Beiträge von Katzenfreund

    Ach nee, aber das Profil aus deiner Systemsicherung nimmst du bedenkenlos? Warum? Wo siehst du da den Vorteil?

    Also ich brauch 2 Sekunden, dann ist mein Thunderbird mit 6, 10 oder zig weiteren Konten auf das neue System übertragen.

    So ist das eben. Es gibt eben meistens mehrere Methoden, wie man verfahren kann.


    Wenn Du ein Profil jahrelang überträgst auf Deine sämtliche Neuinstallationen, dann ist das auf jeden Fall weniger aktuell als wenn ich von einem absolut frisch installierten System ein Abbild ziehe und dann dieses Abbild ergänze in dem ich es wiederherstelle, die Programme und Systemkomponenten aktualisiere und dann ein neues Abbild ziehe. Einfach aus dem Grund, weil ich ja bevor ich das neue Abbild erstelle, vorher das System auf den aktuellen Stand gebracht habe, dh wirklich alles wurde aktualisiert.


    Wenn dann musst Du das Profil das Du weiter vererben willst, auch regelmässig sichern und das macht nur Sinn, wenn das an sich einer Neuinstallation entspringt und damit sauber und fehlerfrei ist. Und am Besten auf einer CD oder DVD gesichert bzw. aufgewahrt.

    Außerdem könnte hier noch ein weiterer Punkt hinzukommen, den ich jetzt garnicht beurteilen kann. Es könnte auch sein, daß neuere Programmversionen von zB Thunderbird oder Firefox etwas andere Profile anlegen, Dein altes Profil bestimmte Aspekte nicht aufweist. Ich weiss nicht, inwieweit das Profil dann von der neuen Programmversion letztlich komplett überschrieben/erneuert wird. Außerdem besteht hier auch die Gefahr, dass man Fehler innerhalb eines Profils mitschleppt.


    Ebenso wie bei einer inkrementellen Sicherung doch nicht auch(?) die Gefahr besteht, dass man Fehler mitschlieppt oder gar eingeschlichene Trojaner mit sichert.


    Für mich - das ist nur meine persönliche Haltung - macht es nur Sinn, etwas wirklich auf den absolut aktuellen Stand gebrachtes zu sichern bzw. zu "klonen" durch eben Systemimages. Aber Profile zu sichern, um sie das nächste Mal bei einer Neuinstallation einfach einfügen zu können, ist natürlich auch eine hilfreiche und sinnvolle Sache, grundsätzlich betrachtet. Jeder muss für sich entscheiden, welche Methode ihm mehr zusagt.


    ich habe gerne von einem absolut frisch installierten oder auf den neuesten Stand gebrachten System ein Abbild. a) weil es absolut zu 100% fehlerfrei ist, b) absolut flüssig und schnell läuft und c) es absolut trojaner und virenfrei ist bzw. die Wahrscheinlichkeit hier am geringsten ist, dass man in der Richtung etwas mitschlieppt. Ich hatte Systemabbilder, die ich bis zu 6 oder 7 x aktualisiert hatte. Jede weitere gesicherte Version des Abbildes war absolut flüssig und arbeite fehlerfrei. EDIT: Du solltest hier auch bedenken, ein zB 8x aktualisiertes Systemabbild ist im Grun de auch nur ca. 1 bis 1,5 Stunden entfernt vom der ursprünglichen Neuinstallation. Dh es lief obwohl es die 8. Generation ist und ständig aktualisiert wurde, nur die wenige Zeit, in der es jedes Mal aktualisiert wurde. Dh ich habe im Grund auch bei der 8. Generation ein 1,5 Stunden altes neu installiertes System, das obendrein absolut aktuell ist.


    Das Hauptargument für mich ist aber wie schon gesagt die viele Arbeit die durch ein Systemabbild entfällt. Du musst das ja nicht auch so sehen oder machen. :)

    und dann werden noch die gesicherten Configs wieder zurückgeschubbst und fertig ist die Geschichte, dauert, wenn man es gemütlich macht, etwa ne Stunde .


    Mein Firefox-Profil schleppe ich übrigens schon seit über 10 Jahren mit mir mit - Probleme gab es schon lange nicht mehr, du musst nur schauen, dass die Versionen identisch sind, dann kannst du den ~/.mozilla auch von Suse nach Debian oder Arch oder sonst wo hin schieben, spielt alles keine Rolle.

    Das ist natürlich auch eine grössere Zeitersparnis, das kann man ja auch beim Emailprogramm so machen. Ich habe zB 6 Emailkonten und die einzufplegen ist selbst für mich mit 240 Anschlägen pro Minute kurz eine Anstrengung.


    MIr ist das einfach im Laufe der Jahre so was von lästig geworden, ich habe in meinem Leben bestimmt 200x ein Betriebssystem installiert, weil ich eben auch für Rentner viele Jahre Hilfe war. Um Profile zu übertragen auf eine Neuinstallation, dafür bin ich einfach zu paranoid wenn es um die Sicherheit eines Systems geht. Wobei das aber auch machbar ist, wenn man die Regeln dazu einhält und entsprechende Sorgfalt walten lässt. :) Da ich das aber nur aufgrund nicht so weitreichender Systemkenntnisse das nur bei Email und Browser hinbekommen würde, hätte ich trotzdem noch den Rest händisch zu erledigen und das ist einfach viel Arbeit jedes Mal.

    Und damit lernst du auch genau nichts über das System. Die Fehlerkorrekturen des TE bestehen lediglich im neu installieren des Systems. Auch wenn ich ein "schadhaftes" System mit Clonezilla sichere und dann wieder zurück spiele, kommt dabei unter dem Strich, wen wunderts, wieder nichts raus.

    Sorry, ich möchte nicht belehrend sein an der Stelle, aber hier sollte man auch noch folgendes anmerken:


    Wobei das aber garnicht mal gesagt ist, dass das System vorher fehlerhaft war. (generell)


    Es gibt hier zwei Möglichkeiten: 1) das System war tatsächlich vorher schon fehlerhaft. 2) beim Erstellen oder Wiederherstellen des Abbildes ist etwas nicht richtig gelaufen, obwohl das System an sich vorher in Ordnung war, korrekt installiert war, und die Wiederherstellung funktioniert hätte, wenn das Abbild korrekt erstellt worden wäre oder die Wiederherstellung richtig gelaufen bzw. von Clonezilla richtig vorgenommen worden wäre. (die richtigen Optionen vorgenommen wurden)

    Das stimmt doch aber definitiv nicht. Wenn ich ein System neu installiere, dann brauche ich zB für die komplette Einrichtung, dh Installation aller Programme, Tools, Addons usw. und Vornehmen aller Einstellungen, bis ins letzte Detail an allen Ecken und Enden mind. 2 Stunden. Und das obwohl ich darin wirklich sehr sehr fix bin. Das ist ja wenn man ein System installiert immer der gleiche Rotz, den man vornehmen muss. Alleine wie zB Firefox oder ein beliebig anderer Browser per Default ausgeliefert wird, kann ich offen gesagt nicht für gut heissen.


    Ein Systemabbild ist in wenigen Minuten wieder hergestellt. Bei Windows hat man ja den Nachteil, dass das System bei einem Updateprozess nicht die einzelnen Programme mit aktualisiert, bei Linux wird das sehr wohl gemacht. Wenn ich also ein älteres Abbild habe, ist das zwar veraltet ja, aber bei der nächsten Wiederherstellung startet man eh als erstes die Updates und dann ist das System auch gleich wieder aktuell.


    Außerdem aktualisiert man ein Systemabbild ja auch. Nach einer Wiederherstellung aktualisiert man es, verändert was zu verändern ist und zieht ein neues Abbild.


    Zu den anderen Kommentaren: Natürlich lernt der TE zu der Frage so gesehen nichts dazu und dieses Wissen, wie man einen defekten Grub wieder repariert gehört selbstverständlich zu jeder Art von Linuxsystem dazu. Wenn ich Debian-basierte Systeme nutze muss ich wissen, wie ich dort den Grub repariere, bei Suse läuft das dann wieder etwas anders. Kurzum: Es ist imho beides wichtig. Ich sollte wissen wie ich ein solches Problem löse, sollte aber imho auch ein Systemabbild von meinem System haben. Ich habe das einfach für sehr wichtig, aber hier gehen die Meinungen einfach auch auseinander. Jeder hat sene Verfahrensweise. Ich mache mir die Mühe einer Neuinstallaton jedenfalls nicht mehr sehr oft. Images ersparen einem so viele Stunden an Arbeit und das nehme ich gerne an.

    Inzwischen habe ich opensuse 15.4 neu installiert

    das ist ohnehin häufig die schnellere und bessere Verfahrensweise. Das System neu zu installieren, als ewig nach dem Fehler zu suchen bzw. ein Problem zu lösen.


    Eine Neuinstallation ist auf jeden Fall kein Fehler, ganz generell gesagt. Jeder sollte heutzutage ein Systemabbild von seinem frisch installierten System haben, weil das nach der Installation, wenn das Abbild idealerweise erstellt wird, absolut trojaner- und virenfrei ist und es schadet ganz sicher nicht, dieses regelmässig über die Platte zu schreiben, um regelmässig ein frisches und sauberes System zu haben. Das sollte imho jeder heutzutage tun bzw. die Leute wäre alle gut beraten damit, es zutun.


    Wenn die SSD dann nicht so alt wird, wie sie alt werden könnte, dann ist das bei den Preisen heutzutage ein akzeptabler "Preis", den man bezahlen muss. Ich probiere zB auch so manches aus, um einfach dazu zu lernen und bin dann immer wieder dankbar, wenn ich ein auf die eine oder andere Art verkorkstes System wieder abreisen und mein zuvor erstelltes Systemabbild zurücksichern kann auf Platte.


    Ist einfach toll, dass es diese Möglichkeit gibt.

    Hallo


    mich interessiert weniger, wie zB Distrowatch darüber informiert, über welche Distro sich die Leute wie oft informiert haben, sondern vielmehr, welche Distro im Gesamtgefüge prozentual wie viel genutzt wird. Also von dem wenn zB ich nenne jetzt einfach mal eine Zahl ins blaue gegriffen, sagen wir 10 Millionen Menschen weltweit Linux nutzen, wieviel Prozent von diesen 10 Millionen zB Fedora ausmacht, wieviel Prozent davon Ubuntu usw.


    Gibt es da irgendwo Quellen, die darüber genaue Zahlen haben? Also von ALLEN Distros oder eben den meisten, nicht nur von den 5 oder 10 meist genutzten.

    ich nutze auch Clonezilla seit vielen Jahren, um Systemabbilder zu erstellen und regelmässig wieder über die Platte zu bügeln.


    Ich gehe dabei immer so vor, dass bevor ich ein zuvor erstelltes Systemabbild über die Platte bügle, ich die Partitionen restlos lösche von der Platte.


    Ich hatte einmal die Partitionen nicht gelöscht, sondern einfach direkt das Systemabbild über die Platte geschrieben und bekam die selbe Fehlermeldung wie Du, das System sagte, es sei keine Bootumgebung da, was aber nicht korrekt war. Ich musste in dem Moment einfach F9 drücken und den richtigen Booteintrag auswählen, der aber in dem Moment vom Rechner nicht angesprochen wurde. Nach dem ich im Menü, welches nach Drücken von F9 kommt, den richtigen Booteintrag auswählte, startete dann openSUSE wieder. Der richtige Booteintrag kann u.U. auch mit Windows betitelt sein. Probier einfach mal alles aus, was bei F9 kommt. Vielleicht erscheint ja dann die Bootumgebung von openSUSE, so meine Erfahrung.


    Aber wohlgemerkt kam das nur bei einer Systemwiederherstellung mit Clonezilla, wenn ich vorher nicht die Partitionen löschte. Löschte ich sie, kam dieser Fehler kein einziges Mal. Deshalb besser vorher alles Partitionen löschen, dannkommt die Bootumgebung von openSUSE automatisch und zuverlässig, sofern Du alles vorher richtig gemacht hast.


    HIer zwei Videos, die die richtigen Schritte zeigen, damit die Erstellung eines Images sowie das Wiederherstellen eines Images ordnungsgemäss funktioniert: (exakt so gehe ich vor und bei mir hat das schon gefühlt tausend Mal so hingehauen)


    Erstellung eines Systemabbildes


    Wiederherstellung eines Systemabbildes

    Um es nochmal deutlicher zu sagen. anderer Leute fürchten sich davor, es könnte bei Ihnen eingebrochen werden, machen sich immer wieder über ihre Schlösser und Fenster oder Türen Gedanken und bei mir ist es aben nicht das, sondern bei mir ist es das Tor zum Internet bzw. die Barriere zum Internet zwischen dem Netz und meinen PCs, die mich gedanklich immer wieder beschäftigt, wo ich Befürchtungen habe, sie mich immer wieder beschäftigen.

    Nach über 40 Jahren IT (Operating, Anwendungsentwicklung, Systemprogrammierung/-administration) kann ich dazu auch nur beitragen: Der größte Softwarefehler sitzt vor dem Bildschirm!

    Das ist auch völlig klar, ein gut gerüstetes und konfiguriertes System nützt am Ende nichts, wenn ein Nullblicker daran sitzt, der alles mögliche reinholt und alle Türen aufmacht.


    Nur ist es eben so, dass es viele Komponenten bzw. Faktoren gibt, die eben auch sicherheitstechnisch relevant sind und auch Lücken und Einfallstore darstellen, das muss ich Dir/Euch am allerwenigsten sagen.


    Ich kann mir schon denken, als normaler User, dass einerseits die Gefahrenfaktoren gestaffelt werden müssen nach Gefährlichkeit, dabei Personas wahrscheinlich (ich weiss es eben nicht und das wüsste ich eben gerne) einer untergeordnete bis keine Rolle spielen und andererseits am Ende das Verhaltenskonzept insgesamt, die Verfahrensweise insgeamt desjenigen wahrscheinlich die Gefahrenlage unterm Strich bestimmt für PC/Daten usw..


    Ist einfach blöd, wenn man weder von Webprogramierung, noch von Netzwerken etwas versteht, von Scripten allgemein, geschweige denn von Hacking. ich hätte da so viele Fragen, einfach weil mich das fasziniert und mich das Thema Sicherheit und Bedrohungen durch das Internet immer wieder beschäftigt gedanklich und es mich nicht ruhen lässt.