Beiträge von lush


    Das auf Ubuntu Linux basierende und für ältere Computer und Netbooks geeignete Joli OS ist in der Version 1.2 veröffentlicht worden.




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    http://<img src="http://www.pro-linux.de/images/NB3/base/global/image_nwindow.gif" align="right" alt="" /><img src="http://www.pro-linux.de/images/NB3/base/global/image_zoom.gif" align="right" alt="" />FALKO BENTHIN


    Joli OS 1.2


    Joli OS war bisher unter dem Namen Jolicloud bekannt, doch nach der letzten Version entschieden sich die Entwickler für einen neuen Namen. Als Joli OS wird nun das installierte Betriebssystem bezeichnet. Jolicloud ist der Name der Anwendung, die den Nutzern Zugang zu den vielen Cloud-Diensten bietet.
    Da Joli OS stark auf die Cloud-Anwendungen setzt, ist das eigentliche Betriebssystem recht klein. Dem Vorteil der immer und überall verfügbaren Daten und Prozessorkapazitäten der Cloud steht als Nachteil gegenüber, dass Anwender eine permanente schnelle Internetverbindung benötigen, um die Dienste gut nutzen zu können.
    Joli OS basiert auf einem Kernel 2.6.35 und wird mit einer neuen Benutzeroberfläche ausgeliefert. Diese ist laut den Entwicklern noch einfacher zu bedienen als die Vorgängerversionen, da häufig benutzte Funktionen schneller gefunden werden sollen. Ein Gast-Account sorgt für mehr Datensicherheit, wenn der PC oder Laptop Freunden als Surfstation überlassen wird. Verfügen die »Fremdnutzer« über einen Jolicloud-Account, können sie ihren Desktop und ihre Daten auf das Gerät holen. Da Jolicloud nun als Anwendung läuft, kann es prinzipiell auch auf jedem anderen System installiert werden, ohne dass das zugrundeliegende Joli OS benötigt wird. Um den Jolicloud Desktop zu nutzen, benötigen Anwender einen HTML5-fähigen Webbrowser und einen Jolicloud-Account.
    Ein neuer Dateimanager bietet schnellen Zugriff auf das lokale Dateisystem. Häufig benutzte Webanwendungen lassen sich mit wenigen Klicks als Icon auf dem Desktop ablegen, ein Dropbox-Zugang lässt sich ebenfalls schnell einrichten. Wer Jolicloud installiert, kann sich bei den Dateisystemen zwischen Ext[234], ReiserFS, JFS, XFS sowie FAT entscheiden. Eine automatische Update-Funktion hält das System ohne Zutun der Nutzer auf einem aktuellen Stand.
    Als Desktop-Umgebung nutzt Jolicloud Gnome 2.30, zum Surfen im WWW sind Googles aktueller Browser Chrome 10 und Flash 10.2 enthalten. Um Videos lokal abzuspielen, ist der Video-Player Totem an Bord, PDF-Dokumente können mit Evince betrachtet werden. Weitere Anwendungen lassen sich mit Hilfe GDebis, Synaptics oder der Joli-OS-Paketverwaltung installieren.
    Joli OS 1.2 ist als ca. 700 MB großes ISO-Abbild im Downloadbereich des Projekts erhältlich. Es kann auch via BitTorrent heruntergeladen werden.




    Aus: Pro-Linux


    Patrick Volkerding hat den aktuellen Entwicklungsstand zum ersten Veröffentlichungskandidaten von Slackware 13.37 erklärt. Slackware, eine der ältesten noch aktiven Linux-Distributionen, wird damit bald in die nächste Runde gehen.




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    http://<img src="http://www.pro-linux.de/images/NB3/base/global/image_nwindow.gif" align="right" alt="" /><img src="http://www.pro-linux.de/images/NB3/base/global/image_zoom.gif" align="right" alt="" />SLACKWARE.COM




    Offenbar war Patrick Volkerding, dem Verantwortlichen für die Distribution, die Versionsnummer 13.2 zu langweilig, weshalb er sie kurzerhand auf 13.37 setzte. Dies soll als Ausgleich für das Fehlen eines Codenamens dienen.
    Die Entwicklung der kommenden Version 13.37 begann im Juni 2010, nachdem Slackware 13.1 veröffentlicht war. Die neue Version der Distribution wird Linux 2.6.37.3 kommen, das laut Volkerding die beste Unterstützung für die Grafiktreiber für X11 bringt, Speakup unterstützt und eine bessere Option für die Zukunft als ältere Versionen ist.
    In Slackware 13.37 werden, falls keine Updates mehr hinzukommen, KDE SC 4.5.5, X-Server 1.9.4, glibc 2.13, Bash 4.1.007, GCC 4.4.4, Firefox3.6.15, Thunderbird 3.1.7, SeaMonkey 2.1 Beta 2 und JDK 6 Update 24 enthalten sein.
    Slackware, die wohl älteste noch aktive Linux-Distribution, ist eine recht minimalistische Distribution, die etwa 1000 Pakete mitliefert. Einige bei anderen Distributionen selbstverständliche Pakete wie OpenOffice.org bzw. LibreOffice sucht man im Basissystem vergeblich. Auch GNOME-Benutzer müssen in der Originaldistribution auf ihre gewohnte Umgebung verzichten. Für eine aktuelle an Slackware angepasste Version von GNOME sorgt das GNOME-Slackbuild-Projekt. Dank der Beliebtheit von Slackware bei Administratoren gibt es zahlreiche weitere Pakete beispielsweise auf slackbuilds.org.
    Die Installation des Veröffentlichungskandidaten kann entweder durch ein Update mit Hilfe eines Tools wie slapt-get oder mit den inoffiziellen ISO-Images auf www.slackware.no erfolgen. Offizielle Images gibt es nicht.




    Aus: Pro-Linux

    Mozilla hat den ersten Veröffentlichungskandidaten von Firefox 4 freigegeben. Damit nähert sich Firefox 4 mit einem halben Jahr Verspätung der offiziellen Version.


    Firefox 4 Die neue Version des Webbrowsers Firefox 4 wurde vor über 14 Monaten, spätestens mit der Freigabe von Firefox 3.6, begonnen. Nach mehreren Alpha- und zwölf Betaversionen steht nun ein Veröffentlichungskandidat bereit. Wenn in diesem keine kritischen Fehler gefunden werden, könnte in etwa zwei Wochen die offizielle Version erscheinen. Der Veröffentlichungskandidat, der zwei Wochen nach der letzten Betaversion kommt, enthält laut denAnmerkungen zur Veröffentlichung keine größeren Änderungen mehr. Stattdessen wurden zahlreiche Fehler korrigiert und die Geschwindigkeit und Kompatibilität weiter verbessert. Einzelheiten sind dem umfangreichenÄnderungslog zu entnehmen, das auch Links zu den entsprechenden Einträgen im Bugtracking-System enthält. Firefox 4 wird zahlreiche Verbesserungen gegenüber Firefox 3.6 bringen, die teilweise bereits in unserem Artikel betrachtet wurden. Darunter findet man ein Update auf die Rendering-Engine Gecko 2.0, die schnelle JavaScript-Engine Jägermonkey, Unterstützung vieler HTML5-Elemente einschließlich WebM-Video und WebGL, Neuimplementierung der Erweiterungs-, Lesezeichen- und Historien-Verwaltung, Firefox Sync, Starten von Plugins in separaten Prozessen, so dass abstürzende Plugins nicht den Browser und andere Plugins beeinträchtigen, neue Tab-Behandlung, App-Tabs und einiges mehr. Der Veröffentlichungskandidat ist in mindestens 79 Sprachen übersetzt, die meisten davon bereits vollständig. Firefox 4 RC1 kann vom Server des Projektes heruntergeladen werden. Eine 64-Bit Version für Linux findet man im Download-Verzeichnis von Mozilla.





    iPhone- und Android-Apps, die quelloffenen Code nutzen, verstoßen häufig gegen Open-Source-Lizenzen. Das hat eine Studie des Unternehmens OpenLogic ergeben, die 635 beliebte oder von Großunternehmen veröffentlichte Apps unter
    die Lupe genommen hat.




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    Ein Startbildschirm von Android 3.0


    Die Verwendung von Open-Source-Programmteilen ist immer an Bedingungen geknüpft, wie beispielsweise die Bereitstellung des Quellcodes im Fall der GPL. Bei einer Studie des Unternehmens OpenLogic hat sich gezeigt, dass 71 Prozent der Apps mit quelloffenen Codeelementen den jeweiligen Lizenzbedingungen nicht genügen. 68 der Programme nutzen demnach Quellcode unter der GNU General Public License (GPL) oder der Apache-Lizenz, doch nicht einmal ein Drittel entspricht auch den zugehörigen Lizenzbedingungen. In einigen Fällen haben die Entwickler demnach sogar ein umfassendes Copyright für sich beansprucht, obwohl sie Open-Source-Code verwendet haben.In der Praxis problematisch ist auch, dass sich App-Entwickler auch an die Bedingungen der jeweiligen Märkte halten müssen. »Die Nutzungsbedingungen des iTunes-App-Store sind sehr restrikitv« sagt Karsten Gerloff, Präsident der Free Software Foundation Europe (FSFE), im Gespräch mit pressetext. Die nordamerikanische FSFhatte deshalb schon im Mai 2010 sogar die Position bezogen, dass GPL und iTunes grundsätzlich unverträglich sind. Dennoch hat OpenLogic im Rahmen der Studie 13 iPhone-Apps gefunden, die unter GPL-Varianten fallen. Da sind Compliance-Probleme wohl vorprogrammiert.
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    http://<img src="http://www.pro-linux.de/images/NB3/base/global/image_nwindow.gif" align="right" alt="" /><img src="http://www.pro-linux.de/images/NB3/base/global/image_zoom.gif" align="right" alt="" />XBMC.ORG


    XBMC unter Apple TV


    »Im Prinzip sollte es kein Problem sein, Freie-Software-Apps über den Android Market zu vertreiben«, meint der FSFE-Präsident. Das wäre nur der Fall, wenn Google den Nutzern Einschränkungen auferlegt, die sich beispielsweise nicht mit der GPL vertragen. »Uns wäre nicht bekannt, dass das der Fall ist«, so Gerloff weiter. OpenLogic warnt allerdings, dass es zumindest bei Apps mit der GNU Lesser General Public License (LGPL) v2.1 zu Problemen kommen könnte. Hier sei ein Konflikt mit der Lizenz Apache 2.0 denkbar, unter der der Großteil von Android steht.»Wenn wirklich ein großer Anteil an Programmen in App-Stores gegen freie Softwarelizenzen verstößt, ist das ein ernstzunehmendes Problem«, meint Gerloff weiter. Allerdings geht er ebenso wie OpenLogic davon aus, dass die Verstöße oft unbeabsichtigt durch Nachlässigkeit entstehen. »Die Bedingungen freier Softwarelizenzen wie der der GPL sind klar und leicht einzuhalten«, betont der FSFE-Präsident. »Wir halten Entwickler an, sich die Lizenzen wiederverwendeter Codeteile genau anzusehen und sich an deren Bedingungen zu halten.« Wenn es zu unbeabsichtigten GPL-Verstößen kommt, seien diese im Normalfall leicht zu beheben. (pte)

    Aus: Pro-Linux




    Noch ein persönlicher Tipp dazu:


    Es gibt auch einen "Test", auf dieser Webseite, die genau dass abfrägt, und dann erstellt, wie schnell ihr Browser das lädt.


    Wenn jemand Chrome verwendet nicht wundern, wenn dieser verdammt gut ist ;) , die Entwickler, werden schon darauf acht gegeben
    haben, dass diese Seite genau dass abfragt, was Google Chrome am besten kann ;).


    Aber z.B der Unterschied zwischen Firefow 3.6 und Firefox 4 beta 12, ist gravierend, F4 läd die JavaScripts viel viel schneller....


    Gruß TIm


    Die neue Version 0.9.6 »Bali« des VP8-Codecs soll weitere Verbesserungen in der Geschwindigkeit und der Videoqualität bringen.




    Seit dem Start des WebM-Projektes und der damit verbundenen Freigabe des VP8-Codecs sind noch keine zehn Monate vergangen. Nach der ersten, noch unbenannten Version 0.90 setzte die Optimierung des Codecs ein, an der sich schnell auch die Gemeinschaft beteiligte. Fünf Monate nach der ersten Version konnte Google eine stark verbesserte Version 0.9.5 »Aylesbury« präsentieren. Jetzt steht mit Version 0.9.6 »Bali« eine abermals verbesserte Version zur Verfügung.
    Wie sein Vorgänger ändert auch »Bali« nichts an der Definition des VP8-Codecs, so dass die Kompatibilität gewahrt bleibt. Fortgesetzte Optimierungen am Kodierer führten jedoch zu weiteren Geschwindigkeitszuwächsen. Laut Google ist der Kodierer auf x86-Prozessoren im Modus für beste Qualität viereinhalb Mal so schnell wie die erste Version und etwa 35% schneller als »Aylesbury«. Im Modus »Gute Qualität« übertrifft er die erste Version um das 2,7-fache und ist damit 40% schneller als der Vorgänger. Auch auf ARM-Plattformen soll er sowohl mit einem als auch mit mehreren CPU-Kernen deutlich schneller sein.
    Doch nicht nur die Geschwindigkeit wurde höher, auch die Videoqualität wurde nach zwei verschiedenen Messverfahren - PSNR und SSIM - um durchschnittlich 6,3% bzw. 6,1% besser, gemessen im Modus für beste Qualität. Die Vorgängerversion wies bereits genauso große Verbesserungen auf. Das neue Entwicklerkit steht auf der Webseite des WebM-Projektes zum freien Download zur Verfügung.



    Aus: Pro-Linux

    Die Libre-Office-Gemeinschaft hat, nachdem bereits im Oktober die auf OpenOffice.org basierende PrOOo-Box eingestellt wurde, ihre freie Bürosoftware zusammen mit zahlreichen Erweiterungen unter dem Namen LibreOffice-Box veröffentlicht.




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    http://<img src="http://www.pro-linux.de/images/NB3/base/global/image_nwindow.gif" align="right" alt="" /><img src="http://www.pro-linux.de/images/NB3/base/global/image_zoom.gif" align="right" alt="" />MIRKO LINDNER
    Die freie OfficeSuite LibreOffice
    Die deutschsprachige LibreOffice-Gemeinschaft hat ihre LibreOffice-Box auf die aktuelle Version 3.3.1 der freien Office-Suite gebracht. Die Zusammenstellung auf DVD bringt unter anderem zahlreiche Erweiterungen mit und wurde vom deutschsprachigen Projekt als Nachfolger der bisherigen PrOOo-Box erstellt, die im Zuge der Abspaltung von OpenOffice.org im Oktober eingestellt wurde. Zum Lieferumfang des Mediums gehören Installationspakete für Windows, Pakete für DEB- und RPM-basierte GNU/Linux-Distributionen sowie für Mac OS X Intel und PPC. Sprachpakete für einige gängige Sprachen sind ebenfalls enthalten. Anwender finden zudem Vorlagen für unterschiedliche Zwecke, Programmerweiterungen, Wörterbücher sowie Hilfsmittel und Dokumentationen für Entwickler. Alle Erweiterungen lassen sich einfach mittels Mausklick installieren. Zur Abrundung des Paketes enthält die Box auch weitere Open-Source-Programme für den Büroalltag wie z.B. 7-Zip und verschiedene Mozilla-Produkte.
    Auch hinter der LibreOffice-Box steht die Document Foundation, deren Gründung als Stiftung nach deutschem Recht derzeit vorbereitet wird. Zur Finanzierung laufender Kosten und für Budgets sammeln die Macher im Rahmen der »LibreOffice-Spendenaktion« weiterhin Geld für diverse Aktivitäten.
    Durch die offenen Lizenzen darf die LibreOffice-Box genauso wie LibreOffice beliebig oft heruntergeladen, kopiert und weitergegeben werden. Neben den direkten Download-Möglichkeiten der LibreOffice-Box empfiehlt sich vor allem für das 2,6 GB große DVD-ISO die Verwendung eines BitTorrent-Clients, um ein umfangreicheres Netzwerk für dieVerteilung der Daten zu nutzen. Die Torrent-Dateien befinden sich neben den ISO-Dateien auf den Download-Seiten.




    Aus: Pro-Linux


    Gentoo Linux ist in der Version 11.0 veröffentlicht worden. Gentoo ist eine Rolling-Release-Distribution, so dass es sich bei der Version 11.0 nur um einen Schnappschuss des aktuellen Entwicklungsstands handelt. Die Distribution verwendet ein Paketsystem, das BSDs Portage ähnelt. Pakete werden in der Regel aus den Quellen kompiliert, wobei sie für die zugrunde liegende Hardware optimiert werden. Neben den Quellpaketen können Anwender sich aber auch für vorkompilierte Pakete entscheiden.




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    http://<img src="http://www.pro-linux.de/images/NB3/base/global/image_nwindow.gif" align="right" alt="" /><img src="http://www.pro-linux.de/images/NB3/base/global/image_zoom.gif" align="right" alt="" />ANDREAS REICHEL
    Gentoo Linux
    Gentoo Linux 11.0 wird in Form einer Live-DVD bereit gestellt. Das System basiert auf einem Kernel 2.6.37. Als grafische Desktopumgebungen können Anwender zwischen KDE SC 4.6, GNOME 2.32 oder Xfce 4.8 wählen, daneben sind auch ressourcenschonendere Windowmanager wie Enlightenment 1.0.7, Openbox 3.4.11.2 oder Fluxbox 1.3.1 verfügbar. Für die Büroarbeit sind standardmäßig OpenOffice.org 3.2.1, Abiword 2.8.6 und GnuCash 2.2.9 vorhanden, für grafisch ambitionierte Anwender gibt es Scribus 1.9.3, GIMP 2.6.11, Inkscape 0.48.1, Blender 2.49b und die Scansoftware XSane.
    Für Ausflüge ins WWW können Anwender wahlweise auf Firefox 3.6.13, Arora 0.11.0, Opera 11.0, Epiphany 2.30.6 oder Seamonkey 2.0.11 zurückgreifen. Um sich mit anderen Menschen auszutauschen haben die Entwickler die Mail-Programme Thunderbird und Claws Mail sowie viele Chat- und Microblogging-Clienten auf die DVD gepackt. Auch Multimedia-Enthusiasten sollten mit der auf der DVD enthaltenen Software auf ihre Kosten kommen.
    Dank einer Schreibunterstützung für AUFS können Anwender neue Pakete aus dem Portage-Tree nachinstallieren, auch eine persistente Speicherung persönlicher Daten haben die Entwickler vorgesehen. Die Gentoo-Macher bieten die aktuelle installierbare LiveDVD in zwei Varianten an: eine Hybrid x86/x86_64-Version und eine x86_64-Multilib-Version. Erstere ist für 32-Bit- und 64-Bit-Architekturen geeignet, x86_64-Multilib unterstützt nur 64-Bit-Systeme. Gentoo Linux 11.0 kann von verschiedenen Spiegelservern oder via BitTorrent heruntergeladen werden.




    Aus: Pro-Linux

    Der Suchmaschinenbetreiber Google hat eine neue Version seines Browsers Chrome veröffentlicht. Google Chrome 10 ist laut den Entwicklern schneller und leichter zu bedienen.



    Passend zum »Jahr des Hasen« (chin. Horoskop) hat sich Google auf die Fahnen geschrieben, dem Browser Chrome Beine zu machen. Alle sechs Wochen soll eine neue Version erscheinen. In der aktuellen Version 10 setzt Google die Javascript-Engine Crankshaft ein, die Javascript bis zu 50 Prozent schneller verarbeiten soll. Crankshaft geht auf die Java-HotSpot-Performance-Engine zurück, die bereits 1999 in einer ersten Version von Sun veröffentlicht wurde. Crankshaft ist in der Lage, Javascript-Code vor dessen Ausführung zu optimieren, wodurch spürbare Geschwindigkeitssteigerungen erreicht werden.Neben der verbesserten Javascript-Engine hat Google auch die Benutzeroberfläche überarbeitet. Das hat zu Folge, dass Einstellungsdialoge nicht mehr in einem Extra-Fenster geöffnet werden, sondern direkt im Browser. Mit Hilfe eines Suchfeldes können Anwender Chrome nach der Option suchen lassen, die sie ändern wollen. Einzelne Einstellungsdialoge lassen sich via URLs aufrufen. Das URL-Feature haben die Entwickler anscheinend nach »frustierenden Telefonaten« mit ihren Vätern implementiert. In denen muss es sich als kompliziert herausgestellt haben, ihnen zu sagen wo sie bestimmte Einstellungen finden. Darüber hinaus wurde Chrome ein neues Werkzeug für die Passwortsynchronisation zwischen mehreren Rechnern spendiert, auf denen Chrome genutzt wird. Das in Chrome integrierte Flash-Plugin wurde in die Sandbox des Browsers verfrachtet, um die Anwender besser vor bösartigen Webseiten zu schützen.Die neue Version des Google-Browsers ist für 32-Bit- und 64-Bit-Architekturen verfügbar. Google bietet Chrome für Debian, Ubuntu, Fedora und OpenSuse zum Download an, die Nutzer anderer Distributionen werden vielleicht im Gemeinschaftsbereich fündig.



    Aus: Pro-Linux


    Die Fedora-Gemeinschaft hat eine Alphaversion von Fedora 15 zum Testen bereitgestellt. Die offizielle Version 15 der Linux-Distribution soll am 17. Mai erscheinen.



    [Blockierte Grafik: http://www.pro-linux.de/images/NB3/imgdb/n_fedora-logo-1.jpg]

    " wcf_href="<IMG alt="" align="right" src="http://www.pro-linux.de/images/NB3/base/global/image_nwindow.gif" />" ><img src="http://www.pro-linux.de/images/NB3/base/global/image_nwindow.gif" align="right" alt="" />

    <img src="http://www.pro-linux.de/images/NB3/base/global/image_zoom.gif" align="right" alt="" />FEDORAPROJECT.ORG




    Fedora 15 »Lovelock« Alpha ist eine Vorschau auf die offizielle Version, die bereits alle geplanten Features von Fedora 15 enthält, aber noch nicht notwendigerweise in der endgültigen Form, und nur zum Testen eingesetzt werden sollte. Nach der Korrektur der meisten Fehler der Alphaversion soll am 12. April eine Betaversion veröffentlicht werden, die vom Code her vollständig sein soll.Die Alphaversion kommt mit einer Vorschau auf GNOME 3 sowie den neuesten Versionen von KDE und Xfce. Das neue Init-System systemd wird standardmäßig eingesetzt. Systemd dient auch zur Sitzungsverwaltung.LibreOffice ersetzt OpenOffice.org. Für Unternehmen wurde das Buchhaltungs- und Inventarsystem Trytonhinzugenommen. Das neue Werkzeug BoxGrinder soll es leicht machen, virtuelle Maschinen für Plattformen wie KVM, Xen und Amazon EC2 aus einfachen Definitionsdateien zu erzeugen.Für Softwareentwickler stehen zahlreiche aktualisierte Programmiersprachen, Compiler und Werkzeuge bereit. Dazu gehören neue Versionen von Rails, OCaml, Python, GDB und GCC. Netzwerk-Gerätenamen werden jetzt in konsistenter Weise benannt, wobei versucht wird, Informationen der Firmware (ACPI oder andere Methoden) zu nutzen. Eine optionale dynamische Firewall, realisiert mit einem Daemon, ermöglicht die Verwaltung über eine D-Bus-Schnittstelle.Die Verwaltung des verschlüsselten Dateisystems eCryptfs wurde in Authconfig integriert. DNSSEC kann nun auf Workstations verwendet werden. Dazu nutzt NetworkManager den DNS-Server BIND zum Auflösen und Verifizieren von Rechnernamen. Die Energieverwaltung wurde weiter verbessert.Die Package-Suites, Zusammenstellungen von thematisch zusammengehörenden Paketen, wurden erweitert und umorganisiert. Die Gruppe Graphics Suite wurde in Design umbenannt, und Robotics kam neu hinzu. Weitere Änderungen und Einzelheiten sind in der Feature-Liste zu finden. Download-Möglichkeiten und weitere Informationen kann man den Anmerkungen zur Veröffentlichung entnehmen.Aus: Pro-Linux