Hallo Sauerland
Sorry für die späte Antwort. (Bin geschäftlich momentan extrem ausgelastet.)
Was meintest du mit Backport 4.4.2
Da die Standard-Kernel einer Distro (zB openSUSE LEAP 42.1 -> Kernel 4.1.x) beim Treiber-Support oft schwer hinterher hinken, kann es sein, dass auch über 1 Jahr nach erscheinen eine wichtige Systemkomponente, wie zB der WLAN-Chip eines Notebooks, nicht unterstützt wird.
Deshalb werden neuere Treiber in sogenannten Backports für ältere Kernel portiert. Gemäss wiki sind alle älteren Kernel ab 2.6.24 unterstützt.
Hier einige Infos des Kernel-Wiki's:
https://backports.wiki.kernel.org/index.php/Main_Page
https://backports.wiki.kernel.org/index.php/Documentationhttps://backports.wiki.kernel.org/index.php/Documentation
https://backports.wiki.kernel.…umentation/compat-drivers
Für mein Spezielles WLAN Problem (ath10k) hatte ich nach langer Suche zuerst die aktuellen ath10k firmwares heruntergeladen und "installiert":
https://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?pid=1607047
Hat bei mir aber nicht gereicht. Wie ich herausfand, war der ath10k kernel driver nicht vorhanden. Den musste ich mir mit Backports installieren:
https://wireless.wiki.kernel.o…/drivers/ath10k/backports (erster Teil davon, kein Custom Kernel-Port, da der Standard Backport schon reichte)
Ich hatte aber statt der von dieser Wiki verlinkte Quelle, die backports direkt von kernel.org genommen:
https://www.kernel.org/pub/lin…rojects/backports/stable/https://www.kernel.org/pub/lin…rojects/backports/stable/
Der aktuellste Backports ist 4.4.2 und bedeutet, dass in diesem Backports alle (Kernel-)Treiber bis und mit Kernel 4.4.2 enthalten sind. (Und wie oben erwähnt für alle Kernel ab 2.6.24 anwendbar.)
!ACHTUNG! Was noch wichtig ist: nach einem Kernel-Update muss der Backport wieder nachinstalliert werden. Falls nicht der fehlende Treiber durch den Kernel-Update "offiziel" installiert wurde.
-> Dies wurde mir diese Woche zum Verhängnis, da ich nicht merkte, dass der openSUSE Sicherheitsupdate ein Kernel-Update (4.1.27 -> 4.1.31) enthielt. Und da noch andere Probleme Auftraten, realisierte ich das erst sehr spät. Man lernt eben nie aus.
Das ganze ist eine wenig OT. Aber Du hast gefragt und eventuell hilft das jemandem. Falls Du möchtest, könntest Du diese Infos auch in einen anderen Thread kopieren.
Und die Repoliste ist auch überarbeitungswürdig........ (Videolan, doppelte Repos usw.)
Danke. Ich habe meine Repository-Liste durchkämmt. Einige wurden standardmässig bei der Installation erstellt. Aber stimmten natürlich nicht mit "meiner" Namenskonvention überein, so dass ich deswegen eines davon übersehen hatte. ( Hauptaktualisierungs-Repository, resp. openSUSE-Leap-42.1-Update)
Wieso noch das X11:RemoteDesktop doppelt war weiss ich nicht. Vielleicht habe ich eine App mit software.openSUSE.org 1-click-Installation eingefügt, welche das Repository hinzufügte. Das habe ich auf jeden Fall nun auch bereinigt. Danke.
Die meisten Speziall-Repos benötige ich für spezielle Software oder Unterstützung. zB: RemoteDesktop: Remmina, VirtualBox mit USB-Treiber (ExtensionPack, schnellere Bug-Fixes -> dauert beim SUSE Repo oft viel länger bis eine Bug-fix-Version eingepflegt ist und ich muss arbeiten können), usw.
Zum VideoLAN-Repo:
Wenn ich mich recht erinnere, hatte ich immer Probleme mit dem Standardrepo, da viele encoder, decoder,... libs, etc. nicht da waren und viele Video-/Audio-Formate so nicht unterstützt wurden.
Diese Probleme hatten sich durch Einbindung der VideoLAN-Repos drastisch reduziert.
Oder was meintest Du wegen dem VideoLAN-Repo?