VM inVirtual Box auf Linunx und Windws nutzen

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  • Ich teste derzeit noch aus, was unter Linux geht und wofür ich dann noch zwingend Windows brauche. Die Kopie der *.vdi habe ich erst mal in Linux eingefügt, um es ausgiebig zu testen. Die Überlegung war ja dann in beiden Systemen die gleiche *.vdi zu nutzen.

    Wenn es aber ein Problem darstellt, den Pfad von der Windows Partition nach Linux zu mounten, könnte ich die Windows Partition verkleinern, eine Fat32 Partition anlegen und die *.vdi dorthin kopieren. Der Platzverbrauch wäre dann der Gleiche.

    Die 4TB beziehen sich auf die maximale Dateigröße unter Fat32 von 4GB. Die *.vdi dürfte 4TB werden. 100 GB sind ausreichend. Die *.vdi ist dynamisch und kann je nach Test unterschiedlich groß werden.

    Ich werde das mal mit einer Fat32 SD-Karte ausproblieren. Die Laufwerksbezeichnung ist dann immer gleich für das Einbinden über fstab und für die VM sollte es keinen Unterschied machen. Für einen Test würde das erst mal reichen und die SD auch nicht kaputt geschrieben werden.

    Für den Inhalt des Beitrages 323377 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Dirk68

  • Die technisch saubere Lösung ist, in einer Linux-VM die Tests zu machen, was geht, und was nicht unter Linux geht. Und wenn für dich danach Linux als Haupt OS eine Option ist, solltest du das Windows per VM unter Linux laufen lassen. Alles, was du hier gerade machst, sind Probleme zu lösen, die du dir selbst kreiert hast. Bitte nicht als persönlichen Angriff verstehen, sondern einfach als nüchterne Beurteilung von mir als Techniker. In einem offiziellen Support Call würdest du direkt abgewürgt werden, weil du ein nicht unterstütztes Setup fährst, bei dem niemand sagen kann, woher etwaige technische Probleme kommen.


    Ich präferiere immer den die einfachste Lösung für ein Problem, weil mehr Komplexität mehr Probleme nach sich zieht, und imho ist eine Dual Boot Umgebung immer ein Zeitzünder zur Selbstzerstörung. Entweder killt Windows mit einem Update den Linux Bootloader, oder du kommst zu dem Schluss, Linux nicht mehr zu brauchen, und du musst es alles wieder neu aufsetzen, weil der Linux Bootloader vor allem hängt.


    Ich sags nur, du willst als Workaround auf ein Dateisystem zurückgreifen, was richtig veraltet ist, starke Limitierungen hat und tendenziell schneller als andere Dateisysteme kaputt geht? Ich mein nur, eine VM darauf laufen zu lassen, die extrem viele Schreibvorgänge hat, führt zur starker Fragementierung und FAT32 hat keine gute automatische Selbstreparatur. Das heißt im Klartext: Dein Workaround erhöht das Ausfallrisiko, und deswegen würde dir jeder Techniker davon ganz klar abraten. FAT32 kannst du benutzen, um Daten von einem PC zum anderen zu transferieren, aber eine VM darauf laufen zu lassen, ist einfach suboptimal nett gesagt..

    PRAISE THE OMNISSIAH

    Für den Inhalt des Beitrages 323379 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Scytale

  • Sorry für Doppelpost, darf nicht mehr editieren.


    FAT32 wird offiziell nicht supported von Virtualbox. Die empfehlen ganz klar NTFS und ext4. D.h. selbst wenn es läuft, dann nur mit schwer degradiertet Performanz und erhöhter Ausfallwahrscheinlichkeit. Bei der VMWare Konkurrenz ist das ebenso.

    PRAISE THE OMNISSIAH

    Für den Inhalt des Beitrages 323382 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Scytale

  • Moin,

    Alles, was du hier gerade machst, sind Probleme zu lösen, die du dir selbst kreiert hast.

    also... Ich finde, du übertreibst. Hier betreibe ich auf unterschiedlichen Laptops schon lange Multibootsysteme (Linuxe und Windowse). In (fast) allen O/S ist Virtualbox installiert. Ettliche *.vdis werden sowohl in den Linux- wie auch in den Windows O/S aufgerufen, selbstverständlich immer ein und dieselbe *.vdi (genau das, was Dirk68 machen will).

    Mehr sogar noch, die div. O/S können z.T. auch jeweils als RAWdisk gestartet werden.

    Und ja, hin und wieder sind dabei schon chkdsk bzw ntfsfix mal notwendig, hat bisher immer funktioniert.


    LG b_b

    Für den Inhalt des Beitrages 323384 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: black_boot

  • Ich widerspreche dir, weil anekdotisch basierte Evidenz ist keine Evidenz.


    Edit:

    Das heißt, es ist gibt eine Schwelle, an der Hilfe geben unsinnig wird, wenn der User unsinnige, selbst gebaute Konstrukte betreibt, die keinen Sinn mehr ergeben. Im IT Job ist Schritt eins beim Support erstmal herauszufinden, ob der User auch wirklich das Problem hat, dass er schildert. Hier setzt sich für mich mit dem vorherigen Thread des TEs ein Bild zusammen. Ich empfehle einfach, sich "clean" für ein OS zu entscheiden, m.M.n für ein Linux OS, sogar nicht TW sondern ein Stable Linux wie Debian, wenn irgendwie berufliches darauf gemacht wird, und darunter dann alles zu virtualisieren.

    PRAISE THE OMNISSIAH

    Einmal editiert, zuletzt von Scytale ()

    Für den Inhalt des Beitrages 323385 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Scytale

  • Zitat

    Ich empfehle einfach, sich "clean" für ein OS zu entscheiden, m.M.n für ein Linux OS, sogar nicht TW sondern ein Stable Linux wie Debian, wenn irgendwie berufliches darauf gemacht wird, und darunter dann alles zu virtualisieren.

    Debian wollte ich nicht, genau so wie Ubuntu, Mint, etc. Mein erstes Linux war vor 30 Jahren Suse 5.0 und nach fast 20 Jahren Linux Abstinenz wollte ich es halt wieder ausprobieren. So schlimm ist TW gar nicht. Das bei neuen Versionen mal was nicht funktioniert, ist für mich nicht das große Problem. Wenn alle auf eine Stable Version nutzen, wird sich was Neues nicht durchsetzen.

    Endgültig umsteigen, wird noch was dauern und alles unter Linux zu virtualisieren ist mit einem Intel M5 und 8GB Ram schwierig. Ich kann in dem Convertible weder den Prozessor tauschen noch den Ram erweitern. Ein neuer Laütop bringt nichts, wenn er nicht weniger als 1kg wiegt. Das Handgepäck ist auf 8kg begrenzt, wird immer schärfer kontrolliert und Desktop PC passt nicht in den Koffer. Es gibt von Lenovo ein neueres Convertible, aber ich gebe keine 2500€ für das Teil mit einer 256GB Festplatte aus. Ich weiß auch nicht, ob die bei dem Modell ausgetauscht werden kann, wie bei meinem.

    Ich muss mit dem zurechtkommen, was möglich ist. Solange ich Windows nicht entsorgen kann, muss ich halt mit der Zwischenlösung Multiboot leben. Mit Grub2 für EFI klappt das ja auch super.

    Ich nutze den Laptop vorwiegend privat, aber die Diagnosesoftware vom Auto und das CAD Programm gibt es nicht für Linux. Freecad ist keine Alternative.

    Bei anderen Programmen muss ich mir die Alternativen erst noch ansehen und vergleichen.

    Für den Inhalt des Beitrages 323392 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Dirk68

  • So mal eine Rückmeldung. Ich habe es hinbekommen, aber danke für den Hinweis.

    Zitat

    Ein Nachteil eines standardkonformen FAT32-Dateisystems ist, dass nur Dateien erstellt werden können, die kleiner als 4 GiB sind.

    Die VM kann zwar auf Fat32 größer werden als 4GB, aber man kann sie nicht dorthin kopieren.

    Ich habe jetzt eine 100GB Partition in exfat angelegt. Damit klappt das super. Nur noch zwei getrennte *.vbox Dateien wegen der Pfadangabe anlegen und schon rennt die Luzi.

    Danke für die Hilfe, jetzt kann ich mir den ganzen Kram schön machen. Leider ist die VHD für WIndows for Workgroups defekt. Die werde ich wohl neu aufsetzen müssen, wenn ich die DOS Disketten finde und das USB Diskettenlaufwerk noch funktioniert.

    Für den Inhalt des Beitrages 323438 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Dirk68