Beiträge von Dirk68

    Der Installationsprozess unter Tumbleweed lief eigentlich recht einfach durch. Einzig die Sache mit dem Dualboot war etwas nervig.

    Es hat sich halt so einiges seit meinem letzten Ausflug ins Suse Universum geändert. Da werden ich wohl um so einige manpages nicht herum kommen. Bis jetzt bin ich mit Tumbleweed auch weitgehend zufrieden. Es läuft erstmal so, wie ich es haben wollte und kann jetzt nach und nach schauen, welche Alternativprogramme für Windows für mich tauglich sind.

    So mal eine Rückmeldung. Ich habe es hinbekommen, aber danke für den Hinweis.

    Zitat

    Ein Nachteil eines standardkonformen FAT32-Dateisystems ist, dass nur Dateien erstellt werden können, die kleiner als 4 GiB sind.

    Die VM kann zwar auf Fat32 größer werden als 4GB, aber man kann sie nicht dorthin kopieren.

    Ich habe jetzt eine 100GB Partition in exfat angelegt. Damit klappt das super. Nur noch zwei getrennte *.vbox Dateien wegen der Pfadangabe anlegen und schon rennt die Luzi.

    Danke für die Hilfe, jetzt kann ich mir den ganzen Kram schön machen. Leider ist die VHD für WIndows for Workgroups defekt. Die werde ich wohl neu aufsetzen müssen, wenn ich die DOS Disketten finde und das USB Diskettenlaufwerk noch funktioniert.

    Der Windows Bootloader fehlt bei dir.

    Erst mal den Ordner von /boot/efi/EFI/opensuse/sichern.

    Dann musst du Windows über ein Installationsmedium (DVD oder USB) booten und den Bootloader von Windows wieder herstellen. Anleitungen je nach Windows Version dazu gibt es im Netz.

    Wenn alles geklappt hat, sollte dein EFI Menü die Einträge für Windows und Linux anzeigen, auswählbar und bootbar sein. Sollte Windows den Bootloader von Linux überschreiben oder löschen. Sollte es reichen, unter Linux den gesicherten Orden /boot/efi/EFI/opensuse/ wieder dort hin zu kopieren.

    Das habe ich in der Reihenfolge Windows nach Linux aber noch nicht ausprobiert.

    Im schlimmsten Fall kannst du über das Upgrade Menü des Linux Bootmediums den Grub neu anlegen.

    Solltest du dein Leap noch nicht vollständig eingerichtet haben und ohne größeren Aufwand neu installieren können, würde ich dazu raten, da du dann auch gleichzeitig das Problem mit deinen Linuxpartitionen lösen kannst. Dann kannst du vor der Linux Installation einfach unter Windows mit Diskpart alle Partitionen außer der Windows und EFI Partition löschen, dass hinter den beiden Partitionen ein zusammenhängender nichtpartitionierter Speicheplatz entsteht.

    Den kannst du dann bei der Installation von LEAP an deine Bedürfnisse anpassen.

    Code
    efibootmgr

    Dann sollten alle Einträge im EFI angezeigt weden.

    Hast du für die Installation von Linux die EFI Partition vorher vergrößert?

    Wenn /dev/nveme0n1p1 die EFI partition ist, ist da nicht viel drin. Der Bootloader von Windows müsste mehr Speicher belegen.

    Du wirst erst mal mit einem Windows Bootmedium den Bootloader von Windows wiederherstellen müssen.

    Warum gibt es den Einhängepunkt /Boot/Efi und /Boot/Grub?


    Bei mir sieht das mit Tumbleweed und Grub2 für EFI so aus. Dabei werden 108 MB belegt.

    Zitat

    Ich empfehle einfach, sich "clean" für ein OS zu entscheiden, m.M.n für ein Linux OS, sogar nicht TW sondern ein Stable Linux wie Debian, wenn irgendwie berufliches darauf gemacht wird, und darunter dann alles zu virtualisieren.

    Debian wollte ich nicht, genau so wie Ubuntu, Mint, etc. Mein erstes Linux war vor 30 Jahren Suse 5.0 und nach fast 20 Jahren Linux Abstinenz wollte ich es halt wieder ausprobieren. So schlimm ist TW gar nicht. Das bei neuen Versionen mal was nicht funktioniert, ist für mich nicht das große Problem. Wenn alle auf eine Stable Version nutzen, wird sich was Neues nicht durchsetzen.

    Endgültig umsteigen, wird noch was dauern und alles unter Linux zu virtualisieren ist mit einem Intel M5 und 8GB Ram schwierig. Ich kann in dem Convertible weder den Prozessor tauschen noch den Ram erweitern. Ein neuer Laütop bringt nichts, wenn er nicht weniger als 1kg wiegt. Das Handgepäck ist auf 8kg begrenzt, wird immer schärfer kontrolliert und Desktop PC passt nicht in den Koffer. Es gibt von Lenovo ein neueres Convertible, aber ich gebe keine 2500€ für das Teil mit einer 256GB Festplatte aus. Ich weiß auch nicht, ob die bei dem Modell ausgetauscht werden kann, wie bei meinem.

    Ich muss mit dem zurechtkommen, was möglich ist. Solange ich Windows nicht entsorgen kann, muss ich halt mit der Zwischenlösung Multiboot leben. Mit Grub2 für EFI klappt das ja auch super.

    Ich nutze den Laptop vorwiegend privat, aber die Diagnosesoftware vom Auto und das CAD Programm gibt es nicht für Linux. Freecad ist keine Alternative.

    Bei anderen Programmen muss ich mir die Alternativen erst noch ansehen und vergleichen.

    Ich teste derzeit noch aus, was unter Linux geht und wofür ich dann noch zwingend Windows brauche. Die Kopie der *.vdi habe ich erst mal in Linux eingefügt, um es ausgiebig zu testen. Die Überlegung war ja dann in beiden Systemen die gleiche *.vdi zu nutzen.

    Wenn es aber ein Problem darstellt, den Pfad von der Windows Partition nach Linux zu mounten, könnte ich die Windows Partition verkleinern, eine Fat32 Partition anlegen und die *.vdi dorthin kopieren. Der Platzverbrauch wäre dann der Gleiche.

    Die 4TB beziehen sich auf die maximale Dateigröße unter Fat32 von 4GB. Die *.vdi dürfte 4TB werden. 100 GB sind ausreichend. Die *.vdi ist dynamisch und kann je nach Test unterschiedlich groß werden.

    Ich werde das mal mit einer Fat32 SD-Karte ausproblieren. Die Laufwerksbezeichnung ist dann immer gleich für das Einbinden über fstab und für die VM sollte es keinen Unterschied machen. Für einen Test würde das erst mal reichen und die SD auch nicht kaputt geschrieben werden.