Beiträge von Suelkun

    Also: Hauptverursacher des Verbrauchs an Plattenplatz in /var/log bei mir ist samba. Wenn ich dessen log-Dateien rauslösche, hat /var bei mir nur noch 6,8 GB und das hört sich ja schon mal ganz normal an.

    Ich habe mir den Inhalt von meinem /var-Verzeichnis mal etwas genauer angeschaut.


    auf /var liegt auch /var/tmp.

    Kannst du dort mal ältere Dateien löschen?

    Glaube nicht, daß die volle /var-Partition dadurch verursacht wird. Unter /var/tmp liegen zwar einige Verzeichnisse, die mit dem Namen zypp beginnen. Ich vermute mal, daß dort etwas landet, wenn ein update-Paket runtergeladen und kurz darauf installiert wird. Den Kohl macht das aber nicht fett. Es liegen dort zwar einige (vielleicht 50) solcher Verzeichnisse, die aber in Summe weniger benötigen als 1 GB. Ich habe zwar jetzt mal alle dieser zypp-Dateien rausgelöscht, aber ohne nennenswerten Erfolg auf den verbrauchten Speicherplatz in /var, allerdings auch ohne Gemeckere des Systems.


    Unter /var gibt es bei mir aber auch ein Verzeichnis /var/log und alle Dateien im Verzeichnis /var/log (und entsprechenden Unterverzeichnissen) verbrauchen bei mir zusammen 19.7 GB, sind damit also für das meiste an verbrauchtem Speicherplatz in /var verantwortlich. Angeschaut habe ich mir eine solche Datei noch nie.


    Nachdem ich /var inzwischen mehrfach umgezogen habe, habe ich genügend Sicherungskopien, so daß ich das Problem mal so angehen kann, daß ich alles unter /var/log weglösche. Melde mich mit dem Ergebnis wieder.

    Ich hab gerade mal 5,4 GB

    Tja, da habe ich wohl gepennt.


    Ich habe jetzt mal auf einer 2. Festplatte (die sowieso eingebaut war) die Daten einer unbenutzten Partition gelöscht, diese dann als etx4 formatiert und die Daten der alten /var-Partition mit allen Berechtigungen auf die neue Partition übertragen.

    Dann habe ich die fstab angepaßt (der Eintrag für /var zeigt jetzt auf diese neue Partition), den alten Eintrag für /var in fstab auskommentiert und das System neu gestartet. Das System kommt so wenigstens einwandfrei hoch.


    Jetzt geht es wohl ans Aufräumen. Ich werde jetzt mal als erstes mein Shutdown-Skript anpassen. In dieses werde ich peu a peu Aufräumarbeiten für /var einbauen, bis der dafür benutzte Speicherplatz stabil bleibt. Wenn alles stabil bleibt, ziehe ich die Partition wieder zurück auf die vorige Platte.


    Das (mit viel Aufwand) selbst entwickelte Programm kommt auch wieder hoch.

    Also, Kommando zurück:


    /var liegt bei mir auf einer eigenen Partition und die hat 24,5 GB.


    Um zu verfizieren, ob das überhaupt stimmt, was ich hier öffentlich behaupte, habe ich mit dem Befehl df -h die Dateisysteme überprüft und siehe da, für das Verzeichnis /var bekomme ich die Zeile:


    df -h


    Dateisystem Größe Benutzt Verf. Verw% Eingehängt auf

    ...


    /dev/nvme0n1p3 24G 23G 0 100% /var

    ...


    d.h.: Das Ding ist wirklich voll.


    Dann die nächste Frage: wie komme ich aus dieser Nummer wieder mit halbwegs vertretbarem Aufwand raus?


    Ich verwende openSUSE seit einer (gefühlten) Ewigkeit, mindestens seit 25 Jahren, aber der Überlauf einer Systempatition ist mir bisher noch nie passiert.

    Frage: würde ein Rollback funktionieren? (d.h. das Rückgängigmachen der gerade durchgeführten Aktualisierung?) Kann man gefahrlos Snapshots weglöschen? (das nur, um ein wenig Zeit zu gewinnen).

    Hallo,


    ich benutze openSUSE 15.5, welches natürlich immer mal wieder (automatisch) aktualisiert wird.


    Beim heutigen Update bekomme ich jetzt die Meldung:

    Fehler beim Update

    Subprocess failed. Error: RPM failed: Command exited with status 2.

    History:

    - installing package glibc-extra-2.31-150300.83.1.x86_64 needs 4KB on the /var filesystem


    Das verstehe ich nun wirklich nicht: Das /var Verzeichnis liegt auf einer eigenen Partition und dort gibts noch reichlich Platz (viel mehr als die erforderlichen 4KB). Das scheint mir deshalb nun eher ein Berechtigungsproblem zu sein.


    Jedenfalls läuft derzeit mein selbstgeschriebenes Programm nicht mehr. Was kann ich nun tun?

    Im Okular-Druckdialog gibt es unter PDF-Optionen die Möglichkeit, Rasterung erzwingen zu wählen.

    Hast du das bei Dateien mit Barcode schon einmal ausprobiert?

    ok, das wars. Wenn ich die Checkbox "Rasterung erzwingen" aktiviere, dann wird die Fahrkarte einwandfrei gedruckt.

    Nehme ich die Aktivierung der Checkbox wieder raus, dann erhalte ich einen Ausdruck mit einer Fehlermeldung auf Papier.


    Vielen Dank für Deinen Tip!.

    Ich kennzeichne meinen Beitrag als erledigt.

    Ich habe (über Yast) nur 2 Treiber zur Auswahl, der oben genannte und den Treiber Brother HL-5350DN Foomatic/Postscript.

    Wenn ich den Treiber Foomatic auswähle, dann druckt der Drucker gar nicht.


    Es ist ja nicht so, daß der Drucker mit dem Treiber BR-Script3 gar nicht druckt. Er scheint nur dann nicht zu drucken, wenn die Datei bestimmte Inhalte (z.B. einen Matrix-Code) enthält. Das finde ich merkwürdig.


    Ich strande jetzt nicht wirklich, schließlich kann ich die entsprechende pdf-Datei (eine DB-Fahrkarte) auch mit Libreoffice öffnen, und Libreoffice druckt dann die Fahrkarte mit Matrix-Code einwandfrei aus.