Beiträge von derwunner

    Hallo,
    also grundlegend erst einmal: Ob du jetzt den Flash-Player über die offizielle openSUSE Webseite herunterlädst oder in YAST2 -> Software hinzufügen oder entfernen installierst, ist eigentlich das selbe.


    Aus welchem Repositority hast du den Flash Player versucht zu installieren? Und was ging da genau nicht?


    Was mir außerdem aufgefallen ist: Wolltest du den Flash-Player nicht für openSUSE 11.4 haben? Deine Suchergebnisse verweisen aber auf die openSUSE 11.3 Version! Villeicht liegt hier schon der Fehler?



    MFG derwunner

    Hallo,
    mein PC hat auch ein Asus Mainboard, genauergesagt das ASUS M2N SLI-PLUS VISTA EDITION. Mein Mainboard verwendet den C-Media CM6501 Soundchip. Ausgerechnet dieser Soundchip funktioniert unter openSUSE nicht richtig. Nach langem suchen im Internet bin ich darauf gestoßen, dass man mithilfe eines Tricks angeblich doch Sound bekommen sollte (aus einem Ubuntu Forum). Man soll demnach openSUSE sagen, dass der Soundchip ein USB-Gerät wäre. Bei mir war das schon standardgemäß der Fall, weil ich anfangs ein USB Headset verwendete.
    Kurz und gut gesagt die Anleitung war mir zu kompliziert, ich bekam dann nur im VLC Player einen Ton aus dem Soundchip heraus, indem ich in Extras -> Audio -> Ausgabe in der Dropdown Liste die Hardware direkt ansprach. Alles andere war Glücksache. :|
    Ich habe mir dann eine Soundkarte extra gekauft, für die auch ein Linux Treiber vorhanden ist.



    MFG derwunner

    Hallo,
    Crysis 2 und wie viele andere Spiele (z. B. die gesamte Call of Duty Reihe, Counter-Strike, Counter-Strike: Condition Zero, Counter-Strike: Source usw.) auch basieren auf der Spiele Plattform Steam.
    Man muss sich sozusagen Steam den Messanger kostenlos herunterladen und einen Account anlegen, falls noch nicht geschehen. Die Spiele kannst du dir dann entweder online über diese Plattform kaufen oder im Laden um die Ecke.
    Wenn du eine eher langsamere Internetleitung hast, würde ich dir raten das Spiel im Laden zu kaufen. Z. B. Expert, Saturn und Media Markt haben eine große Auswahl.
    Die Spiele werden dann auf deinen Account mit deinem Schlüssel aktiviert.
    Das was dir playonlinux bereitstellt, ist das Spiel, was sich andere Leute schon gekauft haben und so freundlich waren es für playonlinux bereitzustellen. Kaufen musst du dann aber das Spiel trotzdem noch, damit es auf deinen Steam Account aktiviert werden kann. Denn vorher kannst du es zwar schon über playonlinux herunterladen, aber nicht spielen.
    Man sollte auch nicht vergessen, dass playonlinux ein grafisches frontend basierend auf WINE ist mit den man auch mehrere WINE Versionen verwalten kann.
    Zu Steam unter WINE gibt es leider einiges zu beachten, das kannst du hier entnehmen: http://appdb.winehq.org/object…?sClass=version&iId=19444
    Ich würde dir auch raten vorher einmal einen Blick in die AppDB von WINE zu werfen, ob denn das Spiel schon von anderen Leuten getestet wurde. Wenn sich in der AppDB ein Spiel nicht befindet, heißt es nicht unbedingt, dass es nicht funktioniert, sondern nur, dass es noch niemand getestet hat.


    PS: emulieren finde ich etwas den falschen Ausdruck, mit emulieren tut man doch so, als ob man eine ältere Maschine oder Betriebssystem am laufen hat. Aber Windows ist doch nicht alt ;)
    Auch oft falsch verstanden ist, dass WINE komplett über den Prozessor arbeitet, wie andere Emulatoren. WINE greift über die Linux Treiberschicht direkt auf die Grafikkarte zu. So kann man z. B. unter Linux mit WINE/playonlinux auch DirectX verwenden.


    Hoffe, ich konnte für etwas Klarheit sorgen



    MFG derwunner

    Hallo,
    wichtig zu wissen wäre erst einmal welche Soundkarte oder Soundchip du verwendest, damit du in der offiziellen deutschen Dokumentation nachsehen kannst, ob deine Soundkarte oder Soundchip unterstützt wird, und was evtl. zu beachten ist. Du hast einen "nur" einen Soundchip, wenn deine Soundkarte auf dem Mainboard fest verankert ist (= onboard). Eine richtige Soundkarte, die einen Steckplatz auf deinem Mainboard belegt bringt einen eigenen kleinen Prozessor und Arbeitsspeicher mit, um den wiederzugebenden Sound zwischen zu buffern. Für die Unterstützungsliste siehe hier: http://de.opensuse.org/HKL/Sound-Karten


    Wenn sich die genaue Bezeichnung deines Soundchips/ deiner Soundkarte nicht herausfinden lässt über YAST, dann gehe bitte auf die Herstellerseite und siehe dort nach. Wenn der Sound schon einmal in YAST als Testton wiedergegeben werden kann, ist es schon einmal gut. Wenn du mehrere Soundkarten hast, solltest du in YAST die zu verwendende Sounkarte auf Priorität 0 stellen.
    Dann solltest du überprüfen, ob alle Kanäle an denen Boxen angeschlossen auf ca. die Hälfte aufgedreht sind. Voll aufdrehen würde ich nicht machen, außer du möchtest richtig erschrecken :D
    Außerdem entnehme ich deinen Screenshot, dass du den Mikrofon-Treiber Phonon verwendest, also gehe ich davon aus, dass du ein Mikrofon noch zusätzlich verwendest. Kann es villeicht sein, dass dein Mikrofon übersteuert? Das heißt du musst den Ausgabeton deines Mikrofons auf eine oder maximal 2 Box legen, und während du sprichst sollten alle anderen Boxen stumm sein.


    Ich würde dir raten schrittweise an die Lösung des Problems heranzugehen.
    1. Alle anderen Sound-Geräte (z. B. Mikrofon/ CD-Player/ Schallplattenspieler, usw.) bis auf die Boxen ausstecken.
    2. In YAST die richtige Soundkarte auswählen, auf der die Boxen angeschlossen sind. Alle Kanäle an denen Boxen angeschlossen sind in der Sound Konfiguration auf ca. die Hälfte aufdrehen.
    3. Testen mit einen Media-Player deiner Wahl ob dieser einen Ton abspielt (z. B. Amorak, VLC, usw.)
    4. Wenn kein Ton im Media-Player abgespielt wird, dann in den Einstellungen des Players nachsehen, ob er auch zur Sound Ausgabe den richtigen Treiber verwendet (in deinem Fall müsste es nach einer Standardinstallation von openSUSE PulseAudio sein). Der Treiber entscheidet dann aus den Systemwerten, welche Soundkarte angesprochen wird.
    5. Sollte das nichts helfen, dann musst über den Einstellungen deines Media-Players die Soundkarte manuell auswählen.
    6. Wenn das alles funktioniert, kannst du anfangen die Soundeingabegeräte anzuschließen und wieder diese Schritte durchlaufen, allerdings diesmal die funktionsfähigen Sound Geräte natürlich angeschlossen lassen.


    Kleiner Tipp noch: Bei einem Mikrofon gilt zu beachten, wenn kein extra Mikrofon Eingang an deiner Soundkarte vorhanden ist, musst du erst über den Treiber den Line-In Eingang auf analog umstellen.


    Solltest du bei einem dieser Schritte noch Fragen haben, werden dir bestimmt gerne die Leute hier weiterhelfen und/ oder auch meine Wenigkeit.


    MFG derwunner

    Hallo,
    für Spiele gibt es durchaus unter openSuSE noch einen Geheimtipp: Du musst das Game Repositority einbinden. Das sollte man unter YAST (grafisch) bei dem Menüpunkt Repositoritys mit einen einfachen Haken hinzufügen können.


    Außerdem gibt es noch ein Repo von einem deutschen openSuSE Entwickler seit in etwa diesem Jahr, der openSUSE immer mit aktueller Software versorgen möchte. Wie das genau heißt, habe ich leider vergessen, ich hatte es damals nur bei heise.de gelesen. Also einfach mal danach googeln, oder villeicht weiß hier jemand wie das Repo heißt?
    Das Problem war nämlich bisweilen, dass nicht jede Software unbedingt aktuell sein muss, die man über Standardrepos bekommt. Ich hatte das Problem z. B. bei der Java Entwicklungsumgebung Eclipse.


    MFG derwunner

    Hallo,
    das kann ich nur bestätigen. Ich hatte mir vor ca. 1 Jahr auch aus Verlegenheit eine WD IDE Festplatte gekauft mit 750 GB und 5.000 U/Min, weil der Laden sonst keine kleinere interne Festplatte hatte.
    Kurz nach der Installation von Windows XP und Linux openSuSE 11.2 (Dual-Boot, Boot aus MBR) stürtzte die Festplatte ab.
    Ich habe Ihnen die Festplatte wieder in den Laden getragen, mein Geld zurück verlangt und mir stattdessen eine Samsung SATA Festplatte gekauft.


    Man sollte aber auch dazu sagen, dass Samsungs Markenzeichen einscheibige mechanische Festplatten sind. Außerdem sind meines Wissens Seagate und Western Digital die einzigen, die noch IDE Festplatten herstellen.


    Nach dem Neukauf einer Festplatte sollte sie man als Linux-User vorher mit ddrescue auf Fehler überprüfen, das sind 2 Stunden die sich lohnen ;)



    MFG derwunner

    Hallo,
    danke für die Antworten. Ich habe einmal die Herstellerseite genau unter die Lupe genommen.


    Also dieses Paragon Backup & Recovery 11 gibt es auf der offiziellen Herstellerseite Webseite nicht. Ich habe aber stattdessen Paragon Backup & Recovery 10 Home Evolution (29,95 EUR) gefunden. Ich denke das wäre die richtige Software für mich. Im Paket ist auch eine Rettungs-CD erhalten auf Windows 7 Basis enthalten.
    Aus den Angaben werde ich aber nicht ganz schlau. Soll das heißen, dass die eigentliche Backup Software NUR unter Windows funktionert und ich aber trotzdem von der Rettungs-CD meine Linux Dateien sichern kann?
    Ob die Datensicherung nun von einer bootbaren CD geht, oder über ein Betriebssystem, ist mir eigentlich egal, denn während eine Datensicherung läuft, sollte man eh nichts anderes an dem Computer machen.



    MFG derwunner

    Hallo,
    ich suche nun schon seit längerem verzweifelt ein gutes Backup Programm, dass sowohl unter Linux, als auch unter Windows funktioniert. Ich hatte schon aussichtslos gegoogelt, usw..
    Da es ja nicht direk ein Problem mit openSUSE ist, dachte ich mein Thread ist im Offtopic-Bereich gut aufgehoben.


    Die Software sollte folgendes können:
    - Universales komprimieren ( z. B. in das .zip Format)
    - Auf jeden beliebigen Datenträger sichern können (ausgenommen sind CD/DVD/Blu-Ray)
    - Multithreading unterstützen, bzw. 64-Bit fähig sein
    - Backups wiederherstellen können
    - in einzelne Dateien oder einer komprimieren
    - die Dateisysteme ext3, etx4, alle Fat-Variationen und die aktuellste Version von NTFS unterstützen (NTFS mit Journaling-Funktionen)


    Ich wäre auch bereit ca. 15 Euro dafür auszugeben, wenn es denn auch endlich mal richtig funktioniert. Ich dachte ich sehe mich deswegen auch mal im openSource Bereich um, denn die meiste Backup-Software, die man kaufen kann, funktioniert zwar bestens unter Windows, aber die Entwickler dieser Software scheren sich leider nicht um Linux.


    Ich hatte schon folgende Software am laufen:
    - 7-Zip
    - Areca Backup (Java-Basierend)
    - diverse Freeware-Tools


    Ich hoffe es kennt jemand noch ein gutes und kann mir helfen. Vielen Dank.
    Cross-Posting Beitrag hier zu finden: http://www.computer-board.eu/b…ckup-programm-kein-ghost/


    MFG derwunner

    Es stimmt schon, dass es nur wenig bis sehr wenig Malware für Linux gibt, weil die Programmierer schlicht und ergreifend zu faul sind
    Malware zu schreiben, um dann zu merken, dass es leider :( nur so wenig LinuxUser gibt, und es so selten wäre, das genau einer von denen sich eine infizierte Datei einfängt.
    Also lassen sie es gleich...
    Gruß Tim



    Hallo,
    nun, das stimmt leider so nicht mehr. Schadsoftware ist leider auch nicht mehr im Linux Sektor von der Hand zu weisen. Vorallem haben es Angreifer aber auf Linux Server abgesehen. Ich hätte hierfür 3 exemplarische reale Vorfälle parat:
    1. Ein Hacker von Anonymus hatte einer amerikanischen Sicherheitsfirma die Hosen heruntergelassen. Dessen Linux Kernel, war derart veraltet, dass der Hacker leichtes Spiel hatte mit dem GNU C-Loader.
    2. Stuxnet: Bis vor kurzem ein auf dem Schwarzmarkt gehandeltes Hacker-Tool zu exotischen Preisen. Es ist aber finde ich dennoch aktuell, denn das Ziel von Stuxnet ist es, Kernkraftwerke, in denen Linux betrieben wird, auf die Brennstäbe zugreifen zu können und sonstige Manipulation. Stuxnet hat jetzt auch schon einen Wikipedia Eintrag.
    3. Die Serverseitige Skript-Sprache PHP: Auf einen Wiki Server hatten die PHP Entwickler leider noch den alten Linux Kernel, der für einen speziellen Exploit (= ein Softwarebug, der schadhaft ausgenutzt wird) anfällig war. Es werden derzeit noch die Schäden von der aktuellen PHP-Version behoben, die der chinesische Hacker angestellt hat. Angeblich hätte sich dieser "nur" in den PHP-Credits (= Autorenliste) eingetragen.


    Die Fälle 1 und 2 sind aber im aktuellen Linux Kernel wieder behoben und solche Angriffe sind mit einen aktuellen Kernel nicht mehr möglich. Deswegen kann ich es nur jedem ans Herz legen, die Distribution und den Kernel aktuell zu halten, damit solche Schweinereien vermieden werden können.


    MFG derwunner