Beiträge von matbhm

    Gut, die Links hier eingestellt zu haben. Der Ausgangsposter kann sich ja erst ab Donnerstag wieder kümmern.


    Was mich allerdings interessieren würde, weshalb sich Ubuntu trotz der Voreinstellungen installieren ließ. Und das wiederum wirft die Frage auf: "Was hat Ubuntu, was OpenSUSE nicht hat?" Und dann sind wir bei der weiteren Frage, weshalb OpenSUSE die Installationsroutinen nicht so gestaltet, dass das System unter Optane installiert werden kann!

    raptor49: Naja, es ist schon auch Verschulden der Community. Es liegt ja auch an der breiten Streuung. Ständig werden irgendwelche neuen Linux-Distributionen herausgebracht als xte Variante eine der Hauptdistributionen. Ständig meint jemand, er müsse ein Programm forken und das eigenständig entwickeln, dafür werden alle möglichen Programme, an die man sich gewöhnt hatte nicht oder nicht marktgerecht weiterentwickelt. Man sehe sich unter KDE das Theater mit dem Konqueror an, der Mal die eierlegende Wollmilchsau war - heute ist der nicht mehr zu gebrauchen. Nehmen wir Kontact mit dem irrwitzigen Akonadi, das jahrelang nicht ordentlich lief. Und Kontact kann vieles nicht, was unter Windows kein Problem ist, z. B. die Synchronisation mit dem Terminkalender auf dem Smartphone. Oder denken wir an das ehedem tolle Amarok, bei dem die ursprünglichen Entwickler offensichtlich vollständig abgesprungen und neue leider noch nicht aufgesprungen sind - mit der Folge, dass das Programm nur noch ein Schatten seiner selbst ist. Da wird mit einem irrwitzigen Aufwand Calligra entwickelt, dass bis heute keine Silbentrennung beherrscht, statt dass die Entwickler lieber bei der Entwicklung LibreOffices helfen, um dessen Kompatibilität mit dem MS-Office-Produkten zu verbessern. Dass da noch deutlich mehr geht, beweist z. B. Textmaker. Und, und, und ...

    Gut, wer einen einfachen Desktop für Heimbüro, ein bisschen E-Mail (ist ja auch allmählich außer Mode), Urlaubsbildbearbeitung u. ä. benötigt, muss auch unter Linux nicht allzuviel basteln. Für den regulären Bürobetrieb wird auf die Dauer der Desktop unter Linux keine Chance haben, weil es unter Linux schlicht keine Diktiersoftware gibt, jedenfalls keine, die vernünftig handhabbar wäre. Und so bleibt das alles ein Teufelskreislauf: Vieles unter Linux gibt es nicht, weil nur wenige mit Linux arbeiten. Und nur wenige arbeiten unter Linux, weil es vieles unter Linux nicht gibt. Und wenige arbeiten an Linux für den Desktop, weil wenige mit Linux als Desktop arbeiten. Und ein wenig hat ja die Community auch schuld. Es wird viel am Bedarf vorbeigearbeitet. Und vieles, was mal begonnen worden war, verschwindet plötzlich in der Versenkung. Mit viel Glück ist das dann noch geforkt worden, aber der Fork stirbt auch irgendwann den Programmierungstod.

    Na prima! Nach den Fehlermeldungen Deine *.py-Dateien aus hplip betreffend war klar, dass da der Hase im Pfeffer liegt und die komplett gelöscht und neu eingespielt werden sollten. Viel Spaß beim Scannen!

    Irgendwie sieht bei mir schon der Vorspann (Zeilen 10 bis 40) völlig anders aus.


    Gegebenenfalls einmal tabula rasa machen und alle hplip-Dateien löschen, am besten dann auch das /.hplip-Verzeichnis und vor allem unter /usr/share das hplip-Verzeichnis löschen. Einmal Rechner neu starten und dann hplip neu installieren. Dann die Installation des Plugins versuchen.

    Bei mir verläuft die Installation über hp-plugin so:


    Ich habe jetzt hplip auf die Version 3.21.4 upgedatet, dass entsprechende Plugin von der oben genannten HP-Seite heruntergeladen (nebst *.asc-Datei), beide in das .hplip-Verzeichnis kopiert und dann über hp-plugin installiert. Ging ohne Probleme! Drucker, Fax und Scanner funktionieren einwandfrei.

    Andererseits fragt man sich, wie man sowas hinbekommt. Wenn jemand in der Lage ist, ein Betriebssystem zu installieren, sollte man annehmen, dass er weiß, welches. Und dass man, wenn man offensichtlich ein Update durchgeführt hat, dann versäumt, die Repositories anzupassen, macht eher fassungslos. Spätestens, wenn am System was nicht klappt, würde ich die Repositories kontrollieren.