manufacturing Consent, was Capybara genannt hat, auf Deutsch. Die Thematik scheint dich ja zu interessieren. Ein ziemlicher Klassiker bzw. Grundlagenwerk.


    Du könntest auch die Propaganda-Matrix von Meyen lesen oder Walter Lippmann - Die öffentliche Meinung...


    Letztenendes hilft das evtl. bestimmte Erscheinungen besser einschätzen zu können und gewappnet und abgeklärter zu werden. Es sind teilweise systemische Effekte, denen man sicher nicht mit Rants in Onlineforen beikommt.





    Bezüglich der Yast-Abschaltung:


    Die SUSE SE bezeichnet sich gern als Hauptmaintainer von openSUSE. openSUSE wurde von der SUSE SE als Open Source-Zweig der professionellen Distribution ins Leben gerufen. Ziel ist auch, dass sich Admins via openSUSE in die SUSE-Welt einarbeiten können.


    Allerdings:

    1) Die Einnahmen von SUSE stammen zu weit überwiegenden Teilen aus dem Server-Bereich, oft in Verbindung mit SAP. Und auf dem Server wird eben viel über die Kommandozeile gemacht. (selbst wenn die Yast-Module auch einen ncurses-Teil haben)


    2) SUSE muss schauen, dass sie die Kosten in den Griff bekommen. Der CEO ist dem Haupteigentümer EQT verantwortlich, eine schwedische Private Equity-Gesellschaft. Der Börsengang war mehr oder weniger ein Flop und die Aktie wurde inzwischen gedelistet. Die frühere Chefin, DiDonato wurde gegangen. Und man holte sich einen CEO von Redhat, van Leeuwen.


    Und mit Redhat-Sicht und dem Zwang zur Kostenersparnis werden eben nun Dinge wie die Yast-Entwicklung eingestampft, weil sie für das Kerngeschäft wenig bringen. Man übernimmt (schnorrt) von Redhat dessen Cockpit. Genau wie man von Apparmor zu SELinux wechselt. Offenbar ist man bestrebt, sich Redhat anzugleichen und damit Kosten zu senken, oder attraktiver für bisherige Redhat-Anwender zu werden?


    Zudem ist die Ruby-Basis von Yast aus Entwicklersicht wohl nicht mehr zeitgemäß.


    Allerdings frage ich mich inzwischen auch, ob die Strategie so sinnvoll ist. OK bei Apparmor vs SELinux kann ich mitgehen. Cockpit ist schon fraglicher. Es kann eigentlich weniger. Den eigentlichen Kracher im negativen Sinne finde ich (Stand heute) aber die offenbar großen Mengen an Entwicklerzeit, die in diesen Agama-Installer geflossen sind - denn Yast hatte dummerweise ja auch die Installation übernommen... Der Berg kreiste... Aktuell scheint niemand mit Agama so richtig glücklich zu sein. Mal sehen wie es da weitergeht.

    -bei Linux kommen viele Treiber bereits direkt im Kernel mit. Von daher kann es gut sein, dass eine Installation auch auf einem neueren System startet.


    Ob BIOS oder MBR sollte eigentlich bzgl. Performance egal sein. Es ist eigentlich eher eine Konvention im Zusammenspiel mit dem BIOS. Hat das BIOS das Betriebssystem gestartet, übernimmt dessen Storage-Treiber. MBR kann allerdings nur 4 Partitionen mit max. 2 TB. Dafür wäre es kompatibel mit älteren Betriebssystemen, falls du z.B. Windows XP parallel installieren willst. Rechnest du damit, irgendwann darüber hinaus erweitern zu wollen, nimm GPT.