Beiträge von Sauerland

    Lösung durch den Hinweis von Sauerland mit dem Befehl:

    rpm -e --allmatches --nodeps --noscripts --notriggers glibc-gconv-modules-extra-32bit

    Den Befehl verstehe ich zwar nicht, aber zypper verify zeigt kein Problem mehr an.

    -e erase löschen

    --allmatches alle Pakete mit dem Namen

    --nodeps ohne Auflösung der Abhängigkeiten

    --noscript ohne Ausführung irgendwelcher Scripte (wie z.B. initrd erstellen usw.)

    --notriggers ähnlich zu --noscript.


    Siehe:

    Code
    man rpm

    Das kann am Router liegen, das kann sonst wo dran liegen.


    Anscheinend benutzt du dhcp und da ist der dhcp-Server (in deinem Fall der Router) für die Namensauflösung zuständig.

    Der hat sich evtl. verschluckt, kannst ihn ja mal neu starten.



    Wir haben jetzt direkt 3 Nameserver definiert, die werden jetzt von deiner OpenSUSE benutzt, aber nur von ihr. Wobei der letzte Eintrag die IP des Routers sein sollte???

    Wo suche ich dann? Wenn ich im „Persönlichen Ordner“ nach fritz.box suche kommt kein passendes Ergebnis. (Im Browser kann ich übrigens auch nicht auf fritz.box zugreifen).

    Dort ist kein Nameserver definiert, das machen wir jetzt:

    Als Root:

    Code
    echo -e "# Cloudflare\nnameserver 1.1.1.1\n# OpenNIC\nnameserver 94.247.43.254\n# Fritz Box\nnameserver 192.168.178.1" >> /etc/resolv.conf

    Das trägt dann 3 Nameserver in die Datei ein, die beim nächsten Netzwerkaufruf auch benutzt wird.

    Wichtig sind die 2 >> am Ende des Befehls, die hängen die Zeilen an den Schluß des Inhalts der Datei an, bei 1> wird die alte Datei gelöscht und durch die neue Datei ersetzt, es gehen alle alten Einträge verloren.


    Den Befehl hab ich bei mir überprüft, der macht, was er soll:

    Das bedeutet für mich, das es eine Datei und kein Link zu einer anderen Datei ist.

    Daher können wir uns diese Datei anschauen:


    Code
    cat /etc/resolv.conf

    In dieser Datei werden die statischen DNS Resolver des Systems eingetragen.

    Hintergrund:

    Bei openSUSE durchlaufen die Pakete noch erst interne automatische Server, die auf Probleme prüfen und daher kommt bei openSUSE Tumbleweed dies immer ein wenig später.


    Mozilla-Firefox:


    Hier wird es gebaut:

    https://build.opensuse.org/package/show/mozilla/firefox150


    Dann nach hier verschoben, nachdem es geprüft wurde:

    https://build.opensuse.org/package/show/openSUSE%3AFactory/MozillaFirefox


    Und von da dann nach

    /tumbleweed/repo/oss - openSUSE Download

    Zum Thema Yast:


    Yast wird über kurz oder lang aus den Distributionen verschwinden, daher hier eine Möglichkeit, den Eintrag in den Grub einzutragen:


    1. Per Konsole


    Als root:

    Code
    linux64:~ # grep nomodeset /etc/default/grub
    linux64:~ # grep nomodeset /boot/grub2/grub.cfg 
    linux64:~ # 

    Also gibt es keinen Eintrag nomodeset  in der Datei /etc/default/grub. Diese Datei wird zum ändern des Booteintrages benutzt , der dann von Grub beim Start in /boot/grub2/grub.cfg benutzt wird. Ebenso gibt es keinen Eintrag in /boot/grub2/grub.cfg




    Jetzt fügen wir einen Eintrag zur /etc/default/grub hinzu und tragen diesen danach in die /boot/grub/grub.cfg ein.


    Als root:

    Code
    linux64:~ # update-bootloader --add-option nomodeset
    linux64:~ # 


    Jetzt ist der Eintrag in der /etc/default/grub aber noch nicht in der /boot/grub2/grub.cfg:


    Code
    linux64:~ # grep nomodeset /etc/default/grub
    GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="splash=silent resume=/dev/disk/by-uuid/40b208a5-8a0a-4eca-8948-fe42610ebca0 preempt=full selinux=1 security=selinux mitigations=auto ia32_emulation=1 rd.driver.blacklist=nouveau nomodeset"
    linux64:~ # grep nomodeset /boot/grub2/grub.cfg 
    linux64:~ # 


    Jetzt fügen wir diesen Eintrag einfach in die /boot/grub2/grub.cfg ein:

    Als root:


    Code
    update-bootloader --config


    Jetzt ist der Eintrag auch in den entsprechenden Zeilen der /boot/grub2/grub.cfg und wird beim nächsten Start benutzt:


    Code
    linux64:~ # grep nomodeset /boot/grub2/grub.cfg 
            linux   /boot/vmlinuz-6.12.0-160000.28-default root=UUID=53d51072-1db6-4412-9955-0ccd307a2993  splash=silent resume=/dev/disk/by-uuid/40b208a5-8a0a-4eca-8948-fe42610ebca0 preempt=full selinux=1 security=selinux mitigations=auto ia32_emulation=1 rd.driver.blacklist=nouveau nomodeset
                    linux   /boot/vmlinuz-6.12.0-160000.28-default root=UUID=53d51072-1db6-4412-9955-0ccd307a2993  splash=silent resume=/dev/disk/by-uuid/40b208a5-8a0a-4eca-8948-fe42610ebca0 preempt=full selinux=1 security=selinux mitigations=auto ia32_emulation=1 rd.driver.blacklist=nouveau nomodeset
                    linux   /boot/vmlinuz-6.12.0-160000.27-default root=UUID=53d51072-1db6-4412-9955-0ccd307a2993  splash=silent resume=/dev/disk/by-uuid/40b208a5-8a0a-4eca-8948-fe42610ebca0 preempt=full selinux=1 security=selinux mitigations=auto ia32_emulation=1 rd.driver.blacklist=nouveau nomodeset
                    linux   /boot/vmlinuz-6.12.0-160000.26-default root=UUID=53d51072-1db6-4412-9955-0ccd307a2993  splash=silent resume=/dev/disk/by-uuid/40b208a5-8a0a-4eca-8948-fe42610ebca0 preempt=full selinux=1 security=selinux mitigations=auto ia32_emulation=1 rd.driver.blacklist=nouveau nomodeset
                    linux   /boot/vmlinuz-6.12.0-160000.5-default root=UUID=53d51072-1db6-4412-9955-0ccd307a2993  splash=silent resume=/dev/disk/by-uuid/40b208a5-8a0a-4eca-8948-fe42610ebca0 preempt=full selinux=1 security=selinux mitigations=auto ia32_emulation=1 rd.driver.blacklist=nouveau nomodeset
    linux64:~ # 



    Wie man sieht, bei mir bei 4 verschiedenen Kernel, die installiert sind.



    2. Grafisch per cockpit


    Als grafischer Ersatz für einige Funktionen von Yast wird cockpit empfohlen, eine Web-Console, die im Browser aufgerufen wird.


    Installation:

    Main:Cockpit - openSUSE Wiki


    Um den Bootloader bearbeiten zu können, braucht es dann cockpit-bootloader. Falls noch nicht geschehen, bitte nachinstallieren.


    Cockpit im Browser starten und auf administrativer Zugang umschalten:



    Auch hier sollte der Eintrag dann bei einem Neustart benutzt werden.

    Dir fehlen wie bei mir zuerst auch die policys:


    Code
    i  | selinux-policy-targeted        | Paket  | 20250627+git363.7b84cc7fb-160000.1.1 | noarch | OSS
    i+ | selinux-policy-targeted-gaming | Paket  | 2-bp160.1.2                          | noarch | OSS

    Nichts schlimmes, einfach nachinstallieren und neu starten, ohne Umweg über die Bearbeitung des grub.