Beiträge von Florian*

    Hallo. Ich bin gerade dabei, meinen scanner (brother dcp 130c) zu instalieren.


    Bin vorgegangen wie es hier steht:
    http://solutions.brother.com/l…r/linux/sane_install.html


    das problem ist, dass ich zwar theoretisch schreibrecht für /dev/usbscanner hab, suse aber irgendwie nicht kapiert, dass das der scanner ist... da das irgendwie etwas wirr beschrieben ist hier mal die betreffende zeile in der fstab:


    usbfs /proc/bus/usb usbfs auto,devmode=0666 0 0


    komisch ist noch, dass bei yast ein eintrag mit leeren daten ("brother 2" "an") steht und ein anderer ("dev,brother,DCP-130C" "Brother DCP-130C an dev2") der aber genausowenig geht.


    mit scanimage als root gehts, wenn ich das betreffende devicefile was angemeckert wird (/dev/bus/usb/004/003 zum beispiel) wenn ich scanimage als normaler nutzer starten will mit schreibrechten für mich versehe, gehts auch. dummerweise geht das dann natürlich nur bis ich das gerät entferne und wieder anstöpsele. irgendwie muss ich das der suse doch beibringen können mit /dev/usbscanner...

    :D mit dem MB-Grafikchip gehts. was lerne ich daraus: der nächste PC hat keine ATI-Karte ;)


    nach einigem gefriemel hab ich auch die ISDN-Soße hinbekommen (war zu blöd die Interfaces zu konfigurieren und über Yast speichert er die konfiguration nicht, keine ahnug wieso, aber ich hab glücklicherweise die konfigurationsdatei auf der 11.1er-partition gefunden und rüberkopiert)

    naja... "gemeldet" ist übertrieben... halt das normale zeug mit [done] hinter und dann ganz unten einfach nur:


    ***Starting YaST2***


    und das wars dann...


    es sind aber keine externen repos eingebunden, wie auch. normalerweise sollte es mit dem xmesa-treiber doch funktionieren, die installation ist ja auch nicht im textmodus...


    edit: ne möglichkeit wäre dann ja, im bios auf den mainboard-grafikchip umzustellen und es dann erneut zu versuchen, oder?

    Hallo. ich versuche gerade suse 11.2 zu installieren (dvd 32 bit). das funktioniert scheinbar auch, nur da wo er bei der installation sagt, das system wird nun neu gestartet (vor der konfiguration!), lande ich beim bootversuch auf nem ausgeschalteten bildschirm (kein signal). strg+alt+f1 zeigt eine konsole, die scheinbar bei ***starting YaST*** hängt (eingaben werden zwar angezeigt, aber es erfolgt keine reaktion) :mad:


    11.1 läuft auf der gleichen kiste völlig ohne zicken...

    Hallo :174:


    Dieser Thread soll dazu dienen, "Linux-Lebensläufe" auszutauschen, von der Frage "Linux? Was ist denn das nun wieder" bis hin zu eurem heutigen System.


    Meine erste Linux-Begegnung hatte ich am Gymnasium: dort war auf einigen Bibliothek-PCs ein Debian mit KDE 3, noch aus Zeiten, wo der Firefox auch auf Debian noch Firefox hieß. Naja, hätten mal besser überall Linux genommen... DAS zeigte sich dann am Ende meiner Schulzeit, da kursierte dann nämlich was nettes auf so ziemlich allen anderen Schul-PCs, was sich per USB-Stick fortpflanzte :D


    Einmal hat Linux mir auch in meiner Schulzeit aus der Patsche geholfen, denn ich hatte ausgerechnet während der Facharbeits-Ausarbeitung mein Windoof derart zerschossen, dass ich froh war, eine Live-CD mit Suse 10.3 zu haben. Die ersten Installationen fanden natürlich auf ner virtuellen Kiste statt. Danach folgte eine Installation von Ubuntu mit dem Installer Wubi, also quasi halbvirtuell. Bei der Nächsten gelegenheit hab ich dann nicht nur Windoof neuinstalliert, sondern mir auch gleich die PartitionMagic-LiveCD geschnappt und Suse draufgepackt, vor allem weil ich die ISDN-Einrichtung unter Ubuntu nicht hinbekommen hab, denn sowas ist mit YaST schön einfach. Ich hab ja prinzipiell nix gegen Text-Konfigurationsdateien und Kommandozeilenbefehle, aber die Verbindung zum Internet sollte schon auch für den Anfänger einfach einzurichten sein, zumal einem das Betriebssystem-Gewechsele wegen jeder Kleinigkeit dann spätestens nach ner halben Stunde total auf den Keks geht ;)


    (P.S.: Die neue Win-Installation hat natürlich inzwischen etwas Staub angesetzt :) )

    ACHTUNG! Dieses Tutorial befindet sich noch im Aufbau


    Für Korrekturen und Vorschläge bin ich natürlich immer dankbar.


    Folgendes Tutorial soll beschreiben, wie man ein laufendes System kopiert und lauffähig macht, so dass man es als Reservesystem nutzen kann. Das hat gegenüber einem Live-System nicht nur den Vorteil, dass es erheblich schneller ist (bzw. im Vergleich zu einer Live-CD auch erheblich leiser), sondern vor allem, dass es schon vernünftig konfiguriert ist.


    Momentan wird hier nur die Vorgehensweise für ein System ohne Bootpartition beschrieben, die Beschreibung dafür kommt noch.


    Ihr braucht:


    Eine Live-CD mit irgendeiner Linux-Distri, sollte natürlich mit dem entsprechenden Dateisystem klarkommen. Ansonsten habt ihr hier freie Wahl, wichtig ist nur, dass ihr wisst, wie ihr dort in der Konsole rootrechte bekommt (Ubuntu 8.10 macht da beispielsweise Zicken, hier muss man erst ein Root-Passwort setzen, damit SU funktioniert, gksudo hingegen geht auch ohne Passwort). Live-Stick geht theoretisch auch.


    Es geht natürlich auch von nem System, dass nicht auf der zu kopierenden Partition liegt (und auch nicht auf der Zielpartition, die wird ja von sämtlichen Dateien befreit, bevor da irgendwas irgendwohin kopiert wird.)


    Folgende Vorraussetzungen sollte eure Festplatte erfüllen:


    eine freie bzw. nicht benötigte, mit dem gleichen Dateisystem wie das Originalsystem formatierte Partition, die bereits korrekt im Originalsystem eingebunden ist (da solltet ihr drauf achten, wenn ihr diese Partition neu formatiert!)


    die Zielpartition sollte natürlich so groß sein, dass die Inhalte des Originalsystems draufpassen.


    Dann gehts jetzt los. Fast. Erstmal solltet ihr je nach früherem Inhalt der Zielpartition prüfen, ob noch irgendwelche Daten zu sichern sind! Denn damit wären wir schon bei Schritt 1: Alle Dateien auf der Zielpartition löschen


    Das könnt ihr ruhig vom Originalsystem machen. Dann habt ihr den Vorteil, dass ihr am Pfad seht, WAS ihr löscht. Vor allem solltet ihr diesen Weg wählen, wenn auf der Zielpartition ein gültiges Rootverzeichnis liegt. Sonst passiert es sehr schnell dass man im Livesystem die falsche Partition erwischt. Man würde sich also eventuell das Originalsystem ins digitale Nirvana schießen.


    Fürs Löschen braucht ihr natürlich die entsprechenden Zugriffsrechte.


    Schritt 2: Dateien kopieren


    Hört sich einfach an. Ist auch einfach, aber hier eben nur dann wenn man weiß, wie! Über den grafischen Dateimanager wird es nicht gehen. Dann kopiert ihr zwar die Dateien, aber erstens wird er ziemlich viel rummeckern und zweitens ist dann überall root Besitzer und Gruppe. Mit anderen Worten, ihr sperrt euch selbst aus.


    So gehts richtig:


    Livesystem bzw. Linuxsystem auf einer nicht von der Aktion betroffenen Partition booten.


    Dann öffnet ihr zwei Dateimanager (hierfür braucht ihr keine Rootrechte), navigiert in einem zur Partition des Originalsystem und mit dem Anderen zur Zielpartition.


    Öffnet dann eine Konsole und holt euch Rootrechte mit su. Im Falle einer Live-CD kann es sein, dass ihr hier erst ein Rootpasswort festlegen müsst. Bei einem installierten System habt ihr natürlich eins.


    Ordnet alles so an, dass ihr es gut überblicken könnt.


    Dann nutzt ihr einfach den Konsohlenbefehl

    Code
    cp -a /ORIGINAL/ORDNER /ZIEL

    zum Kopieren. Dabei werden die Zugriffsrechte nicht verändert. Das macht ihr einfach für jeden Ordner. Es kann aber sinnvoll sein, den Ordner /media nicht mitzukopieren, sondern einfach auf der Zielpartition neu zu erstellen. Checkt einfach vorm Kopieren den Inhalt, manchmal bleiben da reste übrig, die man eh nicht braucht. Die mitzukopieren wäre also Unsinn.


    Schritt 3: Einhängepunkte ändern


    Wenn Originalsystem und Zielsystem auf einer Platte liegen, ist das ganz einfach. Beispiel:


    /etc/fstab des Zielsystems:


    Code
    /dev/disk/by-id/ata-SAMSUNG_HD322HJ_S17AJ9AQ408219-part5 swap                 swap       defaults              0 0
    /dev/disk/by-id/ata-SAMSUNG_HD322HJ_S17AJ9AQ408219-part3 /                    ext3       acl,user_xattr        1 1
    /dev/disk/by-id/ata-SAMSUNG_HD322HJ_S17AJ9AQ408219-part1 /sda1                ext3       defaults              1 2
    /dev/disk/by-id/ata-SAMSUNG_HD322HJ_S17AJ9AQ408219-part2 /windows/C           ntfs-3g    users,gid=users,fmask=133,dmask=022,locale=de_DE.UTF-8 0 0
    /dev/disk/by-id/ata-SAMSUNG_HD322HJ_S17AJ9AQ408219-part6 /windows/D           ntfs-3g    users,gid=users,fmask=113,dmask=002,locale=de_DE.UTF-8 0 0
    proc                 /proc                proc       defaults              0 0
    sysfs                /sys                 sysfs      noauto                0 0
    debugfs              /sys/kernel/debug    debugfs    noauto                0 0
    usbfs                /proc/bus/usb        usbfs      noauto                0 0
    devpts               /dev/pts             devpts     mode=0620,gid=5       0 0

    hier ist /dev/sda1 als /sda1 eingebunden und /dev/sda3 ist root. allerdings werden die Partitionen in diesem Fall per ID angesprochen, ihr müsst also aufpassen, wenn ihr das System auf eine andere Platte kopieren wollt. Dann reicht es nicht, einfach die nummer bei "part" zu ändern, sondern auch die ID muss passen. Werden die Partitionen jedoch über die devicefiles (/dev/sda1 usw.) angesprochen, sollte es auch da keine Probleme geben.


    Angenommen, ihr habt sda3 zu sda1 rüberkopiert. dann sucht ihr die entsprechende platte und Partition in der Liste und tauscht einfach die Plattendaten (also entweder das /dev/sd... oder das /dev/disk/by-id/...-part...) der Quell- und Zielpartition miteinander. Den Einhängepunkt der Partition, auf der ihr das Originalsystem habt, passt ihr an (es sei denn ihr möchtet /dev/sda1 in den Ordner /sda3 mounten ;) )


    Schritt 4: Bootmanager anpassen


    Hierfür müsst ihr nur die beiden Einträge des Originalsystems in der Datei /boot/grub/menu.lst des zuerst startenden Systems kopieren. Wie ihr mit den Kommentaren von Yast verfahrt weiß ich nicht, aber daran wird sich auch allerhöchstens Yast verschlucken. Wenn so der eintrag des Originalsystems aussieht:


    Code
    ###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: linux###
    title openSUSE 11.1 - 2.6.27.29-0.1 (pae)
        root (hd0,2)
        kernel /boot/vmlinuz-2.6.27.29-0.1-pae root=/dev/disk/by-id/ata-SAMSUNG_HD322HJ_S17AJ9AQ408219-part3 resume=/dev/disk/by-id/ata-SAMSUNG_HD322HJ_S17AJ9AQ408219-part5 splash=silent showopts vga=0x31a
        initrd /boot/initrd-2.6.27.29-0.1-pae

    macht ihr bei der Kopie daraus folgendes:

    Code
    ###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: linux###
    title openSUSE 11.1 - 2.6.27.29-0.1 (pae)
        root (hd0,[B]0[/B])
        kernel /boot/vmlinuz-2.6.27.29-0.1-pae root=/dev/disk/by-id/ata-SAMSUNG_HD322HJ_S17AJ9AQ408219-part[B]1[/B] resume=/dev/disk/by-id/ata-SAMSUNG_HD322HJ_S17AJ9AQ408219-part5 splash=silent showopts vga=0x31a
        initrd /boot/initrd-2.6.27.29-0.1-pae

    hab die änderungen mal fett gedruckt. root (hd0,0) bedeutet das gleiche wie /dev/sda1, bloß eben in grub-notation. Hier müsst ihr mit der Zählweise aufpassen. Bei der unteren Änderung ist es wieder die ID der Disk, liegt die Kopie auf einer anderen Platte müsst ihr hier natürlich die gesamte ID ändern und nicht bloß die Zahl bei part.


    Jetzt sollte das Zweitsystem eigentlich laufen.

    auch bei disk-by-id ging das ändern problemlos, ist ja die gleiche platte. das scheint jedenfalls keine probleme zu verursachen. einfach aus part1 part3 gemacht und umgekehrt, den einen ordner umbenannt (die partition sda1 in den ordner sda3 zu mounten wär ja reichlich blödsinnig :67: ) - als root oder mit nem neuen account geht ja alles. das ich die fstab ändern muss ist mir schon klar, wieso das bei dis-by-id nich gehen soll verstehe ich nicht so ganz.