Beiträge von lush

    zypper-Befehl: zypper ar


    Der Befehl zypper ar, fügt ein Repository hinzu.
    Syntax:

    Code
    zypper ar [URL] [Name]


    Im Beispiel binden wir nun das beliebte Packman-Repository ein. (Bitte beachten, Adresse ist veraltet!!)

    Als Root (su)


    Code
    tim@linux-hm9v:~>zypper ar http://packman.inode.at/suse/openSUSE_11.4/ Packman-Repo
    Repository 'Packman-Repo' wird hinzugefügt [fertig]
    Repository 'Packman-Repo' erfolgreich hinzugefügt
    Aktiviert: Ja
    Autoaktualisierung: Nein
    URI: http://packman.inode.at/suse/openSUSE_11.4/
    
    
    tim@linux-hm9v:~>

    zypper-Befehl: zypper lr


    Der Befehl zypper lr zeigt alle eingebundenen Repositorys an.
    Syntax:

    Code
    zypper lr


    Beispiel:

    Besser ist:

    Code
    zypper lr -d

    Damit bekommt man den gesamten Pfad angezeigt und die Helfenden können erkennen, woher die Pakete stammen und ob da schon Fehler aufgetreten sind.

    Die gesamte Referenz erhält man unter : man zypper in der Konsole.


    Wir betrachten einige wenige Befehle ...


    zypper-Befehl: zypper -V


    Der Befehl zypper -V zeigt die Versionsnummer von zypper an.
    Syntax:

    Code
    zypper -V


    Beispiel:


    Code
    tim@linux-hm9v:~> zypper -V
    zypper 1.5.3
    tim@linux-hm9v:~>

    Wer zum Software installieren nicht YaST (oder sonst ein Paketmanagement-Tool mit GUI) nutzen will, der kann dies auch ohne Grafische Oberfläche machen.


    Die Lösung nennt sich: Zypper


    Dieser Thread soll eine kleine Einführung in die grundlegenden Funktionen/Parameter von Zypper bieten.


    Hinweis: Die Verwendung von sudo sollte bei opensuse möglichst unterbleiben. Wir verwenden hier:

    su

    su -

    su -l (ein kleines L)


    sudo mag hier und da funktionieren, ist unter openSUSE aber nicht zur Administration gedacht. Wer mehr darüber wissen möchte lese hier nach ...


    SU oder SUDO? und der ganze Shell- und Login Wirrwarr


    (Gesamter Thread editiert und überarbeitet am 26.12.2020 von Alero)

    Mithilfe des Befehls kill, lässt sich ein Programm durch seine PID (Process ID) beenden.


    ACHTUNG:
    Der Befehl wird gezwungen sich zu beenden, wenn er sich nicht nach einer bestimmten Zeit beendet,
    wird ein beendet, falls dann noch Temporäre Daten etc, geschrieben werden mussten, kann sich das negativ auswirken.


    Syntax:

    Code
    kill PID


    (Die PID lässt sich beispielsweise mit dem Befehl "top" herausfinden)


    ___________________________________________________________________________________________________________________________________________________


    Der Befehl killall beendet Programme, über ihren Namen, doch Achtung: Nur weil ein Programm beispielsweise Amarok heißt, heißt das nicht, das der Prozess auch Amarok sein muss.
    (Auch hier verweise ich auf top bzw. pstree)


    Syntax:

    Code
    killall [Name]


    _____________________________________________________________________________________________________________________________________________________


    Der Befehl xkill lässt ihren Cursor zum "beender" werden.
    Sie klicken einfach auf das Programm (nach der Eingabe von xkill) und das Programm wird beendet.


    Syntax:

    Code
    xkill

    Das Programm sudo ist auf den meisten bekannten Linux-Distributionen vorinstalliert, jedoch nicht auf allen.


    Mithilfe von sudo kann man ein Programm mit Root-Rechten starten.


    Syntax:

    Code
    sudo [Programm]


    Leider fällt mir auf die schnell kein passendes Beispiel ein. :whistling:

    Der Befehl su startet die Bash mit einer anderen Benutzerkennung, wenn kein Benutzer eingetragen wird,
    meldet man sich als root (super user) an.


    Syntax:

    Code
    su


    optional auch

    Code
    su [Benutzer]


    Im Beispiel melde ich mich, mithilfe von zwei Varianten, als root an:

    Code
    [tim@linux ~]$ su
    Password:
    [root@linux ~]#


    Code
    [tim@linux ~]$ su root
    Password:
    [root@linux ~]#





    Der Befehl du gibt den belegten Speicherplatz, durch sämtliche Dateien, in einem Verzeichnis aus.


    Syntax:

    Code
    du


    optional auch:


    Code
    du [Verzeichnisname]


    bzw.:

    Code
    du [Pfad zum Verzeichnis]


    Es sind folgende Parameter vorhanden:

    Code
    -s == summary
    Es wird lediglich der Gesamtwert und nicht jedes Unterverzeichnis mit angezeigt


    Im Beispiel wird das Verzeichnis Bilder/ ausgelesen, einmal komplett, einem mit dem Parameter -s:

    Code
    [tim@linux ~]$ du Bilder/
    112KBilder/Xfce4
    4,0KBilder/PicDir/PicSub
    8,0KBilder/PicDir
    1,4MBilder/KDE
    1,5MBilder/
    [tim@linux ~]$


    Code
    [tim@linux ~]$ du -s Bilder/
    1,5MBilder/
    [tim@linux ~]$




    Der Befehl df, zeigt der gemounteten Laufwerke an:


    Syntax:

    Code
    df


    Vorhanden sind folgende Parameter:

    Code
    -h == human
    Vernünftige Größeneinheiten


    Code
    -T
    gibt zusätzlich den Dateisystemtyp aus



    Im Beispiel wird ein df betätigt:

    Code
    [tim@linux ~]$ df
    Dateisystem       Size  Used Avail Use% Eingehängt auf
    /dev/sda6          49G  5,0G   41G  11% /
    /dev/sda1         479M   21M  434M   5% /boot
    /dev/sda8         483G  248M  458G   1% /mnt/datenbunker
    /dev/sde1         932G   79G  853G   9% /media/Iomega_HDD