Beiträge von Schmitzi

    Ich denke, ich darf doch auch für Robbie antworten :D
    Erstmal zu deiner Frage über die Seriennummern: Auch solche Massenprodukte haben Seriennummern. Das siehst du ja bei deinem Drucker, der ja dort auch eingetragen ist. Leider befindet sich in dem Teil, den du uns gesendet hast, keine einzige Information über deinen USB-Stick. Gib deshalb bitte folgendes ins Terminal ein:

    Code
    sudo lsusb -v > lsusb.txt


    Dann wird die Ausgabe in die Datei lsusb.txt umgeleitet. Die kannst du dann über Dateianhänge bei uns hochladen. Das sudo ist deshalb drin, weil du dann ALLE Informationen über deine Geräte bekommst (Mit normalen Rechten bekomme ich bei mir z.B. überhaupt nix raus).

    Das sieht aber sehr stark nach einem Fehler in der GRUB-Konfiguration aus. Poste mal bitte deine menu.lst. Da scheint nämlich ein falscher Verweis auf den Kernel drin zu sein. Wichtig: Die menu.lst, wo du deine GRUB Stage 2 intalliert hast. WEnn du also Ubuntu zuletzt installiert hast, dann in der Ubuntu-Root-Partition.

    Wenn du ein Kernel-Update bekommst (du wirst von YaST darauf aufmerksam gemacht, wenn eins installiert wurde), dann gehst du einfach zu YaST => System => Bootloader und klickst auf Weiteres => neue Konfiguration vorschlagen. Dann werden die Einträge neu geschrieben. Aber eigentlich müsste das bei einer Kernel-Installation automatisch geschehen.

    Da der Kernel OpenSource ist, ist es natürlich auch möglich, seine Schwachstellen leichter zu entdecken. Nur dadurch, dass Viren ja tief ins System eingreifen müssen, um etwas zu verändern, wird das ganze kompensiert. Als normaler Benutzer hast du so wenige Rechte, dass das gar nicht möglich ist. Du müsstest schon ständig als root unterwegs sein, um dir ein Virus als ernsthafte Bedrohung einzufangen. Unter Windows ist das anders, weil die meisten dort standardmäßig als Administrator unterwegs sind, der volle Kontrolle über das System hat.
    Schau dir mal die Anzahl an Linux-Viren an: Es sind 2. Bliss und Staog. Und außerdem BESTEHT ein großes Interesse daran, den Linux-Quellcode nach Sicherheitslücken zu durchforsten. Guck dir mal den Anteil an Linux-Servern auf der Welt an. Und Server sind doch ein viel interessanteres Ziel als Heimcomputer. Von Servern geht ökonomische Macht aus. Außerdem kannst du einen Server perfekt als "Waffe" für Internetkriminalität verwenden. Und da kann ich mir schon vorstellen, dass der Kernelcode eifrig durchsucht wurde. Und so macht das den Kernel nicht weniger sicher. Dadurch, dass einige Leute Sicherheitslücken finden, können sie doch erst behoben werden. Und das ist der Vorteil von OpenSource: Was der offizielle Entwickler nicht findet, kann von einem Hobby-Entwickler gefunden werden. Es macht ihn sogar meiner Meinung nach SICHERER.

    Ist das Thema damit abgeschlossen?


    Und noch zu der "Sorgenfreiheit", die du nanntest. Wenn du nicht ständig als root, also Administrator unterwegs bist, ist es einem Programm eigentlich unmöglich, Änderungen an deinem System vorzunehmen. Und außerdem hat XP, auch wenn es mit in einem Dualbootsystem ist, rein gar nichts mit Linux zu tun. -die Leute, die ein Dualbootsystem haben, sind auch nur eine Teilmenge der Linux-User. Da lohnt es sich doch viel weniger, einen Virus zu erschaffen, der Linux-Funktionen nutzt, um sich auf eine Windows-Systemplatte zu kopieren, zumal nur root auf die Windows-Systempartition Vollzugriff hat. Da wirst du dir wohl was mit XP eingefangen haben. Da macht es auch keinen Unterschied, wenn du openSuSE installiert hast.
    Wenn nicht binnen 3 Tagen eine Reaktion kommt, wird das Thema als erledigt angesehen und geschlossen.