Na da kann ich ja mal meinen ganzen Weg zu openSuSE beschreiben (wer keinen Roman lesen will, sollte die Seite sofort verlassen bzw. zum nächsten Beitrag springen
)
Das ganz fing an mit Windows XP, das ständig abstürzte, weil der Graphikkartentreiber Probleme machte, die sich aber partout nicht lösen ließen (wer hätte das gedacht
). Also habe ich angefangen, etwas besseres zu suchen, Linux sollte es sein. Ich hatte bereits von Ubuntu gehört und dies deshalb als erstes ausprobiert, jedoch sagte es mir nicht zu. Ich wollte ein Betriebssystem haben, in dem ich mich irgendwie zu Hause fühle, Ubuntu war mir aber eher suspekt. Vor allem, da mir etwas Freiraum fehlte. Da es auf Debian basiert, habe ich mich mit Debian versucht, diesmal mit KDE. Es wollte aber auch nicht so recht funktionieren. Debian hatte einfach keine Lust, mir zu gehorchen, vor allem da Firefox nicht vorinstalliert war und ich mich damals etwas schwer damit tat, das ganze zum Laufen zu bringen, vor allem da mir Debian auch einfach nicht ganz gefiel. Das ganze spielte sich alles in VirtualBox ab. Letztes Weihnachten dann, bekam ich ein neues Notebook. Mittlerweile war der Drang zu Linux jedoch noch größer geworden, da meine Facharbeit zu schreiben war und im Thema "künstliche Intelligenz" auch ein kleiner Programmieranteil vorhanden war. Das sollte in Prolog geschehen, jedoch wollte es mit Windows 7 nicht so recht funktionieren vor allem
löste Unmengen an Fehlermeldungen aus und auf die kompilierte Basis konnte ich auch nicht zugreifen. Deshalb versucgte ich, das ganze in Linux zu betreiben, nahm mir aber vor, weder Ubuntu, noch Debian zu benutzen. Also guckte ich mal, was VirtualBox mir unter dem Punkt "Linux" alles zu bieten hatte. Dort sprang mir dann "openSuSE" ins Gesicht. Ich wollte es installieren, jedoch stürzte VirtualBox während der Installation ab, was zur Folge hatte, dass ich das ganze noch einmal versuchen durfte. Wieder Tagsüber, während ich nicht zu Hause war. Am Tag des zweiten Versuchs war außerdem das Vorstellungsgespräch bei DESY. Wir mussten am Ende des Schuljahres ein Schülerpraktikum machen und ich hatte mich bei der Datenverarbeitung des DESY beworben. Dort wurde ich dann auch gefragt, ob ich bereits Erfahrungen mit unixoiden Systemen, vor allem aber mit Linux hätte, da dort viel mit Scientific Linux gearbeitet wird. Das war natürlich ein weiterer Grund für mich, an meiner Linux-Strategie festzuhalten. Als ich dann nach Hause kam und die Installation geglückt war, installierte ich SWI-Prolog. Leider lief das ganze nur mäßig. Es war sehr langsam. Mit openSuSE jedoch freundete ich mich schnell an. Als dann jedoch ein Update von SWI-Prolog für Windows 7 erschien und ich herausfand, dass ich nur einige Zugriffsberechtigungen anpassen musste, entfernte ich mich erst einmal von Linux. Nachdem ich auf die Facharbeit eine 1 bekam, fing ich an, C# zu lernen, weil mich ein Freund von einer anderen Schule darauf brachte. Eigentlich wollte ich C lernen, da ich späte einmal selbst Bestriebssysteme eintwickeln will, konnte mich mit der Syntax abe nicht anfreunden, vielleicht weil ich das Programmieren mit Delphi anfing. C# hat mir das ganze erleichtert, da es vieles aus Delphi und C übernommen hatte. Nachdem ich bis in die Tiefen von C# und .NET eingedrungen war, fing ich mit C an. Jedoch ist das C-Programmieren unter Windows eine Qual, da es meiner Meinung nach keinen wirklich brauchbaren C-Editor für Windows gibt - meiner Meinung nach. Und da ich hörte, dass Linux sehr gut für Programmierung geeignet sei, dachte ich daran, openSuSE wieder zu installieren. Diesmal jedoch nativ auf meinem Computer, da ich mir dies Schwerfälligkeit einer virtuellen Maschine nicht mehr antun wollte. Das war während meines Praktikums, kurz vor den Sommerferien, in denen wir uns gerade befinden.
Wer sich getraut hat, das zu lesen und nicht eingeschlafen ist: Glückwunsch

kleiner Scherz, aber ich glaub, das hier ist der längste Beitrag bisher.