Beiträge von lush

    Hallo und herzlich Willkommen im Forum Wolfgang.
    Viel Spaß mit deiner SuSI


    ( PS Ubuntu ist die Schlechtere Wahl, openSuse Forever ( nix wie weg sonst gibts haue .....:) ))

    Ich will openSUSE nicht schlecht machen, aber meiner Meinung nach ist gerade das tolle an Linux, das man genau das auswählen kann, was einem persönlich am meisten anspricht.


    Mir bsp.weise gefallen beide sehr gut, sowohl Ubuntu, als auch openSUSE, und auch Arch...


    Kommt auf den Geschmack an, einer mag Debian-basiert, der andere RPM-basiert.


    Unter Windoof wird dir vorgeschrieben, was du verwenden musst (bis auf kleine abweicheungen (home, student, professionell, ultimate)), unter Linux ist alles nach DIR und nur nach DIR gerichtet.



    Gruß Tim

    Linux-Initiator Linus Torvalds hat die Kernel-Version 3.0-rc1 freigegeben. Während die Hochzählung der Versionsnummer passend zum 20. Geburtstag von Linux kommt, ist der Kernel technisch die Fortsetzung von 2.6.39 ohne umwälzende Änderungen.




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    Linux Foundation
    Linus Torvalds, Initiator des Linux-Kernels
    Schon kurz nach der Freigabe von Linux 2.6.39 hatte Torvalds Überlegungen angestellt, die Kernel-Version auf 3.0 zu setzen, um es zu vermeiden, die dritte Stelle der bisherigen Version immer weiter hochzuzählen. Einen technischen Grund für die jetzt tatsächlich vollzogene Umstellung gibt es nicht, die Version 3.0 fällt aber zeitlich kurz vor den 20. Geburtstag von Linux, was laut Torvalds sicher Anlass genug ist. Diskussionen um eine Änderung der Versionierung hatte es schon früher gegeben, unter anderem beim Kernel Summit 2010. Letztlich entschloss sich Torvalds zu der Änderung recht spontan und ohne große Diskussion, da er immer noch das letzte Wort bezüglich jeder Kernel-Änderung hat.Die Änderung der Versionsnummer dürfte einige Skripte durcheinander bringen, die vom bisherigen Schema fest ausgehen. Der Kernel selbst meldet sich als Version 3.0.0-rc1 statt 3.0-rc1, doch dies soll bald behoben sein. Auch die Administratoren zahlreicher Spiegelserver werden möglicherweise ihre Skripte anpassen müssen, denn für die neue Version wurde das neue Unterverzeichnis v3.0 geschaffen.
    Linux 3.0-rc1 enthält über 7300 Änderungen, etwas weniger als in den letzten Versionen. Etwa 2000 werden erfahrungsgemäß bis zur Freigabe in ungefähr zwei Monaten hinzu kommen. Wie inzwischen üblich waren zwei Drittel aller Änderungen neue oder aktualisierte Treiber. In der ARM-Architektur wurden erste Schritte zur Konsolidierung der zahllosen duplizierten Treiber und Funktionen unternommen, die aus der Vielzahl der existierenden Boards und Systeme resultierten.
    Der Kernel wird standardmäßig nicht mehr mit der Option -Os compiliert, die vor allem die Codegröße minimiert. Torvalds war unzufrieden mit den Optimierungen, die diese Option bot. Zwar ist es weiterhin geboten, den Code möglichst klein zu halten, um die Caches gut auszunutzen, da sonst die Geschwindigkeit leidet. Laut Torvalds lässt GCC aber ungeachtet der Optionen einige »offensichtliche« Reduktionen der Code-Größe missen.
    Das Netzwerk-Subsystem erhielt einen weiteren Paket-Scheduler, den Quick Fair Queue Paket-Scheduler. Ein Just-in-Time-Compiler für den Berkeley Packet Filter feierte seinen Einstand. Der neue Systemaufruf sendmmsg ermöglicht das Senden von mehreren Paketen mit einem Aufruf, analog zu recvmmsg. Es gibt nun außerdem ICMP-Sockets, die es unter anderem möglich machen sollen, dass unprivilegierte Programme Pings senden können.
    Das tmpfs-Dateisystem unterstützt nun erweiterte Attribute. Der Xen-Block-Backend-Treiber wurde hinzugefügt; mit diesem können virtuelle Maschinen (VMs) ein Blockgerät für andere VMs exportieren. Unterstützung für ACPI Power Meter wurde hinzugefügt. Ein neuer Alarm-Timer-Mechanismus, der Alarme auslösen kann, auch wenn das System suspendiert ist, wurde aufgenommen. Außerdem wurden auch dieses Mal viele neue Treiber hinzugefügt.
    Die zahlreichen weiteren Änderungen sind im ausführlichen Änderungslog zu finden. Kernel, Patch- und Änderungslog-Dateien sind von zahlreichen Spiegelservern von kernel.org herunterzuladen.

    Aus: Pro-Linux

    Nur zwei Monate nach der letzten stabilen Version 4 des freien Webbrowsers Firefox hat Mozilla eine erste Betaversion von Firefox 5 veröffentlicht. Sie unterstützt unter anderem CSS-Animationen und verspricht einen geringeren Speicherbedarf sowie eine Erhöhung der Netzwerkleistung.




    Mozilla Foundation
    Mozilla hat die erste Betaversion von Firefox 5 veröffentlicht. Nachdem die Entwickler nun zu einem neuen Versionsmodell übergegangen sind und die künftigen Versionen zügiger veröffentlichen wollen, folgt die aktuelle Testversion damit knapp zwei Monate nach der Freigabe von Firefox 4. Die Produktivversion soll bereits in einem Monat erscheinen.Die wohl größte Neuerung der kommenden Version stellt die Unterstützung von CSS-Animationen dar, mit denen sich zum Beispiel Übergänge zwischen verschiedenen Bildern animieren lassen. Zudem lässt der Browser zu, Funktionen zu nutzen, über die Animationen gesteuert werden können.
    Eine weitere Neuerung stellen Leistungsverbesserungen bei Canvas, JavaScript und Netzwerk dar. Der Speicherverbrauch wurde weiter verkleinert. Zudem haben die Entwickler die Unterstützung von Webstandards wie HTML5, XHR, MathML, SMIL und Canvas weiter ausgebaut. Unter Linux wurde die Integration des Browsers weiter ausgebaut, so dass sich dieser besser in das Desktop einbinden lassen soll. Die Einstellung für »Do-Not-Track-Header« wurde in den Privatbereich verschoben.
    Die aktuelle Betaversion von Firefox 5 steht ab sofort auf der Seite des Projektes zum Download bereit.

    Aus: Pro-Linux

    Linux-Initiator Linus Torvalds hat Version 2.6.39 des Linux-Kernels freigegeben, die unter anderem diverse Optimierungen und die erstmalige Unterstützung der chinesischen Prozessorarchitektur Unicore bringt.




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    Linux Foundation
    Linus Torvalds, Initiator des Linux-Kernels
    Nur neun Wochen dauerte der jüngste Entwicklungszyklus des Linux-Kernels, nachdem schon die Entwicklung von Linux 2.6.38 nur zehn Wochen in Anspruch nahm. Ob dies einen dauerhaften Trend zu höheren Veröffentlichungsfrequenzen bedeutet, bleibt abzuwarten. Der Grund für die kurze Entwicklungszeit könnte auch einfach darin bestehen, dass es dieses Mal keine umwälzenden Änderungen gab. Dennoch war der Umfang der Änderungen insgesamt noch ein klein wenig höher als in der Vorversion.Wie Linus Torvalds in seiner Ankündigung schreibt, war er allerdings kurz davor, einen weiteren Veröffentlichungskandidaten einzuschieben, da es für seinen Geschmack noch zuviele Korrekturen in letzter Minute gab. Schließlich gab er sich mit dem aktuellen Stand aber doch noch zufrieden, ansonsten hätte er auch Schwierigkeiten mit der Terminplanung gehabt, da er in knapp zwei Wochen zur LinuxCon nach Japan fliegt, und er das zweiwöchige Zeitfenster zum Integrieren der Neuerungen für Linux 2.6.40 nicht über die LinuxCon hinaus ausdehnen wollte.
    Insgesamt hat Torvalds in Linux 2.6.39 rund 11000 Änderungen integriert, die letzten 2000 davon waren überwiegend Korrekturen. Wie meistens waren zwei Drittel aller Änderungen neue oder aktualisierte Treiber. Die ARM-Architektur erhielt Unterstützung für weitere Boards, und die Vereinheitlichung der m68k-Architektur mit und ohne Speicherverwaltungseinheit auf den Prozessoren wurde vollzogen.
    Neu ist die erstmalige Portierung auf die chinesische Prozessorarchitektur Unicore, nicht zu verwechseln mit zahlreichen anderen Produkten gleichen Namens. Diese an der Universität von Peking entwickelte 32-Bit-Architektur ist bereits einige Jahre alt. Sie wird in CPU- und Microcontroller-Chips genutzt, die in einer Anzahl von Produkten in China eingesetzt werden.
    Bei der Interrupt-Behandlung wurde eine Option eingeführt, alle Interrupt-Handler als Threads auszuführen. Hauptsächlich dient dies zum Debuggen von Interrupt-Handlern, viele Treiber wurden infolgedessen geändert. Auch im Dateisystembereich wurde optimiert und aufgeräumt. Von besonderer Bedeutung ist dabei ein neues »Plugging«-Modell für Blockgeräte. Dieses wurde so umstrukturiert, dass weniger Sperren erforderlich sind, was einen häufig genutzten Aufruf beschleunigen sollte. Ferner wurden zwei neue Systemaufrufe eingeführt, die mit Datei-Handles arbeiten. Vor allem Dateiserver im Userspace sollten davon profitieren; das Dateisystem XFS bot bereits einen ähnlichen Mechanismus an. Ein weiterer neuer Systemaufruf syncfs wirkt wie sync, aber nur auf ein einzelnes Dateisystem.
    Der »Big Kernel Lock« (BKL), eine seinerzeit von Alan Cox eingeführte globale Sperre, um die Ausführung des Kernels auf mehreren Prozessoren zu ermöglichen, ist nun endgültig entfernt. Viele Jahre Arbeit waren nötig, um die Sperrmechanismen im Kernel immer weiter zu verfeinern, so dass die effiziente Ausführung des Betriebssystems auf immer mehr Prozessorkernen, mittlerweile tausenden, parallel möglich ist. Zuletzt waren nur noch wenige Treiber für eher ungebräuchliche Hardware verblieben, die den BKL benötigten. Jetzt sind auch die letzten umgestellt.
    Der Speicherallokator SLUB wurde erheblich beschleunigt, da er nun viele Allokierungen ausführen kann, ohne eine Sperre setzen zu müssen. Der CPU-Scheduler erhielt ein Directed Yield-Feature, mit dem virtuelle Maschinen unter Umständen etwas schneller werden. IP sets ermöglichen künftig die Gruppierung von IP-Adressen, um sie mit einer einzelnen IPTables-Regel abzudecken. Durch die Vergrößerung des initialen Sendefensters im TCP-Protokoll soll die Latenzzeit in einigen Fällen sinken. User Namespaces, deren Anfänge jetzt integriert wurden, sind eine Art von Containern, in denen ein nichtprivilegierter Benutzer Root-Rechte für diesen Container erhalten kann, nicht jedoch außerhalb.
    Viele neue Treiber fanden auch dieses Mal den Weg in den Kernel, darunter die Unterstützung für USB 3.0-Hubs und Intel GMA500-Grafikchips. Intern wurde das videobuf-Framework in Video4Linux2 durch das verbesserte videobuf2 ersetzt.
    Eine Liste aller Änderungen enthält das sehr ausführliche Changelog. Die Seite Kernelnewbies.org wird in Kürze eine übersichtliche Zusammenfassung der Änderungen veröffentlichen. Die aktuelle Version von Linux kann von kernel.org und zahlreichen Spiegel-Servern in Form von Patches oder tar-Paketen heruntergeladen werden.

    Aus: Pro-Linux

    Mit der Freigabe eines Sicherheitsupdates für kdelibs4 endete am 12. Mai die offizielle Unterstützung der Version 11.2 von OpenSuse. Anwender werden nun angehalten, eine neue Version der Distribution einzusetzen.




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    Mirko Lindner (demon)
    OpenSuse Linux 11.2 wurde im November 2009 veröffentlicht und stellte die erste Version der Distribution dar, die durch ein Team aus der Gemeinschaft geführt wurde. Die Distribution erhielt während ihres Bestehens eine Reihe von Sicherheitsupdates. Laut Aussage der Entwickler wurden 354 Fehler in insgesamt 172 freigegebenen Updates eliminiert.Benutzer der alten Version sollten nun über eine Migration ihrer Systeme auf eine neue Version der Distribution nachdenken. Wie das Projekt bekannt gab, stellte das Update von kdelibs4 am 12. Mai die letzte Aktualisierung dar. Weitere Korrekturen wird es nicht mehr geben.
    Anwender, die nun weiterhin eine offizielle Unterstützung des Herstellers erhalten wollen, werden angehalten, eine neuere Version der Distribution zu nutzen oder auf eine Unternehmensvariante zu wechseln. Alternativ können sie auch auf das Evergreen-Projekt zurückgreifen, das bereits angekündigt hat, OpenSuse 11.2 weiter mit Updates zu versorgen. Im Zuge des Projektes erscheinen bereits seit der Version 11.1 Aktualisierungen von nicht mehr durch Novell unterstützten Produkten. Zu beachten ist allerdings, dass das Team keine Garantie für die Verfügbarkeit und die Dauer von Korrekturen übernimmt.


    Aus: Pro-Linux

    Das Projekt MediaGoblin will eine freie Alternative zu den populären, aber proprietären Foto- und Video-Sharing-Webseiten werden.




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    <img src="http://www.pro-linux.de/images/NB3/base/global/image_nwindow.gif" alt="" align="right" /> <img src="http://www.pro-linux.de/images/NB3/base/global/image_zoom.gif" alt="" align="right" /> Chris Webber
    Logo von GNU MediaGoblin
    Eigentlich lag die Idee schon lange in der Luft: Viele Aktivisten von GNU und anderen freien Softwareprojekten beobachten mit großer Sorge, wie viele Benutzer ihre Fotos, Videos, Musik usw. auf proprietäre und letztlich zur Gewinnerzielung arbeitende Webseiten hochladen. Sie sind der Ansicht, dass die Benutzer damit die Kontrolle über ihre Daten und die anfallenden Metadaten verlieren. Durch die Zentralisierung der Dienste werde das eigentlich extrem robuste Web beängstigend unzuverlässig und instabil.Nahezu alle bekannten Seiten lassen verschiedene Fragen bezüglich Datenschutz und weiteren Themen unbeantwortet. Wenn ein Benutzer beispielsweise zu einem anderen Dienst wechseln will, könnte er feststellen, dass er diese Daten nicht oder nicht vollständig exportieren kann. Das Fehlen von Exportmöglichkeiten dient natürlich dazu, die Benutzer an einen bestimmten Dienst zu binden. Unklar bleibt auch, wie die Dienste mit dem Copyright, der Privatsphäre der Benutzer und dem Datenschutz umgehen. Erst recht dann, wenn der Dienst an einen neuen Eigentümer fällt oder die Pforten schließt.
    Vor diesem Hintergrund wurden im Rahmen des GNU-Projekts bereits die Dienste identi.ca und Libre.fm als Alternativen zu Twitter und Last.fm gegründet. Beide laufen mit freier Software und haben die Rechte der Benutzer in ihren Geschäftsbedingungen verankert. Für das Hochladen von Fotos fehlte eine solche Möglichkeit bisher. Das soll sich in den nächsten Monaten ändern, wenn das Projekt GNU MediaGoblin Fahrt aufnimmt.
    MediaGoblin will sich zunächst Fotos, später auch Videos, Musik und anderen Medien widmen. Das Gründungsteam, das aus fünf Personen besteht, sucht jetzt Mitstreiter, um die Entwicklung zu beschleunigen und noch in diesem Jahr eine erste Version veröffentlichen zu können. Auch Spenden werden entgegengenommen. Die Gründer von MediaGoblin sind Chris Webber und Will Kahn-Greene, die an Miro gearbeitet haben oder noch arbeiten, Matt Lee und Rob Myers von der Firma FooCorp, die die Infrastruktur für GNU betreibt, und Deb Nicholson, Gründerin der Frauen-Arbeitsgruppe der Free Software Foundation.
    Das Projekt wird in Python implementiert. Diese und andere grundlegende Entwurfsentscheidungen sind bereits gefallen. Die Datenbank wird MongoDB sein. Der bisher geschriebene Code soll bereits einfache Funktionen bieten und kann aus einem Git-Repositorium bezogen werden. Er wird unter die Lizenz AGPLv3 gestellt, Hilfsdateien wie CSS-Deklarationen sollen Public Domain (Lizenz CC0 bei Creative Commons) sein. Entwickler werden aufgefordert, aber nicht verpflichtet, die Rechte an ihren Beiträgen an die FSF abzutreten.



    Die KDE-Entwickler haben KDE SC 4.6.3, das dritte von mehreren vorgesehenen monatlichen Updates von KDE SC 4.6, freigegeben.



    KDE SC 4.6.3 konzentriert sich ganz auf Fehlerkorrekturen und bringt, abgesehen von einigen erweiterten Übersetzungen, keine neuen Funktionen. Die Zahl der Übersetzungen liegt weiterhin bei 55, weitere sind in Vorbereitung.
    Diese Version ist dem Gedenken an die kleine Tochter des KDE-Entwicklers Daniel Nicoletti gewidmet, die nach einem Autounfall im letzten Monat verstarb.
    Das Update von KDE SC 4.6 bis 4.6.2 sollte keine Überraschungen bergen und ist daher laut den Entwicklern risikolos. Es wird allen Anwendern empfohlen, ihr KDE 4.6 zu aktualisieren. Das Änderungslog zählt knapp 20 Korrekturen und Verbesserungen auf, wobei die Anwendungen Konsole, Kopete und Juk am stärksten betroffen waren. Details zu den wichtigsten Änderungen findet man in dem ausführlichen Änderungslog mit Verweisen auf die Logs der Versionsverwaltung Git.
    KDE 4.6.3 steht als Quellcode für alle zur Verfügung, die es selbst compilieren wollen. Binärpakete für verschiedene Distributionen findet man auf der Download-Seite oder bei den jeweiligen Distributoren. Weitere Hinweise kann man der Informationsseite zu KDE SC 4.6.3 entnehmen.

    Aus: Pro-Linux

    Kaum ist der Verkauf von Novell an Attachmate abgeschlossen, wurden nach verschiedenen Berichten bereits mehrere hundert Mitarbeiter entlassen.



    Erst eine Woche ist es her, seit der Verkauf von Novell an Attachmate in trockenen Tüchern ist. Novell, das sich selbst zum Kauf angeboten hatte, um einer feindlichen Übernahme zu entgehen, existiert nun als Aktiengesellschaft nicht mehr. Das ehemalige Unternehmen wurde in zwei Abteilungen aufgeteilt: SUSE mit dem gesamten Linux-Geschäft und Hauptquartier in Nürnberg und Novell mit dem »End User Computing«, worunter die Groupware-Produkte fallen. Die restlichen Produkte von Novell für Identitäts-, Sicherheits- und Rechenzentren-Verwaltung gelangten zur bereits bestehenden Abteilung NetIQ von Attachmate.
    Wie Heise Online berichtet, verkleinert Attachmate gleich einmal den Mitarbeiterstab. Von den Managern sollen unter anderem der frühere Präsident und Geschäftsführer Ron Hovsepian, Finanzchef Dana Russell und der für das Linux-Geschäft verantwortliche Markus Rex bereits gegangen oder in die Wüste von Utah geschickt worden sein. Insgesamt wurden mehrere hundert Angestellte in den USA entlassen, nach den Aussagen einzelner Mitarbeiter rund 800. Unter diesen sollen sich auch mehrere Dutzend SUSE-Mitarbeiter befinden. Allerdings wurden bei SUSE angeblich hauptsächlich Mitarbeiter aus den Bereichen Produktmanagement, Support und Firmenpartnerschaften entlassen.
    Nach jüngsten Berichten sollen sich unter den Entlassenen jedoch auch sämtliche Mono-Entwickler befinden. Das führte bereits zu besorgten Anfragen, wie es um die Zukunft von Mono bestellt sei. Da es noch keine offiziellen Verlautbarungen gibt, sind alle Aussagen hierüber spekulativ; die Entlassungen selbst sind keinesfalls als gesichert anzusehen. Mono als freies Projekt könnte dadurch ohnehin nicht gestoppt, allenfalls vorübergehend gebremst werden.



    Aus: Pro-Linux

    Nach einem Streit zwischen dem ehemaligen Hauptentwickler von RPM und Mitarbeiter von Mandriva, ist Jeff Johnson im Begriff, mit RPM6 einen mittlerweile zweiten Fork des Paketsystems zu installieren. Sollten die Pläne in die Tat umgesetzt werden, würde das die mittlerweile dritte Fragmentierung von RPM nach sich ziehen.




    [Blockierte Grafik: http://www.pro-linux.de/images/NB3/imgdb/n_rpm5.jpg]


    rpm5.org
    RPM Package Manager stellt ein unter den Bedingungen der GPL stehendes Software-Paketverwaltungssystem dar. Das System wurde ursprünglich von Red Hat entwickelt und mauserte sich im Laufe der Zeit neben dem Debian-Paketformat zum Standard unter Linux. Eingesetzt wird es unter anderem in allen Red Hat- und Novell-Produkten.Ausgerechnet das Paketverwaltungssystem, das die Basis einiger der populärsten Linux-Distributionen bildet, gerät immer wieder in unruhiges Fahrwasser. So war es beispielsweise in der Vergangenheit monatelang ohne offiziellen Betreuer. Bis 2006 hatte faktisch jede Distribution ihren eigenen Fork erstellt. Eine gemeinsame Weiterentwicklung war nahezu zum Erliegen gekommen.
    Auslöser der Misere war der Rauswurf des vorigen Hauptbetreuers von RPM, Jeff Johnson, der durch den mittlerweile berühmten Bug #119185 dokumentiert wurde. Johnsons Einstellung zu Anwendern und seinem früheren Arbeitgeber Red Hat wurde als nicht gerade freundlich bezeichnet. Während Johnson allerdings weiter Patches in RPM integrierte, fand sich kein Distributor bereit, die neuen Versionen zu übernehmen. Kurzerhand erstellte Johnson mit RPM5 einen Fork des Projektes.
    Im Dezember 2006 hatten sich die Vertreter der verbreitetsten Distributionen, die RPM verwenden, darauf geeinigt, die lange vernachlässigte Projektseite rpm.org zu erneuern und die Entwicklung gemeinsam unter dem alten Namen voranzubringen. Auf dem LinuxTag 2009 kam die Idee eines gemeinsamen Treffens auf. Aus dem ursprünglich angedachten Treffen wurde schlussendlich ein Arbeitstreffen, das die künftige Marschrichtung des Systems beschrieb. Nach wie vor blieb der als schwierig geltende Johnson allerdings außen vor. Genauso wenig flossen die von Johnson in RPM5 eingepflegten Änderungen in die von den Distributoren genutzte RPM-Version ein.
    So wurde der von Johnson entwickelte »legitime Nachfolger« (Johnson) zwar weiter entwickelt, doch fand sich kein großer Distributor, der bereit wäre, das Produkt auch zu adaptieren. Die Situation sollte sich aber ändern, als Mandriva Ende des vergangenen Jahres einen Schwenk von RPM4 auf RPM5 ankündigte. Doch schon bald stellte sich heraus, dass RPM5 beileibe nicht so ausgereift ist, wie es Johnson gerne haben wollte. Zahlreiche Probleme begleiten seitdem die Anwender der Testversion der kommenden Mandriva-Version. Manche Fehler sind bis heute noch nicht ausgemerzt, obwohl die Distribution kurz vor der Freigabe steht.
    Als der Distributor nun anfing, die Probleme in RPM5 anzugehen und diverse Änderungen in RPM5 vornahm, kam es zum ersten Zerwürfnis zwischen Johnson und den anderen Entwicklern. Mitte April warf er zunächst dem Stamm vor, einen Fork des Projektes förmlich zu verlangen. Laut Johnson sei der eingepflegte Code weder wartbar noch nützlich. Zudem fehle es an Dokumentation.
    Die zweite Eskalationstufe erreichte das Projekt Ende April, als Johnson dem kompletten Entwicklerstamm die Zugriffsrechte für das Repositorium sperrte und rpm5.org sowie die Listen des Projektes vom Netz nahm. In einer unfreundlichen Antwort erklärte er den knapp 35 Entwicklern, dass er ihnen keine Erklärung, Antwort oder sonst etwas schuldig sei. Zwar reaktivierte er zwei Tage später die Accounts und erklärte die Abschaltung der Seiten mit einem Administrationsfehler, doch das Zerwürfnis sollte noch weiter gehen. Einen vorläufigen Höhepunkt erreichte es, als Johnson den anderen Entwicklern das komplette Repositorium als eigenes Projekt überließ und mit RPM6 den mittlerweile zweiten von ihm initiierten Fork ankündigte.
    In seiner Antwort stellte er fest, dass sich Mandriva auch Monate nach der Umstellung nicht an das neue RPM5 angepasst hat. Zudem seien einzelne Entwickler schuld an dem Zerfall von RPM5. Sich selbst meinte er damit allerdings nicht.
    Mit rpm6.org hat Johnson nun eine neue Heimstätte seines RPM-Formats angekündigt. Inwieweit es ihm allerdings wichtig ist, ein neues Projekt zu starten, steht noch nicht fest. Denn rpm6.org ist lediglich eine Umleitung auf rpm5.org. Ein eigenes Repositorum oder eine eigene Seite existieren noch nicht. Darüber hinaus zeichnet sich Johnson weiter durch seine CVS von RPM5 aus. Süffisant stellen allerdings die anderen Entwickler fest, dass er sich vorab die Domain rpm7.org sichern sollte, sollte er mit RPM6 einen Fork wirklich starten.

    Aus: Pro-Linux

    @ sunkevin


    Hi sunkevin,
    in der Fehlermeldung steht das das Repo, das du installieren willst bereits existiert. Ein Repo ist so gesehen
    eine Quelle von der man Software beziehen kann.


    Hast du auch die richtige Version gewählt ? (RPM)
    Hast du eine sichere Quelle wie diese gewählt ?
    Wenn es trotzdem nicht klappt lade dir doch die .tar.gz-Version herunter, dann musst du das Programm nicht
    installieren, sondern kannst einfach das Programm ausführen.


    Gruß Tim