Wie virtualisiert man einen Windows 11 Laptop?

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  • Moin,

    Interessanter Artikel.


    Ob es noch funktioniert?

    Ich habe hier einen Rechner, der außer Win11 auch Tumbleweed und Fedora starten kann. Das habe ich gemacht und noch zusätzlich desinfec't (=Ubuntu) per USB.

    Bei allen drei Distris scheitert die Beschreibung z.B. am Abschnitt zur SLIC-Tabelle. Die erforderliche Datei ist nicht vorhanden.


    dann bist du bei deiner Lektüre aber nicht bis #Andere-Parallelsysteme gekommen. SLIC Tabelle ist doch nur für Windows wichtig.

    Linux guest im Linux host sind doch im Prinzip letztlich nur ein paar Befehle

    Code
    sudo VBoxManage createmedium disk --filename ~/VirtualBox\ VMs/RAW/<name>.vmdk --format=VMDK --variant RawDisk --property RawDrive=/dev/sdX --property Partitions=Y
    
    sudo chown $USER ~/VirtualBox\ VMs/RAW/<name>.vmdk
    
    sudo chown $USER ~/VirtualBox\ VMs/RAW/<name>-pt.vmdk 
    
    -> sudo nano /etc/udev/rules.d/VBox<name>.rules -> -> KERNEL=="sdXY", OWNER="blackboot", MODE="0664"
    
    sudo udevadm trigger 

    'name', 'X' und 'Y' entsprechend anpassen. Maschine erstellen ohne Platte, danach die <name>.vmdk als Platte einbinden. Zum Starten SG²D (oder halt einen eigenen MBR in die virtuelle Maschine einbauen)


    LG b_b

    Für den Inhalt des Beitrages 316932 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: black_boot

  • Zunächst mal vielen Dank für die vielen Tipps und interessanten Einblicke. Ich habe jetzt genug Informationen und markiere das Thema als erledigt. Ich probiere das einfach mal aus und werde berichten.

    Mein Laptop ist ein Lenovo Thinkpad, also wird wohl die OEM Lizenz für Windows 11 relevant sein. Tatsache ist wohl, dass durch die Virtualisierung die Hardware komplett geändert wird. Ob ein MS Konto erzeugt wird, wird sich herausstellen bzw. ich werde versuchen eines anzulegen um es für Login und Identifizierung zu verwenden. Vielleicht lässt sich damit das virtualisierte Windows starten und benutzen. Unterm Strich bin ich skeptisch, habe aber im Extremfall auch kein Problem, Windows komplett zu löschen / nicht zu verwenden.

    Für den Inhalt des Beitrages 316940 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: erich_s

  • Das ist jetzt zwei Monate her. Falls noch aktuell, wie wäre es mit einer neuen und leeren Festplatte (was Festkörperspeicher mit einschließt), auf der Du Dein Wunschlinux installierst? Vorher den Windows-Schlüssel auslesen, ist unbedingt einen Versuch wert. Wenn dann das Virtualisieren schief geht, hast Du noch immer den Originalzustand.

    Eine zweite Variante, die ich vor ein paar Jahren mit meinem Dienstrechner gemacht habe, ist die Platte auf eine deutlich größere zu klonen. Das bringt Platz für das Linux und wieder hast Du mit der Originalplatte den Weg zurück.

    Für den Inhalt des Beitrages 318022 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Falk2

  • Das Thema ist noch aktuell, allerdings bin ich bisher nur dazu gekommen, Windows 11zu aktivieren und einzurichten, alles Weitere kommt noch. Bzgl. weiterer Festplatte, ich möchte nicht unbedingt den Laptop auseinandernehmen.

    Für den Inhalt des Beitrages 318037 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: erich_s

  • Das musst Du selber wissen. Ich würde die immerhin bezahlte Windows-Installation nicht riskieren. Der Wechsel von Komponenten wie eben Datenträgern gehört zur normalen Nutzung und ist auch für die Garantie des Verkäufers unschädlich. Wenn Du die Platte formatierst, ist das, was drauf war, weg.

    Für jedes Betriebssystem eine eigene Platte ist ohnehin nicht sinnvoll. Probleme beim Start kommen, wenn es welche gibt, vom Bootlader und der ist nicht so einfach zu trennen. Ein System pro Platte bedeutet letztlich nur, dass beide verschleißen. Ich halte es für sinnvoller, beide Systeme auf eine Platte zu installieren und wenn Du die Win-Installation retten willst, die bisherige Platte auf eine größere zu klonen. Alles auf einer frischen Platte neu installieren, ist auch eine Möglichkeit. Die Win-Seriennummer wird bei neueren Windowsrechner meines Wissens im BIOS (oder seinem Nachfolger) gespeichert und bleibt bei einer anderen Festplatte erhalten. Zumindest sollte das so sein und meinen Hintern würde ich nicht drauf verwetten.

    Von der MS-Unart, Daten in der Systempartition zu speichern, musst Du Dich bei einem Mutltibootsystem wie auch bei einem virtualiserten ohnehin trennen.

    Für den Inhalt des Beitrages 318049 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Falk2

  • Für jedes Betriebssystem eine eigene Platte ist ohnehin nicht sinnvoll.

    Sry ... das sehe ich aber nun ganz anders. Windows und Linux auf einer Platte halte ich für den Super-Gau. Bei mir hat jedes System eine eigene Platte. ALLERDINGS! sind meine Platten physisch voneinander getrennt. Das bedeutet, es stecken 6 Platten im Rechner und jede Platte wird mit einer eigenen Stromversorgung angefahren, die ich umschalten kann. Heißt, wenn ich die Stromversorgung für eine Platte einschalte, dann läuft der Rechner nur mit Debian oder eine andere nur mit Tumbleweed. Aber deine Aussage halte ich für absolut falsch!


    Im übrigen glaube ich, das es möglich ist, den Windows-Key auszulesen und später das Windows wieder auf dem Rechner zu installieren.

    https://www.chip.de/downloads/Windows-Product-Key-Viewer_58663752.html

    Bin zwar kein Windows-Mensch, glaube aber, dass das geht, solange man bei der selben Hardware bleibt. Hat auch mit dem TPM zu tun. Möglicherweise! ist es nicht möglich, Windows mit dem Key auf einer externen Platte zu installieren. Also müsste das auf der einen Platte im Rechner verbleiben und auf die externe Platte kann man Linux installieren. Oder man löst sich komplett von Windows. Diese Vorgehensweise ist aber nur eine Schätzung von mir, da können andere bestimmt mehr dazu sagen.

  • Denk an die Voraussetzungen. Du beschreibst Deinen Standrechner mit viel Platz. Da kann man sowas machen. Hier geht es aber um einen Schlepptopp, wo Festplattenumschalter einfach nicht einzubauen sind. Eben deswegen sagte ich, beide Systeme auf eine Platte. Einmal müssen sie ohnehin mit demselben Bootlader auskommen und zum Anderen stirbt Festkörperspeicher nach zu vielen Schreibvorgängen. Deshalb ist es besser, unter diesen Voraussetzungen, beide Betriebssysteme auf derselben Platte zu haben. Ins Gehege kommen sie sich nur selten und wenn, dann drängelt sich Windows in der Startreihenfolge vor und Grub erscheint beim Einxchalten nicht. Hat das Bios kein besonderes Bootmenü, dann kann einem das den Spaß schon verderben. Was aber an meinem Beitrag »völlig falsch« war, wüsste ich doch ganz gerne.

    GAU als größter anzunehmender Unfall ist sachlich nicht steigerbar. Ein gut laufendes Multibootsystem hat mit Unfällen so gar nichts zu tun.

    Für den Inhalt des Beitrages 318093 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Falk2

  • und zum Anderen stirbt Festkörperspeicher nach zu vielen Schreibvorgängen.

    da ist ja auch jede Menge Mechanik im Spiel, und wenn Festplatte A mit 2 Betriebssystemen den Geist aufgibt, hast du halt 2 Systeme geschrottet.
    Auf den MTBF-Wert der Hersteller ist zudem kein Verlass. Festplatten "sterben" nach einem bestimmten Muster: entweder innerhalb der ersten etwa 200 Betriebsstunden oder erst nach mehreren Jahren.

    Gruß Jürgen

    Für den Inhalt des Beitrages 318096 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: JSC