Beiträge von derwunner

    Hallo,


    ich betreibe einen Server mit openSUSE 42.2. Allerdings finde ich dazu wenig (aktuelle) Anleitungen im Internet, wie man auf diesem die E-Maildienste einrichten kann.


    Ich möchte endlich weg von Web Interfaces und es selbst lernen, wie es geht. Doch leider finde ich dazu nur wenige und veraltete Anleitungen, überwiegend auch für Ubuntu/Debian. Letztere haben auch eigene E-Mailserver Stack Pakete dafür, sowie ich das gesehen habe. Außerdem, bei den seltsamen Fachbegriffen in YAST blicke ich ebenfalls nicht durch.


    Was ich mir vorstelle:

    • Authentifizierung und E-Mailadressen über UNIX Benutzer (mit ein paar Aliasen dazu), also keine MySQL Datenbank oder ähnliches
    • Zugriff darauf von einem E-Mailprogramm aus (IMAP), keine Webschnittstelle
    • Übertragungsverschlüsselung mithilfe von Let's Encrypt Zertifikaten
    • SpamAssasin mit Filterregeln von Spamhaus.net
    • Basis-Virusscanning mit ClamAV
    • allgemeine Sicherheit, damit mein Server keine Spamschleuder wird
    • E-Mails versenden über meine Domain mit den richtigen Einstellungen, damit auch GMX & Co. die Annahme nicht verweigert
    • E-Mail Graylisting wäre ebenfalls eine tolle Sache, muss aber nicht unbedingt sein


    Kann mir da bitte jemand helfen? Über jegliche Hilfe wäre ich dankbar, also Links, direkt hier, etc.



    Vielen Dank


    derwunner

    Ich bin seit weit über 10 Jahren radikal winfreie Zone.


    Nimm was anständiges als Host.

    Würde ich gerne, geht nur leider nicht. Also was heißt, würde schon gehen, ist aber sehr riskant. Ich habe ein UEFI BIOS und einen Software RAID 0 am laufen mit 4 Hybrid Festplatten + einer SSD fürs System. Auf dem RAID ist leider schon Windows installiert. Da geht soviel ich weiß nur ein Betriebssystem. Linux kann sich zwar da unterordnen und sich im Dual Boot einrichten, das ist aber wieder eine "kann funktionieren"-Funktion und keine, die mit Sicherheit geht. Deswegen lasse ich lieber die Finger davon und bleibe weiterhin bei einem Hypervisor oder einer Container-Virtualisierung. Bisher hatte ich auch kaum Unterschiede gemerkt. Als ich jedoch mit dem Hardcore Programmieren mit allen Tools angefangen hatte, erst dann ging plötzlich die Performance gewaltig in den Keller.
    Ich weiß noch nicht mal, ob Linux überhaupt mit Hybrid Festplatten umgehen kann. Das ist ja eher selten und alles was selten ist, bedeutet viel Bastelarbeit unter Linux. Selbst danach ist nicht garantiert, dass es voll umfänglich funktioniert, bestes Beispiel die Laptop Sondertasten. Oder in meinen Fall Hybrid Festplatten. Ich würde mal schätzen, der SSD Cache wird nur teilweise erkannt und der mechanische Festplattenteil komplett. Du verstehst, was ich meine?

    Respekt! :)
    Ja, stimmt, dass Docker nur einen Prozess pro Container kann habe ich wirklich nur vom Hören-Sagen aufgeschnappt. Seitdem ich das wusste war Docker für mich auch gestorben.
    Aber Dein Setup hört sich spannend an, ich denke ich werde wohl doch besser zu Docker wechseln, zumal ich eh bloß auf meinen Desktop-PC 8 GB RAM zur Verfügung habe. Hin und wieder wurde schonmal die VM pausiert, weil mitsamt meinen Entwicklungstools zu wenig Speicher da war...


    Eine Frage dazu noch: Hast Du auch NodeJS in Docker laufen? Also geht npm install mit den Symlinks ohne Probleme, wenn ich als Host System Windows habe?

    Was du von Docker erzählst, habe ich noch nie gehört.


    Es laufen bei mir zahlreiche Dockerprozesse.
    Und die Container schaufeln munter gleichzeitig.
    Rumkopieren kann ich zwischen Containern, und auch zwischen Host und Containern.
    Nach Belieben.


    Nein, ich meinte damit, dass in einem Docker Container jeweils immer nur ein Prozess laufen kann. Was meiner Ansicht nach broken by Design ist. Du wirst sicherlich auch für jeden Server Dienst einen eigenen Docker Container haben, eben aus dem genannten Grund, weil mehr einfach nicht möglich ist. Ich weiß ebenfalls nicht, ob das bei anderen Container Lösungen, wie LXC oder wie das hieß, besser ist. Denke aber mal schon.



    Zitat von Sauerland

    Wenn du nur die offiziellen Repos eingebunden hast, mach einfach nur ein Upgrade.

    Joa schon klar, die Frage ist doch, ob es nicht besser ist eine Neuinstallation durchzuführen, eben weil ich keinen X-Server mehr brauche usw..

    Was, bitte, sind "Textmode Enhancements"?

    Ich meine damit so Sachen wie TrueType Fonts in der Konsole, Maus in der Konsole. Ja eben all diese Features, die man in der KDE Bash auch hat. Und vorallem eine Vollbild-Konsole nicht nur dieses kleine VBox Teil, was in etwa 25% des Bildschirms sein dürfte. Aber ich denke letzteres müsste nur eine XRandR Einstellung sein.


    Und sorry, von Docker also dem Einprozess-Prinzip halte ich nicht viel, von Container Prozess-Virtualisierung jedoch schon. Für meine Zwecke täte es auch Vagrant, aber ich denke ich bin besser bedient, wenn ich nicht jedes Mal die Virtuelle Box zerstöre. Das wieder aufbauen, also das listen innerhalb von VirtualBox beansprucht ja auch jedes Mal Zeit.

    Hallo Leute,


    ich habe bisher openSUSE 42.1 in einer virtuellen Umgebung am laufen. Da ich diese schon lange habe, also eigentlich seitdem 42.1 veröffentlicht wurde, frage ich mich nun, ob es vielleicht nicht besser wäre eine komplette Neuinstallation vorzunehmen anstatt von upgraden.


    Wirklich viel läuft in der virtuellen Maschine eigentlich nicht. Nur ein FTP, Web- und Datenbankserver. Ein Einrichtungsaufwand von geschätzt ein bis zwei Stunden. Muss auch nicht besonders sicher sein, da es sich nur um eine Entwicklungs-Box handelt, die maximal übers LAN mittels virtueller Netzwerkbrücke erreichbar ist.


    Was empfiehlt ihr mir da? Ich habe gesehen, dass die Support Zeit für 42.1 Ende Mai geendet hat, von daher ist es allerhöchste Zeit für ein Upgrade bzw. Neuinstallation. Die Anforderungen an die VM haben sich auch geändert: Ich entwickle jetzt selber nicht mehr in der VM, sondern außerhalb. Die VM dient jetzt lediglich noch als Serverdienst für die ganzen Entwicklungsserver. Von daher werde ich zukünftig auch keine grafische Oberfläche mehr brauchen. Dass jedoch KDE installiert ist, macht theoretisch auch nichts aus. Nur frage ich mich halt, ob dadurch und durch die lange Lebensdauer der VM nicht schon Datenmüll entstanden ist, den ich bei einer sauberen Neuinstallation vielleicht nicht hätte?


    PS: Empfehlungen für Textmode Enhancements wären in diesem Zuge auch wünschenswert. Vorallem wäre es praktisch Text in die VM kopieren zu können, sowie eine Konsolenansicht a la KDE 4 Terminal und nicht die rudimentäre Text Mode Ansicht.


    PS2: Ich benutze VirtualBox unter Windows 7 64 Bit. Das hinein kopieren hatte bisher im grafischen Zustand schon ganz gut geklappt. (Host-zu-Gast kopieren).



    Danke schonmal!



    MFG


    derwunner

    Sorry für die verspätetete Antwort.


    Ok, danke das war es. Hatte ich wohl beim Konfigurieren nicht ganz aufgepasst. Den FTP Server hatte ich mal per YAST2 konfiguriert, also schön grafisch (zur Abwechslung). Nachdem ich die passiven Ports eingestellt hatte, ging es. Vielen Dank!

    Hallo Leute,


    ich habe openSUSE 42.1 64 Bit in VirtualBox laufen (auf Netzwerkbrücke konfiguriert, damit sind alle Dienste im LAN erreichbar).


    Den FTP Server habe ich über YAST2 konfiguriert (pureftpd). Den Firewall Port dementsprechend habe ich über "erlaubte Dienste" eingefügt. Also als Wort "pureftpd and broadcast", nicht direkt als Port 21 Freigabe.


    Wenn ich nun die Firewall deaktiviere, kann ich mich anmelden und empfange den Verzeichnisinhalt. Wenn die Firewall läuft, kann ich mich nur anmelden, danach gehts aber nicht weiter:


    Und warum 8-bit binary? Ich will utf-8 (9-bit) -.-



    Vielleicht mal kurz zur Erklärung, warum ich FTP brauche: Man kann zwar mit VirtualBox Ordner teilen mit dem Host, jedoch geht das nicht mit dem Package Manager npm, weil Linux und Windows andere Vorstellungen von Verknüpfungen haben (Windows unterstützt nur eine Linkart, ich meine das waren Softlinks). Ist seit Jahren ein unbehobener Bug von beiden Seiten, also sowohl von VirtualBox als auch von npm. Ich brauche aber jetzt eine Lösung, deswegen FTP...



    MFG


    derwunner

    Ok, also die Schleife um alle Parameter abzufragen, verstehe. Aber warum muss da der Rest auch in der Schleife sein?


    Vermute mal das hängt mit der starken Kürzung des sed Befehls zusammen. Verstehs aber nicht ganz.


    Außerdem hatte ich das tee da mal drin gehabt, weil das ein Kommando ist, mit den man mit sudo in eine Datei schreiben kann. Das brauche ich auch. Schreiben in /etc/hosts erfordert root Rechte.