Gute Anleitung für Anfänger

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  • Da es sowas wie MozBackup für Linux nicht gibt, muss man den Umzug von Firefox und Thunderbird anders machen.

    Auf dem Linux muss die gleiche Version von Firerfox und Thunderbird sein wie auf dem Windowssystem. Als erstes muss man sich die Profile von beiden sichern. Dazu im Explorer C:\Windows\Users\Benutzername\AppData\Roaming\Mozilla\Firefox\Profiles in die Adresszeile eingeben.

    In dem Ordner befindet sich ein Profilordner xxxxx.default-release. Diesen Ordner sichern.

    Für Thunderbird ist das C:\Windows\Users\Benutzername\AppData\Roaming\Thunderbird\Profiles. Ebenfalls den Release Ordner sichern.

    Unter Linux beide Programme mit der selben Version installieren, jeweils einmal ausführen und wieder beenden.

    Im Verzeichnis /home/Benutzername/.mozilla/firefox/ (den punkt vor dem mozilla nicht vergessen) befindet sich ein Release Ordner

    Den Inhalt des Ordners löschen und den Inhalt des Release Ordners von Windows hineinkopieren. Den Ordner nicht umbenennen. Firefox starten und alle Lesezeichen und gespeicherten Passwörter sollten wieder da sein.

    Für Thunderbird ist das /home/Benutzername/.thunderbird/ (ebenfalls mit Punkt vor dem Thunderbird). Dort die gleiche Prozedur wie bei Firefox.

    Nach dem Start sollten alle Konten und E-Mails vorhanden sein.

    Für den Inhalt des Beitrages 323590 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Dirk68

  • Da es sowas wie MozBackup für Linux nicht gibt, muss man den Umzug von Firefox und Thunderbird anders machen.

    […]

    Nach dem Start sollten alle Konten und E-Mails vorhanden sein.

    Kann ich nicht auch einfach Thunderbird installieren und mich anmelden? Dann werden doch automatisch die Ordner etc. aus meinem Emailkonto heruntergeladen, oder?

    Für den Inhalt des Beitrages 323592 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: rhinestone

  • /boot/efi mit vfat und 1 GB

    In der Installation wir diese Partition bei mir mit 512 MB angegeben. Leider finde ich keine Möglichkeit diese anzupassen.

    Die anderen Partitionen habe ich entsprechend bearbeitet.

    Für den Inhalt des Beitrages 323595 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: rhinestone

  • In der Installation wir diese Partition bei mir mit 512 MB angegeben. Leider finde ich keine Möglichkeit diese anzupassen.

    Das ist der neue Agama Installer, da musst du erst alle Partitionen löschen und wieder neu anlegen.

    /boot/efi erscheint auch nicht in der Liste der hinzuzufügenden Partitionen als Einhängepunkt, das muss man selber machen und annehmen klicken.

    Für den Inhalt des Beitrages 323599 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • Danke. Und was mache ich, um meinen Laptoplautsprecher zu verbinden?

    Einen neuen Beitrag für das Problem eröffnen. Oder hast du vor, alle deine Probleme in einem Thread abzuarbeiten?


  • 512 MB sollten für zwei Booteinträge reichen. Geht bei mir auch. Aber es können bei einem Linux Update keine neuen Einträge erstellt werden.

    Die Größe der EFI Partition lässt sich über Windows ändern. Dazu muss aber von einem Windows Installationsmedium gebootet werden. Diese Anleitung geht nur, wenn die EFI Partition hinter der Windowspartition liegt.

    Ist dem nicht so, muss mit einem Partitionierungsprogramm die Winowspartition verkleinert und dann nach hinten geschoben werden, damit zwischen der EFI und der Windows partition ein freier Platz entsteht. Dann kann man in der Anleitung unten direkt mit dem löschen der EFI Partition beginnen.


    Man muss über das Medium in die Problembehandlung booten und dann eine Eingabeaufforderung öffnen.

    Dort wird diskpart ausgeführt. Bitte vorher mit diskpart vertraut machen.

    Mit "list disk" die Festplatten anzeigen lassen. Dann mit "sel diskX" die Platte mit der Windows und EFI Partition auswählen.

    Mit "list part" die Partitionen der Platte anzeigen.

    Mit "sel partX" die Windowspartition auswählen. Die Partition lässt sich mit "shrink desired=<desired-size>" vekleinern, wobei <desired-size> eine Angabe in MB ist.<br>Nach der Verkleinerung mit "sel partY" die EFI Partition auswählen. Diese mit "delete partition override" löschen.<br>Dann mit "create partition EFI" eine neue EFI Partition erstellen und diese mit "format quick fs=fat32 label="System"" formatieren.<br>Danach mit "assign letter=Z" der Partition eine Laufwerksbuchstaben zuweisen (hier Z).

    "bootrec /fixboot" repariert den Boot-Sektor<br>"bcdboot C:\Windows /s S: /f ALL" schreibt die Boot-Dateien von Windows auf die neue EFI-Partition<br>"exit" und neu booten.

    Jetzt sollte eine neue EFI Partition entsprechender Größe vorhanden sein. Sollte bei "bootrec" und/oder "bcdboot" Fehler auftreten, können die Boot-Dateien auf über die Reparatur bei Bootproblemen des Installationsmediums wieder hergestellt werden.<br><br>

    Danach kann Linux installiert werden.<br><br>

    Einmal editiert, zuletzt von Dirk68 ()

    Für den Inhalt des Beitrages 323615 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Dirk68

  • 512 MB für die Efi-Partition sind selbst auf einem Multiboot mit bspw. 5 Systemen mehr als ausreichend - so ein "Linux" belegt weniger als 10 MB, ein Windows etwas mehr aber auch keine 100 MB.

    Für den Inhalt des Beitrages 323616 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Feli

  • Ich denke aber auch an grub-bls, dort wird für jedes Betriebssystem und jeden Kernel ein eigenes Verzeichnis mit initrd usw. angelegt, da kommst du mit 512 MB nicht weit.

    Für den Inhalt des Beitrages 323618 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • Grub2-BLS meckert bei einer 100MB EFI, dass kein Speicherplatz ist. Da sind selbst 500MB zu wenig, oder man muss ständig die alten Kerneleinträge löschen.

    Ich nutze Grub2 für EFI allein wegen dem Multiboot und meine EFI Partition ist 256MB groß, wovon 108MB durch Windows und Grub belegt sind.

    Die normale 100MB EFI reicht nicht für 2 Systeme.

    Für den Inhalt des Beitrages 323619 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Dirk68