Ich befürchte, kde-connect ist tot.
Ich habe es seit Anfang an verwendet und fand die Integration in den KDE-Desktop genial. Da kam schon fast Apple-Feeling auf. Dateien kann man auf andere Art rüber schaufeln. Aber das ist kein Ersatz.
Und es ist kein Problem von Tumbleweed. Ich nutze Leap hauptsächlich, außerdem Manjaro und Fedora. Immer das gleiche Verhalten:
Versucht man über Dolphin auf das Smartphone zuzugreifen, passiert nichts. Versucht man jetzt Dolphin zu beenden, beendet sich Dophin nicht und es "graut" sich aus. Ein Versuch, aus der Konsole per "kill -9" dolphin jetzt zu beenden, scheitert. Einzige Möglichkeit ist, sich vom Desktop abzumelden.
Schon vor einer Weile habe ich das Verhalten im KDE Bugtracking Sytem gemeldet. Es passiert aber nichts. Lediglich ein weiterer Leidtragender hat seine Beobachtung hinzugefügt.
Allerdings könnte man dann den Eintrag Wissensstand auch löschen, wobei dieser doch eigentlich dabei helfen sollte zu entscheiden, ob man einem Ratsuchenden kurz und knapp einen zielführenden Hinweis anbieten kann oder zunächst etwas ausführlicher auf das Problem eingehen muss, damit der Ratschlag dann vom Fragesteller möglichst ohne weitere Kollateralschäden umgesetzt werden kann.
Sehe ich genauso.
Ich habe es bei mir eingetragen, weil ich den Helfenden zeigen will, Ihr braucht nicht bei Null anfangen, redet gleich Tacheles.
Und Erfahrener darf ich mich auch ohne Scham nennen, denn ich habe Anfang der 80ziger meine erste Programmiersprache gelernt und kurz darauf als Student meinen ersten IT-Job gehabt. Ein Linux habe ich zum erstem Mal 1993 installiert. Zur der Zeit habe ich auf VMS- und SunOS-Systemen gearbeitet. Danach noch lange auf diversen anderen UNIX-Systemen. Privat setze ich Suse seit der Version 4.2 ein. Hauptsächlich. Windows nur weil es nicht zu vermeiden ist.
Erfahrung heißt aber auch, einerseits hier ist meine Grenze und jetzt brauche ich Hilfe und andererseits, dass ich nicht zu Allem meinen Senf hinzugeben muss.
Außerdem hat jemand, der versucht hat, Linux zu installieren und dabei krachend gescheitert ist, ja auch Erfahrung gesammelt. Zwar keine gute, es war trotzdem eine Erfahrung. Auch der darf sich eigentlich Erfahrener nennen.
Andere lassen den Wissensstand auf Anfänger.
Ohne jetzt mal Namen zu nennen, sind da Menschen dabei, die durch die Qualität ihrer Antworten zeigen, dass sie von der Materie sehr gute Kenntnisse haben. Diese teilen sie anderen bereitwillig mit und bleiben dabei sachlich und _vorallem_ höflich. Und verzeihen es auch, wenn die Fragen ungeschickt und unvollständig gestellt worden sind. Der Eintrag Anfänger hat bei ihnen keine Relevanz.
BTW: Vielen Dank für Eure Hilfsbereitschaft und Einsatz.
Aber es gibt, besonders in diesem Forum, aber auch Menschen, die ohne Zweifel ebenfalls sehr gute Kenntnisse haben.
Aber bei ihnen arten ihre Kenntnisse in oberlehrerhafte Besserwisserei aus. Da hat jemand mit einem Programm Problem, kommt als Antwort nur "warum nimmst du das, ich nehme ...". Wenig hilfreich. Keine Antwort wäre da die bessere Antwort.
Stellt jemand ungeschickt seine Fragen, werden sie niedergemacht. Welch ein Affront den Meister so zu belästigen, anschließende Kommentare gehen dann unter die Gürtellinie. Es kommen unverschämte Unterstellungen.
Das ist einfach nur traurig.