Beiträge von Dirk68

    Du wirst über das Windows Bootmedium erst den Windows Bootloader wiederherstellen müssen. Wenn Windows dann bootet, vom Leap Installationsmedium booten und über die Auswahl Upgrade eine Repararur machen lassen. Dazu brauchst du aber eine Internetverbindung um die Respos zu laden. Sonst wird das Upgrade den Zustand auf dem Medium wieder herstellen.

    Das hat bei mir unter TW super funktioniert. Bei einem Upgrade kannst du den Bootloader vom Leap nicht ändern. Zumindest ging das beim TW nicht.


    Windows in die Eingabeaufforderung booten, um diskpart ausführen zu können. Gemäß deiner Partitionstabelle ist die EFI Part 0 auf disk 0.

    Zitat

    sel disk 0

    sel part 0

    format quick fs=FAT32 label="System"

    assign letter=R

    exit

    Die EFI ist jetzt formatiert und hat den Laufwerksbuchstaben R:

    Jetz

    Zitat

    bcdboot C:\Windows /s R: /f ALL

    exit

    Jetzt sollte Windows starten.

    Wichtig, bei allen Befehlen die Antwort abwarten, damit man sieht, ob es erfolgreich war.

    Danach kann mit der Reparatur von Leap begonnen werden.

    Der Einhängepunkt für dein Linux stimmt gemäß dem oberen Bild nicht.

    /dev/nnme1np5 mit BTRFS verweist auf /,/boot/grub....

    Hast du unter / einen Ordner der , (komma) heißt?

    Was passiert, wenn du die Widerherstellung des Windowsboots über die automatische Reparatur bei Startproblemen von Windows machst. Dein Windows wird ja gefunden.

    Ist R: die EFI Partition unter der Eingabeaufforderung?

    Welchen Grub nutzt du unter Leap?

    Grub2-BLS meckert bei einer 100MB EFI, dass kein Speicherplatz ist. Da sind selbst 500MB zu wenig, oder man muss ständig die alten Kerneleinträge löschen.

    Ich nutze Grub2 für EFI allein wegen dem Multiboot und meine EFI Partition ist 256MB groß, wovon 108MB durch Windows und Grub belegt sind.

    Die normale 100MB EFI reicht nicht für 2 Systeme.

    512 MB sollten für zwei Booteinträge reichen. Geht bei mir auch. Aber es können bei einem Linux Update keine neuen Einträge erstellt werden.

    Die Größe der EFI Partition lässt sich über Windows ändern. Dazu muss aber von einem Windows Installationsmedium gebootet werden. Diese Anleitung geht nur, wenn die EFI Partition hinter der Windowspartition liegt.

    Ist dem nicht so, muss mit einem Partitionierungsprogramm die Winowspartition verkleinert und dann nach hinten geschoben werden, damit zwischen der EFI und der Windows partition ein freier Platz entsteht. Dann kann man in der Anleitung unten direkt mit dem löschen der EFI Partition beginnen.


    Man muss über das Medium in die Problembehandlung booten und dann eine Eingabeaufforderung öffnen.

    Dort wird diskpart ausgeführt. Bitte vorher mit diskpart vertraut machen.

    Mit "list disk" die Festplatten anzeigen lassen. Dann mit "sel diskX" die Platte mit der Windows und EFI Partition auswählen.

    Mit "list part" die Partitionen der Platte anzeigen.

    Mit "sel partX" die Windowspartition auswählen. Die Partition lässt sich mit "shrink desired=<desired-size>" vekleinern, wobei <desired-size> eine Angabe in MB ist.<br>Nach der Verkleinerung mit "sel partY" die EFI Partition auswählen. Diese mit "delete partition override" löschen.<br>Dann mit "create partition EFI" eine neue EFI Partition erstellen und diese mit "format quick fs=fat32 label="System"" formatieren.<br>Danach mit "assign letter=Z" der Partition eine Laufwerksbuchstaben zuweisen (hier Z).

    "bootrec /fixboot" repariert den Boot-Sektor<br>"bcdboot C:\Windows /s S: /f ALL" schreibt die Boot-Dateien von Windows auf die neue EFI-Partition<br>"exit" und neu booten.

    Jetzt sollte eine neue EFI Partition entsprechender Größe vorhanden sein. Sollte bei "bootrec" und/oder "bcdboot" Fehler auftreten, können die Boot-Dateien auf über die Reparatur bei Bootproblemen des Installationsmediums wieder hergestellt werden.<br><br>

    Danach kann Linux installiert werden.<br><br>

    Da es sowas wie MozBackup für Linux nicht gibt, muss man den Umzug von Firefox und Thunderbird anders machen.

    Auf dem Linux muss die gleiche Version von Firerfox und Thunderbird sein wie auf dem Windowssystem. Als erstes muss man sich die Profile von beiden sichern. Dazu im Explorer C:\Windows\Users\Benutzername\AppData\Roaming\Mozilla\Firefox\Profiles in die Adresszeile eingeben.

    In dem Ordner befindet sich ein Profilordner xxxxx.default-release. Diesen Ordner sichern.

    Für Thunderbird ist das C:\Windows\Users\Benutzername\AppData\Roaming\Thunderbird\Profiles. Ebenfalls den Release Ordner sichern.

    Unter Linux beide Programme mit der selben Version installieren, jeweils einmal ausführen und wieder beenden.

    Im Verzeichnis /home/Benutzername/.mozilla/firefox/ (den punkt vor dem mozilla nicht vergessen) befindet sich ein Release Ordner

    Den Inhalt des Ordners löschen und den Inhalt des Release Ordners von Windows hineinkopieren. Den Ordner nicht umbenennen. Firefox starten und alle Lesezeichen und gespeicherten Passwörter sollten wieder da sein.

    Für Thunderbird ist das /home/Benutzername/.thunderbird/ (ebenfalls mit Punkt vor dem Thunderbird). Dort die gleiche Prozedur wie bei Firefox.

    Nach dem Start sollten alle Konten und E-Mails vorhanden sein.

    Bau die Linuxplatte aus und reparier dein Windows. Dann erkennt das Bios nur eine EFI Partition. Dann sollte sich der Bootloader von Windows auch wiederherstellen lassen. Wenn es dann richtig bootet, bau die Linuxplatte wieder ein und versuche Linux zu booten.

    Klappt das nicht, den Bootloder von Linux wieder herstellen.

    Das Bios sollte die EFI Partition von Linux nach dem Wiedereinbau von selbst erkennen.

    Wenn du auf Win 11 upgraden willst, sollte eh nur die Windowsplatte drin sein.